Eiskunstlaufen

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Besucher & Klicks

    heute
    gesamt
    Besucher
    119
    124.359
    Klicks
    342
    1.246.556
    » Rekorde «
    Besucher
    8.495
    (16. Mai 2018)
    Klicks
    22.727
    (26. Juli 2018)
    Aufzeichnung seit 19. Mai 2016

    Es gibt 133 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Auria.

      Eiskunstlaufen

      Eiskunstlauf-Meister Liebers Dritter in Dortmund

      Der deutsche Eiskunstlauf-Meister Peter Liebers ist bei der NRW-Trophy in Dortmund Dritter geworden. Der Russe Konstantin Menschow gewann die starke Herrenkonkurrenz mit 238,63 Punkten. Der 29-Jährige zeigte zwei vierfache Toeloops und zwei dreifache Axel.

      "Jetzt will ich russischer Meister werden und Jewgeni Pluschenko schlagen", kommentierte er. Zweiter wurde der Tscheche Michal Brezina (213,09). Beim Berliner Liebers (211,75) ging zwar der immerhin versuchte vierfache Toeloop daneben, dafür gelangen sieben dreifache Sprünge sicher.


      Quelle: sport.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      Re: Eiskunstlaufen

      Deutsche Paarlaufmeister sagen Start in Hamburg ab

      Die zweimaligen deutschen Paarlauf-Meister Maylin Hausch und Daniel Wende haben ihren Start bei den nationalen Meisterschaften am Wochenende in Hamburg abgesagt.

      "Daniel hat Rückenprobleme", sagte Elke Treitz, Vizepräsidentin der Deutschen Eislauf-Union (DEU), der Nachrichtenagentur dpa. Die Oberstdorfer wollten in der Hansestadt ihren ersten Auftritt in diesem Winter bestreiten, nachdem sie wegen familiärer Probleme im Trainingsrückstand waren.

      Falls das Paar seine gesundheitlichen Schwierigkeiten in den Griff bekommt, darf es zur Europameisterschaft Ende Januar in Zagreb reisen. Dort hat die DEU drei Startplätze im Paarlauf. Hausch/Wende waren im Januar in Sheffield EM-Siebte geworden.

      Auch Aljona Savchenko und Robin Szolkowy nehmen nicht an den Wettkämpfen am Freitag und Samstag in der Volksbank-Arena teil. Die viermaligen Weltmeister aus Chemnitz reisen erst am Samstag zum Schaulaufen an.

      Quelle: sport.de

      Re: Eiskunstlaufen

      Besser sie fallen jetzt aus, als zu einem wichtigen Advent.


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      Hecken vor Titel bei Eiskunstlauf-DM in Hamburg

      Die 19 Jahre alte Sarah Hecken hat Kurs auf ihren vierten Titel bei deutschen Eiskunstlauf-Meisterschaften genommen.

      Die Mannheimerin setzte sich vor Sandy Hoffmann aus Dresden (50,45) und ihrer Trainingskameradin Nathalie Weinzierl (48,95) mit einem fehlerfreien Kurzprogramm und 53,02 Punkten in Hamburg an die Spitze. Ihre Vorstellung mit einer Kombination aus zwei dreifachen Toeloops, einem dreifachen Salchow und dem doppelten Axel kam auch wegen der ansprechenden Choreographie gut an.

      "Von mir ist sehr viel Druck abgefallen", sagte Hecken, die nach einer Schleimbeutel-Operation am Fuß lange verletzt war. "Ich hatte auch keine leichte Zeit, weil mein Oma schwer krank ist", erzählte die Sportsoldatin, für die es schwer wird, den einzigen Startplatz der Deutschen Eislauf-Union bei der EM Ende Januar in Zagreb zu ergattern. Weinzierl hat nach guten Vorwettkämpfen 20 Punkte Vorsprung.

      "Ich bin echt zufrieden, Nathalie hat mir in schweren Phasen Anschub gegeben", sagte Hecken, die sich auf jeden Fall noch Hoffnung auf die WM im März in Kanada macht. Dort geht es um die Qualifikationsplätze für Olympia 2014 in Sotschi.

      Quelle: sport.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      Liebers und Hecken deutsche Eiskunstlauf-Meister

      Der Berliner Peter Liebers und Sarah Hecken aus Mannheim haben sich zum vierten Mal die Einzeltitel im Eiskunstlauf gesichert. Der 24 Jahre alte Sportsoldat ließ mit 213,12 Punkten Franz Streubel (186,75/Oberstdorf) und seinem Vereinskameraden Paul Fentz (181,91) keine Chance.

      Nur Liebers wird die deutschen Farben bei der EM Ende Januar in Zagreb vertreten. Doch ganz zufrieden war der 24-Jährige in Hamburg nicht: "Ich hätte den vierfachen Toeloop zumindest abspringen müssen." Stattdessen riskierte der Student der Biotechnologie nichts und kam mit einigen Wacklern beim dreifachen Toeloop durch sein Programm. Richtig gut waren die beiden dreifachen Axel. Für Europas Top Ten ist das aber zu wenig. "Ich werde noch eine Schippe drauflegen müssen", gab er zu, "dafür will ich die Zeit voll nutzen". An der Kondition habe es nicht gelegen, beteuerte er. Die Sprünge müssten noch besser werden: "Da hatte ich einen kleinen Hänger."

