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    There are 113 replies in this Thread. The last Post () by Deirdre O'Connor.

      Arndt verpasst im 4er-Bob Weltcup-Sieg in Winterberg

      Am Start fehlt die Schubkraft, in der Eisrinne die Ideallinie und auch der einstige Materialvorsprung ist aufgebraucht. Erstmals stehen die deutschen Bobpiloten bei Halbzeit der Weltcup-Serie ohne Sieg da.

      Auch beim Heim-Weltcup in Winterberg schaffte es kein Pilot aufs oberste Treppchen. Maximilian Arndt fehlten am Ende 0,19 Sekunden, obwohl er bei Halbzeit noch geführt hatte. Den Sieg holte sich bei heftigem Schneetreiben zum vierten Mal nacheinander der Russe Alexander Subkow. Rang drei ging an den Letten Oskars Melbardis. Vierter wie im kleinen Schlitten wurde bei seinem Weltcup-Comeback Thomas Florschütz aus Riesa. Manuel Machata vom SC Potsdam landete auf Rang neun.

      Mit seiner Crew Alexander Mann, Alexander Rödiger und Martin Putze meldete sich Arndt eindrucksvoll zurück, nachdem er 24 Stunden zuvor im kleinen Schlitten nach einem Frühstart disqualifiziert worden war. "Nachdem wir gestern etwas gepennt hatten, sind wir heute einfach nur glücklich. Subkow war verdammt schnell, da konnten wir nichts machen", meinte Arndt.

      Im Zweier verpassten die Deutschen das Podium, das gab es im vergangenen Jahrzehnt in Winterberg noch nie. Florschütz landete als Bester auf Rang vier. "Das war völlig okay, im Viererbob müssen wir am Start mehr Gas geben, da ist das Potenzial meiner Mannschaft viel höher. Da müssen wir um die Startbestzeit mitfahren", meinte Florschütz. Bei den Frauen landete Anja Schneiderheinze mit Stephanie Schneider auf Rang drei.

      Seit Saisonbeginn hadert Cheftrainer Christoph Langen mit den Startzeiten der Deutschen. "Da haben wir schon vor Jahren den Trend verpasst. Doch wir arbeiten systematisch daran. Leistungssport ist kein Lichtschalter", warb der Coach um Geduld. Das WM-Ziel in St. Moritz, wo er "so viel Medaillen wie möglich" holen möchte, sieht er aber noch nicht in Gefahr.

      Sorgen bereitet ihm neben den Startzeiten und den fahrerischen Leistungen auch das Material. Immerhin mussten die Bobs nach einer Regeländerung des Weltverbandes FIBT kosten- und zeitintensiv umgebaut werden. Die Anschläge im Bereich Hinterachse zwischen Haube und Fahrwerk müssen nun einen Minimalabstand von fünf Millimeter haben. Dadurch sind die deutschen Schlitten etwas steifer geworden. Der Anpassungsprozess läuft noch. "Jeder muss seine Hausaufgaben machen, das ist immerhin eine Systemsportart", meinte FES-Direktor Harald Schaale, der mit seinem Team vom Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES) in den nächsten Wochen weitere neue Bauteile testen will.

      "Der Vierer läuft, da halten wir in der Weltspitze mit. Beim Zweier haben wir Nachholbedarf. Doch im Hintergrund wird schon hektisch gearbeitet", meinte Florschütz, der - gerade zur Weihnachtszeit noch ein anderes Problem hat. Er muss auf sein Gewicht achten. "Da haben Thomas Blaschek und ich ganz schön zu knabbern, immerhin haben wir jetzt gleich zwei schwere Jungs hinten drauf", betonte der Routinier, der im Vergleich zu den vergangenen Jahren drei bis vier Kilogramm weniger hat. Dafür bringen Kevin Kuske 117 Kilo und Andreas Bredau 107 Kilogramm auf die Waage.

      Quelle: sport.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      Wieder kein Sieg im 2er: Kiriasis Vierte in La Plagne

      Die deutschen Bob-Fahrerinnen kommen an der überragenden Olympiasiegerin Kaillie Humphries nicht vorbei. Beim fünften Sieg der Kanadierin im fünften Saison-Rennen war Sandra Kiriasis im französischen La Plagne als Vierte beste Deutsche.

      Gemeinsam mit Anschieberin Berit Wiacker hatte die Winterbergerin nach zwei Läufen auf dem olympischen Eiskanal von 1992 0,8 Sekunden Rückstand auf Humphries und Partnerin Chelsea Valois.

      Platz zwei und drei sicherten sich die US-Teams Jamie Greubel/Emily Azevedo und Elana Meyers/Katie Eberling. Auf dem fünften Platz kamen Anja Schneiderheinze/Franziska Bertels (Erfurt/Oberhof) ein. Ihre Teamkolleginnen Cathleen Martini (Oberbärenburg) und Stephanie Schneider (Meiningen) wurden Sechste.

      Während die deutschen Frauen damit weiter auf den ersten Weltcup-Erfolg dieses Winters warten, führt die Kanadierin Humphries mit makellosen 1125 Punkten die Weltcup-Wertung an. Die Olympiasiegerin und Weltmeisterin feierte in La Plagne saisonübergreifend ihren siebten Erfolg in Serie. Sandra Kiriasis als Gesamtzweite hat vor den noch ausstehenden vier Rennen 187 Zähler Rückstand.

      Quelle: sport.de


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      Neue Fehler kosten Plätze: Florschütz Sechster im 2er

      Das Dilemma um die deutschen Bobpiloten setzt sich fort. Auch in La Plagne fuhren die Lenker Florschütz, Machata und Arndt am Siegerpodest vorbei und warten weiterhin auf das erste Erfolgserlebnis in diesem Weltcup-Winter.

      Die Riesaer Thomas Florschütz/Kevin Kuske waren am Samstag im Zweier beim Sieg des Kanadiers Lyndon Rush als Sechste beste Deutsche. Manuel Machata/Christian Poser wurden Elfte, Maximilian Arndt/Martin Putz kamen gar nur als 18. ins Ziel.

