Shorttrack/Eisschnellauf

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      Shorttrack/Eisschnellauf

      Shorttrack: Seifert mit erstem deutschen Weltcup-Einzelsieg

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      Mit dem ersten deutschen Einzelsieg im Shorttrack-Weltcup hat der Dresdner Robert Seifert Geschichte geschrieben. Der 24-jährige Kufen-Artist düpierte in Nagoya im Endlauf über 500 Meter die gesamte Konkurrenz, darunter auch den kanadischen Olympiasieger Charles Hamelin.

      Seit 1994 gibt es eine Weltcupserie, doch meist haben dort Asiaten und Nordamerikaner die Nase vorn - diesmal nicht. "Ich habe es auch jetzt noch nicht realisiert, das kam wirklich überraschend, fühlt sich aber gut an", sagte Seifert. "Ich habe nach dem Zielstrich die Faust hochgerissen und irgendetwas geschrien. Die Luft musste raus."

      Im Endlauf setzte er sich in 41,314 Sekunden vor Hamelin durch, dem er in Viertel- und Halbfinale jeweils noch unterlegen war. Hamelin wurde im Endlauf in 41,332 Sekunden nur Zweiter vor dem Amerikaner Travis Jayner, der 41,398 Sekunden lief. "Am Ende war das Finale ein eher unspektakulärer Lauf. Ich bin als Erster weggekommen - und war bis fast zum Schluss ganz alleine, konnte eine gute Bahn laufen, obgleich es mir an Ausdauer noch fehlt", sagte Seifert.

      Wegen Adduktorenbeschwerden hatte der Hobby-Billardspieler den ersten Weltcup-Block dieser Saison in Nordamerika noch verpasst. Trotz des am Freitag noch viel zu weichen Eises und erneuter Schmerzen ließ er im Finale auf den kurzen Runden seine Rivalen nicht vorbei. Als bislang letzter deutscher Läufer konnte der Dresdner Tyson Heung so gut mithalten: Der gebürtige Kanadier wurde 2007 Gesamt-Weltcupsieger, allerdings ohne einen Einzelstreckensieg.

      Seifert hatte schon angedeutet, dass er zu einem Coup in der Lage ist. Mit Platz vier stand er bei der WM im März dieses Jahres in Shanghai bereits in einem großen Finale. Und mit der 5000-Meter-Staffel sammelte der Junioren-Weltmeister von 2006 bei WM und EM bereits jeweils einmal Silber und Bronze ein und gewann am 20. Februar 2011 daheim in Dresden bereits ein Weltcuprennen. Als Solist war ihm ein derartiges Kunststück bislang noch nicht gelungen. Mehr als eine kleine Feier auf dem Hotelgang war vor der Weiterreise nach Shanghai aber nicht drin: "Nichts übertreiben, wir mussten ja auch gleich packen", berichtete Seifert.

      Quelle: sport.de
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      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      Eisschnelllauf: Wolf Zweite - Schwarz Dritter in Harbin

      Sie klatschte ihren Trainer ab, der Daumen ging nach oben. Jenny Wolf war trotz ihrer knappen Niederlage im chinesischen Harbin überaus zufrieden. In 37,95 Sekunden verfehlte die 33-Jährige als Zweite über 500 Meter ihren 61. Sieg im Eisschnelllauf-Weltcup nur um eine Hundertstelsekunde.

      Auch Samuel Schwarz durfte am Samstag jubeln. Der Berliner kam als Dritter über 1000 Meter zu seiner dritten Podestplatzierung im Weltcup. Olympiasiegerin und Weltmeisterin Lee Sang-Hwa aus Südkorea musste diesmal bis zum letzten Zentimeter kämpfen, um Jenny Wolf noch um einen Wimpernschlag zu bezwingen. Lee verbesserte in 37,94 ihren Bahnrekord um 0,22 Sekunden und landete ihren fünften Sieg im fünften Saison-Rennen. So eng ging es diesen Winter bislang noch nicht zu.

      "Ich bin glücklich, dass der Start heute so prima geklappt hat. Aber auf der Zielgerade hat die Kraft gefehlt, das Bein noch nach vorn zu bekommen", meinte Jenny Wolf. In 10,28 Sekunden hatte sie eine blendende Angangzeit für die ersten 100 Meter hingelegt. "Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal unter 10,30 geblieben bin", meinte sie schmunzelnd, nachdem sie erst im Zielspurt der Südkoreanerin unterlegen war. In der Gesamtwertung liegt Wolf nun mit 340 Punkten auf Platz zwei hinter der klar führenden Lee (500).

      Für das zweite Rennen am Sonntag kündigte Wolf gleich einen neuen Angriff auf Lee an. "Sie hat dann allerdings den Vorteil, dass sie mich im Blick hat. Aber ich möchte möglichst noch einen drauf setzen", sagte Jenny Wolf.

      Samuel Schwarz strahlte nach seinem taktisch hervorragenden Rennen über das ganze Gesicht. Eine Woche nach seinem zweiten Platz in Nagano kam er in 1:10,10 Minuten über 1000 Meter auf den dritten Platz hinter Olympiasieger Shani Davis aus den USA (1:10,05) und dem Niederländer Hein Otterspeer (1:10,07). "Es war ein so schwerer Lauf. In der letzten Kurve konnte ich mich kaum noch auf den Beinen halten", stöhnte der Berliner.

      "Aber ich habe gekämpft, gekämpft, gekämpft. Und ich bin belohnt worden. Auch wenn es nur fünf Hundertstel bis zum Sieg waren", fügte er hinzu. "So macht Eisschnelllauf einfach Spaß." Im Gesamtklassement über 1000 Meter verbesserte sich Schwarz mit 210 Punkten auf den vierten Platz. In Führung liegt der Kanadier Denny Morrison (275).

      Für die deutsche Meisterin Monique Angermüller lief es auf der gleichen Distanz nach nicht ganz auskurierter Erkältung gar nicht nach Wunsch. In mäßigen 1:19,14 reichte es für die Berlinerin nur zu Rang 13. Für eine Überraschung sorgte die Tschechin Karolina Erbanova, die in 1:17,10 Minuten den ersten Weltcupsieg ihrer Karriere erkämpfte. Den zehn Jahre alten Bahnrekord der Berlinerin Monique Garbrecht-Enfeldt (1:16,48) verfehlte sie aber deutlich.


      Quelle: sport.de


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      Riesen-Jubel um Eissprinter Schwarz

      Erst fasste er sich an den Kopf, dann riss er die Arme in die Luft und die Teamgefährten lagen sich in den Armen. Samuel Schwarz hat mit seinem zweiten Sieg im Eisschnelllauf-Weltcup eine riesige Euphorie im deutschen Team ausgelöst.

      "Es ist wie im Märchen: Samuel im Wunderland", meinte der 29-jährige Berliner nach seinem grandiosen Erfolg über 1000 Meter im chinesischen Harbin, von Einheimischen angesichts von derzeit minus 18 Grad Celsius nur "Stadt des Eises" genannt. In 1:09,69 Minuten hatte Schwarz Olympiasieger Shani Davis (USA/1:09,87) und den Niederländer Hein Otterspeer (1:09,92) auf die weiteren Podestplätze verwiesen. Seinen ersten Weltcupsieg hatte Schwarz am 12. Dezember 2010 im japanischen Obihiro auf derselben Strecke geholt.