      Die 19 Jahre alte Hecken setzte sich vor ihrer Trainingskameradin Nathalie Weinzierl (150,55) und Sandy Hoffmann aus Dresden (150,48) mit 152,55 Punkten durch. "Ich hatte nur einen Fehler beim Salchow", sagte Hecken, die im vergangenen Jahr nach einer Schleimbeutel- Operation am Fuß die Titelkämpfe verpasst hatte. "Ich hatte eine schwierige Zeit, aber ich wollte unbedingt meinen Titel zurückholen", sagte Hecken, die im Frühjahr erfolgreich das Abitur bestanden hat.

      Den einzigen Startplatz bei der EM wird allerdings Weinzierl einnehmen. Sie hatte nach guten Vorwettkämpfen 20 Punkte Vorsprung. Landet sie bei den kontinentalen Wettkämpfen in Kroatien allerdings nicht unter den Top Ten, fährt möglicherweise Hecken zur WM im März nach Kanada. Doch die muss erst noch die internationale Normpunktzahl knacken.

      Im Eistanz gewannen Nelli Zhiganshina und Alexander Gazsi aus Oberstdorf vor Tanja Kolbe und Stefano Caruso (Berlin) ihren vierten Titel. Alle fahren nach Kroatien zur EM.

      Wegen der vor der EM pausierenden Weltmeister Aljona Savchenko/Robin Szolkowy und der erkrankten Meister Maylin Hausch und Daniel Wende gab es nur ein dürftiges Paarlauf-Feld von zwei Paaren. Bei ihrem ersten Start liefen die erfrischenden Annabelle Prölß/Ruben Blommaert auf Platz eins. Weil die Oberstdorferin erst 14 Jahre alt ist, dürfen die Zwei nicht die Reise nach Zagreb antreten. Enttäuschende Zweite wurden nach Stürzen Mari Vartmann und Aaron van Cleave (Düsseldorf/Berlin), die das dritte EM-Ticket ergatterten.


      Quelle: sport.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      Savchenko/Szolkowy verspätet zur EM - Ziel: 5. Titel

      ie Chemnitzer Eiskunstläufer Aljona Savchenko und Robin Szolkowy können wegen des Winterwetters erst verspätet zu den Europameisterschaften reisen.

      "Es wird heute nichts mehr mit dem Flug nach Zagreb", teilte Trainer Ingo Steuer am Montag via Facebook mit. Wegen der Probleme im Flugverkehr hatten sich Steuer & Co. auf längere Wartezeiten eingestellt. Nun ist die Anreise nach Zagreb für Dienstag geplant, wo die EM von Mittwoch bis Sonntag stattfindet.

      Savchenko/Szolkowy haben ihren fünften Titel im Visier. "Natürlich wollen wir gewinnen, aber wir sind nicht die Titelverteidiger", sagte Steuer der dpa am Montag. Im Vorjahr hatte eine Muskelverletzung Savchenkos den Start verhindert, diesmal bestreitet sie nach einer Nasennebenhöhlenentzündung erst ihren dritten Saisonwettkampf.

      Erstmals treffen sie auf ihre großen Rivalen Tatjana Wolososchar und Maxim Trankow aus Russland, die in Abwesenheit der Sachsen das Grand-Prix-Finale gewannen. Die russischen Vorjahreszweiten Vera Basarowa und Juri Larionow mussten verletzungsbedingt absagen.

      Angeführt von den viermaligen Weltmeistern reist die Deutsche Eislauf-Union mit zehn Startern nach Kroatien. "Wir schauen in allen Disziplinen Richtung Top Ten", sagte Vizepräsidentin Elke Treitz. Vor allem von Peter Liebers erhofft sich der Verband den internationalen Durchbruch. Top-Resultat des Berliners in Europa war bisher Rang elf.


      Quelle: sport.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      Savchenko/Szolkowy bangen um 5. EM-Titel - Tänzer stark

      Der fünfte europäische Titel ist für die viermaligen Weltmeister Aljona Savchenko und Robin Szolkowy in weite Ferne gerückt.

      Trotz eines fast fehlerfreien Kurzprogramms zum Song "Kismet" der australischen Gruppe Bond mussten sich die Chemnitzer in Zagreb mit 70,21 Punkten und Platz zwei abfinden. Mit drei Punkten Vorsprung führen die Titelverteidiger Tatjana Wolossoschar und Maxim Trankow (73,23) aus Russland das Feld an - ihre Sprünge waren spektakulärer.

      "Die beiden hatten leichte Orientierungsprobleme, weil sie in der Halle gar nicht trainiert haben", sagte Trainer Ingo Steuer vor der Kür am Donnerstag. Besonders eine Pirouette war nicht synchron. Wegen Schnee und Eis waren die siebenmaligen deutschen Meister erst am Vortag in der kroatischen Hauptstadt angekommen und hatten nicht in der Arena trainieren können. "Wir schauen nur auf uns und können nicht auf Fehler der Konkurrenten hoffen", sagte Steuer.

      Immerhin zeigte sich die 28-jährige Savchenko gut erholt von einer langwierigen Nasennebenhöhlenentzündung. Sowohl der dreifache Toeloop als auch der Wurfsalchow gelangen einwandfrei.

      Mari Vaartmann/Aaron van Cleave (55,14/Berlin) sind vorerst Sechste. "Wir sind zufrieden mit unserem Programm und haben nur ein paar kleine Fehler gemacht haben", sagte die 24-jährige Vaartmann, die sich über die verpatzte Pirouette am Ende ärgerte. Ansonsten kam die deutsch-kanadische Verbindung von Trainer Knut Schubert vor 4000 Zuschauern im Dom Sportova fehlerfrei durch das ansehnliche Programm. Ein dreifacher Wurfsalchow und synchron gesprungene dreifache Toeloops waren die Höhepunkte.