      "Wir lassen in diesem Winter keinen Fettnapf aus. Das zieht sich durch vom ersten Weltcup bis jetzt", schimpfte Bundestrainer Christoph Langen angesichts der Fehlerserien seiner Piloten. Eine davon kostete am Samstag Florschütz wenigstens einen Podestplatz. "Im Abschnitt der Kurven 15 bis 16 hatte er große Probleme und musste einige Rettungsversuche starten. Das kostete gleich mal eine halbe Sekunde und damit bist du weg vom Fenster", analysierte Langen. Florschütz kam gerade noch als 19. ins Finale und startete dann eine furiose Aufholjagd. Mit der zweitbesten Laufzeit hinter Rush katapultierte er sich noch auf Rang sechs.

      "Ich ziehe den Hut vor ihm. Normalerweise ist die Sache nach dem ersten Lauf geklärt. Aber er hat gekämpft und es sich und dem Team bewiesen, dass es geht", sagte Langen. Während der vergangenen tage hatte man am Schlitten des Riesaers gebastelt und eine intensive Fehlersuche betrieben. "Im Training ging es ganz gut und deshalb sind wir das Risiko gegangen, mit dieser Einstellung auch im Wettkampf zu starten. Wir sind zwar noch nicht da, wo wir hin wollen, aber auf einem guten Weg", erzählte der Bundestrainer.

      Während Florschütz seinen Fehler weitgehend ausbügelte, machte Arndt im zweiten Durchgang einen folgenschweren gleich beim Start. Der Schlitten glitt aus der Startspur und prallte gegen die Bande. "Das war's dann auch für ihn, kommentierte Langen knapp.
      KOMMENTARE zum Thema "Neue Fehler kosten Plätze: Florschütz Sechster im 2


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      Friedrich Junioren-Weltmeister im Zweier

      Francesco Friedrich aus Oberbärenburg hat seinen Junioren-Weltmeistertitel im Zweierbob verteidigt und sich damit die Fahrkarte zur großen WM in St. Moritz gesichert.

      Der Sachse kam in Innsbruck-Igls überlegen zum Sieg. Nach zwei Laufbestzeiten hatte er mit seinem Anschieber Gino Gerhardi schier unglaubliche 0,86 Sekunden Vorsprung auf die Russen Alexej Stulnew/Aleksej Puschkarew. Dritte wurden die Letten Oskars Kibermanis/Raivis Zirpus. Die beiden anderen deutschen Bobs mit David Ludwig/Thorsten Margis (Oberhof) und Matthias Böhmer/Axel Christ (Schönau) landeten auf den Plätzen acht und neun.


      Quelle: sport.de


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      Friedrich zweifacher Junioren-Bob-Weltmeister

      Bob-Pilot Francesco Friedrich hat bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Innsbruck-Igls die Titel mit beiden Schlitten gewonnen. Der Oberbärenburger sicherte sich damit auch das Startrecht in beiden Disziplinen bei der "großen" WM in St. Moritz.

      Da zuvor auch Miriam Wagner/Franziska Fritz aus Riesa den Bob-Titel der Juniorinnen und der Oberhofer Skeletoni Christopher Grotheer Gold gewonnen hatten, kann der deutsche Verband in vier der fünf Disziplinen mit vier Startern bei der WM vom 21. Januar bis 3. Februar 2013 im Engadin antreten.

      Friedrich gewann am Samstag mit Anschieber Gino Gerhardi im Zweier als auch am Sonntag mit Gerhardi, Thorsten Margis und Florian Kunze im Vierer mit Bestzeiten in allen Läufen. Die Besatzung von Matthias Böhmer (Königssee) belegte den dritten Platz.

      Mit zwei Bestzeiten drehte auch Grotheer die Reihenfolge bei der Junioren-WM des Vorjahres. Titelverteidiger Axel Jungk aus Riesa wurde mit 0,84 Sekunden Rückstand diesmal Zweiter. Bei den Juniorinnen musste die nach dem ersten Lauf führende Suhlerin Sophia Griebel der Russin Elena Nikitina um eine Zehntelsekunde den Vortritt lassen.


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      Florschütz und Friedrich gewinnen Zweierbob-Weltcup

      Beim deutschen Dreifach-Erfolg lieferten sich die beiden Sachsen Thomas Florschütz und Francesco Friedrich einen großen Kampf auf ihrer Heimbahn in Altenberg. Nach zwei Läufen kamen sie auf die gleiche Zeit und beendeten die Erfolgs-Flaute der deutschen Bob-Männer in diesem Winter.

      Den Erfolg komplettierte als Dritter Manuel Machata. Der routinierte Zweierbob-Europameister Florschütz aus Riesa, der mit dem viermaligen Olympiasieger Kevin Kuske fuhr, legte nach dem ersten Durchgang Bestzeit hin. Florschütz hatte vier Hunderstelsekunden Vorsprung auf den erst 22 Jahre alten Junioren-Weltmeister Friedrich aus Oberbärenburg. Dieser legte mit Jannis Bäcker im zweiten Lauf Startbestzeit hin und feierte nun den ersten Weltcup-Sieg seiner Karriere. Mit 22 Jahren ist Friedrich zugleich der bislang jüngste deutsche Weltcupsieger im Bobsport.

      "Das ist ein wunderschönes Gefühl, dass ich ausgerechnet hier in Altenberg meinen ersten Weltcupsieg geholt habe", sagte Friedrich und betonte: "Besser geht es für mich doch nicht: Gold bei der Junioren-WM, die Rückkehr in den Weltcup und der Sieg mit Flori zusammen. Das ist absolut geil."

      Bei der WM in drei Wochen in St. Moritz wollen sie diesen Erfolg wiederholen. "Wir werden dann noch eine Schippe drauflegen, natürlich soll es dort auf das Podest gehen", sagte Friedrich, der mittlerweile in seiner sächsischen Heimat nur noch "Franz der Starke" gerufen wird. Der zwölf Jahre ältere Florschütz, der mit seinem Startverzicht zu Saisonbeginn erst den Weg für Friedrich zu drei dritten Weltcup-Plätzen in Übersee freigemacht hatte, sieht diesen Erfolg als Befreiungsschlag: "Wir haben unsere Leistung gezeigt, die Konkurrenz in die Schranken verwiesen. Jetzt stehen wir als deutsches Team wieder dort, wo wir hingehören."

      Jubeln durfte auch Manuel Machata vom SC Potsdam. Der Bayer aus Ramsau schaffte mit Christian Poser seine erste Podestplatzierung in diesem Winter mit dem kleinen Schlitten. "Ich bin zufrieden, gerade im zweiten Lauf haben wir noch mal ordentlich dagegen gehalten", meinte der Viererbob-Weltmeister von 2011.

