Schwimmen/Wasserspringen

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      Schwimmen/Wasserspringen

      Steffen und Biedermann krönen ihre Kurzbahn-Saison

      Schwimmstar Britta Steffen hat das erste WM-Gold ihrer Karriere auf der Kurzbahn gewonnen. Die 29-Jährige setzte sich in Istanbul über 100 Meter Freistil in der Weltjahresbestzeit von 52,31 Sekunden vor Megan Romano (USA) und Tang Yi (China) durch. Steffens Teamkollegin Daniela Schreiber wurde Vierte (53,05).

      Steffen sorgte mit ihrem Triumph für den ersten WM-Titel einer deutschen 100-Meter-Freistilschwimmerin in der 19-jährigen Geschichte von Kurzbahn-Weltmeisterschaften. Die zweimalige Weltmeisterin von 2009 hat in Istanbul auch noch über die halbe Distanz eine Goldchance.

      Auch Paul Biedermann gewinnt Gold

      "Ich bin sehr glücklich, dass mir das gelungen ist und ich hier gewinnen konnte. Es ist zwar keine Glanzzeit, aber man kann nur die schlagen, die da sind. Deswegen bin ich sehr stolz auf mich", sagte Steffen. Zuvor hatte sie alle acht Weltcup-Rennen in dieser Saison gewonnen.

      Wenige Minuten nach Steffens Sieg ist auch ihrem Freund Paul Biedermann ein versöhnlicher Abschluss eines sportlich ansonsten enttäuschenden Jahres 2012 geglückt. Der 26-Jährige holte Gold über 400 Meter Freistil in Saisonbestzeit von 3:39,15 Minuten und verteidigte damit seinen Titel von 2010 erfolgreich.

      Rennverlauf wie auf den Leib geschneidert

      Zweiter wurde überraschend der erst 17-jährige Chinese Hao Yun (3:39,48) vor dem Dänen Mads Glaesner (3:40,09). "Ich freue mich über den Titel, auch wenn die Zeit nicht so dolle war", sagte Biedermann, dem der Rennverlauf wie auf den Leib geschneidert war: "Die anderen sind nicht zu schnell angegangen, deswegen konnte ich am Ende den Turbo auspacken."

      Biedermann machte damit am Bosporus auch seinen Medaillensatz komplett. Zuvor war der Weltrekordler im Einzelfinale über die halbe Distanz zu Silber und mit der 4x200-Meter-Freistilstaffel zu Bronze geschwommen. Biedermann hatte schon im Vorfeld betont, er müsse in Istanbul schon "zweimal Weltmeister werden und zweimal Weltrekord schwimmen", um seinen medaillenlosen Auftritt bei Olympia in London zu verdauen.

      Quelle: t-online.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      Schwimmerin Brandt Fünfte in Eindhoven

      Sprintspezialistin Dorothea Brandt aus Essen hat zum Auftakt des viertägigen Swimcups in Eindhoven über 50 Meter Freistil Rang fünf belegt.

      Mit 25,37 Sekunden blieb sie drei Hunderstel über der Norm für die WM vom 19. Juli bis 4. August in Barcelona. Im Halbfinale war Brandt mit 25,23 Sekunden schneller. Allerdings erfolgt die WM-Nominierung ausschließlich bei den deutschen Meisterschaften vom 25. bis 28. April in Berlin.

      Der Sieg ging an die niederländische Lokalmatadorin und London-Olympiasiegerin Ranomi Kromowidjojo (24,30) vor Europameisterin Sarah Sjöström aus Schweden. Für die beste deutsche Platzierung am ersten Tag in Eindhoven sorgte Paulina Schmiedel aus Essen als Vierte über 100 Meter Schmetterling in 1:00,87 Minuten.

      Am Wochenende werden auch Kurzbahn-Weltmeisterin Britta Steffen (Halle/Saale) und Mark Warnecke (Essen) in das Geschehen beim Swimcup eingreifen. Der inzwischen 43 Jahre alte Mediziner und Olympia-Dritte über 100 Meter Brust von 1996 in Atlanta liebäugelt mit einem Come


      Quelle: sport.de


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      Härle gewinnt 1500 Meter Freistil in Eindhoven

      Beim hochkarätig besetzten Swimcup in Eindhoven hat am Freitag Isabelle Härle aus Essen für den ersten deutschen Sieg gesorgt. Die 25 Jahre alte Langstreckenspezialistin hielt über 1500 Meter Freistil in 16:26,36 Minuten die Konkurrenz klar in Schach.

      Mit ihrer Zeit erfüllte Isabelle Härle auf die Hundertstelsekunde die vom Deutschen Schwimm-Verband (DSV) geforderte Richtzeit für die WM in Barcelona (19. Juli bis 4. August). Die Zeit muss aber bei den Deutschen Meisterschaften vom 25. bis 28. April in Berlin ebenfalls unterboten werden.

      Einen zweiten Platz belegte über 100 Meter Brust Hendrik Feldwehr. Der Essener war in 1:01,52 zeitgleich mit Kurzbahn-Vizeweltmeister Damir Dugonjic (Slowenien). Sieger wurde der Brite Ross Murdoch (1:01,40). Ebenfalls einen Podestplatz gab es für Feldwehrs Vereinskollegin Caroline Ruhnau in 1:09,20 Minuten über die gleiche Distanz beim Sieg der Lokalmatadorin Moniek Nijhuis (1:07,40).

      Die Schwedin Sarah Sjöström sorgte in 1:56,55 über 200 Meter Freistil bereits für ihre zweite Weltjahresbestzeit in Eindhoven. Ebenfalls Weltjahresbestzeit erzielte in 4:34,21 Minuten die Britin Hannah Miley über 400 Meter Lagen.