      Zuvor waren die beiden deutschen Tanzpaare unter die besten Zehn gelaufen. "Ich kann mich nicht erinnern, dass wir einmal zwei Paare unter den besten Zehn in Europa hatten", sagte Udo Dönsdorf, Sportdirektor der Deutschen Eislauf-Union.

      Die viermaligen deutschen Meister Nelli Zhiganshina und Alexander Gazsi (Oberstdorf) waren dennoch mit dem siebten Platz vor der Kür am Freitag nicht ganz glücklich. "Ein paar Punkte mehr hätten es sein können", sagte die Moskauerin über die 60,08 Zähler.

      Auch die deutschen Vizemeister Tanja Kolbe und Stefano Caruso (56,54) ernteten viel Beifall in der kroatischen Hauptstadt. Rang neun im Vergleich zu zwölf im Vorjahr ist eine Steigerung für das deutsch-italienische Paar. Das müssen sie nun am Freitag in der Kür bestätigen. Die Führung übernahmen in Abwesenheit der verletzten Titelverteidiger Nathalie Pechalat/Fabian Bourzat aus Frankreich die Russen Jekatarina Bobrowa/Dimitri Solowiew (69,42).


      Quelle: sport.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      Silber für Savchenko/Szolkowy - Steuers System-Kritik

      Zehn Jahre laufen Savchenko/Szolkowy schon internationale Wettkämpfe, doch noch nie fühlten sie sich so klar abgewertet wie bei der EM in Zagreb. Mit Silber konnten sie sich nach einem Sturz anfreunden, die Noten waren jedoch allzu schlecht.

      Aljona Savchenko machte gute Miene zum bösen Spiel. Sieben Punkte Abstand konnte niemand erklären. Ungerecht? "Klar, das ist doch logisch", meinte die 29 Jahre alte Paarlauf-Weltmeisterin nach der allzu klaren Titelentscheidung für die Russen Tatjana Wolossoschar und Maxim Trankow bei der Eiskunstlauf-EM in Zagreb. "Es ist nur schade für die Zuschauer. Sie alle sagen, das geht gar nicht."

      Savchenko und Partner Robin Szolkowy wirkten trotz des verpassten Titels entspannt wie selten. Denn schon lange vor dem spannenden Donnerstagabend im Dom Sportova war ihnen klar gewesen, was passieren würde und dass sie Außergewöhnliches leisten müssten, um ihr fünfte EM-Gold zu ergattern.

      "Wir können nur unsere Leistung zeigen, gut laufen und warten, was der liebe Gott uns gibt", fasste Savchenko etwas sarkastisch die Bewertung der Eiskunstlauf-Jury zusammen. Ingo Steuer drückte es drastischer aus: "Das neue Wertungssystem hat gezeigt, dass es sinnlos ist", sagte der Trainer, "es ist alles nur versteckter". So neu ist das Wertungssystem allerdings auch nicht: Nach den Olympischen Spielen 2002 war die 6,0 abgeschafft worden. Seit 2004 ist die Wertungsskala nun nach oben offen.

      Silber nach ihrer einfühlsamen und modernen Darbietung zum legendären "Bolero", mit dem die Eistänzer Jayne Torvill/Christopher Dean 1984 zu Olympia-Gold geschwebt waren, war für die Chemnitzer angesichts ihres bisherigen Saisonverlaufs okay. Lange hatte Savchenko nicht trainieren können wegen eines chronischen Infektes, zwei Wettkämpfe hatten sie vor der EM in diesem Winter erst bestritten.

      In der Kür in Zagreb hatte sich die gebürtige Ukrainerin dann einen Sturz beim Salchow erlaubt. Doch war schon nach dem Kurzprogramm der Abstand von drei Punkten allzu offensichtlich zu den großen Widersachern im Hinblick auf die Olympischen Spiele im nächsten Frühjahr in Sotschi.

      "Ich kann mich noch an meine eigene Karriere erinnern, als ich mit Mandy Wötzel Weltmeister war und im Jahr darauf vor den Spielen in Nagano die Russen in den Grand Prix hochgewertet wurden", erzählte Steuer. Paarlauf sei die einzige Disziplin, in der Russland bei den Heimspielen im Februar 2014 im Eiskunstlauf gewinnen könnte.

      Auch Russlands Star Jewgeni Pluschenko wird keine Chance auf einen zweiten Olympiasieg haben. Das wurde am Donnerstagnachmittag deutlich. Der 30-Jährige, gebeutelt nach zehn Operationen an Knie und Rücken, gab schon nach dem missratenen Kurzprogramm auf.

      "Um Gold im Paarlaufen zu bekommen, tun die Russen alles. Und es sieht so aus, dass sie es schaffen können", meinte Steuer, der diese Benachteiligung mit der Verbesserung des Programms seiner Schützlinge kontern will.

      Nach der WM im März im kanadischen London geht es an die Vorbereitung für Olympia - das wichtigste Element wird der dreifache Wurf-Axel sein, den derzeit kein anderes Paar beherrscht. Er soll so viele Zähler einbringen, dass die Jury nicht mehr so einfach an ihnen vorbeikommt. "Wir wollen uns der Sache stellen, kämpfen haben wir gelernt", lautet Steuers Devise.