      Zuvor hatte Cathleen Martini aus Oberbärenburg am Freitag den ersten Weltcup-Sieg für die deutsche Bob-Mannschaft in diesem Winter geholt. Die Weltmeisterin von 2011 siegte am Freitag mit Anschieberin Stephanie Schneider. Auf Platz zwei landeten Sandra Kiriasis und Franziska Bertels. Mit dem Doppelerfolg stoppten die deutschen Pilotinnen die Siegesserie von Olympiasiegerin und Weltmeisterin Kaillie Humphries, die Dritte wurde.


      Quelle: sport.de


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      Maximaler Erfolg: Arndt gewinnt Viererbob-Weltcup

      Die Erleichterung von Cheftrainer Christoph Langen entlud sich in einem bayerischen Urschrei. Nach einer noch nie dagewesenen Serie ohne Siege bis zum Jahreswechsel gelang seinen Bobfahrern beim Heim-Weltcup in Altenberg der maximale Erfolg.

      Alle Rennen im Kohlgrund gewonnen und beim Zweierbob gab es mit den zeitgleichen Thomas Florschütz und Franceso Friedrich sogar einen doppelten Sieg. Zudem krönte sich der 22-jährige Junioren-Weltmeister Friedrich, der von sofort an von seinen Weggefährten nur noch "Franz der Starke" genannt wird, zum jüngsten deutschen Weltcupsieger.

      Den Schlusspunkt setzte der Oberhofer Maximilian Arndt mit seiner Crew Marko Hübenbecker, Alexander Rödiger und Martin Putze in der Königsklasse. In Abwesenheit von Weltmeister Steven Holcomb aus den USA sowie den Weltklasse-Russen, die allesamt mit den Schweizern für die WM in drei Wochen in St. Moritz trainierten, siegte der WM-Zweite im großen Schlitten beim deutschen Dreifach-Erfolg und verwies Manuel Machata vom SC Potsdam mit 0,06 Sekunden auf Rang zwei. Dritter wurde Florschütz vom BRC Riesa.

      "Die Bedingungen waren nicht einfach mit dem Regen, die Jungs haben dennoch einen Superjob gemacht. Wir hätten gern gegen die anderen Spitzenteams um den Sieg gekämpft, doch das ist nicht unser Problem", meinte Arndt, während Machata nach seiner Aufholjagd von fünf auf zwei erleichtert war. "Ich hätte sonst nackt am kommenden Sonntag die Bahn in Königssee hochlaufen müssen. So war die interne Wette mit meinem Manager Axel Watter", meinte der Ramsauer, der sich im Gesamtweltcup auf Rang drei verbesserte. Die Führung im Viererbob-Gesamtweltcup übernahm der Oberhofer Arndt vor Subkow.

      Beim deutschen Dreifach-Erfolg im Zweierbob lieferten sich die beiden Sachsen Florschütz und Friedrich einen großen Kampf auf ihrer Heimbahn. Der routinierte Zweierbob-Europameister Florschütz, der mit dem viermaligen Olympiasieger Kevin Kuske fuhr, legte nach dem ersten Durchgang Bestzeit hin. Der Oberbärenburger konterte dank Anschieber Jannis Bäcker mit Startbestzeit und feierte seinen ersten Weltcup-Sieg. "Respekt, das hatte ich nicht geschafft", sagte der frühere Weltklasse-Pilot André Lange.

      Auch der viel dekorierte Cheftrainer Langen meinte nur: "Eine Riesenleistung von Franz, der mit dem Gewinn des Junioren-WM-Titels seine Zielstellung erfüllt hatte." Doch der neue Shootingstar will mehr: "Wir werden bei der WM noch eine Schippe drauflegen, natürlich soll es dort auf das Podest gehen", meinte der Sachse, der bei Schmuddelwetter ein traumhaftes Wochenende erlebte: "Das ist ein wunderschönes Gefühl, dass ich ausgerechnet hier in Altenberg meinen ersten Weltcupsieg geholt habe. Das ist absolut geil."

      Seiner Vereinskollegin Cathleen Martini war der erste Weltcup-Sieg für die deutsche Bob-Mannschaft in diesem Winter gelungen. Die Weltmeisterin von 2011 siegte mit Anschieberin Stephanie Schneider. Auf Platz zwei landeten Geburtstagskind Sandra Kiriasis und Franziska Bertels. Mit dem Doppelerfolg stoppten die deutschen Pilotinnen die Siegesserie von Olympiasiegerin und Weltmeisterin Kaillie Humphries aus Kanada, die Dritte wurde.

      Im Skeleton siegte Marion Thees aus Friedrichroda mit nur einer Hundertstel Vorsprung vor Weltmeisterin Kathie Uhlaender aus den USA und baute ihre Weltcup-Gesamtführung aus. Bei den Männern kam der Oberhofer Alexander Kröckel auf Rang zwei und verbesserte sich im Gesamtweltcup auf Platz drei. Der deutsche Meister musste sich einmal mehr dem überragenden Letten Martins Dukurs geschlagen geben.


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      Friedrich Dritter im Zweierbob - Rommel Skeleton-Zweiter

      Shootingstar Francesco Friedrich bleibt der beste deutsche Zweierbob-Pilot in diesem Winter. Der Junioren-Weltmeister vom SC Oberbärenburg ist beim Weltcup in Königssee mit seinem Anschieber Gino Gerhardi auf Rang drei gefahren.

      Den Sieg sicherte sich der Kanadier Lyndon Rush vor dem Letten Oskars Melbardis. Thomas Florschütz und Kevin Kuske vom BRC Riesa landeten hinter dem Russen Alexander Subkow auf Rang fünf. Lokalmatador Manuel Machata, der nach einem Missgeschick beim Einstieg in den Bob wertvolle Zeit liegen ließ, kam auf Platz sechs mit seinem Anschieber Marko Hübenbecker.

      "Ich bin glücklich über den erneuten Podestplatz, immerhin war diesmal die komplette Weltelite am Start, und Weltmeister Steven Holcomb schlägt man auch nicht alle Tage", sagte der erst 22 Jahre alte Friedrich, der bereits in Übersee mit drei dritten Plätzen in die Saison gestartet war und zuletzt in Altenberg zusammen mit Florschütz im kleinen Schlitten gewann. Florschütz war nach dem Rennen ratlos: "Ich kann mir das nicht erklären, wir finden keinen Grund. Jetzt muss etwas passieren, vielleicht finden wir materialtechnisch noch etwas. In zwei Wochen ist WM und da wollen wir aufs Treppchen, wenn nicht sogar gewinnen. Es macht mich auch traurig, wenn man nicht weiß, warum es nicht so optimal läuft."