      Am diesem Samstag werden auch Kurzbahn-Weltmeisterin Britta Steffen (Halle/Saale) und Rückkehrer Mark Warnecke (Essen) in Eindhoven an den Start gehen. Der inzwischen 43 Jahre alte Mediziner und Olympiadritte von 1996 in Atlanta über 100 Meter Brust bestreitet bei seinem Comeback-Versuch über 50 Meter Brust seinen ersten Wettkampf seit sechs Jahren. Warnecke braucht eine Meldezeit, um Ende des Monats an der Deutschen Meisterschaft in Berlin teilnehmen zu können. Steffen hat in Eindhoven für die 100 Meter Freistil und die 50 Meter Schmetterling gemeldet.


      Quelle: sport.de


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      Warnecke scheitert nach sechs Jahren Schwimm-Pause

      Ex-Weltmeister Mark Warnecke aus Essen ist bei seinem Comeback-Versuch nach sechs Jahren Wettkampfpause im Vorlauf ausgeschieden.

      Beim Swimcup im niederländischen Eindhoven belegte der 43 Jahre alte Arzt in der Qualifikation über 50 Meter Brust in 29,51 Sekunden Rang 18 und konnte sich damit nicht für das Halbfinale qualifizieren. Vorlaufschnellster war am Samstagvormittag der Slowene Damir Dugonjic (27,91). Hendrik Feldwehr (ebenfalls Essen) schwamm sich mit 28,18 Sekunden in die nächste Runde.

      Ebenfalls im Halbfinale steht Britta Steffen (Halle/Saale) über 100 Meter Freistil. Mit 55,68 Sekunden belegte die Olympiasiegerin von 2008 über diese Distanz Rang vier. Favoritin auf den Sieg ist London-Olympiasiegerin Ranomi Kromowidjojo aus den Niederlanden, die in 54,53 Sekunden Vorlaufschnellste war. Das Finale über diese Strecke findet an diesem Sonntag statt.

      Warnecke hatte sich seit Jahresbeginn bei Chef-Bundestrainer Henning Lambertz in Essen vorbereitet. "Er wird aber erst im Herbst in der Lage sein, wieder auf hohem Niveau zu schwimmen", sagte Lambertz schon vor dem Meeting. Die deutsche Meisterschaft Ende April kommt für konkurrenzfähige Zeiten zu früh, einen WM-Start Ende Juli in Barcelona peilt Warnecke bei seinem "Experiment" sowieso nicht an.


      Quelle: sport.de


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      Steffen schwimmt bei Sjöström-Sieg auf Rang vier

      Britta Steffen ist beim hochkarätig besetzten Meeting in Eindhoven auf Platz vier über 100 Meter Freistil geschwommen. Die Olympiasiegerin von 2008 schlug nach 54,35 Sekunden an.

      Drei Wochen vor den deutschen Meisterschaften in Berlin zeigte sich die Kurzbahn-Weltmeisterin bereits in guter Form und blieb deutlich unter der geforderten Richtzeit für die Weltmeisterschaften im Sommer in Barcelona. Für das WM-Ticket muss die 29-Jährige aus Halle/Saale diese Leistung bei der DM Ende April wiederholen.

      Auf die 50 Meter Schmetterling verzichtete Steffen nach Platz vier im Vorlauf. Den Sieg über die 100 Meter Freistil holte sich etwas überraschend Europameisterin Sarah Sjöström. Die Schwedin lag in starken 53,66 Sekunden vor der niederländischen Lokalmatadorin und Olympiasiegerin Ranomi Kromowidjojo (53,83). Femke Heemskerk, ebenfalls aus den Niederlanden, wurde in 54,02 Sekunden Dritte.

      Bei seinem ersten Rennen nach sechs Jahren Wettkampfpause scheiterte der 43 Jahre alte Ex-Weltmeister Mark Warnecke (Essen) am Samstag im Vorlauf über 50 Meter Brust. Der Arzt war bei seinem "Experiment" aber mit seinen zuvor genauso angepeilten 29,51 Sekunden nach gerade einmal gut zwei Monaten Training zufrieden. Erst im Herbst will er unter der Regie des neuen Chef-Bundestrainers Henning Lambertz wieder in Form sein. Einen Start bei der DM in Berlin (25. bis 28. April) will er sich noch offenlassen, die WM kam eh nicht in Betracht.

      Beim Sieg des slowenischen Europameisters Damir Dugonjic (27,33) unterbot Hendrik Feldwehr (Essen) in 27,78 Sekunden die WM-Richtzeit um zwölf Hundertstelsekunden. Als Zweite schaffte Teamkollegin Dorothea Brandt über dieselbe Strecke in 32,09 ebenfalls einen Podestplatz.

      Für den einzigen deutschen Sieg bei dem viertägigen Meeting hatte bereits am Freitag Isabelle Härle (Essen) gesorgt. Die Langstreckenspezialistin hielt über 1500 Meter Freistil mit 16:26,36 Minuten die Konkurrenz in Schach.

      Quelle: sport.de


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      Biedermann nicht fit: Kein Start bei Schwimm-WM

      Paul Biedermann hat diesen Wettkampf gegen Körper und Zeit verloren. Der Weltrekordler muss nach Gesundheitsproblemen auf die Schwimm-WM in Barcelona verzichten.

      Wegen einer zu langen Trainingspause sagte er seine Teilnahme an der deutschen WM-Qualifikation in Berlin in zwei Wochen ab. Damit verzichtet der 26-Jährige aus Halle/Saale auch auf den Saisonhöhepunkt in der spanischen Küstenmetropole vom 19. Juli bis 4. August. "Leider hat ein verschleppter Infekt kein optimales Training in den letzten 2 Monaten zugelassen", sagte Biedermann in einer von seinem Management verbreiteten Presseerklärung.