      Besonderes Kopfschütteln löste im deutschen Lager vor allem die hohe Benotung der künstlerischen Ausführung von Wolossoschar/Trankow aus. Daher auch Steuers Erkenntnis: "Wenn wir nicht besser sind im technischen Bereich, können wir nicht gewinnen. Wir versuchen alles mit legalen Mitteln." Zu klar war die Botschaft an die viermaligen Weltmeister, die über Jahre die Szene beherrscht haben.


      Quelle: sport.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      Eistanz-Gold für Russland - Starke Deutsche in Top Ten

      Die Eistanz-Paare mit zwei Top-Ten-Platzierungen und die 18 Jahre alte Nathalie Weinzierl auf dem überraschenden achten Rang haben der Deutschen Eislauf-Union (DEU) einen starken vorletzten Tag bei der EM in Zagreb beschert.

      Mit ihrer komödienhaften Kür als "Zombies" wurden die viermaligen deutschen Meister Nelli Zhiganshina und Alexander Gazsi aus Oberstdorf Sechste. Tanja Kolbe und Stefano Caruso aus Berlin sicherten mit Rang acht das beste Team-Ergebnis bei den Eiskunstlauf-Europameisterschaften für die DEU seit Jahren. Damit hat der Verband bei den Titelkämpfen 2014 in Budapest erneut zwei Startplätze.

      In Abwesenheit der verletzten französischen Titelverteidiger Nathalie Pechalat/Fabian Bourzat gewannen die Russen Jekatarina Bobrowa/Dimitri Solowiew (169,25) Gold vor ihren Teamgefährten Jelena Ilinych/Nikita Kazalapow (169,14). Bronze ging an die Italiener Anna Cappellini/Luca Lanotte (165,80).

      Das deutsche Duo Zhiganshina/Gazsi hatte vor der EM damit geliebäugelt, näher an das Podium heranzurücken, doch vorne wird die Luft dünn. "Zufrieden können wir nicht so richtig sein, aber wegen der warmen Halle war es ein Kampf. Aber jetzt wollen wir bei der WM in die Top Ten", sagte der Sachse, der gern mehr als die 147,28 Punkte bekommen hätte.

      Überraschend gut schnitten Kolbe/Caruso (142,54) ab. "Wir sind sehr zufrieden, es hat Spaß gemacht", sagte der 25-Jährige nach dem Vortrag vor 5000 Zuschauern im Dom Sportova der kroatischen Hauptstadt zu Beethoven's Last Night. Wie die Moskauerin Zhiganshina will der Mailänder demnächst die deutsche Staatsbürgerschaft beantragen, um bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi starten zu können.

      Zuvor hatte Weinzierl alle verblüfft. Am Montag schrieb sie noch die letzte Abiturklausur in Biologie, am Freitag heimste sie im Kurzprogramm beste Noten ein. "Ich möchte in den Top Ten bleiben, dann darf ich auch zur Weltmeisterschaft nach Kanada", sagte die Schülerin.

      Wegen guter Saisonergebnisse hatte die DEU die Trainingspartnerin der deutschen Meisterin Sarah Hecken nach Kroatien geschickt. Hecken kämpft sich nach einer Verletzung erst zurück. Wenn Weinzierl es nicht unter die besten Zehn schafft, kann auch Hecken für die WM im März nominiert werden.

      Weinzierl gelang eine Kombination aus dreifachem Lutz und doppeltem Toeloop, lediglich beim Doppel-Axel wackelte sie leicht. Mit 52,28 Punkten liegt die deutsche Vizemeisterin vor der Kür am Samstag (18.00 Uhr/Eurosport) deutlich im Soll und um Längen besser als im Vorjahr mit Platz 22. Damals hatte sie mit einer lockeren Kufe zu kämpfen.

      Die Führung übernahm die 16 Jahre alte Russin Adelina Sotnikowia (67,61) vor der viermaligen Titelträgerin Carolina Kostner (64,19) und Valentina Marchei (58,22) aus Italien. Kostner leistete sich einen Sturz bei der Kombination aus zwei dreifachen Toeloops, erhielt aber sehr hohe Noten für die künstlerische Gestaltung ihres Kurzprogramms.


      Quelle: sport.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      Re: Eiskunstlaufen

      Kostner und Fernandez Eiskunstlauf-Europameister

      Javier Fernandez hat die erste Goldmedaille bei Eiskunstlauf-Europameisterschaften für Spanien gewonnen. Der 21-Jährige setzte sich in Zagreb vor dem Franzosen Florent Amodio durch.

      Den Damen-Titel sicherte sich vor 6000 Zuschauern im Dom Sportova zum fünften Mal die Italienerin Carolina Kostner (194,71) vor den 16 Jahre alten Russinnen Adelina Sotnikowia (193,99) und Elisaweta Tuktamischewa (188,85). Die in Oberstdorf von Michael Huth betreute Kostner verzückte Publikum und Preisrichter mit einem außergewöhnlichen Vortrag zum "Bolero".

      Peter Liebers machte mit einer respektablen Sicherheitskür sechs Plätze gut und beendete seine fünfte EM auf Platz zehn. Damit sicherte der Sportsoldat der Deutschen Eislauf-Union zwei Startplätze für die EM im kommenden Jahr in Budapest. Das Gleiche gelang der 18 Jahre alten Nathalie Weinzierl aus Mannheim als Neunte. "Ich bin glücklich, und ich habe noch gar nicht realisiert, das ich nun zur WM darf", sagte die Abiturientin, die nach guten Vorergebnissen statt der deutschen Meisterin Sarah Hecken in die kroatische Hauptstadt reisen durfte.