      Stocksauer nach seinem Missgeschick auf seiner Heimbahn war Machata vom SC Potsdam. "Ich wollte es im zweiten Lauf besser machen und bin dann mit dem Bein beim Einstieg hängengeblieben. Das kostete uns wertvolle Zeit", meinte der gebürtige Berchtesgadener, der in 5,04 Sekunden allerdings auch im ersten Durchgang nur auf die 19. Position der Startbestenliste kam. Schnellster war einmal mehr das lettische Duo Melbardis/Daumants Dreiskens in 4,84 Sekunden. Dennoch konnte Machata am Ende noch lachen, denn im Gesamt-Weltcup verbesserte er sich hinter Rush vom dritten auf dem zweiten Rang.

      Im Skeleton der Männer ist Frank Rommel aus Eisenach indes auf Platz zwei gefahren. Der Sieg ging an den lettischen Weltmeister Martins Dukurs, der in den verbleibenden zwei Rennen nur noch zwei Zähler zum vorzeitigen Gewinn des Gesamt-Weltcups benötigt. Alexander Kröckel aus Oberhof landete hinter dem Russen Alexander Tretjakow auf Rang vier. Christopher Grotheer aus Oberhof kam auf Platz neun.

      "Ich bin mit dem zweiten Platz sehr zufrieden, denn Martins hatte wirklich zwei sehr gute Läufe gezeigt. Ich hatte im Training hier einige Probleme und hatte dann die richtigen Schlüsse gezogen. Jetzt greifen wir für die Weltmeisterschaft in St. Moritz noch einmal richtig an", meinte Rommel, der im vergangenen Jahr auf der Bahn in Königssee gegen Dukurs noch gewonnen hatte.


      Quelle: sport.de


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      Arndt Zweiter beim Viererbob-Weltcup in Königssee

      Der Oberhofer Maximilian Arndt ist beim Viererbob-Weltcup in Königssee auf Rang zwei gefahren.

      Mit seiner Crew Marko Hübenbecker, Alexander Rödiger und Martin Putze musste er sich nur dem Russen Alexander Subkow geschlagen geben, der mit 0,20 Sekunden Vorsprung sein fünftes Saisonrennen gewann. Auf Platz drei kam Thomas Florschütz vor Lokalmatador Manuel Machata.

      "Das war wieder ein Schritt nach vorne, die Jungs finden sich immer besser und wir können wieder vorne mitkämpfen. Für die WM haben wir noch ein, zwei Trümpfe im Ärmel und da werden wir versuchen, Subkow zu schlagen", sagte Arndt, der im Viererbob-Gesamtweltcup 14 Zähler Vorsprung hat, weil Subkow das Rennen in Altenberg ausließ. Florschütz zeigte sich ebenfalls zufrieden mit dem Ausgang des Rennens: "Ich bin absolut glücklich, so gut war ich hier mit dem Viererbob lange nicht. So kann es in Richtung WM weitergehen."

      Einen Tag zuvor fuhr Francesco Friedrich mit Anschieber Gino Gerhardi im Zweierbob auf Rang drei. Beim Sieg des Kanadiers Lyndon Rush wurden Florschütz und Kevin Kuske Fünfte. Machata belegte nach einem Missgeschick beim Einstieg mit Anschieber Marko Hübenbecker Rang sechs.


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      Bob-Duo Florschütz/Friedrich auf EM-Podium

      Thomas Florschütz hat die Titelverteidigung bei der Zweierbob-Europameisterschaft hauchdünn verpasst. Mit seinem Anschieber Kevin Kuske fuhr Florschütz in Innsbruck/Igls auf Rang zwei.

      Nach zwei Läufen hatte er beim parallel ausgetragenen Weltcup-Rennen nur 0,10 Sekunden Rückstand auf den siegreichen Schweizer Beat Hefti, der mit Thomas Lamparter fuhr. Francesco Friedrich aus Oberbärenburg wurde mit Jannis Bäcker starker Weltcup- und EM-Dritter.

      Enttäuschend war der Auftritt von Manuel Machata vom SC Potsdam mit Anschieber Alexander Mann. Das Duo landete mit 1,17 Sekunden Rückstand und der drittschlechtesten Startzeit auf Gesamtrang 13 und in der EM-Wertung auf Platz acht.

      "Jetzt geht es zur WM aufwärts, das war ein wichtiger, großer Schritt", meinte Florschütz. Völlig happy war Junioren-Weltmeister Friedrich, der seine erste internationale Einzel-Medaille holte: "Die gesamte Weltspitze war am Start, daher bin ich total zufrieden." Am Start ging im Finaldurchgang etwas die Puste aus, daher lief das Duo im zweiten Lauf etwas kürzer. Bei der WM ab kommender Woche in St. Moritz muss der 22 Jahre alte Friedrich, der seine Qualifikation für die Titelkämpfe mit den WM-Titeln im Juniorenbereich schaffte, mit Junior Gino Gerhardi im kleinen Schlitten starten.


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      Machata verzichtet auf Start bei Zweierbob-WM

      Bobpilot Manuel Machata wird bei der Zweierbob-Weltmeisterschaft am Wochenende in St. Moritz auf einen Start verzichten.

      "Wir sind gemeinsam mit Manuel zu der Erkenntnis gekommen, dass es besser wäre, sich voll auf den Viererbob-Wettbewerb zu konzentrieren. Es macht keinen Sinn, wenn er im kleinen Schlitten auf die Mütze bekommt", sagte Sportdirektor Thomas Schwab vom Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) der Nachrichtenagentur dpa.

      Bei der EM in Innsbruck war der WM-Zweite von 2011 nur 13. im Weltcup und Achter in der EM-Wertung geworden. Mit Anschieber Alexander Mann hatte er 1,17 Sekunden Rückstand auf den siegreichen Schweizer Beat Hefti und kam nur auf die drittschlechteste Startzeit.