      Durch die unfreiwillige Pause könne er in Barcelona nicht konkurrenzfähig sein. "So einen langen Trainingsausfall kann man nicht einfach so aufholen. Dafür ist mein Anspruch an mich selbst auch viel zu hoch. Ich brenne und will so schnell wie möglich wieder in das Wettkampfbecken zurück", erklärte der Doppel-Weltmeister von 2009 weiter. Sein nächstes Ziel sei die Kurzbahn-EM Mitte Dezember in Dänemark.

      Biedermann gehörte zu den wenigen WM-Medaillenhoffnungen der deutschen Beckenschwimmer, die im Vorjahr erstmals seit 1932 olympisches Edelmetall verpasst hatten. Der Lebensgefährte von Peking-Olympiasiegerin Britta Steffen hatte seinen einzigen Langbahn-Wettkampf in diesem Jahr Ende Januar auf Nebenstrecken bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften bestritten.

      Danach ging ausgerechnet in der trainingsintensiven Phase mit hohen Kilometer-Umfängen im Wasser so gut wie nichts mehr. Wochenlang musste Biedermann das Becken meiden und auch das Athletiktraining an Land vernachlässigen. Zuletzt wurde die Zeit knapp, ein für das Wochenende geplanter Testwettkampf seines Hauptsponsors wurde gestrichen.

      Zwar geht es dem Europameister über 200 und 400 Meter Freistil inzwischen "schon viel besser", er habe mit dem Athletiktraining an Land wieder begonnen, und auch der Genesungsprozess verläuft Biedermann zufolge "sehr gut". Doch das reicht nicht: "Ich fühle mich nicht in einer sportlich stabilen Form, um bei der kommenden Weltmeisterschaft in Barcelona konkurrenzfähig antreten zu können." Bei der WM vor zwei Jahren in Shanghai hatte er dreimal Bronze gewonnen.

      Chefbundestrainer Henning Lambertz bedauert den Ausfall seines Besten im Herren-Team, blickte jedoch schnell nach vorne. "Ich denke, für ihn erwächst daraus aber eine neue Chance im Hinblick auf die EM 2014, und er kann nach dieser schweren Entscheidung jetzt wieder gelöster nach vorne blicken", sagte Lambertz. Er sicherte Biedermann weiterhin einen Platz im Eliteteam und die "volle Unterstützung als Cheftrainer" zu.

      Biedermanns Heimtrainer Frank Embacher hatte seinem langjährigem Schüler nach der Olympia-Enttäuschung sechs Wochen Pause vom Wasser gegönnt. Der Sieg bei der Kurzbahn-WM Mitte Dezember ermutigte das Erfolgs-Duo.

      Lange hatte das Umfeld auf Biedermanns Fähigkeit gesetzt, in relativ kurzer Zeit in Form kommen zu können. So hatte er auch 2009 - damals wegen des Eppstein-Barr-Virus - mehrere Wochen aussetzen müssen und war dann im Comeback-Rennen Europarekord geschwommen. Doch die Zeiten haben sich nicht nur wegen der damals leistungsfördernden und heute verbotenen Hightech-Anzüge geändert.

      Embacher erklärte, das Training werde nun auf die EM 2014 in Berlin ausgerichtet, "bei der wir vor heimischem Publikum wieder voll angreifen werden". Eine Lex Biedermann auch ohne WM-Qualifikation war in diesem Jahr besonders schwierig. Der neue Chefbundestrainer Lambertz hatte die WM-Normen in diesem Jahr entschärft, so dass mehr Schwimmer als in den Vorjahren die Richtzeiten unterbieten werden. "Wenn ein oder zwei schneller sind, dann ist das Ticket weg", hatte Lambertz betont.


      Quelle: sport.de


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      Steffen verspätet ins DSV-Höhentrainingslager

      Nach ihrem Infekt trainiert Britta Steffen wieder mit dem Schwimm-Nationalteam. Die Freistil-Weltrekordlerin reiste ins Höhentrainingslager in die spanische Sierra Nevada nach, berichtete Chefbundestrainer Henning Lambertz.

      "Das ist ein Zeichen, dass sie wieder gesund ist. Kein Arzt würde sie sonst in die Höhe lassen", sagte Lambertz nach einem Telefonat mit Steffens Heimtrainer Frank Embacher.

      Die 29-Jährige hatte Ende April ihre Teilnahme an den deutschen Meisterschaften in Berlin abgebrochen. Somit ist die Doppel-Olympiasiegerin von 2008 bei den Weltmeisterschaften in Barcelona vom 19. Juli bis 4. August zunächst nur für eine deutsche Freistilstaffel eingeplant. Vor Ort will Lambertz dann über einen möglichen Einzelstart Steffens über 100 Meter Freistil entscheiden. Steffen soll vor der WM bei internationalen Meetings der Mare-Nostrum-Tour und in Vichy ihre Form testen.

      Insgesamt trainieren bis zum Wochenende 29 Athleten in spanischer Höhe und in einem zweiten Trainingslager an der Küste Sardiniens bei Olbia. Rückenschwimmerin Jenny Mensing konnte nach einem Infekt bislang keine Übungseinheiten im Wasser absolvieren, Philip Heintz ist nach einer Grippe angeschlagen.


      Quelle: sport.de


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      Deutsche Wasserspringer Zweite und Dritte in USA

      Sascha Klein aus Riesa und der Berliner Patrick Hausding haben als Synchron-Zweite vom Turm für die beste Platzierung der deutschen Wasserspringer beim Grand Prix in Fort Lauderdale gesorgt.

      Die mehrfachen Europameister mussten sich mit 425,79 Punkten nur den Chinesen Liang Huo und Jian Yang (460,77) geschlagen geben. Zuvor hatte bereits Tina Punzel vom Drei-Meter-Brett einen Podestplatz erreicht. Die Dresdnerin belegte mit 314,25 Punkten Rang drei. Den Sieg machten die Chinesinnen Jun Zhang (333,90) und Jiao Liu (316,95) unter sich aus.