      Ein Top-Ten-Ergebnis bedeutete die Teilnahme an der WM im März im kanadischen London. Als sie nach einem gestürzten Axel und eines Toeloops zu scheitern drohte, kämpfte sie sich im letzten Teil der Kür bravourös zurück. 147,52 Punkte waren der Lohn.

      Liebers ersetzte das schwierige Eingangselement Vierfach-Toeloop durch einen dreifachen Flip, zudem zeigte er zwei blitzsaubere dreifache Axel, einen in Kombination mit einem dreifachen Toeloop. "Nach dem enttäuschenden Kurzprogramm mit dem Missgeschick in der Kombination wollte ich einen guten Gesamteindruck hinterlassen", erklärte der 23-Jährige, der mit den 187,96 Punkten ganz zufrieden war.

      Bis zur WM will der Student der Biotechnologie noch mit seiner kanadischen Choreographin Lori Nichol in Oberstdorf arbeiten und einen Vorbereitungswettkampf in Wien bestreiten. Zur Akklimatisierung wird er zusammen mit Trainerin Viola Striegler eine Woche vor der WM nach Toronto fliegen und dort mit einigen Weltstars trainieren. "Meine Programme laufen sich dieses Jahr sehr gut, bei den Sprüngen muss ich bis dahin noch eine Schippe drauflegen", sagte er.

      Eine Vorstellung der Extraklasse zu einem Charlie-Chaplin-Medley zeigte Fernandez. Mit drei Vierfach-Sprüngen distanzierte er die Konkurrenz. Die Zuschauer feuerten ihn mit "Javier"-Rufen an. Dem eleganten Läufer gelangen zwei Salchow und ein Toeloop mit vier Umdrehungen, er bekam 274,87 Punkte. Da konnte Amodio (250,53), der vor zwei Jahren ganz oben auf dem Treppchen stand, nicht mithalten. Der Tscheche Michal Brezina (243,52) holte Bronze. Der siebenmalige Europameister und Olympiasieger Jewgeni Pluschenko hatte bereits wegen Rückenbeschwerden nach dem Kurzprogramm aufgegeben.

      Quelle: sport.de

      Eiskunstläuferin Weinzierl besiegt Meisterin Hecken

      Eiskunstläuferin Nathalie Weinzierl hat bei den Bavarian Open in Oberstdorf das Duell mit der deutschen Meisterin Sarah Hecken für sich entschieden.

      Mit 157,42 Punkten gewann die Mannheimerin bei dem internationalen Wettbewerb die Konkurrenz vor ihrer favorisierten Trainingskameradin Hecken, die mit 147,06 Punkten Zweite wurde. "Ich bin total zufrieden und glücklich mit meinem Wettbewerb, weil ich keinen Sturz hatte und fast alles gut geklappt hat", stellte Nathalie Weinzierl am Samstag fest.

      Nach ihrem guten neunten Platz bei der Europameisterschaft ist sie schon für die Junioren-Weltmeisterschaft und auch für die "große WM" im März in Kanada qualifiziert. Und dank ihres Erfolgs beim WM-Test in Oberstdorf hat sie wertvolle Weltranglistenpunkte gesammelt. "Jetzt komme ich bei den großen Titelkämpfen vielleicht in eine bessere Startgruppe", ergänzte sie hoffnungsfroh.

      Bei den Herren wurde Paul Fentz Dritter. Der Berliner kam auf 200,75 Punkte und musste sich nur den Japanern Nobunari Oda (250,80) und Kento Nakamura (227,85) geschlagen geben. "Dass ich zum ersten Mal im Leben mehr als 200 Punkte erreicht habe, ist mehr, als ich erwartet habe. Ich habe zum ersten Mal an der Weltklasse angeklopft."


      Quelle: sport.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      50 Jahre nach WM-Gold: Das Glück von Kilius/Bäumler

      Aufgeregt betraten Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler im Olympiastadion von Cortina d'Ampezzo das Eis. Es war der 28. Februar 1963 - der Tag, an dem das Paar Eiskunstlauf-Geschichte schreiben sollte. Am Donnerstag vor genau 50 Jahren gewann das deutsche Traumduo WM-Gold im Paarlauf.

      "Das war ein Drehbuch, das das Leben geschrieben hat. Und ich freue mich, dass ich ein Hauptdarsteller war", sagte der heute 71 Jahre alte Bäumler der Nachrichtenagentur dpa. Der ehemalige Eisprinz lebt seit Jahren in Südfrankreich und ist viel als Theaterschauspieler unterwegs. Auch heute werde er nach Vorstellungen noch auf den ersten WM-Sieg eines deutschen Paares seit Ria Baran und Paul Falk 1952 in Paris angesprochen.

      An jenem 28. Februar 1963 ließen Kilius/Bäumler die russischen Paare Ljudmila Beloussowa/Oleg Protopopow und Tatjana Schuk/Alexander Gawrilow hinter sich. Und das, obwohl die Deutschen mit einer unglücklichen Startnummer sehr früh aufs Eis mussten und dadurch deutlich schwierigere Bedingungen unter freiem Himmel hatten. Die Nerven hielten. Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler holten das Letzte aus sich heraus, standen ihre Sprünge und wurden mit Gold belohnt.