      Dank des Verzichtes wird Francesco Friedrich aus Oberbärenburg als dritter Bob für Deutschland gemeldet. Damit verzichtet der Verband auf das persönliche Startrecht von Friedrich als Junioren-Weltmeister und kann somit dessen Schlitten mit einem älteren Anschieber besetzen. Für Junior Gino Gerhardi fährt bei der WM nun der starke Jannis Bäcker im Zweierbob von Deutschlands jüngstem Weltcupsieger. Thomas Florschütz geht mit Kevin Kuske ins WM-Rennen, der WM-Dritte Maximilian Arndt fährt mit Marko Hübenbecker.


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      Schneiderheinze mit WM-Titelchance - Humphries vorn

      Anja Schneiderheinze mischt nach einer Rekordfahrt bei der Zweierbob-WM kräftig mit. Nach ihrer Bestzeit im zweiten von vier Läufen auf der Natureisbahn in St. Moritz war sie am Freitag rundum zufrieden.

      In 1:07,81 Minuten hatte die Erfurterin der Olympiasiegerin Kaillie Humphries den Bahnrekord abgejagt, den die Kanadierin zum Auftakt auf 1:08,18 Minuten geschraubt hatte. Durch ihre Traumfahrt mit ihrer Anschieberin Lisette Thöne verkürzte Schneiderheinze nicht nur ihren Rückstand auf die Titelverteidigerin auf 0,12 Sekunden, sondern machte auch ihrer Mutter Monika zum 61. Geburtstag ein passendes Geschenk.

      "Nach einer hoffentlich ruhigen Nacht werden wir noch mal richtig angreifen", kündigte die Olympiasiegerin von 2006, damals noch als Anschieberin von Sandra Kiriasis, für die letzten zwei Läufe am Samstag an.

      Die nach dem Training favorisierte Sandra Kiriasis von der RSG Hochsauerland lag zur Halbzeit mit Anschieberin Franziska Bertels nur auf Rang fünf und hat schon 0,60 Sekunden Rückstand auf die Führende Humphries. Nach den starken Trainingseindrücken und einem Topspeed von 144 Stundenkilometern kam sie im Wettkampf nur auf 142,16 Stundenkilometer und war rat- und sprachlos.

      Angriffslustig ist dagegen die viertplatzierte Cathleen Martini, die mit Anschieberin Stephanie Schneider nur 0,15 Sekunden hinter der Amerikanerin Elana Meyers liegt. "Jetzt habe ich richtig Lust auf mehr, jetzt heißt es nur noch Angriff", meinte die Oberbärenburgerin, die nach dem Abschlusstraining völlig ohne Orientierung war. "Da habe ich voll eine dranbekommen und war schlechteste Deutsche, daher bin ich jetzt schon etwas erleichtert." Junioren-Weltmeisterin Miriam Wagner aus Riesa liegt zur Halbzeit ihres WM-Debüts bei den Frauen mit Bremserin Franziska Fritz auf Platz neun.

      Während einige Pilotinnen im Training auf der "größten Schnee-Skulptur der Welt" - wie die Natureisbahn in dem Schweizer Nobelort genannt wird - oft ihr ganzes Leistungsvermögen abrufen, um die Konkurrenz zu schocken, decken viele nicht alles auf. "Wir wussten, dass es sehr eng werden wird. Wir müssen am Start und in der Bahn das Beste abrufen, dann passt es unten raus auch mit dem Material, das uns bei der Länge der Bahn auch etwas entgegenkommt", meinte Schneiderheinze, die in der Vorsaison in St. Moritz den zweiten Weltcup-Erfolg ihrer Laufbahn verbucht hatte.

      Im ersten Durchgang startete sie mit Thöne eine Zehntelsekunde schlechter als im zweiten Lauf, wo sie als Dritte hinter Humphries 5,47 Sekunden (Startrekord) und Meyers (5,48) Anschluss an die Weltspitze hatte. Doch nach der Aufholjagd war auch Mutter Monika etwas ruhiger. "Meine Mutti würde am liebsten gar nicht zugucken hier, sie hat immer Angst. Aber der zweite Lauf beruhigt sie jetzt ein bisschen", sagte Schneiderheinze.


      Quelle: sport.de


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      Bobs vertauscht: Zwei Russen-Duos disqualifiziert

      Die russischen Bobpiloten Alexander Kasjanow und Alexej Stulnew haben sich eine folgenreiche Verwechslung bei der Zweierbob-WM in St. Moritz geleistet. Die beiden vertauschten unabsichtlich ihre Schlitten.

      Dafür wurden sie vom Weltverband FIBT nach dem zweiten Durchgang von insgesamt vier Läufen disqualifiziert. Kasjanow, der mit Anschieber Maxim Belugin fuhr, lag vor der Disqualifikation auf Rang 15. Stulnew (Anschieber Alexej Woewoda) war 21.

      Quelle: sport.de

      Kiriasis beim WM-Abschied Dritte im Zweierbob

      Sandra Kiriasis hat bei ihrer letzten Bob-Weltmeisterschaft noch einmal Bronze gewonnen.

      Die erfolgreichste Pilotin der Welt hatte in St. Moritz mit Anschieberin Franziska Bertels 0,70 Sekunden Rückstand auf die überragende Kanadierin Kaillie Humphries, die mit Chelsea Valois ihren Titel souverän verteidigte. Nach vier Läufen verwies die Olympiasiegerin das US-Duo Elana Meyers/Katie Eberling auf Rang zwei.

      Vierte wie im Vorjahr wurde Cathleen Martini aus Oberbärenburg mit Stephanie Schneider. Die zur Halbzeit noch auf Rang zwei liegende Anja Schneiderheinze kam mit Lisette Thöne auf Rang fünf. Junioren-Weltmeisterin Miriam Wagner aus Riesa wurde bei ihrem WM-Debüt mit Bremserin Franziska Fritz Siebte.

      "Nach den ersten zwei Läufen war es ja eher aussichtslos, dass wir noch so weit nach vorne fahren. Sicher hätte es Silber sein können, aber Bronze hatte ich noch nie. Scheiß drauf, eine Medaille, das ist echt geil", meinte die 38 Jahre alte Kiriasis, die am zweiten Tag noch einmal die Kufen gewechselt hatte und damit auf Geschwindigkeiten wie im Training kam. Ihre herausragende Karriere will die Olympiasiegerin von 2006 im kommenden Jahr nach den Olympischen Winterspielen in Sotschi beenden.