      Im Männer-Wettbewerb kam Klein nach langer Verletzungspause mit 410,95 Zählern nicht über Platz fünf hinaus. Auch Maria Kurjo (Berlin) verpasste als Fünfte mit 324,15 Punkten vom Turm einen Top-Drei-Platz.

      Im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett belegte Hausding zusammen mit Oliver Homuth (ebenfalls Berlin) Rang vier. Platz fünf gab es für die Kombination Kurjo und Julia Stolle im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett. Der Wettkampf in den USA ist für das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) die Generalprobe für die deutschen Meisterschaften in Dresden (29. Mai bis 2. Juni) sowie die Europameisterschaften vor Heimpublikum in Rostock (18. bis 23. Juni).


      Quelle: sport.de


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      Wolfram holt EM-Silber vom Ein-Meter-Brett

      ier Medaillen in zwei Tagen - der deutsche Start in die Wassersprung-EM von Rostock kann sich lassen. Ihr jeweils erstes internationales Edelmetall ließ Martin Wolfram und Oliver Homuth schon auf dem Weg zur Siegerehrung dauergrinsen.

      Erstmals seit 14 Jahren holten deutsche Springer überraschend gleich zwei EM-Medaillen vom Ein-Meter-Brett. Der Dresdner Turmspezialist Wolfram bekam am Mittwoch als Zweitplatzierter seines Ausweich-Wettkampfs 414,75 Punkte. "Das hätte ich nie gedacht, ich bin unheimlich stolz", sagte der 21-Jährige. Oliver Homuth vom Berliner TSC kam auf ganze 3/10 Zähler weniger, freute sich aber ebenso wie Maria Kurjo. Die Berlinerin wurde zum dritten Mal in Serie EM-Dritte vom Turm.

      Illja Kwascha aus der Ukraine verteidigte souverän seinen Titel mit 467,75 Punkten. "Kwascha ist der Brettspringer schlechthin, ich sehe keinen, der ihm gefährlich werden könnte", sagte Wolfram anerkennend. "Mich freut besonders, dass beide jungen Männer in unserem Team die Nerven behalten haben", sagte Bundestrainer Lutz Buschkow. Er hatte sich bereits am Abend zuvor über die Silbermedaille im Team-Wettbewerb freuen können.

      Alle Deutschen steigerten sich im Vergleich zu ihren Vorkämpfen. Kurjo zeigte im Finale erneut keine Nerven, auch weil sie sich Wertungen und Sprünge der Konkurrenz nie anschaut. Mit 323,00 Punkten musste sie nur die ukrainische Titelverteidigerin Julia Prokoptschuk (373,30) und Russlands Julia Koltunowa (371,10) ziehen lassen. Auch ohne dreieinhalbfachen Delfin-Salto, bei dem sie 2010 in Rostock und 2012 im Training zweimal mit dem Kopf die Plattform touchiert hatte, ist Kurjo in Europa stets dabei. "Der ist kein Thema mehr, den haben wir abgehakt, der ist für alle Zeiten weg, ganz sicher", sagte sie. Kurjos 18 Jahre alte Berliner Teamkollegin Kieu Dong wurde Neunte (275,80).

      Wie Kurjo lagen auch Wolfram und Homuth im Finale stets auf Medaillenkurs hinter dem früh enteilten Kwascha. Mit seinem letzten Sprung zog Wolfram noch ganz knapp am Teamkameraden vorbei. "Da war ich etwas nervös. Wenn ich runter komme, ärgere ich mich vielleicht ein bisschen, aber nicht jetzt", sagte Homuth angesichts seiner internationalen Punkt-Bestleistung.

      Wolfram springt nach einer Schulter-Operation nur zum Formaufbau die nicht-olympische Disziplin vom Ein-Meter-Brett. Hier war er 2007 einmal Junioren- Europameister, wurde dann zum Turmspezialisten: "Ich wusste gar nicht mehr, was ich hier noch für Qualitäten habe."

      Sein Tiefpunkt ist noch keine elf Monate her: Beim Olympia-Wettkampf von London lag der Sportsoldat überraschend auf Medaillenkurs, ehe er sich die Schulter auskugelte und unter größten Schmerzen den Wettkampf auf Platz acht beendete. Erst 2014 wird er wieder von der Zehn-Meter-Plattform springen. "Ich vermisse das Turmspringen sehr. Beim Brett ist man abhängig vom Anlauf, dass das Brett einen gut schmeißt, beim Turm hat man seine harte Unterlage, da kann man sich drauf verlassen", erklärte der 21-Jährige. Weil er aber kein verlorenes Wettkampfjahr wollte, probierte er sich wieder auf dem lange nicht mehr gesprungenen Brett - mit Erfolg.


      Quelle: sport.de


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      Synchronspringer Hausding/Feck wieder EM-Zweite

      Rostock (dpa) - Patrick Hausding und Stephan Feck setzten ihre Silber-Tradition fort. Zum vierten Mal in Serie sprang das Duo bei einer EM im Synchron-Wettbewerb vom Drei-Meter-Brett auf Platz zwei.

      Nach dem siebten Edelmetall von Rostock müssen die deutschen Wasserspringer bei der Heim-EM damit weiter auf ihr erstes Gold warten. Die Titelverteidiger Ilja Sacharow und Jewgeni Kusnezow waren zu stark und lagen am Freitag 28,86 Punkte vor dem Duo aus Berlin und Leipzig. "Silber ist immer noch schöner als Bronze", sagte Hausding, und Feck pflichtete bei: "Die Russen haben heute eine Klasse-Leistung gezeigt. Von daher können wir zufrieden sein." Rang drei ging an die Ukrainer Olexander Gorschkowozow und Oleg Kolodi.

