Whisky-Tasting führt nach Schottland

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    Aufzeichnung seit 19. Mai 2016

      Whisky-Tasting führt nach Schottland

      Ein altes schottisches Sprichwort lautet: „Ein Whisky ist in Ordnung, zwei sind zu viel, drei sind zu wenig.“. Und so waren es denn gleich sechs an der Zahl, die die Teilnehmer jetzt beim schottischen Whiskytasting im Lokal „Zum Dänen“ an der Talstraße im Pattensen zu verkosten hatten.

      Nach der erfolgreichen Premiere im Februar vergangenen Jahres hatten sich Lars Elmgaard Thiele, der zusammen mit seiner Frau Angela das kleine Lokal betreibt, und sein Stammkunde Bernd Menke dazu entschlossen, für Freitag erneut zu einem Abend rund um die durch Destillation aus Getreidemaische gewonnene und im Holzfass gereifte Spirituose einzuladen.

      Und so nahm der Pattenser Bernd Menke – seit 1981 über 40-facher begeisterter Schottlandfahrer und ehemaliger Lehrer am Erich-Kästner-Gymnasium Laatzen – dieses Mal ein rundes Dutzend am auch „Wasser des Lebens“ - aus dem schottisch-gälischen „uschkeba“ dafür entstand das Wort „Whisky“ – Interessierte mit auf eine Reise in den hohen Norden der britischen Insel. Mit dem Finger an der aufgehängten Schottlandkarte sowie Nase und Gaumen am Tastingglas besuchten die Teilnehmer unter Bernd Menkes anekdotenreichen Ausführungen insgesamt sechs Destillerien in den Highlands, in der Region Speyside und auf Islay.

      Zu Ehren des schottischen Dichters Robert Burns, der an diesem Tag seinen 260. Geburtstag gefeiert hätte, wurde mit einem nach ihm benannten Single Malt begonnen, In Blindverkostung – mit in Papier verhüllten Flaschen – folgten dann Proben von Barrogill, Spirit&Cask Range von Islay, Tomatin, Peat‘s Beast und – zum Abschluss – ein 18-jähriger Single-Highland Malt von Glenfarclas.

      In immer munterer Teilnehmerrunde wurde über den oft unterschiedlichen Duft und die teilweise überraschenden Aromen – mal eher torfig, mal eher rauchig - eifrig gefachsimpelt.

      Um zwischendurch mal auf einen anderen Geschmack zu kommen, reichten Lars Elmgaard und Angela Thiele zwischendurch die schottische Spezialität Haggis – Schafsinnereien – mit Steckrüben. Und auch für passende Musik war gesorgt: Der aus Arnum stammende Gast Ulrich Schill war mit Kilt und Dudelsack gekommen und spielte damit nicht nur „Amazing Grace“, sondern auch zum feierlichen Abschied – bei dem alle aufstanden und möglichst mitsangen - dann das weltweit beliebte Volkslied „Auld Lang Syne“. Für das der Poet Robert Burns den Text geschrieben hatte: „Gib deine Hand, nimm meine hier und mache dich bereit - für einen letzten Abschiedsschluck auf die vergang’ne Zeit….“.

      Quelle: Hannoversche Allgemeine


      "Die Geschichtsschreiber aus England werden mich einen Lügner nennen, aber Geschichte wird von jenen geschrieben, die ihre Helden gehängt haben."