      Martini war aufgrund ihrer Fahrfehler angefressen. "Ich ärgere mich so über den vierten Lauf, ich hätte Platz drei schaffen können. Doch leider haben die anderen Pilotinnen weniger Fehler gemacht", meinte die Oberbärenburgerin und betonte: "Kaillie war verdammt stark und dominant." Mit 144,01 Stundenkilometern hatte die Sächsin zwar hinter Schneiderheinze die zweithöchste Geschwindigkeit, doch konnte sie diese nicht sauber umsetzen. Auch Schneiderheinze, die zur Halbzeit dank eines Bahnrekords auf Rang zwei lag, hatte zu nervöse Hände an den Lenkseilen: "Irgendwie war es heute verdammt glatt. Entscheidend war aber der erste Lauf heute, wo wir am Start zu viel liegen lassen und die komfortable Ausgangssituation verschenken."

      In 1:07,81 Minuten hatte die Erfurterin am Vortag der Olympiasiegerin den Bahnrekord zwischenzeitlich abgejagt. Im dritten Lauf stellte Kiriasis eine neue Bestmarke auf, ehe Weltmeisterin Humphries standesgemäß im Finallauf den Rekord auf 1:07,03 Minuten schraubte. "Da war deutlich mehr drin", bilanzierte Sportdirektor und Generalsekretär Thomas Schwab vom Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD). Vize-Präsident Rainer M. Jacobus ging mehr ins Detail: "Wir nehmen am Start einen großen Rucksack mit in die Bahn und lassen dann unsere fahrerische Klasse vermissen. Schade, zwei Medaillen waren echt drin."

      Quelle: sport.de

      Bobs vertauscht: Zwei Russen-Duos disqualifiziert

      Die russischen Bobpiloten Alexander Kasjanow und Alexej Stulnew haben sich eine folgenreiche Verwechslung bei der Zweierbob-WM in St. Moritz geleistet. Die beiden vertauschten unabsichtlich ihre Schlitten.

      Dafür wurden sie vom Weltverband FIBT nach dem zweiten Durchgang von insgesamt vier Läufen disqualifiziert. Kasjanow, der mit Anschieber Maxim Belugin fuhr, lag vor der Disqualifikation auf Rang 15. Stulnew (Anschieber Alexej Woewoda) war 21.


      Quelle: sport.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      Jüngster Bob-Weltmeister: Friedrich düpiert Elite

      Erst als sein Bruder David 2005 mit dem Viererbob in Altenberg schwer stürzte und drei Wochen im Koma lag, versuchte sich Francesco Friedrich als 16-Jähriger an den Lenkseilen. Sechs Jahre später ist er der jüngste Weltmeister der Bob-Geschichte.

      Nach seinem ersten Weltcupsieg wurde er schon "Franz der Starke" genannt, nach seinem historischen Gold-Erfolg bei der Bob-WM taufte ihn sein Heimtrainer "Friedrich der Große". Der coole Francesco Friedrich hat die komplette Elite geschockt und sich zum jüngsten Zweierbob-Weltmeister in der 83-jährigen WM-Geschichte gekrönt.

      Der 22-Jährige vom SC Oberbärenburg verwies in St. Moritz mit Stammanschieber Jannis Bäcker am Sonntag nach vier Läufen den Schweizer Topfavoriten Beat Hefti mit 0,56 Sekunden Vorsprung auf Rang zwei. In 4,98 Sekunden holte Friedrich auch noch den Startrekord, den der Schweizer dann im Teamwettbewerb mit 4,96 Sekunden zurückeroberte. Dort holte Friedrich dann mit Deutschland I noch Silber hinter den USA.

      "Jetzt bin ich bei den Großen angekommen, hier hat einfach alles gepasst", sagte Friedrich, dessen Freundin und Familie zu den ersten Gratulanten gehörten. Sie waren nach dem furiosen Auftakt noch in der Nacht von Pirna nach St. Moritz gefahren.

      Der sonst zurückhaltende Junioren-Weltmeister, der laut Heimtrainer Gerd Leopold eine "coole Sau und zugleich das größte Talent, das ich je in den Händen hatte" ist, wurde von seinen Gefühlen überwältigt. Sein Sponsor machte eine Prämie von 10.000 Euro locker.

      Friedrichs Erfolgsgeschichte ist unglaublich: Erst das Missgeschick vor einem Jahr, als Bäcker in St. Moritz beim ersten Schritt ausrutschte und er allein im Ziel ankam. Dann die Erinnerungen an die schweren Unfälle. Am 10. Dezember 2005 war Bruder David in Altenberg mit seinem Viererbob gestürzt und hatte schwere Kopfverletzungen erlitten. Daraufhin ging der fünf Jahre jüngere Francesco an die Lenkseile. Aber auch er stürzte knapp ein Jahr später in Altenberg schwer. David brach sich dabei als Bremser einen Rückenwirbel. Anfang Januar holte Friedrich in Altenberg seinen ersten Weltcupsieg.

      "Sicher eine schwierige Zeit damals, doch abgeschreckt hat uns das nicht, wer Angst hat, ist schon verloren", erinnerte er sich. Mit 22 Jahren und 270 Tagen ist Friedrich nun noch jünger als der Schweizer Reto Capadrutsch, der 1935 in Innsbruck mit 22 Jahren und 334 Tagen WM-Gold im kleinen Schlitten gewann.

      "Ich dachte bei dem großen Vorsprung fährt er auf Sicherheit, doch dann hauen die beiden noch einmal Startbestzeit raus, unglaublich, man muss die Jungen einfach drauf loslassen", meinte Cheftrainer Christoph Langen.

      Tränen vergoss hingegen Thomas Florschütz, der nach einem völlig verkorksten Samstag noch WM-Bronze rettete. "Es ist alles so bitter, hier wäre so viel mehr dringewesen. Ich kann es alles nicht fassen", meinte der Olympia-Zweite von 2010. Er musste ohne seinen verletzten Stammanschieber Kevin Kuske auskommen.

      Bei den Frauen hatte sich die dreifache Weltmeisterin Sandra Kiriasis bei der Kufenwahl verpokert, doch mit Bronze feierte sie einen versöhnlichen WM-Abschied. "Es ist natürlich Mist, wenn man sich im Material vergreift, so wie wir am ersten Tag. Aber ich bin glücklich mit Bronze", meinte die 38 Jahre alte Kiriasis, die ihre einzigartige Karriere nach den Olympischen Winterspielen in Sotschi beenden möchte.

