Nordische Kombination

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    There are 300 replies in this Thread. The last Post () by Charlotte West.

      Nordische Kombination

      Rießle holt Podestplatz für deutsche Kombinierer

      Im Dauerregen von Ramsau hat Fabian Rießle mit Platz drei beim Traditions-Weltcup unterhalb des Dachsteins sein bestes Ergebnis der Saison eingefahren.

      Zwei Tage vor seinem 22. Geburtstag musste der nordische Kombinierer aus Freiburg im Zielspurt um Platz zwei hinter dem überlegenen Tagessieger Magnus Moan nur dessen norwegischen Team-Kollegen Mikko Kokslien den Vortritt lassen. "Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet, denn so richtig gut habe ich mich beim Laufen nicht gefühlt. Ich bin zu hundert Prozent zufrieden", sagte der Sportsoldat. Durch seinen dritten Saisonsieg übernahm Moan wieder die Führung im Weltcup.

      Mit dem Oberstdorfer Johannes Rydzek, der sich in der Loipe vom 19. auf den sechsten Platz verbesserte, und Weltmeister Eric Frenzel (Oberwiesenthal), der sich beim Laufen um 19 Plätze auf den 13. Rang vorkämpfte, erfüllten zwei weitere Männer die Erwartungen von Bundestrainer Hermann Weinbuch. "Ich hatte die Truppe voll auf Angriff eingestellt. Mit unserem zweiten Podestplatz des Winters bin ich sehr zufrieden", stellte Weinbuch fest.

      Für Rießle hat sich die Wettkampfpause nach dem unbefriedigenden Auftakt in Lillehammer ausgezahlt. Er hatte sich Ende Juli bei einem Sturz eine Schulterverletzung zugezogen und zu Saisonbeginn noch etwas Bammel auf Großschanzen. "So einen Sturz steckt man nicht so einfach weg. Da gibt's schon noch Respekt vor einigen Schanzen und bei schwierigen Wetterbedingungen", gab der Schwarzwälder zu.

      Deshalb nutzte er die wettkampffreien Wochen zu ausgiebigem Schneetraining auf der kleineren Schanze in Hinterzarten, zumal nach Ramsau in den ersten Januar-Wochen auch noch in Schonach, Chaux-Neuve und Seefeld Normalschanzen auf dem Programm stehen. Mit Platz acht auf dem Bakken zahlte sich das aus. "Ich denke aber, unsere ganze Mannschaft kommt wieder mehr nach vorn", bemerkte Rießle.

      Vor Ramsau hatte die deutsche Mannschaft ein paar Tage in Seefeld an der Sprungform gearbeitet. "Läuferisch sind wir absolut konkurrenzfähig. Auf der Schanze fehlen noch ein paar Kleinigkeiten", bemerkte Weinbuch. "Leider hatten wir nur zwei Tage in Seefeld gute Bedingungen." Weltcup-Trainer Ronny Ackermann stellte trotzdem Verbesserungen auf der Schanze fest. "Es sind noch keine Riesenschritte voran, doch es geht vorwärts", sagte der viermalige Weltmeister.

      Magnus Moan strotzte nach dem erneuten Sieg in Ramsau vor Selbstbewusstsein. "Dass ich in diesem Winter so viel besser springe, hat nichts mit Glück zu tun. Das ist das Resultat des guten Sommertrainings", sagte der laufstarke Norweger.


      Quelle: sport.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      Kombinierer Frenzel mit guten Chancen auf Podest

      Der Oberwiesenthaler Eric Frenzel hat gute Chancen auf einen Podestplatz beim Weltcup der Nordischen Kombinierer in Schonach. Nach einem Sprung auf 96 Meter geht er als Sechster mit einem Rückstand von 46 Sekunden auf den Sieger Haavard Klemetsen in den 10 Kilometer Langlauf.

      Manuel Faißt aus Baiersbronn wurde nach einem starken Satz auf 99 Meter überraschend Siebter. Tino Edelmann aus Zella-Mehlis landete auf Rang zwölf. Dder Weltcup-Führende Jason Lamy Chappuis aus Frankreich belegt beim Schwarzwaldpokal nach dem Skispringen Platz fünf.


      Quelle: sport.de


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      DSV-Kombinierer verpassen Podestplatz: "Baustellen"

      Den Sprung über die Absperrung zur Ehrung schaffte Eric Frenzel mühelos. Der Gang aufs Podest beim Weltcup der Nordischen Kombinierer in Schonach blieb dem Oberwiesenthaler aber verwehrt.

      Der 24-Jährige kam nach seinem Sprung und dem abschließenden 10-Kilometer-Lauf nur als Fünfter ins Ziel und hatte am Ende satte 46,3 Sekunden Rückstand auf Sieger Jason Lamy Chappuis aus Frankreich, der 26:00,0 Minuten für die Strecke brauchte.

      "Ich hatte mir mehr erhofft", meinte ein enttäuschter Frenzel, der im Schwarzwald seinen zweiten Podestplatz des WM-Winters verfehlte. Zuletzt hatte Deutschlands bester Kombinierer Ende November in Lillehammer Rang drei ergattert. "Ich konnte mich auf die Bedingungen nicht gut einstellen, ich hatte ein bisschen Probleme", meinte er über die dicke Schneedecke in der Loipe.