      Zuvor hatte die 17-jährige Tina Punzel als Siebte vom Ein-Meter-Brett beim Sieg von Italiens Dauer-Europameisterin Tania Cagnotto überzeugt. "Sie hat das gut gemacht", lobte Bundestrainer Lutz Buschkow. Nach sieben von elf Entscheidungen hat das deutsche Team insgesamt bislang drei Silber- und vier Bronzemedaillen gewonnen.

      Hausding war tags zuvor bei der Heim-EM nach Schwächen im Anlauf Dritter im Einzel vom Drei-Meter-Brett geworden. Im Synchron kostete seine verpatzte Eintauchphase beim dreieinhalbfachen Delfinsalto wertvolle Punkte. "Ich habe beim Einspringen einen ganz schlechten Delfin gemacht, habe dann zu viel nachgedacht. Im Endeffekt hätte es aber auch so nicht für Gold gereicht", sagte er. Insgesamt hat der 24-jährige Berliner seit 2008 17 EM-Medaillen geholt (7-8-2). Er tritt in Rostock am Wochenende noch vom Turm im Einzel sowie im Synchron-Wettbewerb mit Sprungpartner Sascha Klein an.

      Edelmetall vom nicht-olympischen Ein-Meter-Brett der Frauen war von vornherein nicht eingeplant. Die Dresdnerin Tina Punzel steigerte sich nach schwachem Vorkampf und erhielt für ihre sechs Sprünge 258,95 Punkte. "Damit bin ich nicht unzufrieden, es war viel besser als im Vorkampf", sagte die Schülerin.

      Europameisterin wurde die Italienerin Tania Cagnotto (301,20). Die erfolgreichste kontinentale Springerin holte ihren elften EM-Titel vor der Russin Nadeschda Baschina und deren Teamkollegin Maria Poljakowa. Cagnotto hat außerdem auch schon zwei Silber- und vier Bronzemedaillen eingeheimst.

      Punzel nahm bei ihrem EM-Debüt im Einzel nach Bronze im Team-Wettbewerb für das Finale einen der technisch anspruchsvollsten Sprünge überhaupt in ihr Programm: Den anderthalbfachen Auerbachsalto mit zweieinhalb Schrauben. Der Mut zum Risiko zahlte sich aber nicht ganz aus. Punzel konnte den Sprung nicht optimal ins Wasser bringen, erhielt Noten zwischen 4 und 5,5. "Um international dabei zu sein, muss man was riskieren. Im Training hat er schon gut geklappt."

      Die 16-jährige Friederike Freyer aus Berlin schied als 18. des Vorkampfs aus. Das junge Nachwuchs-Duo galt von vornherein nicht als Medaillenhoffnung. Gleich vier arrivierte deutsche Springerinnen fehlten in Rostock wegen Verletzung oder Karriereende, darunter auch Katja Dieckow, die 2008 und 2009 jeweils EM-Dritte geworden war.


      Quelle: sport.de


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      Hausding EM-Zweiter vom Turm - Stein Zwölfter

      Rostock (dpa) - Patrick Hausding hat zum Abschluss der Wassersprung-Europameisterschaften in Rostock die Silbermedaille vom Turm gewonnen. Der Berliner lag mit 514,65 Punkten nur knapp hinter dem Ukrainer Alexander Bondar (521,45).

      Bronze ging an den Russen Victor Minibajew. Der 18-Jahre alte EM-Neuling Dominik Stein aus Leipzig kam auf den zwölften Platz. Nach der letzten von elf Entscheidungen verbuchte das deutsche EM-Team in Rostock zwei Gold-, und je vier Silber- und vier Bronzemedaillen. Zuletzt hatte es 2002 in Berlin so viel Edelmetall gegeben.

      "Ich bin zufrieden, dass ich überhaupt eine Medaille geholt habe", sagte Hausding nach der starken Vorstellung. "Meine Vorbereitung auf diesen Wettkampf war eigentlich gleich Null. Dafür war es super."

      Hausding stockte nach Gold im Synchron-Wettbewerb, Silber im Synchron-Wettbewerb und Bronze im Einzel vom Drei-Meter-Brett seine seine EM-Medaillensammlung weiter auf. Seit 2008 holte er 19-mal Edelmetall (8-9-2) und zog an gemessen an der Medaillenanzahl an Russlands Sprung-Legende Dimitri Sautin (12-4-2) vorbei.

      Sascha Klein, Turm-Europameister von 2011 und 2011, hatte wegen Trainingsrückstand aufgrund diverser Verletzungen verzichtet. Ebenso fehlte der Olympia-Achte Martin Wolfram nach Schulter-OP.


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      Schwimmer Deibler auch in Turin nicht zu schlagen

      Sein ebenfalls für die WM qualifizierter Bruder Markus Deibler belegte in einem Ausscheidungsrennen über 50 Meter Freistil im Final-Duell gegen den Italiener Luca Leonardi (23,48) in 23,65 Sekunden Rang zwei. Den Sieg über 100 Meter Freistil in Turin sicherte sich Italiens Ex-Weltmeister Filippo Magnini in 49,42 Sekunden. Schwimm-Diva Federica Pellegrini (ebenfalls Italien) siegte über 200 Meter Rücken in 2:12,28 Minuten.

      Am Wochenende bestreiten weitere WM-Starter des DSV einen letzten Test bei Meetings in Darmstadt und Vichy. Bei den Open de France wird unter anderem auch Britta Steffen (Halle/Salle) ins Wasser springen, nachdem sie bei den deutschen Meisterschaften Ende April in Berlin ihre Starts wegen eines viralen Infekts noch abgesagt hatte.