      Ein Jahr später wiederholte das Paar den Triumph bei der WM in Dortmund. Zudem wurden Kilius/Bäumler sechsmal Europameister und viermal deutscher Meister. Nur der große Traum vom Olympiasieg blieb unerfüllt. 1960 bei den Winterspielen in Squaw Valley gewannen sie hinter Barbara Wagner/Kurt Paul (Kanada) Silber, vier Jahre später in Innsbruck reichte es hinter Beloussowa/Protopopow erneut "nur" zu Platz zwei. "Niemand weiß besser, was es bedeutet, Gold nicht zu gewinnen", sagte Bäumler anlässlich seines 70. Geburtstags vor gut einem Jahr. "Vor Innsbruck 1964 wurden doch schon Postkarten verkauft mit Kilius/Bäumler als Olympiasieger."

      Ein halbes Jahrhundert nach dem Gold-Coup in Cortina d'Ampezzo freut er sich sehr darüber, "dass es Menschen gibt, die noch immer daran denken". Er lebe zwar in seiner südfranzösischen Heimat im Hier und Jetzt, aber es sei "schön, eine solche Vergangenheit zu haben".

      Den Jubiläumstag verbringt das Goldpaar übrigens gemeinsam. Für die ARD stehen Killus/Bäumler, die gemeinsam auch Kinofilme ("Die große Kür" von 1964, "Das große Glück" von 1967) drehten, am Donnerstag für Fernsehaufnahmen vor der Kamera. Marika Kilius hat übrigens in wenigen Wochen erneut Grund zum Feiern. Am 24. März wird sie 70 Jahre alt.


      Quelle: sport.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      Chan vor 3. WM-Titel - Liebers locker im Finale

      Der Berliner Peter Liebers hat nach einer exzellenten Kurzkür locker das Finale der Eiskunstlauf-WM in London/Ontario erreicht. Der 24 Jahre alte Sportsoldat lief ein fehlerfreies Programm und rangiert vor der Kür auf Rang 13. Im Kürfinale starten die besten 24 Läufer.

      Titelverteidiger Patrick Chan aus Kanada übernahm mit 98,37 Punkten vor 6000 Zuschauern im Budweiser Gardens die klare Führung vor Dennis Ten aus Kasachstan (91,56) und Landsmann Kevin Reynolds (85,16). Der Lokalmatador wäre der erste Läufer nach dem Russen Alexej Jagudin, der den Titel dreimal in Serie gewinnt.

      "So gute Noten habe ich international noch nie bekommen", sagte Liebers, der extra eine Woche vorher mit Trainerin Viola Striegler nach Toronto geflogen ist, um sich an die engeren Eisflächen in Kanada und die Zeitumstellung zu gewöhnen. Der Lohn für ein fehlerfreies Programm waren 71,20 Punkte. Besonders gelungen waren neben den Sprüngen die einwandfreien Pirouetten, für die der Student der Biotechnologie die volle Punktzahl erreichte. Da zahlte sich die Arbeit mit der kanadischen Star-Choreographin Lori Nichol aus.


      Quelle: sport.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      Savchenko/Szolkowy WM-Dritte nach Malheur

      Die Titelverteidiger Savchenko und Szolkowy sind nur Dritte vor der Kür bei der Eiskunstlauf-WM in Kanada. In der Kür am Freitag können sie den Rückstand aufholen.

      Erst krachten Aljona Savchenko und Robin Szolkowy beim Aufwärmen zusammen, dann riss auch noch der Reißverschluss an der Hose des viermaligen Weltmeisters. "Sie sind mit den Knien nach dem Wurf-Lutz zusammengestoßen, und dann musste der Hosenstall auf die Schnelle getapet werden. Da war ich nicht mehr cool", berichtete Trainer Ingo Steuer nach dem Kurzprogramm. Seine Schützlinge liefen nur mit angezogener Handbremse und rangieren vor der Kür am Freitag an dritter Stelle. Titel Nummer fünf ist bei einem Zwei-Punkte-Abstand aber möglich.

      "Das war eine lustige Story", sagte Szolkowy hinterher. Ein notdürftiges Tape diente als Sofortmaßnahme fürs Aufwärmen - danach nähte Mannschaftsarzt Stefan Pfrengle in Windeseile den Reißverschluss am Kostüm zusammen. Szolkowy hatte nicht einmal die Zeit, die Hose auszuziehen. "Stefan war ganz entspannt, ich habe ihn etwas angetrieben, denn ich musste ja aufs Eis", erzählte der 33-Jährige, der angesichts der kleinen Wackler im Budweiser Gardens in London/Ontario mit 73,47 Punkten richtig zufrieden war: "Da können wir noch von Glück reden. Ich hatte das Gefühl, wir bleiben beim Laufen stehen."

      Die Europameister Tatjana Wolososchar/Maxim Trankow aus Russland (75,84) und die Kanadier Meagan Duhamel/Eric Radford (73,61) sind mit einer außerordentlich guten "Bolero"-Kür im zweiten Teil der WM noch zu übertrumpfen. "Ich finde das gar nicht so schlecht als Dritte, wir haben alle Chancen", sagte Savchenko, die wegen der ungewohnten Wettkampfzeit am frühen Nachmittag ganz durcheinander war. Auch am Freitag werden sie morgens um acht trainieren und zur Mittagszeit um die Titelverteidigung kämpfen.

      Mit dem Kurzprogramm zur Musik "Kismet" der Gruppe Bond sind die Chemnitzer die ganze Saison nicht richtig warm geworden und waren froh, es ein letztes Mal gezeigt zu haben. So richtig frisch wirkten Savchenko/Szolkowy nicht, wollten aber nicht zugeben, dass die Anreise zwei Tage vor dem Wettkampf wegen der Zeitumstellung von fünf Stunden einfach zu spät war.