      Dennoch konnte sich Frenzel im Gesamtklassement nach vorne schieben. Der Kombinierer des Deutschen Skiverbandes (DSV) sammelte nach Rang sechs beim Springen weitere wichtige Punkte. Er liegt nun mit 229 Zählern gemeinsam mit dem Japaner Akito Watabe, der in Schonach Zweiter wurde, auf Position drei in der Weltcup-Wertung. Als Belohnung bekam Frenzel von den Veranstaltern einen Blumenstrauß, eine Flasche Rosé und eine Kuckucksuhr überreicht.

      Eine überraschend starke Leistung zeigte Manuel Faißt aus Baiersbronn. Der 19-Jährige lief auf Rang neun und war rundum zufrieden. "Es ist gut zu sehen, dass ich vorne mitmischen kann", sagte Faißt. "Ich bin sehr zufrieden. Es war klar, dass es mit einem Platz ganz vorne nichts wird angesichts dieser starken Läufer."

      Lamy Chappuis war auch für andere Athleten nicht einzufangen. Der Franzose baute seine Weltcup-Führung sogar aus. Mit 455 Punkten liegt er komfortable 72 Zähler vor dem Norweger Magnus Moan, der in Schonach als Dritter die Ziellinie überquerte. "Die Atmosphäre hier ist immer schön", schwärmte Lamy Chappuis.

      Von dem Franzosen sahen weitere DSV-Kombinierer nur die Rückseite. Der Johanngeorgenstädter Björn Kircheisen wurde nach einem Aufbäumen in der Loipe 15., Tino Edelmann aus Zella-Mehlis landete auf Position 16. Johannes Rydzek aus Oberstdorf belegte Rang 20.

      Verkehrte Welt herrschte aus deutscher Sicht am Sonntag. Hatten Frenzel & Co. am Tag zuvor mit Platz zwei bei der Teamkonkurrenz noch die deutlicheren Defizite im Skispringen gezeigt, blieben sie nun in der Loipe hinter den Erwartungen zurück. "Wir haben nicht unsere sonstige Leistung abrufen können", monierte Bundestrainer Hermann Weinbuch. "Mit dem Springen war ich zufrieden, das war ein Schritt nach vorne."

      Sechs Wochen vor der WM im italienischen Val di Fiemme ermahnte Weinbuch seine Schützlinge: "Vor uns liegt noch viel Arbeit. Wir haben noch einige Baustellen." Dazu zählt in erster Linie das Springen. Der Kurzlehrgang zum Jahreswechsel auf der WM-Schanze in Predazzo schlägt nur zäh an. Und die neuen Anzüge, die unter anderem enger geschnitten sind, bieten noch nicht die erhofften Vorteile.


      Quelle: sport.de


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      Edelmann erlöst Kombinierer: Erster deutscher Sieg

      Erst am Boden zerstört, nun im siebten Himmel. Tino Edelmann aus Zella-Mehlis hat im französischen Chaux-Neuve für den ersten deutschen Saisonsieg in der Nordischen Kombination gesorgt und Hoffnungen auf eine erneut erfolgreiche Weltmeisterschaft in vier Wochen geweckt.

      Der Athlet aus Zella-Mehlis, der noch vor einer Woche in Schonach mit sich und seiner Form haderte, gewann dank eines starken Sprunges auf Platz drei und eines fulminanten Laufes vor dem Österreicher Bernhard Gruber und Akito Watabe aus Japan.

      "Ich bin extrem glücklich", sagte Edelmann nach dem Zieldurchlauf, den er mit in den Himmel gestreckten Armen und einem Erlösungsschrei genoss. "Das ist einer meiner größten Erfolge überhaupt. Noch vor wenigen Tagen lag meine Form in Trümmern und nun das", meinte der Thüringer, der taktisch alles richtig machte.

      Edelmann lief von Beginn an im Windschatten von Gruber und Watabe, sparte bei den anstrengenden Anstiegen dadurch enorm Kräfte. Nachdem er noch am Freitagabend in der Dämmerung allein auf der Strecke trainiert hatte, wusste er, wo er attackieren musste. Das geschah in der letzten Abfahrt, so dass Gruber nicht mehr kontern konnte. "Er hat alles richtig gemacht", lobte Bundestrainer Hermann Weinbuch.

      Er konnte auch mit seinen anderen Top-Athleten zufrieden sein. Björn Kircheisen wurde Vierter, Weltmeister Eric Frenzel Fünfter und Johannes Rydzek Elfter. Dass alle hervorragend laufen können, war in der Saison mehrfach aufgefallen. Diesmal aber legten sie die Grundlagen für das stolze Abschneiden bereits auf der Schanze.

      "Das war das bete Sprungergebnis der Mannschaft in dieser Saison", sagte Sprungcoach Ronny Ackermann, der die zuletzt gesehene Fehlerquote bei allen DSV-Startern minimieren konnte. Vor allem bei Kircheisen machte sich das bemerkbar. Er ging mit nur 56 Sekunden Rückstand in die Loipe und verpasste den Podestplatz lediglich um 3,2 Sekunden. "Kirche hat mich wieder voll überzeugt. Das gute Springen zeigt, dass wir in Richtung WM insgesamt auf dem richtigen Weg sind. Allein die Tatsache, dass wir Jason Lamy-Chappuis bei dessen Heim-Weltcup schlagen konnten, ist bemerkenswert", betonte Weinbuch.