      Mit Anschieberin Franziska Bertels hatte sie 0,70 Sekunden Rückstand auf die Kanadierin Kaillie Humphries. Zweite wurde Elana Meyers aus den USA. Platz vier wie im Vorjahr ging an Cathleen Martini aus Oberbärenburg mit Stephanie Schneider. Die Erfurterin Anja Schneiderheinze kam mit Lisette Thöne auf Rang fünf. Mit Platz sieben bei ihrem WM-Debüt erfüllte Junioren-Weltmeisterin Miriam Wagner aus Riesa mit Bremserin Franziska Fritz voll die Erwartungen.

      Quelle: sport.de


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      Cooler Bob-Star Friedrich: Immer mit der Ruhe

      Ein kurzer Jubelschrei und die geballte Faust - das war's. Mehr als ein Dauerlächeln gab Francesco Friedrich nach seinem historischen WM-Sieg im Zweierbob an Gefühlen nicht preis.

      Nur als er mitten im Interview seine Freundin Magdalena kurzerhand an sich heranzog und leidenschaftlich küsste, war "Friedrich der Große" - wie er nach seinem WM-Coup von Heimtrainer Gerd Leopold getauft wurde - in seiner eigenen Welt. "Er ist einfach ausgeglichen, immer ein bisschen nachdenklich. Er ist nicht anders, er ist ein ganz ruhiger Typ", plauderte seine Freundin los, während Verbandsvizepräsident Rainer M. Jacobus treffend meinte: "Francesco hat beim Bobfahren den gleichen Puls wie im Schlaf."

      Diese Gelassenheit hat der jüngste Zweierbob-Champion der WM-Historie wohl von Mama Peggy geerbt. Angesprochen auf ihre Ängste anhand der schweren Unfälle, die ihre Söhne Francesco und David 2005 und 2006 auf der schwierigen Bahn in Altenberg hatten, meinte die Sächsin trocken: "Nee, hab ich nich, der Franz kann's." Das Gefühl der sicheren Fahrt erlebt die komplette Familie jedes Jahr hautnah mit. "Einmal jährlich laden wir unsere Sponsoren aus Pirna und Umgebung zur Bobfahrt ein, dann sitzt auch die ganze Familie hintereinander im Bob", verriet die Mama. Papa Maik oder Bruder David müssen manchmal zurückstecken, da ja nur vier in den Schlitten passen. Denn Bremserin ist meistens Francescos Schwester Lucienne, die mittlerweile bei Junioren-Weltmeisterin Miriam Wagner als Anschieberin im Europacup mitfährt.

      Nach seiner furiosen Premieren-Saison im Weltcup, die mit dem Weltcup-Sieg in Altenberg und nun den WM-Titel in St. Moritz sensationell verlief, wird der Druck auf Friedrich jetzt größer. "Wir müssen aufpassen, dass wir ihn nicht verheizen, daher hatten wir ihn auch in dieser Saison mal rausgenommen und Europacup fahren lassen", meinte Cheftrainer Christoph Langen.

      Friedrichs Manager Axel Watter, der vor zwei Jahren schon mit Manuel Machata ein glückliches Händchen bewies, warnte: "Der Weg nach oben geht manchmal schnell, doch diese Leistungen müssen dauerhaft bestätigt werden." Auch Machata, der den Kampfnamen "Machete" bekam, wurde auf Anhieb Weltcupsieger, Weltmeister und zudem noch Europameister. Danach folgte eher eine Achterbahnfahrt. Doch erst Machatas WM-Verzicht im kleinen Schlitten ebnete Friedrich den Weg zum Titelgewinn, da er so mit Jannis Bäcker antreten konnte. Beide gewannen mit 4,98 Sekunden auch den Starterpreis.

      Nach der Viererbob-WM, wo Friedrich am Wochenende mit seiner Junioren-Weltmeister Crew startet, steht noch das Weltcup-Finale an. In Sotschi soll Mitte Februar schon die Ideallinie der Deutschen für die Olympischen Winterspiele erkundet werden. "Dann fahre ich mit meiner Freundin erstmal in wärmere Gefilde in den Urlaub. Dank meines neuen Sponsors Buchbinder, der spontan ein fünfstelliges 'Urlaubsgeld' auslobte, kann ich dann in Ruhe entspannen", meinte Friedrich und verriet noch, er würde sich sehr auf sein Wasserbett daheim freuen. Mehr Privates wollte er nicht erzählen.

      Quelle: sport.de


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      Bob-Anschieber Kuske muss nicht operiert werden

      Bobpilot Thomas Florschütz und sein verletzter Top-Anschieber Kevin Kuske können aufatmen. Der 116-Kilo-Mann muss nicht operiert werden und kann somit seine Karriere bis zu den Olympischen Winterspielen in Sotschi fortsetzen.

      "Ich bin froh, dass es nicht so schlimm ist. Im April kann ich wieder mit dem Training beginnen", sagte Kuske. Der deutsche Bobteam-Arzt Christian Schneider meinte: "Es war ein Abriss des Bizepsfemoris, es ist keine Operation erforderlich."

      Florschütz-Anschieber Kuske hatte sich beim ersten von vier Läufen zur Zweierbob-Weltmeisterschaft verletzt und musste mit großen Schmerzen aufgeben. Für ihn kam Ersatzmann Andreas Bredau zum Einsatz. Nach einer tollen Aufholjagd gewann das Duo noch Bronze. Den Platz im Viererbob neben Bredau und Thomas Blaschek wird der erfahrene Ronny Listner einnehmen. "Wir sind mit ihm ein eingespieltes Team", sagte Pilot Florschütz.


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      Florschütz gibt nicht auf: WM-Sieg bleibt Ziel

      Manchmal weinen auch die härtesten Jungs. Die Tränen von Bobpilot Thomas Florschütz nach seinem bitteren dritten Platz bei der Zweierbob-Weltmeisterschaft in St. Moritz sind inzwischen weg, das Ziel aber bleibt.

      "Ich gebe nicht auf, ich will diesen WM-Titel. Und wenn es jetzt nicht im Viererbob klappen sollte, habe ich bei der WM 2015 in Winterberg noch eine Chance", sagte der 34 Jahre alte Pechvogel nach dem verpassten Gold.