      Quelle: sport.de


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      Schläge, Tritte, Silber - Lurz kämpft für WM-Medaille




      Routinier Thomas Lurz kassierte auf dem Weg zur nächsten Medaille Schläge und Tritte, WM-Debütant Oliver Homuth nach dem verpassten Coup einen lieb gemeinten Klaps vom Bundestrainer. Nach Bronze über die fünf Kilometer holte Rekordweltmeister Lurz über die doppelte Distanz Silber.

      Als Lurz im Hafen von Barcelona gerade als Zweiter angeschlagen hatte, schickte sich der 21-jährige Homuth an, die Wassersprung-Welt bei der Schwimm-WM zu überraschen. Einen Tag nach dem Goldcoup von Sascha Klein und Patrick Hausding im Synchronspringen vom Turm führte der EM-Dritte die Konkurrenz zur Halbzeit an. Am Ende versagten die Nerven: Platz zehn - aber auch ein tröstender Kuss von Freundin Tina Punzel.

      Nervenversagen kennt Lurz nicht. Der Routinier war nach dem Rennen von Striemen, Kratzern und blauen Flecken gezeichnet. Zu Beginn des nervenzehrenden Wettkamps war er buchstäblich untergangen und fand sich nach Keilereien im Mammutfeld der 66 Teilnehmer im wie kochendes Wasser aussehenden Hafenbecken auf Platz 31 wieder. Mit großem Kämpferherz arbeitete sich der Olympia-Zweite fast noch ganz nach vorn und schnappte sich sein 28. Edelmetall bei internationalen Großereignissen. Fünf bis acht Medaillen sind das Ziel des Deutschen Schwimm-Verbandes bei den Titelkämpfen in Spanien - nach drei Wettkampftagen sind es schon drei.

      "Es war ein harter Kampf. Es war ein sehr, sehr hartes Rennen, sicherlich eines der härtesten überhaupt", sagte Lurz. Stefan Lurz, Bundestrainer der Freiwasserschwimmer, lobte den Bruder in den höchsten Tönen. "Es war an der absoluten Grenze, was sein Körper hergegeben hat. Ich ziehe meinen Hut vor meinem Bruder, ich bin wirklich stolz", sagte Stefan Lurz: "Es war eines der besten und interessantesten Rennen, die der Thomas bisher geschwommen hat. Wie er gekämpft hat, das war vorbildlich." Christian Reichert belegte einen guten neunten Platz.

      Lob gab es auch von Wassersprung-Bundestrainer Lutz Buschkow und zwar für die "jungen Burschen" Homuth (Platz 10) und Martin Wolfram (8.). Nachdem seine beiden Springer den Wettkampf auf einem TV hinter den Kulissen zu Ende verfolgt hatten, wuschelte Buschkow Homuth väterlich tröstend durch die Haare. "Hast du Schiss vor 'ner Medaille gehabt?", meinte Buschkow mit gedämpfter Stimme, wohlwissend, welch vielversprechende Perspektive der 21-Jährige hat. "Solche Fehler passieren. Er hat mit ein paar anderen Sprüngen auf sich aufmerksam gemacht, wer nach drei Durchgängen als Erster auf der Tabelle steht, zeigt, welches Potenzial er hat." Der Sieg im nicht-olympischen Wettbewerb ging an Chinas Titelverteidiger Li Shixin vor Europameister Illja Kwascha aus der Ukraine.

      Homuth, der lange auf Medaillenkurs gelegen hatte, versuchte den missglückten letzten Sprung ("Ich bin mehr abgerutscht als abgesprungen") schnell abzuhaken. "Es ist so ein großer Ärger, dass ich ihn direkt runtergeschluckt habe. Mich kotzt es in Anführungsstrichen an, dass ich damit mein Finale so versaut hab", sagte der Berliner. "Aber ich kann es ja jetzt nicht mehr ändern und muss ja jetzt nicht schlechte Laune verbreiten."

      Extra motiviert hatte ihn und Wolfram der Goldcoup des Turm-Duos Hausding/Klein. "Das hat euphorisiert", gestand Homuth. "Es ist schon toll, wenn man einen Goldmedaillengewinner im Zimmer hat", ergänzte der etatmäßige Turmspringer Wolfram, der zusammen mit Sascha Klein wohnt. "Da möchte man auch einmal hinkommen."


      Quelle: sport.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      Hausding und Klein: Aufgewacht und weiter Weltmeister

      Über eine Stunde nach dem WM-Triumph kletterten Patrick Hausding und Sascha Klein noch einmal auf den Turm.

      Als sich das Sprungstadion über Barcelonas Altstadt fast komplett geleert hatte, ließen sich die beiden Wasserspringer in ihren blauen Badehosen mit den Goldmedaillen um den Hals in der Abenddämmerung auf der Zehn-Meter-Plattform fotografieren. Im diffusen Licht erhob sich hinter ihnen majestätisch die Kathedrale Sagrada Familia als eines der Wahrzeichen der Stadt; ebenfalls noch unklar war den Sportlern ihr Triumph. Selbst am Morgen danach.

      "Der erste Gedanke war, ist das jetzt passiert oder doch nicht?", schilderte Klein. Aber der Blick auf die Goldmedaille neben ihm räumte die aufkeimenden Zweifel aus. "Gestern war ein unvergesslicher und historischer Tag für mich", gestand auch der überglückliche Hausding. Er und Klein lassen den Deutschen Schwimm-Verband bei den Titelkämpfen auf weitere Erfolge hoffen. "Wir haben noch ein bisschen was vor uns und wollen jetzt nicht anfangen, Urlaub zu machen", betonte Hausding.