      "Es ist der Wahnsinn. Einfach unfassbar. Aber auf der Ziellinie wusste ich, dass es eine Superzeit sein muss. Als dann die 1:09 auf der Tafel aufblinkte, dachte ich nur: Unglaublich", sagte der Berliner der Nachrichtenagentur dpa. Im Gesamtklassement rückte er mit nunmehr 314 Punkten als Zweiter ganz nah an den führenden Kanadier Denny Morrison heran, der bislang 325 Punkte erkämpfte.

      Die Frage, wie denn der seltene Erfolg für die deutschen Herren nur gefeiert werde, beantwortete Schwarz eher verlegen. "So etwas ist nicht planbar. Aber ich denke, da Teamgefährte Denny Ihle heute Geburtstag hat, werden wir gleich doppelt feiern." Oft hatte Schwarz in den vergangenen Jahren die Podestplätze knapp verfehlt. Auch das ging ihm in der Stunde des großen Erfolges durch den Kopf. "Manchmal war es zum Verzweifeln. Es fehlte mal ein Schritt oder es gab einen Wackler in der Kurve", sagte er, nachdem er bei beiden Asien-Weltcups nun zum dritten Mal innerhalb einer Woche auf dem Podest gelandet war und sogar die Konkurrenten von ganz oben betrachten durfte.

      Tags zuvor hatte er mit Platz drei seine Topform angedeutet, nachdem ihm einen Woche zuvor sogar der zweite Platz in Nagano gelungen war. "Es ist ein irre Stabilität, die Samu zur Zeit hinlegt. Da gibt es nur ganz wenige aus der Weltspitze, die das können", würdigte Teamchef Helge Jasch die Leistung des neuen Siegläufers im deutschen Team.

      Da traten die Leistungen von Jenny Wolf ein wenig in den Hintergrund, zumal die Olympia-Zweite mit ihrem zweiten Lauf über 500 Meter am Sonntag als Vierte total unzufrieden war. Einen Tag nach ihrem knapp verfehlten 61. Weltcupsieg und Platz zwei kam die 33-jährige Berlinerin wegen eines weit schlechteren Starts nur auf 38,41 Sekunden. "Ich habe das Rennen schon nach zehn Metern verloren. Das war eine schlechte Leistung. Einfach nur ärgerlich", kritisierte sie sich selbst, nachdem ihr tags zuvor nur eine Hundertstelsekunde zum Sieg gefehlt hatte.

      Der Sieg ging im sechsten Saisonrennen zum sechsten Mal an die südkoreanische Olympiasiegerin Lee Sang-Hwa, die in 37,65 Sekunden auch das direkte Duell gegen Wolf klar gewann und ihren tags zuvor aufgestellten Bahnrekord nochmals um 0,29 Sekunden drückte. "Sie ist zur Zeit in einer Topform. Es ist schon Wahnsinn, wenn man an einem Wochenende den Bahnrekord um eine halbe Sekunde verbessert", erkannte Jenny Wolf an. In der Gesamtwertung führt Lee nun mit 600 Punkten unangefochten vor Wolf (400).


      Quelle: sport.de


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      Pechstein bei EM von Medaille weit entfernt

      Die nächste Eisschnelllauf-Medaille ist für Claudia Pechstein weit entfernt. Die 40 Jahre alte Berlinerin belegt bei den Europameisterschaften in Heerenveen bei Halbzeit nur Platz acht.

      Auch Stephanie Beckert, wegen ihrer Sprintschwäche keine Medaillenkandidatin, konnte nicht überzeugen. Es führt Weltmeisterin Ireen Wüst aus den Niederlanden vor ihrer erst 17-jährigen Teamgefährtin Antoinette de Jong und Linda de Vries. In Diane Valkenburg folgt eine weitere Niederländerin. Titelverteidigerin Martina Sablikova aus Tschechien, die zuvor über Rückenprobleme klagte, ist nur Siebte. Die Berlinerin Isabell Ost, im Vorjahr gute Zehnte, liegt nach zwei Strecken auf dem 20. Platz und hat keine Final-Chancen mehr.

      Pechstein startete über 500 Meter gut, die Vorjahres-EM-Zweite kam in 40,01 Sekunden auf den achten Platz und verlor nicht allzu viel Zeit auf Wüst (39,69). Sablikova lief in 40,95 Sekunden nur auf Rang 16 und schüttelte danach den Kopf.

      Die eigentlich gute Ausgangsposition nützte Pechstein jedoch nichts, die dreimalige Europameisterin kam über 3000 Meter nie richtig in Schwung und in 4:09,67 Minuten nur auf Rang neun. "Ich habe von Anfang an meinen Rhythmus nicht gefunden und kann deshalb auch nicht zufrieden sein", sagte Pechstein.

      Den Streckensieg holte sich Wüst in 4:01,67 Minuten vor Sablikova (4:03,68) und de Vries (4:05,33). Beckert (4:06,45) wurde zwei Monate nach ihrem Weltcupsieg an gleicher Stelle diesmal nur Fünfte und belegt insgesamt Platz 19. "Es ist immer schwierig, mit dem Eis hier klar zu kommen, aber ich will mich nicht beklagen", meinte sie und sprach von der EM als Zwischenstation in der weiteren Saison. Beckert kann hoffen, dank ihrer 3000-Meter-Platzierung das 5000-Meter-Finale der besten Acht am Sonntag zu erreichen. Über 500 Meter wurde Beckert in 43,17 Sekunden nur Vorletzte.

      Bei den Männern führt nach drei Strecken der niederländische Titelverteidiger Sven Kramer vor dem Norweger Havard Bökko und seinem Landsmann Jan Blokhuijsen. Kramer will mit dem sechsten Titel die Rekordmarke seines Landsmannes Rintje Ritsma einstellen und nimmt 5,7 Sekunden Vorsprung auf Bökko und 7,8 auf Blokhuijsen in die abschließenden 10.000 Meter mit.

      Der Inzeller Moritz Geisreiter erreichte dank Platz sechs über 5000 Meter am Freitag das 10.000-Meter-Finale der besten Acht. Über 1500 Meter belegte der Inzeller am Samstag in 1:48,96 Minuten Platz 13 und meinte zum Final-Einzug: "Das ist eine Bestätigung, dass es schon wieder in die richtige Richtung geht."

      Nicht mehr dabei ist am Sonntag Robert Lehmann. Der Erfurter schied nach schwachen 1500 Metern am Samstag aus, fiel insgesamt auf Platz 20 zurück und verpasste damit auch die Qualifikation für die Allround-WM Mitte Februar in Hamar.


      Quelle: sport.de


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      Geisreiter stellt deutschen Vierkampf-Rekord auf

      Moritz Geisreiter hat bei den Eisschnelllauf-Europameisterschaften in Heerenveen einen deutschen Rekord im Großen Vierkampf aufgestellt.

      Der Inzeller lief am Sonntag zum Abschluss über 10.000 Meter in 13:09,68 Minuten persönliche Bestzeit und beendete den Wettkampf, zu dem auch 500, 1500 und 5000 Meter gehören, mit 152,044 Punkten. Damit unterbot er die genau fünf Jahre alte Bestmarke von Tobias Schneider. Der Berliner hatte bei der EM 2008 im russischen Kolomna 152,159 Punkte erzielt.