      Ein Geheimnis machen sie noch um den dreifachen Wurf-Axel, den sie wie im vergangenen Jahr in Nizza noch als Punktelieferanten aus dem Hut zaubern könnten. Besonders die russischen Widersacher wollen sie im Unklaren lassen. Sie sind auf dem Weg zu Olympia im nächsten Februar in Sotschi ihre ärgsten Konkurrenten. "Ich habe immerhin meine Staatsbürgerschaft gewechselt, um für Russland Gold zu holen", sagte Wolososchar, die ebenso wie Savchenko aus der Ukraine stammt.

      Wieder einmal zu wackelig war das Programm der deutschen Vize-Meister Mari-Doris Vartmann und Aaron van Cleave (Düsseldorf/Berlin), die als Letzte ins Finale rutschten.


      Quelle: sport.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      Geheimnisvolle Kim mit Klasse-Comeback

      Um Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Kim Yu-Na ranken sich viele Gerüchte. Ihre zahlungskräftigen Sponsoren aus Südkorea sollen ihr verordnet haben, nur noch in ihrer Muttersprache zu sprechen.

      Drei Tage lang ließ sie die versammelte internationale Presse nach den Übungseinheiten im Budweiser Gardens von London/Ontario wort- und grußlos einfach stehen. Dabei hatte sie jahrelang nur zwei Autostunden entfernt in Toronto beim kanadischen Ex-Weltmeister Brian Orser trainiert. Die englische Sprache beherrscht sie mühelos.

      Eineinhalb Jahre hatte sie auf der internationalen Wettkampf-Bühne pausiert. Bei ihrer ersten Pressekonferenz nach einem fulminanten Comeback wirkte die Multi-Millionärin dann fast unkompliziert. "Mit meinem Olympia-Sieg habe ich mir einen Traum erfüllt, nun will ich das Eiskunstlaufen genießen. Ich lege nicht mehr den Fokus auf die Resultate, ich verspüre keinen Druck mehr", behauptete die 22-Jährige, die wie ein Teenager aussieht, aber nur selten wie ihre Konkurrentinnen lacht.

      Kim ist ein Muster an Disziplin. Und es überrascht auch nicht, wenn sie nachschiebt: "Ich möchte drei Olympia-Tickets sichern". Dafür muss sie Gold oder Silber gewinnen. Die Konkurrenz hat es ihr im Kurzprogramm dafür leicht gemacht: Keine kam fehlerfrei durch. So führt die Asiatin nach einem geschmeidigen Vortrag zur Musik "Kuss eines Vampirs" mit drei Punkten vor der Wahl-Oberstdorferin und Titelverteidigerin Carolina Kostner. Die Italienerin kam trotz eines Sturzes wegen ihrer überzeugenden Choreographie weit nach vorn.

      Ganz bescheiden wirkte Nathalie Weinzierl dagegen nach ihrer unsicheren WM-Premiere. Um ihre wackligen Sprünge kämpfte sie und vermied einen Sturz, im Ausdruck bot die 18-Jährige aber nur Magerkost an und rutschte auf Rang 24 gerade eben ins Kürfinale am Samstag. "Ich weiß, dass ich da noch viel aufholen muss, aber ich wollte erstmal die Sprünge können", sagte die Mannheimerin, die vor Wochenfrist noch das Abitur mit Notendurchschnitt 2,2 bestand.

      "Ich ziehe den Hut vor ihren Leistungen in den letzten Monaten. Ich bin erstaunt, wie sie das alles meistert", sagte Elke Treitz, Vizepräsidentin der Deutschen Eislauf-Union. Weinzierl bestreitet in der kanadischen Universitätsstadt ihren zehnten Wettkampf - ungewöhnlich viel für Eiskunstläufer. Einen Olympia-Startplatz für Deutschland zu holen, wird fast unmöglich sein. Da müsste sie um einige Plätze nach oben klettern - und die Konkurrenz ist enorm stark. Eine letzte Chance bietet sich bei der Nebelhorn-Trophy im September.

      Das Olympia-Ticket sollte für die viermaligen deutschen Meister Nelli Zhiganshina und Alexander Gazsi kein Problem sein. Nach einem flotten Kurztanz sind die Oberstdorfer vor der Kür am Samstag mit 60,59 Punkten Elfte. "Wir haben dieses Jahr einen riesigen Schritt gemacht", sagte Gazsi. Die Führung übernahmen die amerikanischen Ex-Weltmeister Meryl Davis/Charlie White mit 77,12 Zählern vor ihren kanadischen Trainingskollegen und Olympiasiegern Tessa Virtue/Scott Moir (73,87). Die zweimaligen Champions stammen aus London. Auf Bronze-Kurs liegen Jekatarina Bobrowa/Dimitri Solowiew aus Russland (70,05).


      Quelle: sport.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      Savchenko/Szolkowy verpassen fünften WM-Titel

      Mit einer feurigen, aber nicht makellosen Flamenco-Kür zum "Bolero" haben Aljona Savchenko und Robin Szolkowy ihren fünften Weltmeister-Titel verpasst. Wie schon bei der Eiskunstlauf-EM im Januar mussten sie den Russen Tatjana Wolososchar/Maxim Trankow den Vortritt lassen.