      "Warum ich?", fragt sich Florschütz, "irgendwann muss doch mal Schluss sein mit der Pechsträhne. Dafür habe ich Glück in der Liebe." Seine Frau Diane reist mit Sohn Viktor extra nach St. Moritz an und soll ab Samstag bei der Viererbob-WM auch der Glücksbringer sein.

      Dann muss das Florschütz-Team nach dem Verletzungsausfall des viermaligen Olympiasiegers Kevin Kuske eng zusammenrücken. "Wir sind eine intakte Truppe, wir wissen, was wir Flori zu verdanken haben", sagt Anschieber Andreas Bredau, der als Kuske-Ersatzmann mit seinem Piloten nach einer tollen Aufholjagd noch Bronze rettete.

      Im großen Schlitten wird Kuske von Ronny Listner ersetzt, der zwar elf Kilogramm weniger wiegt, aber auch reichlich Erfahrung und Teamspirit mitbringt. "Wir sind mit ihm eingespielt, daher setzen wir auf ihn", betonte Florschütz, der neben Bredau und Listner auch mit dem ehemaligen Hürdenläufer (EM-Zweiter 2006) Thomas Blaschek fährt.

      Mittlerweile hat es Florschütz gelernt, Rückschläge wegzustecken. Im Vorjahr besiegte er endlich seinen seit 1997 anhaltenden Titelfluch und holte sich mit Kuske den EM-Sieg im Zweierbob -, dann brach er sich zwei Tage später im Viererbob-Rennen das Wadenbein. Trotz Schmerzen trat er zum Finallauf noch an und rettete wie jetzt in St. Moritz die Bronzemedaille. Die folgende WM in Lake Placid musste der in Erfurt lebende Polizeivollzugsbeamte absagen.

      In der Saison 2010/2011 hatte Florschütz wegen einer Bandscheibenoperation aussetzen müssen. Dabei waren er und Kuske in bestechender Form - auch wenn der ehrgeizige Hitzkopf und das in sich ruhende Kraftpaket sich erst finden mussten. Das damals neu zusammengefügte Duo gewann auf Anhieb im kleinen Schlitten drei Weltcupsiege in vier Rennen.

      Kuske tat Florschütz gut, auch wenn der Muskelprotz Vergleiche mit seinem Ex-Piloten André Lange und dem neuen Lenker nicht so gerne mag. "Flori ist genauso bissig wie André, vielleicht noch einen Tick schlimmer. Doch Bärchen (Lange) hat es nach außen nie so gezeigt. Flori ist da emotionaler, ihm merkt man schneller an, wenn er leicht gereizt ist."


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      Arndt bei Viererbob-WM in Lauerstellung auf Gold

      Im Schneetreiben von St. Moritz hat Maximilian Arndt seine Führung zur Halbzeit der Viererbob-Weltmeisterschaft verloren. Mit nur fünf Hundertstelsekunden Rückstand auf den Russen Alexander Subkow liegt der Oberhofer aber immer noch in Reichweite zum WM-Titel.

      Dritter ist Titelverteidiger Steven Holcomb aus den USA. Zweierbob-Weltmeister Francesco Friedrich aus Oberbärenburg verbesserte sich am Samstag von Platz sieben auf fünf. Er hat wie Manuel Machata vom SC Potsdam auf Rang sechs und Thomas Florschütz aus Riesa auf Platz sieben noch Medaillenchancen.

      "Es war echt schwer bei den Sichtverhältnissen, doch wir sind noch voll dabei und greifen morgen noch einmal an", sagte Viererbob-Europameister Arndt, der im Auftaktlauf "noch zwei, drei kleine Fehler" analysiert hat. Dennoch fuhr er in 1:05,68 Minuten Bahnbestzeit, ehe der Schneefall im zweiten Durchgang heftiger wurde. Da schaffte der WM-Zweite aus dem Vorjahr mit seinem Team Marko Hübenbecker, Alexander Rödiger und Martin Putze mit 5,03 Sekunden nur die siebtbeste Startzeit, seine Crew hatte zum Auftakt eine 4,99 geschoben.

      Eine tolle Aufholjagd legte Zweierbob-Weltmeister und Viererbob-Juniorenweltmeister Friedrich hin. Trotz der frühen Startnummer 13 von insgesamt 34 Schlitten fuhr er eine Ideallinie und landete mit seiner Junioren-Crew im ersten Lauf auf Platz sieben. "Uns ist ein solider Lauf gelungen. Wir können hier ganz locker ohne Druck mitfahren, denn mein Soll habe ich mit dem WM-Titel ja schon übererfüllt", sagte der 22 Jahre alte Shootingstar, der sich dann noch auf Platz fünf vorschob.

      Etwas angesäuert war der Viererbob-Weltmeister von 2011, Machata. Im ersten Lauf passierte seinem Team Jannis Bäcker, Jan Speer und Christian Poser ein Malheur. Der linke Anschubbügel wurde bei seinem Schlitten nicht rechtzeitig eingeklappt. Somit blieb der Bügel im entscheidenden oberen Teil, wo Geschwindigkeit aufgebaut wird, an der Natureisbahn hängen. Ohne den viermaligen Olympiasieger Kevin Kuske kam die Crew von Florschütz nur auf Platz 13 und 14 am Start und verlor somit die wichtige Anfangsgeschwindigkeit. Auf Platz drei hat Florschütz aber nur 0,15 Sekunden Rückstand.

      Im Skeleton verpassten die deutschen Männer wie die Frauen eine Medaille. Frank Rommel aus Eisenach landete zusammen mit dem Amerikaner John Daly auf Rang fünf. Alexander Kröckel aus Oberhof wurde 14., sein Vereinskollege und Junioren-Weltmeister Christopher Grotheer kam auf Platz 16. Alexander Gassner aus Winterberg landete auf Rang 18. Den Sieg sicherte sich der Russe Alexander Tretjakow, der seinen ersten WM-Titel gewann.

      Nach vier Läufen bremste der Mann aus Krasnojarsk den vorzeitigen Gesamtweltcupsieger Martins Dukurs aus Lettland mit 0,03 Sekunden Vorsprung aus und verhinderte somit den Titel-Hattrick des zweimaligen Champions. "Ob Vierter oder Fünfter, das spielt keine Rolle. Ich wollte eine Medaille auf meiner Lieblingsbahn, die habe ich verpasst, deshalb bin ich erstmal enttäuscht", bilanzierte Rommel.


      Quelle: sport.de


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