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      Eissprinter "Samu" avanciert zur deutschen WM-Hoffnung

      Samuel Schwarz schmunzelte beim Sprung aufs Siegerpodest genüsslich. Das Ritual der Ehrungen wird für den Eisschnellläufer langsam fast zur Routine, so fest hat sich der 29 Jahre alte Berliner inzwischen in der Weltelite etabliert.

      "Ein Podestplatz ist immer etwas Besonderes. Es war ein Superrennen, das ganze Gegenteil vom Tag zuvor", bekannte "Samu" nach seinem dritten Rang auf dem "Sahneeis" von Calgary. Zum vierten Mal gelangte er damit im siebten Saisonrennen über 1000 Meter auf das Treppchen.

      Als er am 12. Dezember 2010 im japanischen Obihiro für den ersten Weltcupsieg deutscher Herren seit neun Jahren gefeiert worden war, konnte er von einer solchen Konstanz noch nicht einmal träumen. Umso mehr ärgerte ihn in Calgary der verpatzte erste Tag, als er nach einem Rutscher am Start gar nicht in Fahrt kam und mit Rang zwölf am Samstag die schlechteste Saison-Platzierung quittieren musste. "Da ist alles schief gegangen. Ich bin in Hektik geraten und habe immer mehr Fehler gemacht", schilderte er die Gründe.

      Doch nun reist der Berliner frohen Mutes zur Sprint-WM am kommenden Wochenende nach Salt Lake City, obwohl er sich im Vierkampf nicht viel ausrechnen darf. "50 Prozent der Strecken beherrsche ich, über 500 Meter bin ich zu langsam. Aber auf den 1000 Metern will ich wieder gute Läufe zeigen", kündigte er an. Natürlich steht dann im Utah Olympic Oval auch die erneute Verbesserung seines deutschen Rekordes auf dem Plan, den er sich in Calgary in 1:07,85 Minuten vom Chemnitzer Nico Ihle zurückholte.

      "Ich muss die Ruhe bewahren, und wenn ich zu mir selbst finde und mich nicht unter Druck setzen lasse, kann ich mit den Besten der Welt mithalten", meinte er zuversichtlich. Seine ganze Saison-Planung ist aber nicht auf den Wettkampf am Großen Salzsee, sondern die WM auf den Einzelstrecken im März in der Olympia-Stadt Sotschi ausgerichtet. Seit der Chemnitzer Frank Dittrich 2000 in Nagano Bronze über 10.000 Meter gewann, warten die deutschen Herren auf eine WM-Einzelmedaille. "Sotschi, das soll das Highlight der Saison werden", sagte Samuel Schwarz, will sich aber nicht zu sehr unter Erfolgszwang setzen.

      Denn sein zwölfter Platz in Calgary hing mit Sicherheit auch mit der Erwartungshaltung zusammen, als er die große Chance hatte, erstmals die Weltcup-Führung zu übernehmen. "Da werden dann so Nickligkeiten unter den Sportlern ausgetauscht, die Favoritenrolle hin- und hergeschoben. Wenn man diese Kleinigkeiten öfter erlebt hat, gewöhnt man sich vielleicht daran", hofft der Sportsoldat.


      Quelle: sport.de


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      Re: Shorttrack/Eisschnellauf

      Ihle sprintet deutschen 500m-Eisschnelllauf-Rekord

      Nico Ihle aus Chemnitz hat sich bei den Sprint-Weltmeisterschaften der Eisschnellläufer den deutschen Rekord über 500 Meter zurückgeholt. In 34,87 Sekunden unterbot er in Salt Lake City die erst eine Woche alte Bestmarke seines Bruders Denny Ihle um 0,03 Sekunden.

      Im Weltklassefeld der besten Eissprinter der Welt reichte es aber dennoch nur zum 19. Rang. 1000-Meter-Spezialist Samuel Schwarz aus Berlin verfehlte seine persönliche Bestzeit um 0,03 Sekunden und kam in 35,19 Sekunden auf den 24. Platz.

      Schnellster Sprinter war zum Auftakt der Japaner Joji Kato. In 34,21 blieb er um 0,18 Sekunden über dem mehr als fünf Jahre alten Weltrekord des Kanadiers Jeremy Wotherspoon. Jamie Gregg aus Kanada und Ryohei Haga aus Japan teilten sich in 34,43 Sekunden den zweiten Platz

      Quelle: sport.de

      WM-Desaster für Wolf - Drei Rekorde durch Ihle

      Jenny Wolf schüttelte nur den Kopf und verließ traurig das schnellste Eis der Welt. In Salt Lake City erlebte sie eine der schwärzesten Stunden ihrer Karriere und konnte das schlechteste WM-Abschneiden deutscher Damen seit 36 Jahren nicht verhindern.

      Nach durchwachsenen Rennen endete der Auftritt der Berliner Eisschnellläuferin bei ihrer 14. Sprint-WM wenige Tage vor ihrem 34. Geburtstag mit einem Desaster. Im Schlussrennen über 1000 Meter ging sie zu vehement in die Kurve und landete nach Sturz auf dem Hinterteil.

      "Sie hat zu viel riskiert und ist jetzt natürlich sauer", meinte Cheftrainer Markus Eicher und begründete damit, warum sich die einst erfolgsverwöhnte Wolf zunächst nicht zu ihrem deprimierenden Endergebnis auf Platz 23 äußern wollte.

      Viel zuversichtlicher verließen die deutschen Eissprinter das Utah Olympic Oval. "Das war viel mehr, als wir erwarten durften. Ich bin absolut happy", meinte Nico Ihle, nachdem er drei deutsche Rekorde verbucht und mit Platz zehn seine beste WM-Platzierung von 2011 wiederholte hatte. In 34,87 und 34,64 Sekunden drückte der Chemnitzer zweimal die nationale Bestmarke über 500 Meter, die ihm sein Bruder Denny im Familienduell erst eine Woche zuvor entrissen hatte. "Er hat gleich reagiert. 'Hauptsache der Rekord bleibt in der Familie' hat er mir geschrieben", berichtete der 27-jährige Sachse.

      Via Facebook hatte Denny gepostet: "Jetzt bin ich aber dran und dann pushen wir uns bis zum Weltrekord." Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg: Seit 2007 steht die Marke des Kanadiers Jeremy Wotherspoon bei 34,03 Sekunden. Da Nico aber nach dem Saisonabbruch im Vorwinter wegen einer Schambein-Entzündung auch über 1000 Meter alte Leistungsfähigkeit erreicht hat, war der neue Vierkampf-Rekord mit 137,945 Punkten eine logische Zugabe. Als erster Deutscher unterbot er die 138-Punkte-Marke und verbesserte seinen Rekord aus dem Vorjahr gleich um rund 1,4 Zähler.

      Gemeinsam mit Weltcupsieger Samuel Schwarz bilden die sprintenden Ihle-Brothers unter Coach Klaus Ebert eine starke Trainingsgruppe, die sich beständig zu neuen Bestleistungen vorantreibt. "Wir sind eine Super-Truppe und freuen uns, dass wir nun für das kommende Jahr den dritten WM-Startplatz erkämpft haben. Damit kann Denny künftig auch bei der WM dabei sein", meinte Bruder Nico.