      Dieses Mal lagen sogar Welten zwischen den Konkurrenten. Mit 205,56 Punkten reichte es für die Chemnitzer Paarläufer auf dem Eis von London in der kanadischen Provinz Ontario nur zu Silber. Wolososchar/Trankow sicherten sich trotz eines Sturzes mit Weltrekord von 225,71 Zählern ein Preisgeld von 67.500 US-Dollar (51.700 Euro).

      "Das bedeutet, dass wir bei Olympia in Sotschi um Gold kämpfen können", sagte der selbstbewusste Trankow. Die Bestmarke hielten bisher Savchenko/Szolkowy mit 217,85 Punkten. Die Kanadier Meagan Duhamel/Eric Radford (204,56) gewannen knapp hinter den Deutschen Bronze und brachten die Arena zum Kochen.

      "Man kann nicht immer ganz oben stehen, vielleicht ist es gar nicht schlecht, dass sie nicht die Topfavoriten vor Olympia sind", sagte Udo Dönsdorf, Sportdirektor der Deutschen Eislauf-Union (DEU). Trainer Ingo Steuer fieberte bei der Vorstellung seines Duos vor 6500 Zuschauern im Budweiser Gardens der kanadischen Universitätsstadt an der Bande mit. Er entschied mit seinen Ausnahme-Läufern, sogar den dreifachen Wurfaxel zu zeigen. Das hatte sich schon im Morgentraining angedeutet.

      "Die Medaille können sie sich einrahmen lassen, das war sensationell", lobte der strenge Coach seine Schüler. Das gewagte Element, das kein anderes Paar der Welt beherrscht, brachte zum Schluss noch einige wichtige Punkte. Doch für den Sieg hätten die Zwei ihre Einzelelemente stehen müssen. Zudem war der Gesamteindruck der Russen frischer, die Kür zu Klängen von Johann Sebastian Bach flüssiger.

      Szolkowy interpretierte mit seiner zierlichen Partnerin den legendären Tanz, mit dem es die englischen Eistänzer Jayne Torvill und Christopher Dean nach der Version von Maurice Ravel bei Olympia 1984 zu Weltruhm brachten, viel sportlicher als die berühmten Vorgänger. "Der Bolero macht Spaß, ich bin traurig, dass wir ihn zum letzten Mal gelaufen sind", sagte der Sachse. Sein Sturz beim dreifachen Salchow brachte aber einen dicken Minuspunkt. Zudem misslang seiner 28 Jahre alten Partnerin die Eingangskombination: sie sprang beide Toeloops nur doppelt.

      Mari Vartmann und Aaron van Cleave (Düsseldorf/Berlin) beendeten den Wettkampf enttäuschend auf Rang 16. Damit hat Deutschland 2014 nsowohl bei Olympia in Sotschi als auch bei der WM in Japan nur zwei Startplätze. "Es gibt keine wirkliche Erklärung, uns fehlen vielleicht die großen Wettkämpfe", sagte Vartmann nach einem vermasselten Programm. Ihr kanadischer Partner, der bis Olympia unbedingt den deutschen Pass haben möchte, strauchelte schon bei der Eingangskombination zum dreifachen Toeloop. Die 24-Jährige fiel dann beim dreifachen Wurfrittberger und stolperte noch einmal nach dem schon gestandenen Wurfsalchow.

      "Es reicht nicht, wenn man nur im Training die Leistungen bringt", analysierte Dönsdorf. Vartmann hatte ihrem Partner in der Saisonvorbereitung unglücklich das Nasenbein gebrochen, doch das kann zum Ende des Winters keine Erklärung für den eklatanten Leistungseinbruch sein. Die DEU hofft, dass Maylin Hausch und Daniel Wende aus Oberstdorf nach langer Verletzung wieder fit werden und den zweiten Olympia-Startplatz einnehmen können.


      Quelle: sport.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      3. WM-Titel für Chan - Liebers sichert Oympia-Ticket

      Der Kanadier Patrick Chan hat sich zum dritten Mal in Serie den Titel bei Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften gesichert. Das gelang zuletzt dem Russen Alexej Jagudin von 1998 bis 2000. Der Berliner Peter Liebers holte mit Platz elf ein Olympia-Ticket für Deutschland.

      Der 22-Jährige gewann trotz einiger Fehler in London/Ontario mit 267,78 Punkten vor 7000 Zuschauern im Budweiser Gardens vor Dennis Ten aus Kasachstan (266,48) und dem Spanier Javier Fernandez (249,06).

      Wie schon im Kurzprogramm kam der 24 Jahre alte Sportsoldat Liebers fehlerfrei durch seine Kür. "Ich habe meine Trainingsleistung abgerufen, und dazu war der Pepp des Wettkampfes da", sagte der einzige deutsche Starter in Kanada. Für das Ziel, den wichtigen Quotenplatz für Sotschi zu sichern, hatte Liebers den noch unsicheren vierfachen Toeloop aus seinem Vortrag gestrichen. Ein Plan, der aufging.

      "Ich freue mich über den guten Abschluss", sagte Trainerin Viola Striegler, die stolz war auf die 216,84 Punkte. Besonders gearbeitet hat Liebers an seinem Stil, der in den Vorjahren manches Mal zu bieder daherkam. Mit Hilfe der kanadischen Choreographin Lori Nichol hat der Student merklich aufgeholt.


      Quelle: sport.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      Re: Eiskunstlaufen

      Ich glaube kaum, dass unsere beiden in Sotschi eine Chance auf Gold haben. Im Eiskunstlaufen wird viel gemogelt. Das hat sich leider auch durch das neue Punktesystem nicht geändert. Klar waren die Russen dieses Mal besser, aber das war nicht immer so.