      Dennoch warnte er vor zu großem Jubel. "Wir sind noch lange nicht da, wo wir hinwollen. Es war ein erster Schritt, mehr nicht. Die Form ist bei allen noch deutlich verbesserbar. Insofern lasse ich nicht locker und verlange auch bei den nächsten Wettkämpfen, aber auch im Training, höchste Konzentration und enormen Einsatz."


      Quelle: sport.de


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      Kombinierer Frenzel gewinnt Weltcup - Edelmann Dritter

      Nach dem Gala-Auftritt von Eric Frenzel und Tino Edelmann beim Weltcup in Seefeld klatschte auch Bundestrainer Hermann Weinbuch begeistert Beifall.

      Mit dem ersten Einzelsieg seit 13 Monaten für Weltmeister Frenzel und Rang drei für Edelmann sorgten Deutschlands Nordische Kombinierer in Seefeld eine Woche nach ihrem Doppel-Triumph in Chaux-Neuve für einen erneuten Paukenschlag. "Wir stehen momentan richtig gut da. Wir haben uns aus einem kleinen Loch herausgezogen und kommen pünktlich zur WM in Form", sagte Frenzel.

      Der Oberwiesenthaler verwies nach einem Sprung und dem 10-Kilometer-Langlauf in 25:59,1 Minuten den Norweger Magnus Moan um 20,4 Sekunden auf Rang zwei. Edelmann sprintete eine Woche nach seinen Erfolgen im Einzel und im Teamsprint an der Seite von Frenzel auf Platz drei. Manuel Faißt aus Baiersbronn komplettierte als Elfter das hervorragende Abschneiden der DSV-Kombinierer.

      Mit einem Sprung auf 99,5 Meter hatte Frenzel die Basis für den Erfolg gelegt. 30 Sekunden betrug sein Rückstand auf den führenden Österreicher Bernhard Gruber, der vom Deutschland-Express mit Frenzel, Edelmann und Johannes Rydzek nach gut sechs Kilometern eingeholt wurde. "Es ist immer unser Gebot, zusammenzuarbeiten. Das haben wir sehr gut getan", lobte Frenzel die Teamarbeit.

      Während Rydzek wegen eines Stockbruchs seinen Rhythmus verlor und am Ende noch hinter Fabian Rießle (16.) und Björn Kircheisen (21.) auf Rang 23 durchgereicht wurde, zog Frenzel an der Spitze das Tempo an und davon. "Auf den letzten zwei Runden habe ich mich sehr gut gefühlt. Als auf einmal das Loch da war, habe ich natürlich versucht, das für mich zu nutzen. Und es ist gut ausgegangen", berichtete der 24-Jährige.

      Auf der Schlussrunde lief Frenzel von der Spitze weg seinen ersten Einzelsieg seit dem 4. Dezember 2011 in Lillehammer nach Hause. "Ich habe mich sehr gut gefühlt beim Laufen, konnte mein Rennen gut angehen. Als ich den steilen Berg runter war und hörte, dass ich genügend Vorsprung hatte, war ich mir meiner Sache sicher", erzählte Frenzel.


      Quelle: sport.de


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      Kombinierer Frenzel feiert Doppelsieg

      Mehr als 13 Monate hatte Eric Frenzel auf einen Sieg im Weltcup gewartet. In Seefeld gelangen ihm innerhalb von nur 24 Stunden gleich zwei Erfolge.

      Erst stürmte Weltmeister Frenzel im Alleingang zum ersten Weltcupsieg seit über einem Jahr, dann ließ er der Konkurrenz auch im Kampf Mann gegen Mann keine Chance. Mit dem Doppel-Triumph für Frenzel und den Plätzen drei und vier für Tino Edelmann beim Weltcup in Seefeld haben sich Deutschlands Nordische Kombinierer vier Wochen vor den Weltmeisterschaften in die Favoritenrolle katapultiert.

      "Wir stehen momentan richtig gut da. Wir haben uns aus einem kleinen Loch herausgezogen und kommen pünktlich zur WM in Form. Die wollen wir jetzt noch weiter steigern und dann in Val di Fiemme richtig zuschlagen", sagte Frenzel.

      Der Oberwiesenthaler lieferte am Sonntag erneut eine beeindruckende Vorstellung ab. Als Siebter nach dem Springen in die Loipe gegangen, schloss Frenzel schnell zum kurz vor ihm gestarteten Edelmann und wenig später mit seinem Teamkollegen zur Spitze auf.

      Auf der Schlussrunde konnte Edelmann das Tempo nicht mehr halten und musste das Top-Trio mit Frenzel, dem Norweger Mikko Kokslien und Taylor Fletcher aus den USA ziehen lassen. Im Finish hatte Frenzel dann die schnellsten Beine und sicherte sich den fünften Weltcup-Einzelerfolg seiner Karriere. "Das war ein tolles Wochenende für mich", jubelte Frenzel.

      Hinter der Spitzengruppe rettete Edelmann Platz vier. Björn Kircheisen als Achter und Fabian Rießle auf Rang neun machten das hervorragende Abschneiden der DSV-Kombinierer perfekt. "Wir werden jetzt aber kein Nachlassen dulden", betonte Bundestrainer Hermann Weinbuch.

      Der hatte am Vortag nach dem Gala-Auftritt von Frenzel und Edelmann begeistert Beifall geklatscht. Im Alleingang war der Oberwiesenthaler zum Sieg vor dem Norweger Magnus Moan gestürmt. Edelmann sprintete eine Woche nach seinen Erfolgen im Einzel und im Teamsprint an der Seite von Frenzel auf Platz drei.