      Wie hoch der Anspruch bei Samuel Schwarz inzwischen ist, zeigt die Tatsache, dass er sich wegen eine kleinen Wacklers in der Kurve über Platz acht im zweiten 1000-Meter-Rennen nicht freuen konnte. "Da war viel mehr drin, wir hätten locker beide in die Top Ten laufen können", bedauerte der Berliner. Tags zuvor hatte er als Fünfter in 1:07,86 Minuten seinen deutschen Rekord nur knapp verfehlt und war am Sonntag über 500 Meter erstmals unter 35 Sekunden geblieben (34,93). Mit Rang elf reichte es zur besten WM-Platzierung seiner Karriere.

      Beide Titel in Salt Lake City erkämpften frühere Inline-Skater. Michel Mulder, im Vorjahr noch Titelträger auf Rollen, holte das fünfte Sprint-WM-Gold für die Niederländer. Die achtmalige Inline-Titelträgerin Heather Richardson aus den USA landete ihren ersten WM-Coup dank ihrer überragenden 1000-Meter-Leistungen. Mit 136,790 Punkten stellte Mulder ebenso einen Weltrekord auf wie Richardson, die mit 148,015 Zählern der Chinesin Yu Jing Titel und Rekord entriss.


      Quelle: sport.de


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      Shorttrack: Seifert bei Olympia-Generalprobe Fünfter

      Der Dresdner Robert Seifert hat bei der Olympia-Generalprobe der Shorttracker in Sotschi den fünften Platz im Weltcuprennen über 500 Meter belegt.

      Seifert, der im vergangenen November in Nagoya für den ersten Einzelsieg eines deutschen Shorttrackers im Weltcup gesorgt hatte, gewann am Samstag das B-Finale in 41,737 Sekunden. Er feierte damit ein gelungenes Comeback nach mehrwöchiger Verletzungspause.

      Noch bei der EM im Malmö hatte Seifert wegen Adduktorenproblemen keinen Einzelstart absolvieren können. Im zweiten 500-Meter-Rennen am Sonntag wurde der Dresdner in Sotschi noch geschont. Sieger auf der kurzen Distanz wurden Olympiasieger Charles Hamelin aus Kanada (41,092) am Samstag und der Chinese Dajing wu (41,702) am Sonntag.

      Die anderen Deutschen konnten im 12.000 Zuschauer fassenden "Eisberg-Palast" im Olympia-Park von Sotschi nicht überzeugen. So verpassten beide Staffeln bei der letzten Weltcup-Veranstaltung vor dem Finale kommende Woche in Dresden die Endlauf-Qualifikation. "In Dresden wollen wir vor


      Quelle: sport.de


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      Rekordler Geisreiter sorgt für Highlight in Inzell

      Mit einem deutschem 5000-Meter-Rekord und seiner besten Weltcup-Platzierung hat Lokalmatador Moritz Geisreiter den Eisschnelllauf-Fans in Inzell am Samstag eingeheizt.

      Geisreiter verpasste als Vierter sogar nur knapp das erste Podest seiner Karriere und sorgte für den deutschen Höhepunkt im tief verschneiten Oberbayern. Claudia Pechstein blieb beim Massenstartrennen als Zwölfte diesmal ohne Chance. Sie stimmte sich wie Stephanie Beckert, die über 1500 Meter testete, auf die 3000 Meter am Sonntag ein.

      Im Mittelpunkt stand vor 1500 Zuschauern in der Max-Aicher-Arena - darunter die nicht mehr aktive Olympiasiegerin Anni Friesinger mit Nachwuchs auf dem Arm - Geisreiter. In 6:16,81 Minuten unterbot der sympathische Schlaks seine bisherige nationale Bestmarke, gelaufen am 25. November 2011 in Astana, um zweieinhalb Sekunden. Zudem erreichte der Zwei-Meter-Mann sein selbstgestecktes Ziel, erstmals beim Weltcup unter die besten Fünf zu kommen.

      "Ich fühl' mich super", sagte Geisreiter und räumte ein, er habe nach einem Testrennen vor einer Woche erhebliche Zweifel gehabt. "Dazu kam der Druck vor der Heimkulisse. Ich habe versucht, das in eine positive Richtung zu drehen", erklärte er und wunderte sich dennoch. "Das hätte ich ehrlich gesagt nicht für möglich gehalten. Ich habe das sicher auch vom Kopf her ganz gut durchgezogen", konstatierte der Bayer. Seine Familie saß in der Kurve und motivierte ihn mit einem Transparent, auf dem sein Name stand.

      Den Sieg machten erwartungsgemäß die Niederländer unter sich aus. Welt- und Europameister Sven Kramer (6:11,76) gewann mit Bahnrekord. Die 1500 Meter am Sonntag dienen Geisreiter nach seinem "Hammertag" mehr als Vorbereitung auf die Allround-WM am kommenden Wochenende. Dort bildet er mit Pechstein das deutsche Mini-Aufgebot.

      Pechstein musste beim Massenstart zwischenzeitlich das Hauptfeld an eine Ausreißergruppe heranführen. Die Berlinerin, die in Kürze 41 Jahre alt wird, konnte im Endspurt nicht mehr eingreifen. "Es war ein schweres Rennen", sagte Pechstein, befand aber: "Es macht Spaß und ist ein gutes Training." Kim Bo-Reum aus Südkorea übernahm durch ihren Sieg die Weltcup-Führung.

      Die 1500 Meter der Damen gewann Olympiasiegerin Ireen Wüst aus den Niederlanden. Die Allround-Europameisterin legte gleich im ersten Paar in 1:55,95 Minuten die Siegeszeit vor. Deutsche Damen waren in der A-Gruppe nicht am Start, nachdem Pechstein dem Massenstartrennen den Vorzug gegeben hatte. Langstrecklerin Stephanie Beckert, die sonst im Weltcup nicht über die für sie ungewohnten 1500 Meter antritt, testete in der B-Gruppe für die 3000 Meter und wurde in zufriedenstellenden 2:02,31 Minuten Elfte. "Ich nehme das mehr als gute Übung für mich", sagte die Erfurterin. Von ihren jüngsten Rückenbeschwerden spürte Beckert nichts.


      Quelle: sport.de


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      Herren-Staffel im Finale beim Weltcup in Dresden

      Beim Weltcup-Finale der Shorttracker in Dresden hat die deutsche Herren-Staffel mit etwas Glück den Endlauf erreicht.

      Das Quartett mit den beiden Lokalmatadoren Paul Herrmann und Robert Seifert sowie Torsten Kröger aus Rostock und dem Münchner Jonas Kaufmann-Ludwig profitierte im Halbfinale vor 1360 Zuschauern von einer Disqualifikation der Japaner. Die deutschen Damen verpassten dagegen den Einzug ins Halbfinale.