      Kurz war die Nacht für Klein, den mit einmal Gold, einmal Silber und einmal Bronze nun erfolgreichsten deutschen WM-Springer. Aber nicht etwa wegen einer rauschenden Titelparty. "Ich bin einfach nicht runtergekommen, war immer noch auf 180 und das Wettkampfgefühl war immer noch da", schilderte der 27-Jährige Klein unruhige Stunden nach dem größten WM-Erfolg im deutschen Wasserspringen

      Zu nervenzehrend war der Wettkampf im Sprungstadion auf Barcelonas Hausberg gewesen; Hausding/Klein waren bei großer Hitze nach den Patzern der Rivalen aus China, Russland und Mexiko cool geblieben. "Sie haben sich mit einer supermentalen Leistung auf die Schwerpunkte konzentriert, haben sich von der Konkurrenz nicht anstecken lassen", lobte Bundestrainer Lutz Buschkow. "Das ist ein historischer Erfolg, den wir gegen die Chinesen eingefahren haben." Bislang hatte nur Christa Köhler 1973 aus der damaligen DDR vom Drei-Meter-Brett einen WM-Sieg eingefahren. Die Leistungsdichte von einst ist mit der von heute aber nicht vergleichbar.

      Seit 2007 springen Hausding und Klein zusammen, sie sind "ziemlich gut befreundet" (Klein). 2008 gab es Olympia-Silber, dazu bei Europameisterschaften reihenweise Siege, 2011 Platz zwei bei der WM. Nun sind sie ganz oben. "Ein Weltmeistertitel ist fast das höchste, das man erreichen kann. Da steht eigentlich nur noch der Olympiasieg drüber. Ich würde auch sagen, dass der WM-Titel die Olympia-Silbermedaille übertrifft, weil wir einfach alle geschlagen haben, vor allem die Chinesen", betonte Klein.

      Dass die chinesischen Olympiasiegern Cao Yuan/Zhang Yanquan gepatzt hatten, hatte das deutsche Duo im Wettkampf zwischenzeitlich auch ein bisschen verwirrt. "Sascha hat mich dann gefragt, wer führt eigentlich", schilderte der 24-Jährige Hausding den Moment, der aus Silber Gold werden ließ. "Da hab ich gesagt, dreimal darfst du raten."

      Immer wieder spukte im letzten Durchgang, mit dem "Lieblings- und Zuckersprung", so Hausding, dann der Gedanke an den möglichen Sieg im Kopf herum. "Ich habe gewusst, wenn wir ihn so machen wie immer, ist Gold vielleicht drin - ja, und dann bin ich abgesprungen", beschrieb Klein die Sekunden vor dem wohl wichtigsten Sprung der Karriere. Nach dem zweieinhalbfachen Salto rückwärts mit zweieinhalb Schrauben war es dann geschafft.

      Das Ergebnis war unbändiger Jubel bei Team und Bundestrainer, dem der Erfolg aber auch eine neue Herausforderung bescherte. Denn im Falle einer Goldmedaille, das hatte Buschkow locker-flockig vor den Wettkämpfen gesagt, werde er vom Turm springen. "Das habe ich so gar nicht mitbekommen, aber natürlich würden wir ihn anfeuern", sagte ein grinsender Klein und erwartet eher einen Fußsprung des Bundestrainers als eine Höchstschwierigkeit. "Muss ja nichts Wildes sein."


      Quelle: sport.de


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      Sprung-Weltmeister Klein: "Übertrifft Olympia-Silber"

      Sascha Klein und Patrick Hausding wurden als die ersten deutschen Weltmeister im Wasserspringen gefeiert. Für Klein war es die dritte Medaille bei einer WM, bei Hausding stehen zwei Plaketten zu Buche.

      Für die Europameister gibt es bei den Titelkämpfen in Barcelona weitere Chancen. Klein ist mit insgesamt einmal Gold, einmal Silber und einmal Bronze der erfolgreichste Wasserspringer des Deutschen Schwimm-Verbandes bei Weltmeisterschaften.

      Wie geht es Ihnen nach der ersten Nacht als Weltmeister?

      Sascha Klein: Ich habe viel nachgedacht darüber, aber ich habe noch nicht so wirklich realisiert, dass es wirklich passiert ist, dass wir Weltmeister geworden sind. Ein fantastisches Gefühl.

      An was haben Sie denn gedacht?

      Klein: Ich habe versucht, das irgendwie zu realisieren, mir zu sagen, dass das kein Traum war. Aber ich habe das noch nicht so ganz geschafft bist jetzt. Ich denke, dass dauert noch ein paar Tage bis das durchkommt.

      An viel Schlaf war da nicht zu denken...

      Klein: Ich bin einfach nicht runtergekommen, war immer noch auf 180 und das Wettkampfgefühl war immer noch da.

      Haben Sie den WM-Titel noch groß gefeiert?

      Klein: Es gab noch einen Sekt, wir haben angestoßen auf den Erfolg - und das war es eigentlich. Mein Zimmerkamerad Martin Wolfram hatte am Montag einen Wettkampf und da muss man sich auch ein bisschen dran halten. Ich bin dann relativ zeitnah ins Bett, auch wenn ich nicht viel geschlafen habe.

      Was haben Sie gedacht, als Sie aufgewacht sind?

      Klein: Der erste Gedanke war, ist das jetzt passiert oder doch nicht? Dann habe ich kurz rübergeguckt (zur Medaille) - alles klar.

      Sie haben in Ihrer Karriere bereits viel gewonnen, auch schon 2008 Olympia-Silber. Welchen Stellenwert hat dieser Erfolg?

      Klein: Ein Weltmeistertitel ist fast das höchste, das man erreichen kann. Da steht eigentlich nur noch der Olympiasieg drüber. Ich würde auch sagen, dass der WM-Titel die Olympia-Silbermedaille übertrifft, weil wir einfach alle geschlagen haben, vor allem die Chinesen. Das ist noch einmal ein Stück höher angesiedelt für mich - und ich denke für Patrick auch.

      Das gibt Motivation für den gesamten weiteren Olympia-Zyklus.