      Mit einem Sprung auf 99,5 Meter hatte Frenzel die Basis für den Erfolg gelegt. 30 Sekunden betrug sein Rückstand auf den führenden Österreicher Bernhard Gruber, der vom Deutschland-Express mit Frenzel, Edelmann und Johannes Rydzek nach gut sechs Kilometern eingeholt wurde. "Es ist immer unser Gebot, zusammenzuarbeiten. Das haben wir sehr gut getan", lobte Frenzel die Teamarbeit.

      Während Rydzek wegen eines Stockbruchs seinen Rhythmus verlor und am Ende noch auf Rang 23 durchgereicht wurde, zog Frenzel an der Spitze das Tempo an und davon. "Auf den letzten zwei Runden habe ich mich sehr gut gefühlt. Als auf einmal das Loch da war, habe ich natürlich versucht, das für mich zu nutzen. Und es ist gut ausgegangen", berichtete der 24-Jährige.


      Quelle: sport.de


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      Kombinierer Faißt holt zweites Gold bei Junioren-WM

      Der Nordische Kombinierer siegte nach einem Sprung und dem 5-Kilometer-Langlauf vor dem Franzosen Theo Hannon (+2,6 Sekunden) und Kristjan Ilves aus Slowenien (+25,2). Faißt hatte zuvor schon den Wettbewerb über die doppelte Distanz gewonnen.

      "Ich kann mich nicht entsinnen, dass mir am Ende die Oberschenkel noch lange danach so gebrannt haben. Die bergigen fünf Kilometer unter zwölf Minuten, das ist schon Wahnsinn", sagte Faißt. Nach seinen Erfolgen hofft er auf eine Berufung in den A-Kader für die WM im Februar in Val di Fiemme.


      Quelle: sport.de


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      Re: Ski-Langlauf

      Kombinierer Frenzel holt Heimerfolg und Gelbes Trikot

      So emotional hat man Eric Frenzel noch nie gesehen. Schon nach dem Springen riss der Weltmeister in der Nordischen Kombination im Auslauf die Ski nach oben und ließ sich vom Publikum in der Vogtlandarena bejubeln.

      Als der Oberwiesenthaler seinen Vorsprung auch zum dritten Weltcup-Sieg in Serie ausbauen konnte, brachen bei dem sonst so besonnenen Athleten alle Dämme. "Das war heute einer der schönsten Tage meiner Karriere. An meinen ersten Weltcup-Sieg vor fünf Jahren hier kommt er zwar nicht ganz heran, aber danach gab es wenige Momente, die diesen toppen könnten", sagte der Sachse, der sich vor dem Teamkollegen Tino Edelmann durchsetzte.

      "Endlich ist die schwarze Heimserie gerissen und ich bin den zweifelhaften Ruf los, der letzte deutsche Kombinierer zu sein, der daheim gewinnen konnte", scherzte Ronny Ackermann, der wie Frenzel vor fünf Jahren in Klingenthal gewonnen hatte und nun im deutschen Trainerteam immer mehr in die Verantwortung rückt. "Ich freue mich, dass wir die Resultate der vergangenen Wochen nach Hause transportieren und all das umsetzen konnten, was wir uns so hart erarbeitet haben. Jetzt kommt es darauf an, technisch weiter zu feilen und uns weiterzuentwickeln, nicht unbedingt ergebnisorientiert", bemerkte der viermalige Weltmeister.

      Vor allem auch deshalb, weil in Edelmann aus Zella-Mehlis ein weiterer DSV-Kombinierer in Top-Form ist und mit taktischem Geschick nicht unerheblich zum deutschen Doppelerfolg beigetragen hatte.

      "Es ist schon etwas anderes, wenn man mit zwei Siegen im Gepäck nach Hause kommt. Der Erwartungsdruck von mir selbst, aber auch von außen, ist doch etwas anderes. Man ist ganz einfach nervöser", bemerkte Frenzel und bekam ein Sonderlob von Bundestrainer Herrmann Weinbuch. "Mit dieser nervlichen Belastung muss man erst mal klar kommen. Unter normalen Umständen hätte Tino Edelmann das Springen gewonnen, aber bei ihm herrschten ganz schlechte Bedingungen. Der Sieger wäre aber der gleiche geblieben", sagte der Coach.

      "Mein erster Sprungsieg in dieser Saison ist schon etwas Besonderes. Dass wir gut laufen können, hat man zuletzt ja schon gesehen. Deshalb war klar, dass Tino und ich um den Sieg kämpfen werden. Wir haben taktisch alles richtig gemacht. Dafür großer Dank an Tino", sagte Frenzel, der nun sogar die Führung im Gesamtweltcup übernommen hat. "Aber darauf sollten wir nicht schauen. Der Fokus liegt auf der WM, danach orientieren wir uns neu", wiegelte Ackermann jegliche Euphorie ab.

      Quelle: sport.de

      Kombinierer Frenzel holt vier Siege in Serie

      So langsam wird die Siegesserie der deutschen Nordischen Kombinierer unheimlich. Bei den vergangenen sechs Wettbewerben waren nur DSV-Kombinierer ganz vorn. Eric Frenzel scheint vier Wochen vor der WM in der Form seines Lebens zu sein.