      Nach der Hälfte des Rennens lag die deutsche Mannschaft auf Platz zwei, als Kaufmann-Ludwig durch einen japanischen Läufer geschubst wurde, damit aus dem Rhythmus geriet und auf Platz drei zurückfiel. Wenig später kam Kröger ebenfalls durch einen Rempler eines Japaners fast zu Fall. "Ich war gerade auf dem Weg an die Spitze. Ich denke, die Entscheidung ist gerechtfertigt, aber sicher auch glücklich", sagte Kaufmann-Ludwig. Das deutsche Quartett muss sich im Finale am Sonntag gegen die Teams aus Korea, China, Russland und den Niederlanden behaupten.

      Bei den Damen unterlagen Tina Grassow, Christin Priebst, Bianca Walter und Julia Riedel (alle Dresden) im Viertelfinale Korea und Russland. Mit Platz neun haben sie auch die letzte Chance auf eine Qualifikation für die Weltmeisterschaft vergeben.


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      Eissprinterin Wolf traurig über Platz drei in Erfurt

      Jenny Wolf saß traurig am Rande der Eisbahn und blickte ins Leere. Auch beim Heim-Weltcup in Erfurt hat die 34-jährige Olympia-Zweite ihr langes Warten auf einen Sieg nicht beenden können und musste beim Kräftemessen der Eisschnellläufer mit Platz drei über 500 Meter vorlieb nehmen.

      "Die Zeit war nicht gut, der Angang war nicht gut, da kann ich höchstens mit der Platzierung zufrieden sein", bekannte die fünfmalige Weltmeisterin, nachdem sie in 38,39 Sekunden der Chinesin Wang Beixing (38,07) und der Niederländerin Thijsje Oenema (38,34) den Vortritt lassen musste.

      Der 60. und damit bislang letzte Weltcupsieg der einst so erfolgreichen Berlinerin liegt nun bereits genau ein Jahr zurück. In dieser Saison hatte Olympiasiegerin Lee Sang-Hwa aus Südkorea bisher alle acht Weltcup-Sprints gewonnen. Sie verzichtet auf Starts in Erfurt, wird aber nächste Woche beim Weltcup-Finale in Heerenveen wieder dabei sein, um sich die 15.000 Dollar Siegprämie abzuholen.

      Wolfs Trainer Thomas Schubert gab zu, dass man angesichts des Verzichts von Seriensiegerin Lee und weiterer drei Top-Sprinterinnen schon mit einem Sieg geliebäugelt hätte. "Beim Heim-Weltcup steht man immer gern in der Sonne. Aber unser Hauptwettkampf ist die WM in drei Wochen in Sotschi, und da wollen wir um das Podest mitkämpfen", sagte der Coach. Und sein Schützling gab ihm recht. "Wenn man die Siegerzeit sieht, dann glaubt man, dass man weiter vorn sein müsste", meinte Jenny Wolf nach ihrer vierten Podestplatzierung der Saison. "Ich hatte gedacht, nach dem Training der vergangenen Wochen ein, zwei Zehntel rauszuholen. Das ist heute nicht gelungen."

      Schubert machte Wolf aber gleich Mut für die letzten Rennen der Saison. "Wenn sie jetzt in Bestform gelaufen wäre, hätte man etwas falsch gemacht. Drei Wochen bis Sotschi sind noch lang." Schubert hatte zugleich auch Verständnis dafür, dass sich Wolf nicht über Rang drei freuen konnte. "Sie leidet nach jedem Rennen, weil sie es von früher anders kannte. Es gibt eben junge Leute, die jetzt schneller sind. So ist das nun mal im Leistungssport", sagte der Berliner.

      Wolf verteidigte aber mit nunmehr 551 Punkten ihren zweiten Rang in der Gesamtwertung hinter Lee (800) gegen Sprint-Weltmeisterin Heather Richardson. Die US-Läuferin wurde Fünfte und ist im Klassement mit 485 Punkten weiter Dritte. Die Erfurterin Judith Hesse kam in 38,86 Sekunden auf Platz zehn und war damit nicht unzufrieden.


      Quelle: sport.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      Eissprinter Ihle überrascht: Hoffnungsschimmer für WM

      Nico Ihle wollte seine Freude nicht zurückhalten. Immer wieder riss er die Fäuste in die Luft und strahlte auf der Ehrenrunde über das ganze Gesicht.

      Beim Eisschnelllauf-Weltcup in Erfurt sorgte der 27-jährige Chemnitzer für eine Überraschung und sicherte sich als Dritter über 1000 Meter die erste Podestplatzierung seiner Karriere. In 1:10,18 Minuten war der Chemnitzer schneller als der höher eingeschätzte zweimalige Weltcup-Sieger Samuel Schwarz, der im direkten Duell zwar Doppel-Olympiasieger Shani Davis aus den USA bezwang, aber dennoch nur Platz sieben belegte.

      "Nie hätte ich mit dem Podium gerechnet. Aber es war ein perfekter Lauf", schilderte Ihle seine Gefühle. "Ich bin ohne jeden Druck das Rennen angegangen und hätte selbst im Ziel nicht gedacht, dass es für das Treppchen reicht, denn es kamen ja noch viele starke Läufer", fügte er noch immer strahlend hinzu. Sein Teamgefährte Schwarz nahm die Niederlage sportlich. "Ich gratuliere Nico herzlich. Es war sehr eng, so wie schon das gesamte Jahr", sagte der Berliner, nachdem ihn nur 13 Hundertstel vom Podest trennten. Der Sieg ging vor 1500 Besuchern in 1:09,79 Minuten erstmals an den Amerikaner Brian Hansen.

      Noch knapper war es bei Jenny Wolf. Ganze drei Tausendstelsekunden fehlten der Berliner 500-Meter-Sprinterin in 38,22 Sekunden auf Rang vier zum fünften Podestplatz in dieser Saison. Kurioserweise war sie aber nicht so unzufrieden wie am Freitag, als sie Platz drei belegt hatte. "Der Lauf war besser, ich bin näher dran. Und ich weiß, was ich falsch gemacht habe und woran ich bis zur WM arbeiten muss." Siegerin wurde wie am Vortag Wang Beixing aus China (38,15) vor der Russin Olga Fatkulina (38,215) und der Niederländerin Thijsje Oenema (38,217). In das Weltcup-Finale geht Wolf nun als Zweite (611 Punkte) hinter der in Erfurt fehlenden Seriensiegerin Lee Sang-Hwa aus Südkorea (800).

      Ebenfalls ansteigende Form wies über 1500 Meter Monique Angermüller nach, die an gleicher Stelle vor drei Jahren den bisher einzigen Weltcup-Sieg ihrer Karriere gefeiert hatte. Die lange erkrankte Berlinerin kam in 1:58,95 Minuten mit Platz sechs auf ihre bisher beste Saisonplatzierung. "Ich wusste, dass ich gut drauf bin. Aber ich bin zurückhaltend ins Rennen gegangen, da hatte ich genug Kraft für die letzte Runde", sagte die 29-Jährige. Haushohe WM-Favoritin ist die viermalige Mehrkampf-Weltmeisterin Ireen Wüst. Die Niederländerin verbesserte in 1:55,61 Minuten den sechs Jahre alten Bahnrekord von Anni Friesinger um eine halbe Sekunde.