      Klein: Definitiv. Wir werden versuchen, bei der Heim-EM unseren Titel wieder zu verteidigen, wieder ganz vorne zu landen. Das wäre wunderbar, wenn das klappen würde.

      Leistungssportdirektor und Bundestrainer Lutz Buschkow hat gesagt, dass er im Falle einer Goldmedaille vom Turm springen würde....

      Klein (lacht): Das habe ich so gar nicht mitbekommen, aber natürlich würden wir ihn anfeuern - muss ja nichts Wildes sein.


      Quelle: sport.de


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      Lochte mit zweitem Titel in Barcelona

      Der mehrmalige Olympiasieger Ryan Lochte hat seinen zweiten WM-Titel in Barcelona gewonnen. Nach den 200 Metern Lagen schwamm der Amerikaner auch über 200 Meter Rücken zum Erfolg.

      Er siegte einen Tag vor seinem 29. Geburtstag in 1:53,79 Minuten vor dem Polen Radoslaw Kawecki in 1:54,24. Bronze ging an den amerikanischen Olympiasieger Tyler Clary (1:54,64). Der Potsdamer Yannick Lebherz war im Halbfinale ausgeschieden. Der Pole Kawecki durfte sich dagegen neben Silber auch über einen Europarekord freuen. Er blieb deutlich unter der vier Jahre alten Marke von 1:54,75.


      Quelle: sport.de


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      Steffen WM-Sechste über 100 Meter Freistil

      Britta Steffen ist über 100 Meter Freistil bei der WM auf Platz sechs geschwommen. Die 29-Jährige schlug in 53,75 Sekunden an und erzielte damit eine weitere persönliche Jahresbestzeit.

      Seit ihrem Weltrekord 2009 in der Ära der Hightech-Anzüge war sie nur zweimal schneller gewesen. Mit der Medaillenvergabe hatte Steffen erwartungsgemäß nichts zu tun. Der WM-Titel in Barcelona ging an die Weltjahresbeste Cate Campbell aus Australien. Sie lag in 52,34 vor der Schwedin Sarah Sjöström und Olympiasiegerin Ranomi Kromowidjojo aus den Niederlanden.


      Quelle: sport.de


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      Zuversichtlicher Deibler locker ins Halbfinale

      Als der Weltjahresbeste Steffen Deibler nach seinem Vorlauf anschlug, nickte 200-Meter-Weltmeister Chad le Clos anerkennend.

      Zwar war der Südafrikaner ebenso wie der Olympia-Zweite Jewgeni Korotyschkin (Russland) schneller im Vorlauf über 100 Meter Schmetterling, aber Deibler hatte längst nicht alles gezeigt. "Da wäre noch mehr gegangen, aber das war nicht nötig", erklärte der 26-jährige Hamburger am Freitag in Barcelona und blickte dem WM-Halbfinale am Abend zuversichtlich entgegen. "Wenn ich ein Prozent schneller schwimme, ist eine halbe Sekunde schneller drin." Luft nach oben hat auch die Freistil-Staffel über 4 x 200 Meter, die auf Rang sechs ins Finale kam.

      Im Schlepptau des selbstbewussten Deibler, der sich mit 52,07 Sekunden und Rang sieben begnügte, schwamm auch Philip Heintz ins Halbfinale. 52,52 Sekunden langten zu Rang 16. "Ziemlich zufrieden" war der Mannheimer mit der eigenen Vorstellung und traut Deibler viel zu. "Ich denke, da geht Einiges."

      Deibler strahlte jede Menge Zuversicht aus, dagegen erklärte Selina Hocke mit traurigen Augen die nächste enttäuschende Zeit. "Ich versuche das als Erfahrung abzustempeln", sagte die 16-Jährige. Über 200 Meter Rücken blieb sie am Freitag in 2:14,10 Minuten klar über den 2:10,65 von den deutschen Meisterschaften in Berlin. Auch über 50 und 100 Meter war sie zuvor in Spanien nicht an die Marke von der DM herangekommen.

      Schneller unterwegs als bei den nationalen Titelkämpfen war dagegen Alexandra Wenk über 50 Meter Schmetterling in 26,54 Sekunden. Das Halbfinale erreichte sie aber ebenso wenig wie Christoph Fildebrandt über 50 Meter Freistil, obwohl dieser in 22,64 Sekunden auch früher als in Berlin anschlug. Er ist eben kein Sprint-Spezialist.

      Die Olympiasieger Florent Manaudou (Frankreich) über 50 Meter Freistil, Katie Ledecky (USA) über 800 Meter Freistil und Missy Franklin (USA) über 200 Meter Rücken unterstrichen in den Vorläufen ihre gute Form. Für eine Weltmeisterin von Barcelona gab es allerdings ein Vorlauf-Aus. "Frustriert" kletterte Isabelle Härle nach 8:36,83 Minuten über 800 Meter Freistil als 18. aus dem Wasser. Sarah Köhler war in 8:34,72 als 15. schneller, aber beide blieben über der erhofften Zeit. Vor einer Woche hatte Härle noch als Team-Weltmeisterin im Freiwasser jubeln dürfen. "Vielleicht muss ich doch mehr trainieren, wahrscheinlich. Ein Thomas Lurz würde das auf einer Arschbacke machen", sagte Härle über den Rekordweltmeister im Freiwasser. Auf der Langstrecke sieht sie ihre Zukunft.

      Kämpfen musste die Männer-Staffel über 4 x 200 Meter Freistil. Dimitri Colupaev, Clemens Rapp, Markus Deibler und Yannick Lebherz schwammen 7:11,06 Minuten und kamen als Sechster weiter. Man wolle den Endlauf anders angehen, sagte Deibler. Lebherz als Schlussschwimmer musste noch reichlich Gas geben. Die schnellste Zeit legte das Quartett der USA in 7:08,05 hin.


      Quelle: sport.de


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