      Frenzel ist drauf und dran, dem großen Ronny Ackermann sportlich den Rang abzulaufen. Weltmeister in der Nordischen Kombination ist der erst 24-jährige Frenzel schon. Doch nun schaffte er etwas, was dem jetzigen Auswahltrainer Ackermann in seiner langen, glanzvollen Karriere auch nur einmal gelang und was man kaum einem anderen Deutschen zugetraut hatte: Vier Weltcup-Einzelsiege in Serie. Nimmt man den Sieg im Teamsprint noch hinzu, hat Frenzel mittlerweile fünf Erfolge nacheinander errungen.

      Selbst beim Heimspiel in Klingenthal blieb Frenzel am Wochenende "cool wie Hundeschnauze" und distanzierte die Konkurrenz nach Belieben. Zu seinen glänzenden Laufleistungen kamen auch wieder ganz stabile Flüge von der Schanze, die mit Sprungsiegen belohnt wurden. Die ersten Heimerfolge nach fünf Jahren Wartezeit wurden entsprechend bejubelt und der sonst so kühle Sachse zeigte Emotionen. Jubelposen wie in Klingenthal hatte man von ihm noch nie zuvor gesehen.

      "Mit dieser nervlichen Belastung muss man erst mal klar kommen", lobte Bundestrainer Herrmann Weinbuch Frenzel. Vor Familie, Freunden und Fans schien der Druck jedoch keine Bürde zu sein. "Es ist schon etwas anderes, wenn man mit zwei Siegen im Gepäck nach Hause kommt. Der Erwartungsdruck von mir selbst, aber auch von außen, ist doch etwas anderes. Man ist ganz einfach nervöser", gab Frenzel einen kleinen Einblick in sein Seelenleben. Allerdings ging der Sachse professionell damit um und rief sein Leistungsvermögen ab.

      Der Lohn: Zwei weitere Weltcupsiege, das Gelbe Trikot des Weltcup-Führenden, aber auch die Favoritenrolle für die Weltmeisterschaften in vier Wochen in Val di Fiemme. Auch wenn die Trainer noch abwiegeln, der erste deutsche Gesamtsieg im Weltcup seit Ackermann in der Saison 2007/2008 ist plötzlich ein Thema. "Der Fokus liegt auf der WM, danach orientieren wir uns neu", meinte Ackermann.

      Und Frenzel selbst sieht sich noch nicht in der Position, jetzt von der Großen Kristallkugel zu reden. "Das Gelbe Trikot ist schön, wenn man es tragen kann. Aber abgerechnet wird in Oslo. Wenn ich es dann noch habe, dann ist das was ganz anderes. Ich lasse vor der WM den Weltcup in Almaty aus, da kann es ganz schnell wieder weg sein", bemerkte der Sachse.

      Während die Euphorie um Seriensieger Frenzel im Vogtland kein Ende nehmen wollte, ging fast das wiederum starke Abschneiden von Tino Edelmann unter. Der Zella-Mehliser zeigte weite und technisch saubere Flüge und scheint rechtzeitig vor der WM auch die Laufform wiedergewonnen zu haben, die ihn in den vergangenen Jahren schon auszeichnete. Zwei zweite Plätze waren deutlicher Beleg dafür.

      Am Sonntag holte sich zudem auch Johannes Rydzek seinen Podestplatz und das Selbstvertrauen für die WM. Es war der erste Dreifach-Sieg der deutschen Kombinierer seit dem Weltcup-Wettbewerb in Ramsau 2007.

      Weinbuch glaubt nicht, dass seine Schützlinge ihr Pulver zu zeitig verschossen haben. "Wir nähern uns unserer Bestform, aber wir haben sie noch nicht. Darauf sollten die anderen Nationen nicht unbedingt spekulieren", meinte der Coach mit einem spitzbübischen Grinsen. Ackermann ergänzte: "Wir werden jetzt weiter konzentriert an der Beseitigung unserer Problemfelder arbeiten. Dabei geht es in erster Linie um das Ausmerzen technischer Fehler beim Springen. Da lassen wir noch einige Meter liegen."


      Quelle: sport.de


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      Kombinierer Frenzel guter Zweiter in Sotchi

      Nicht gewonnen und dennoch nicht verloren: Eric Frenzel ist mit seinem ersten Auftritt auf den Olympia-Anlagen von 2014 in Sotschi zufrieden. Zwar musste der Oberwiesenthaler diesmal dem Österreicher Bernhard Gruber den Vortritt lassen, doch sein zweiter Platz war ein Erfolg.

      Da der Franzose Jason Lamy Chappuis lediglich Platz sieben belegte, vergrößerte Frenzel nach zuvor vier Siegen in Serie seinen Vorsprung im Gesamtweltcup auf 87 Punkte. Damit kann er gelassen den nächsten Wettkampf in Almaty auslassen und sich in Ruhe auf die Weltmeisterschaften in Val die Fiemme in knapp drei Wochen vorbereiten.

      "Ich war froh, als die fünf Runden endlich geschafft waren", stöhnte Frenzel nach dem kräftezehrenden 10-Kilometer-Lauf. Neuschnee, Temperaturen um den Gefrierpunkt und Nebel hatten es den Skitechnikern nicht leicht gemacht, konkurrenzfähiges Material herauszufinden. So recht klappte es auch nicht, doch wenigstens Frenzel mobilisierte alle Kräfte und sicherte den Podestplatz. "Es war wohl eine Energieleistung. Die schwere Strecke und das relativ hohe Tempo haben an den Kräften gezehrt", bemerkte der Sachse, der sich nach dem Teamsprint am Sonntag auf eine Ruhe- und Trainingsphase vor der WM freut. "Das wird gut tun", sagte er.