      Dem deutschen Herren-Trio reichte Platz sechs in der Team-Verfolgung zur Fahrkarte für die Weltmeisterschaften. Die beiden Erfurter Patrick Beckert und Robert Lehmann sowie der Münchner Marco Weber liefen 3:47,85 Minuten und belegen damit im Gesamtklassement den siebten Rang. Zur WM fahren die besten acht Teams. Den Sieg sicherten sich die favorisierten Niederländer mit dem 17-maligen Weltmeister Sven Kramer in 3:45,21 Minuten.


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      Pechstein kommen Tränen: WM-Bronze über 5000 Meter



      Erst strahlte sie über das ganze Gesicht, dann kamen die Tränen: Claudia Pechstein sprang nach ihrem zweiten Coup mit einem kräftigen Satz auf die Werbebande und küsste vor den TV-Kameras und Fotografen ausgelassen ihren Freund Matthias.

      Bei den Eisschnelllauf-Weltmeisterschaften in Sotschi hat die 41 Jahre alte Berlinerin mit Bronze über 5000 Meter ihre zweite Medaille gewonnen. "Ich bin so stolz, dass es mir wieder gelungen ist, mit 41 Jahren aufs Podest zu kommen", befand Pechstein und wischte sich immer wieder die Freudentränen aus dem Gesicht.

      "Einfach nur Wahnsinn: Es ist einmalig im ganzen Wintersport, dass eine Frau in diesem Alter so auftrumpft", lobte Cheftrainer Markus Eicher, nachdem wieder die Älteste im Team die Kastanien aus dem Feuer geholt hatte.

      In 7:04,07 Minuten musste Pechstein nur der überragenden Tschechin Martina Sablikova (6:54,31) und der Niederländerin Ireen Wüst (7:02,96) den Vortritt lassen. Für Sablikova war es der sechste Titel in Serie auf dieser Distanz seit 2007. Schwer gezeichnet war nach ihrem medaillenlosen WM-Auftritt Stephanie Beckert. Nach dem Stress der vergangenen Wochen blieb der Team-Olympiasiegerin nur der fünfte Platz. "Ich habe alles gegeben. Mehr war nicht drin. Aber ich werde auch künftig jedem Streit aus dem Wege gehen. Ich will das nicht", meinte sie fast flüsternd zu den Attacken Pechsteins im Vorfeld.

      Glücklich schaute hingegen Bente Kraus auf ihre persönliche Bestzeit von 7:09,82 und Platz sieben. "Von diesen Ergebnissen hätte ich zuvor nie zu träumen gewagt", meinte die Berlinerin, die über 3000 Meter Achte war. "Ein Super-Gesamtergebnis der Damen. Vor Claudia ziehe ich den Hut", meinte Bundestrainer Stephan Gneupel.

      Pechstein erhöhte damit ihr Erfolgskonto bei Olympia, Welt- und Europameisterschaften auf 59 Medaillen (14/28/17). Allein auf den 5000 Metern hat die Bundespolizistin nun 13 WM-Medaillen gewonnen, dabei 1996 bei der Premiere und 2003 jeweils Gold. Gemeinsam mit Bente Kraus und Monique Angermüller hat sie am Schlusstag nun im Teamlauf trotz Absage von Beckert eine vage Medaillenchance.

      Bereits zuvor waren die Fünffach-Gold-Pläne von Ireen Wüst über 1000 Meter von Olga Fatkulina durchkreuzt worden. In 1:15,44 Minuten unterbot die Russin vor erneut leeren Rängen die starke Vorgabe der Titelträgerin über 1500 und 3000 Meter, die sich zähneknirschend mit einer weiteren Silbermedaille zufriedengeben musste. Fatkulina unterstrich nach dem Überraschungs-Titel von Denis Juskow über 1500 Meter die Anstrengungen der Gastgeber mit Blick auf Olympia 2014. Zuletzt hatten russische Eisschnellläufer vor 17 Jahren durch Sergej Klewschenja und Swetlana Schurowa WM-Gold gewonnen. "Das ist auch für mich eine riesige Überraschung. Ich kann es noch gar nicht glauben", gab sich die 23 Jahre alte Blondine nach dem Rennen fassungslos.
      Beste Deutsche war Monique Angermüller auf Platz zwölf.


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      Wimpernschlagfinale: Pechstein Zweite in Salt Lake City

      Eine Hundertstelsekunde hat Claudia Pechstein in Salt Lake City zu ihren zweiten Weltcupsieg der Saison über 3000 Meter gefehlt.

      Die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin aus Berlin musste sich in 3:57,80 Minuten im direkten Duell nur Olympiasiegerin Martina Sablikova aus Tschechien beugen, die 3:57,79 Minuten den etwas stärkeren Schlussspurt hatte. Nach ihrem Sieg vorige Woche in Calgary führt Pechstein nun gemeinsam mit Sablikova nach zwei Rennen mit je 180 Punkten die Weltcupwertung an.

      Die in der Vorwoche drittplatzierte Weltmeisterin Ireen Wüst aus den Niederlanden hatte in Salt Lake City auf einen Start über 3000 Meter verzichtet.

      Stephanie Beckert war zuvor auch in der B-Gruppe nicht aus ihrem Formtief herausgekommen. In 4:06,42 Minuten lief die Olympiasiegerin aus Erfurt nur auf Platz zehn und hatte in der B-Kategorie Bente Kraus aus Berlin (4:03,67/2.) und Jennifer Bay aus Dresden (4:06,19/9.) den Vortritt lassen müssen. Damit hat Beckert keine Chance, beim nächsten Weltcuprennen über 5000 Meter in Astana in zwei Wochen in der A-Gruppe Punkte für die Olympia-Qualifikation zu sammeln.


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      Eisschnellläuferinnen Pechstein und Wolf wieder Zweite

      Claudia Pechstein nahm Freundin Martina Sablikova in die Arme und scherzte ausgelassen, Stephanie Beckert wirkte im Alau-Eispalast total geknickt.

      Im dritten Langstrecken-Rennen des Eisschnelllauf-Winters lief die 41-jährige Pechstein im kasachischen Astana trotz einer gebrochenen Feder am Klappmechanismus ihres Schlittschuhs zum dritten Mal auf das Weltcup-Podest. Nach dem Sieg in Calgary und Rang zwei in Salt Lake City reichte es für die Berlinerin über 5000 Meter in 7:01,10 Minuten erneut zu einem glänzenden zweiten Rang.

      "Ich bin äußerst zufrieden, denn ich musste mit zwei Handicaps laufen. Mein Rücken schmerzte, weil die Betten in unserem Hotel nicht die besten sind. Und beim Anziehen der Schlittschuhe habe ich gemerkt, dass die Feder gebrochen ist", berichtete die Berlinerin der Nachrichtenagentur dpa. "Beim Training ist mir das schon mal passiert. Insofern war es nicht schön, aber ich habe das Beste draus gemacht und wieder einen neuen Weltrekord in der Altersklasse Ü41 aufgestellt", scherzte Pechstein trotz des Missgeschicks.

      Der Sieg ging wie in Salt Lake City an Olympiasiegerin Martina Sablikova aus Tschechien, die in Bahnrekordzeit von 6:59,88 als einzige unter der Sieben-Minuten-Grenze blieb und mit 280 Punkten die alleinige Führung im Weltcup vor Pechstein (260) übernahm.

      Stephanie Beckert hatte zuvor in der B-Gruppe nur den fünften Platz geschafft und blickte betrübt drein. Jedoch waren in der A-Gruppe auch nur vier Läuferinnen schneller als die Erfurterin (7:09,44). Dennoch muss sie weiter um ihr Olympia-Ticket bangen.

      Welche Konsequenzen das Ergebnis für die Sotschi-Nominierung hat, ist noch nicht abzusehen. "Da es keine weitere Möglichkeit gibt, sich auf dieser Strecke das Olympia-Ticket zu holen, wird es eine schwierige Rechnerei. Eine endgültige Aussage kann man erst nach den Rennen in Berlin treffen", meinte Team-Chef Helge Jasch.

      Zehn Olympia-Tickets werden nach den Rennen in der deutschen Hauptstadt im Dezember über das Weltcup-Klassement verteilt, sechs Fahrkarten an die sechs Zeitschnellsten über 5000 Meter vergeben. Den Startplatz für Sotschi hätte Beckert aufgrund ihres schlechten Weltcup-Rankings nur mit einer der sechs besten Zeiten sicher gehabt.

      Eine strahlende Miene setzte Jenny Wolf im gähnend leeren Alau-Eispalast auf. Zum dritten Mal in dieser Saison stürmte sie auf Platz zwei über 500 Meter. In 37,70 Sekunden musste die Olympia-Zweite erneut nur der Südkoreanerin Lee Sang-Hwa den Vortritt lassen. Die Olympiasiegerin verbesserte in 37,27 Sekunden ihren Bahnrekord um 0,51 Sekunden und stellte einen inoffiziellen "Flachland-Weltrekord" auf.

      "Es ist ein gutes Gefühl, das Feld der Verfolgerinnen hinter der überragenden Lee anzuführen", sagte Jenny Wolf erfreut. Mit 328 Punkten schob sie sich im Gesamtklassement wieder auf Platz zwei hinter der in diesem Winter noch immer unbesiegten Lee (500 Punkte).


      Quelle: sport.de


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      Eisschnellläuferin Wolf wieder auf Platz zwei

      Jenny Wolf sprintet wieder auf das Podest, Claudia Pechstein kommt auch auf der ungeliebten Mittelstrecke immer besser zurecht. Die Olympia-Zweite Wolf erzielte beim Eisschnelllauf-Weltcup im kasachischen Astana erneut Platz zwei über 500 Meter.

      In 37,66 Sekunden musste die 34-jährige Berlinerin erneut nur der Südkoreanerin Lee Sang-Hwa den Vortritt lassen. Zum vierten Mal in dieser Saison kam die Hauptstädterin damit im supermodernen Eispalast "Alau" auf ihren derzeitigen "Lieblingsplatz".

      Claudia Pechstein, die sich tags zuvor mit Platz zwei auch das Olympia-Ticket über 5000 Meter für ihren dritten Start in Sotschi gesichert hatte, erreichte über 1500 Meter als Sechste das Ziel. Im direkten Duell nahm sie der deutschen Meisterin Monique Angermüller auf der letzten Runde noch 1,7 Sekunden ab und rangierte in 1:58,68 Minuten ganze drei Hundertstelsekunden vor der Teamgefährtin (1:58,71/7.). "Es gab vor dem Rennen totale Hektik, weil zweimal die Paarungen geändert wurden. Insofern haben das unsere Frauen gut gelöst", sagte Teamchef Helge Jasch. In der Gesamtwertung, die von Astana-Siegerin Brittany Bowe (USA/1:57,28) angeführt wird, rückte Pechstein auf Rang sechs vor.

      Jenny Wolf gab sich nach ihrem vierten Podestplatz der Saison völlig entspannt. "Die Geschwindigkeiten stimmen, ich bin sehr zufrieden. Besser hätte es nicht laufen können", meinte die Olympia-Zweite, die im Vergleich zum Vortag den Rückstand auf die Südkoreanerin auf 0,34 Sekunden verkürzte. Olympiasiegerin und Weltrekordlerin Lee landete in 37,32 Sekunden im sechsten Weltcuprennen der Saison dennoch souverän ihren sechsten Sieg.

      Auch in der Gesamtwertung behauptet Deutschlands Medaillenhoffnung für Sotschi mit 408 Punkten hinter Lee (600 Punkte) weiter Platz zwei. In 10,23 Sekunden war sie beim Angang über 100 Meter diesmal sogar schneller als Lee (10,26). "Erneut ein starker Lauf von Jenny. Die zweite Kurve ist sie noch etwas vorsichtig angegangen. Da gibt es noch Reserven", analysierte Jasch nach dem beeindruckenden Auftritt der besten deutschen Eis-Sprinterin in Kasachstan. Jennifer Plate aus Berlin verfehlte auf Platz 19 die Olympia-Nom.

      Die Chance auf einen Start beim Saisonhöhepunkt im russischen Schwarzmeerort nutzte der deutsche Meister Nico Ihle über 500 Meter und erfüllte die Norm des Deutschen Olympischen Sportbundes bei seinem ersten Start in der A-Gruppe zumindest zur Hälfte. Der Chemnitzer kam in 35,32 Sekunden auf Rang 15. Zur Norm-Erfüllung sind ein Platz unter den Top acht oder zwei Ränge in den Top 16 des Weltcups erforderlich. Der Sprintsieg ging am Samstag im Alau-Eispalast an den Russen Artjom Kusnezow in 34,85 Sekunden.


      Quelle: sport.de


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      Beckert-Tag: Olympia-Platz für Stephanie, Patrick 3.

      Diesen Tag werden die Beckerts so schnell nicht vergessen: Stephanie fiel schon am Morgen ein Stein vom Herzen, als nach einer "nächtlichen Rechnerei" überraschend ihr Olympia-Start über 5000 Meter perfekt war.

      Und dann lief ihr Bruder Patrick beim Eisschnelllauf-Weltcup in Astana über 10.000 Meter als Dritter auf das Podest und sorgte für die beste Saison-Platzierung der deutschen Männer.

      "Ich wollte es gar nicht glauben und habe noch zweimal nachgefragt", meinte Stephanie Beckert zu Teamchef Helge Jasch, der ihr per E-Mail das Ergebnis seiner nächtlichen Regelwerk-Studien mitteilte. "Es ist zu 100 Prozent sicher: Sie ist dabei", bestätigte Jasch der Nachrichtenagentur dpa.

      Laut Reglement qualifizieren sich zehn Läuferinnen über das Weltcup-Klassement und sechs über das Time-Ranking für Olympia. Beckert hatte die insgesamt neunte Zeit erzielt, doch weil zwei der fünf Niederländerinnen aus der Wertung fallen und die beiden Weltcup-Führenden Martina Sablikova und Claudia Pechstein sicher über das Weltcup-Ranking qualifiziert sind, rutscht Beckert bei diesem kaum noch nachvollziehbaren Qualifikations-Modus als Fünfte des Time-Rankings doch noch ins Feld der 16 Olympia-Starterinnen.