      Bundestrainer Herrmann Weinbuch hatte schon vor dem Lauf orakelt, dass es schwer werden würde, die seit drei Wochen anhaltende Erfolgsserie beizubehalten. Allerdings hatten seine Schützlinge auf der Schanze diesmal hervorragend gearbeitet. Frenzel war Fünfter, Tino Edelmann (Zella-Mehlis) Siebter und Björn Kircheisen Dank eines hervorragenden Sprungs Neunter. "Hier das richtige Material zu finden, wird kompliziert", hatte Weinbuch gesagt.

      Und ausgerechnet der beste Läufer im Feld, Kircheisen, griff total daneben. Selten zuvor war die Chance auf einen Podestplatz für den Sachsen so gut gewesen, doch unter diesen Umständen war das Unternehmen zum Scheitern verurteilt. Kircheisen wurde 16. und war danach mental wieder im Keller. "Aber er hat endlich auf der Schanze gezeigt, dass er vorn dabei sein kann. Das war zuletzt sein Problem und dieser neunte Rang im Springen sollte ihm Selbstvertrauen geben. Er wird auch in Zukunft hervorragend Laufen", betonte Weinbuch.


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      Deutsche Kombinierer zocken mit der Konkurrenz

      Die deutschen Nordischen Kombinierer haben sich endgültig die Favoritenbürde für die Weltmeisterschaften in Val di Fiemme aufgehalst.

      Mit taktischer Cleverness und unglaublichem Selbstbewusstsein gewannen Manuel Faißt, Johannes Rydzek, Björn Kircheisen und Eric Frenzel am Sonntag im russischen Sotschi das letzte Staffel-Rennen vor den Titelkämpfen und beendeten gleichzeitig eine drei Jahre andauernde Misserfolgsserie. Und da Frenzel mit Platz zwei im Einzel-Wettkampf am Samstag hinter dem Österreicher Bernhard Gruber das Gelbe Trikot des Gesamtweltcup-Führenden nicht nur verteidigte, sondern seinen Vorsprung auf mittlerweile 87 Punkte ausbaute, dürfte der Konkurrenz Angst und Bange werden.

      Zumal die Schützlinge von Bundestrainer Hermann Weinbuch in Sotschi besonders im Teamwettbewerb ordentlich zockten. Als Spitzenreiter nach dem Springen ins Rennen gegangen, ließ man die Konkurrenz jeweils auflaufen, um dann in der letzten Runde das Tempo wieder anzuziehen. "Das war so geplant und alle vier haben das richtig gut gemacht", sagte Weinbuch und grinste vor Freude über den gelungenen Psycho-Coup. Frenzel unterstrich die Worte seines Trainers. "Ich wusste, dass die anderen bei der Aufholjagd Körner gelassen haben. So konnte ich am letzten Anstieg das Tempo noch einmal forcieren und damit die Grundlage für den Sieg legen", sagte der Oberwiesenthaler.

      "Wir wollten hier in Sotschi noch einmal ein Zeichen in Richtung WM setzen. Die anderen Nationen sollen uns ernst nehmen. Dabei haben wir aber noch das eine oder andere im Köcher. Die Karten wirklich aufgedeckt hat noch niemand der Top-Nationen", betonte Weinbuch.

      Eine gewisse Zufriedenheit nimmt er mit in die WM-Vorbereitung, zumal es auf der Schanze nun wohl bei allen sechs Kandidaten voran geht. Besonders bei Kircheisen scheint der Knoten geplatzt zu sein. Sowohl im Einzel als auch im Team zeigte er weite Flüge. "Es geht auf einmal. So kann ich zuversichtlich zur WM fahren", meinte der Sachse aus Johanngeorgenstadt, der als einziger aus Weinbuchs Top-Mannschaft auch nächste Woche den Weltcup im kasachischen Almaty bestreiten wird.

      Allerdings gibt es für die DSV-Kombinierer keinen Grund zum Ausruhen. Der Einzelwettkampf am Samstag zeigte nämlich, wie schnell es auch Niederlagen geben kann. Tino Edelmann und Kircheisen waren nach dem Springen Kandidaten für Podestplätze, doch bei der Wahl der richtigen Langlaufski griffen sie fürchterlich daneben und fielen weit zurück. "Es entscheiden auch bei der WM Kleinigkeiten. Wir müssen auf allen Positionen konzentriert bleiben", warnte deshalb Weinbuch.


      Quelle: sport.de


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      Kombinierer Kircheisen: Erster Sieg nach 23 Monaten

      Björn Kircheisen wusste, warum er sich die Reise ins Ferne Kasachstan antat. Als einziger deutscher WM-Kandidat startete er in Almaty und holte sich dort den ersten Sieg nach 23 Monaten.

      Auch nach seiner beendeten Durststrecke blieb Kircheisen ausgesprochen cool. Zwar bejubelte der Nordische Kombinierer beim Rennen im kasachischen Almaty schon 100 Meter vor dem Zielstrich seinen ersten Weltcup-Sieg seit 23 Monaten, doch schon wenig später wirkte der Sachse so, als hätte er auf den letzten Metern noch verloren. Seine Konzentration gilt schon jetzt den Weltmeisterschaften vom 20. Februar an in Val di Fiemme.

      Als Einziger der deutschen WM-Fahrer war Kircheisen an die chinesische Grenze gereist. "Das hatte ich mir schon vor der Saison vorgenommen. Ich wollte hier unbedingt starten, um im Wettkampfrhythmus zu bleiben", begründete der 29-Jährige seine Einzelentscheidung. Und in dem Bewusstsein, dass den letzten Weltcup vor der WM wohl ohnehin nur wenige der Spitzenleute wahrnehmen werden und damit die Chance sehr groß ist, mit einer guten Platzierung noch einmal Selbstbewusstsein für das Championat zu tanken.

      Dass es gar zum Sieg, dem 16. in der Karriere des Johanngeorgenstädters, reichen kann, war bereits nach dem Springen absehbar. Kircheisen wurde Neunter mit 58 Sekunden Rückstand auf den Österreicher Mario Seidl, der mit 142 Metern Schanzenrekord gesprungen war. Alle vor Kircheisen platzierten Athleten gehörten nicht zu den Top-Läufern. Und so startete der Polizeimeister in gewohnter Manier seine Aufholjagd, war nach der Hälfte des Rennens an der Spitzengruppe dran. Zwei Kilometer vor dem Ziel startete er dann seine Attacke. "Vielleicht war das ein wenig früh, aber ich fühlte mich auf dieser schwierigen Strecke gut. Im Nachgang muss ich sagen, dass es ein Rennen mit viel Gefühl war. Ich habe nicht überzogen und das hat sich ausgezahlt", berichtete "Kirche".

      Fast zwei Jahre musste er auf einen Weltcup-Sieg warten. Nun ist der Routinier im deutschen Team wieder da - rechtzeitig vor der WM. Auch im Gesamtweltcup ging es für ihn nach vorn. Mittlerweile ist er Neunter. In Führung bleibt Eric Frenzel aus Oberwiesenthal. Die ersten Sechs des Gesamtklassements hatten auf die Reise nach Kasachstan verzichtet, um sich gezielt auf die WM vorzubereiten. Bundestrainer Hermann Weinbuch bereitet Titelverteidiger Frenzel und die anderen WM-Fahrer Tino Edelmann, Johannes Rydzek, Fabian Rießle und Manuel Faißt derzeit in Oberstdorf auf den Jahreshöhepunkt vor.


      Quelle: sport.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      Rodler enttäuschen ohne Loch - Team holt Gesamtsieg

      Jubel bei Altmeister Armin Zöggeler, lange Gesichter bei den deutschen Rodlern: Ohne ihren verletzten Olympiasieger Felix Loch hat die im Winter so erfolgsverwöhnte deutsche Männer-Riege beim Weltcup in Lake Placid auf der ganzen Linie enttäuscht und Podestplätze klar verpasst.

      Beim ersten Saisonsieg des Italieners Armin Zöggeler, der seinen 55. Weltcup-Erfolg einfuhr, wurde Ralf Palik als bester Deutscher Siebter. David Möller, Lochs ärgster Konkurrent im Gesamt-Weltcup, konnte die Gunst der Stunde nicht nutzen und wurde nur Neunter.

      Loch, der am vergangenen Wochenende seinen vierten WM-Titel geholt hatte, hatte das Rennen nach einem Trainingssturz wegen einer Fingerverletzung abgesagt. Damit verpasste der 23-Jährige zwar die mögliche Vorentscheidung im Gesamt-Weltcup, das Rennergebnis dürfte ihm aber gefallen haben. Zwar konnte Möller den Abstand vor dem Saisonfinale in zwei Wochen im russischen Sotschi etwas verringern. Olympiasieger Loch hat aber ein beruhigendes Polster.

      In der Team-Staffel präsentierten sich die Deutschen dann aber wieder gewohnt dominant. Im fünften Rennen fuhren die Schützlinge von Bundestrainer Norbert Loch den fünften Sieg ein und sicherten sich vorzeitig die Gesamtwertung. Am Freitag hatten sich bereits Natalie Geisenberger sowie die Doppelsitzer Tobias Wendl und Tobias Arlt nicht aus der Erfolgsspur bringen lassen und mit dem jeweils sechsten Saisonerfolg ihre Gesamtsiege vorzeitig unter Dach und Fach gebracht.

      Vor allem die Miesbacherin strahlte nach dem perfekten Abschluss ihrer unglaublichen Woche mit WM-Triumph und dem 25. Geburtstag wie eine Eiskönigin: "Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ich hatte in dieser Saison ganz viele i-Tüpfelchen mit EM-Gold, dem ersten WM-Titel und jetzt mit dem Gesamt-Weltcup." Olympiasiegerin Tatjana Hüfner fuhr dagegen nur hinterher und landete auf Rang sieben.

      Wie Geisenberger sicherte sich auch der Bayern-Express von Wendl/Arlt vorzeitig den Weltcup-Gesamtsieg. Im Training war das Duo noch schwer gestürzt und Wendl hatte sich eine Wunde am Kinn zugezogen. Doch im Rennen lief dann alles glatt und die Weltmeister fuhren ihren sechsten Saisonsieg ein.

      "Lake Placid ist für uns Doppelsitzer die wohl anspruchsvollste Bahn der Welt, sehr schwierig zu fahren", erklärte Steuermann Wendl. "Wir hatten im Vorfeld nie damit gerechnet, hier zu gewinnen. Und schon gar nicht damit, den Gesamt-Weltcup unter Dach und Fach zu bringen." Nun kann sich das Duo ganz entspannt auf die Olympia-Generalprobe in zwei Wochen in Sotschi vorbereiten.