      "Jetzt ist ihre Stimmung natürlich viel besser. Sie ist jetzt eine große Sorge los", berichtete ihr Bruder Patrick nach seinem grandiosen Rennen über 10.000 Meter der dpa. In 13:18,73 Minuten war er in seinem ersten Saisonlauf über die längste Strecke nur vom Weltcup-Führenden Sven Kramer aus den Niederlanden (13:02,38) und dem Franzosen Alexis Contin (13:14,64) bezwungen worden. "Alles im Soll. Das wichtigste war das Olympia-Ticket auch auf dieser Strecke", meinte der 23-Jährige glücklich.

      Für die weiteren Glanzpunkte im deutschen Team hatten wieder die "alten Damen" gesorgt. Die 41-jährige Claudia Pechstein beeindruckte mit Platz zwei über 5000 Meter und war auch auf den ungeliebten 1500 Metern auf Platz sechs beste Deutsche. "Das ist meine echte Hassstrecke. Ich glaube nicht, dass ich mich auf dieser Distanz noch mal wohlfühlen werde. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, mit dem Rennen nicht", klagte Pechstein auf hohem Niveau.

      Tags zuvor hatte sie den zweiten Rang über 5000 Meter belegt und damit ihre 104. Podest-Platzierung im Weltcup verbucht. Allerdings zog Olympiasiegerin Martina Sablikova nun mit ihr nach Siegen gleich: Die Tschechin landete in 6:59,88 Minuten ihren 30. Weltcup-Erfolg.

      Ein Dauer-Lächeln trug Jenny Wolf durch den supermodernen, aber gähnend leeren Alau-Eispalast. Zum vierten Mal in dieser Saison stürmte sie auf Platz zwei über 500 Meter. In 37,70 und 37,66 Sekunden musste die Olympia-Zweite wieder nur der Südkoreanerin Lee Sang-Hwa den Vortritt lassen. Die Olympiasiegerin stellte in 37,27 Sekunden einen "Flachland-Weltrekord" auf und landete im sechsten Rennen ihren sechsten Sieg. "Es ist ein super Gefühl, das Feld der Verfolgerinnen hinter Lee anzuführen", sagte die fast 35 Jahre alte Jenny Wolf mit Genugtuung. Aber sie blieb auch selbstkritisch: "In der zweiten Kurve habe ich Zeit liegengelassen."


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      Pechstein wieder Weltcup-Zweite - Klatsche für Beckert

      Claudia Pechstein winkte mit einem Riesenhandschuh ihren Fans zu und feierte die beste Zeit auf ihrer Hausbahn, Stephanie Beckert überquerte mit ausdrucksloser Miene die Ziellinie.

      Während sich die rasante Talfahrt der Erfurterin fortsetzte, erzielte die fünfmalige Olympiasiegerin Pechstein in Berlin mit Platz zwei über 3000 Meter zum 105. Mal eine Podest-Platzierung im Eisschnelllauf-Weltcup.

      Mit Sprechchören wurde sie von den knapp 2000 Zuschauern gefeiert, nachdem die 41-Jährige in 4:02,96 Minuten so schnell war wie noch nie auf dem Eis der Hauptstadt. "Meine Taktik ist voll aufgegangen, denn der Druck war vor den heimischen Fans besonders groß", meinte Pechstein strahlend. "Ich werde mit einem Glas Saft anstoßen, es muss nicht immer Alkohol sein."

      Erneut lief nur ihre tschechische Freundin Martina Sablikova schneller, die Pechstein in 4:02,25 Minuten wieder auf den Ehrenplatz verwies. "Es war ein sehr schönes Duell. Ich wollte so laufen, dass mindestens Platz eins oder zwei rauskommt. Wenn mir das in Sotschi auch gelänge, wäre das fantastisch", sagte Pechstein. Allerdings hatte die Niederländerin Jorien Ter Mors in der B-Gruppe in 4:02,23 Minuten mit Quartettstart sogar eine noch bessere Zeit als Sablikova auf dem schnellen Eis erzielt.

      Für Team-Olympiasiegerin Beckert war der zwölfte Platz in der B-Gruppe nach durchweg unbefriedigenden Rennen in diesem Winter eine erneute Demütigung. "Natürlich kann ich damit nicht zufrieden sein. Ich muss das jetzt abhaken und die kommenden acht Wochen intensiv arbeiten, um im Februar bei Olympia wieder besser in Schuss zu sein", meinte die Thüringerin nach ihren 4:12,11 Minuten traurig.

      Schlüssige Erklärungen für ihren deprimierenden Absturz in dieser Saison konnte sie nicht finden. "Die Lockerheit fehlt auf dem Eis. Dann will man alles, verkrampft und erreicht gar nichts", meinte sie bedrückt. "Ich muss versuchen, da wieder rauszukommen." Mentale Probleme sieht sie nicht. "Nein, das ist eher körperlich, viele Kleinigkeiten. Der Schritt stimmt einfach nicht", sagte sie.

      Cheftrainer Markus Eicher war nach dem bitteren Auftakt fassungslos über Beckerts Leistung und vor allem die schlechte Technik des einstigen Zugpferdes im Team. "Sie läuft steif, hölzern. Ich bin sehr enttäuscht", meinte der Inzeller.

      Gar nicht gut lief es auch für Lokalmatadorin Jenny Wolf über 500 Meter. In der Innenkurve laufend rutschte die Olympia-Zweite aus Berlin weg und verfehlte durch den Sturz die angestrebte fünfte Podestplatzierung in diesem Winter. "Ich wollte vor eigenem Publikum volles Risiko gehen. Das ist nun gründlich schief gegangen", meinte die 34-Jährige. "Aber das ist keine absoluter Tiefschlag für mich."

      Der siebte Saisonerfolg im siebten Rennen ging an Seriensiegerin Lee Sang-Hwa aus Südkorea. Die Olympiasiegerin setzte sich in 37,36 Sekunden durch und entriss Jenny Wolf ihren Bahnrekord. Die Erfurterin Judith Hesse, die zuletzt wegen einer Erkältung gefehlt hatte, sprintete in 38,74 Sekunden auf den 18. Rang.

      Zuvor hatte der deutsche Meister Nico Ihle aus Chemnitz die in der Vorwoche erreichte Olympia-Qualifikation mit seiner besten Saisonplatzierung bestätigt. In 35,39 Sekunden kam er über 500 Meter auf den 13. Platz. Den zweiten Weltcup-Erfolg seiner Karriere landete der Niederländer Michel Mulder in 34,80 Sekunden.


      Quelle: sport.de


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      Shorttracker Herrmann läuft 1000-Meter-Rekord

      Paul Herrmann hat zum Abschluss der Shorttrack-Europameisterschaften in Dresden einen deutschen Rekord über 1000 Meter fixiert.

      In 1:25,231 Minuten verbesserte der Sachse die bisherigen Bestmarke von Tyson Heung vom 15. November 2009 um 0,067 Sekunden, verpasste aber haarscharf das Halbfinale. Auch Olympia-Teilnehmer Robert Seifert verfehlte die Vorschlussrunde über 1000 Meter und belegte im Mehrkampfklassement den 16. Rang. Herrmann kam auf Rang 18. Ihre Teamgefährtin Tina Grassow beendete die Heim-EM vor über 2000 Zuschauern am Sonntag auf dem 14. Mehrkampfrang. Alle deutschen Shorttracker hatten das Schlussrennen der besten Acht über 3000 Meter verpasst.


      Quelle: sport.de


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