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      Kombinierer Kircheisen Fünfter - Bieler siegt

      Björn Kircheisen hat mit einer Energieleistung Platz fünf beim Weltcup in der Nordischen Kombination im kasachischen Almaty belegt. Einen Tag nach seinem 16. Weltcup-Sieg kam der Routinier nur 30,2 Sekunden hinter Sieger Christoph Bieler aus Österreich ins Ziel.

      Beim Start hatte der Johanngeorgenstadt noch 1:48 Minuten zurückgelegen. Bieler siegte in 25:31,0 Minuten mit 4,4 Sekunden Vorsprung vor dem Japaner Akito Watabe. Rang drei ging an den Tschechen Miroslav Dvorak mit 17,5 Sekunden Rückstand. Bester Deutscher noch vor Kircheisen war Janis Morweiser aus Oberstdorf, der Vierter wurde. Wolfgang Bösl aus Berchtesgaden erreichte Platz neun.

      "Der Sprung war nicht optimal, ich hatte zu wenig Druck beim Absprung", beschrieb Kircheisen seinen Flug, der ihm Platz 21 und 1:48 Minuten Rückstand einbrachte. Da seine Beine nach dem Husarenlauf am Vortag etwas schwerer und auch die Ski wohl nicht ganz optimal auf die Bedingungen abgestimmt waren, reichte es nur zu Platz fünf. "Ich habe das Beste draus gemacht. Ich denke, obwohl einige starke Leute fehlten, war das Niveau speziell beim Springen höher als vielleicht noch vor einer Woche in Sotschi", analysierte Kircheisen.

      Bundestrainer Hermann Weinbuch sah es etwas differenzierter. "Kirche hat zwar aufsteigende Form nachgewiesen, doch er ist einfach noch nicht stabil. Ich hoffe, dass ihm speziell der Sieg Selbstvertrauen geben kann, doch er ist einer, der nach so einem Sprung wie am Sonntag wieder an sich zu zweifeln beginnt", meinte Weinbuch, der den Wettbewerb aus der Ferne beobachtete. In Oberstdorf bereitet er den Rest der WM-Kandidaten auf den Jahreshöhepunkt vor.

      "Für die Mannschaft ist es wichtig zu wissen, dass Kirche besonders im Lauf so gut drauf ist. Aber er müsste nun auch gefestigter im Springen sein", sagte Weinbuch, der ihm jetzt Ruhe geben will. "Björn soll in der kommenden Woche nicht springen. Wir haben ihm ein Kraft- und Laufprogramm für daheim verordnet. Gesprungen wird erst wieder in Val di Fiemme", betonte Weinbuch.


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      Sorgen bei Kombinierern: Edelmann erkrankt

      Im Lager der deutschen Nordischen Kombinierern herrscht eineinhalb Wochen vor dem Beginn der WM im italienischen Val di Fiemme Aufregung.

      Tino Edelmann aus Zella-Mehlis liegt mit einer schweren Erkältung flach und kann das WM-Vorbereitungstrainingslager in Oberstdorf nicht bestreiten. "Das ist sehr, sehr bitter, ihn hat es richtig schlimm erwischt", sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch.

      Edelmann war in den vergangenen Wochen sehr gut in Form gekommen und hatte vier Podestplätze geschafft, darunter einen Sieg in Chaux Neuve. "Hoffentlich bekommen wir ihn rechtzeitig vor der WM wieder einigermaßen fit", erklärte Weinbuch.


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      Kircheisen: Silbermedaillen habe ich schon genug

      Der Nordische Kombinierer Björn Kircheisen hat bei den nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Val di Fiemme die erste deutsche Medaille gewonnen.

      Im Einzelwettbewerb mit dem Springen von der Normalschanze sicherte sich der Routinier Bronze. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa spricht er über den Wettkampf und seine Gefühle.

      Nach diesem an Spannung und Dramatik kaum zu überbietenden Wettkampf stellt sich die Frage: Traurig über den entgangenen Titel oder Freude über die Bronzemedaille?

      Björn Kircheisen: "Ich bin sehr zufrieden und freue mich riesig über Bronze. Das war in dieser Saison nicht zu erwarten. Zwar habe ich nach dem Springen schon ein wenig spekuliert, dass ich den Rückstand von 1:24 Minuten aufholen könnte, aber ich habe es nicht als Ziel gehabt. Auf den letzten Metern war die Spur sehr stumpf. Ich war der Letzte in der Gruppe und habe nur gedacht: Nicht schon wieder Vierter und habe noch das Letzte aus dem Körper herausgeholt. Taktisch habe ich alles richtig gemacht, Lamy Chappuis war einen Tick stärker und hatte wohl auch den etwas schnelleren Ski. Egal. Ich bin glücklich mit Bronze, denn Silber von Weltmeisterschaften habe ich schon genug."

      Der Knoten bei Ihnen platzte erst in den vergangenen vier Wochen. Wie haben Sie die Zeit bis dahin erlebt?

      Kircheisen: "Ich hatte die Schnauze schon ganz schön voll und wollte hinwerfen. 25. Plätze sind nicht mein Anspruch, zumal Eric Frenzel hervorragende Wettkämpfe ablieferte und in Serie gewann. Das war mir früher auch gelungen. Nach Neujahr hat es auch eine klare Ansprache vom Bundestrainer gegeben. Ich weiß sie zu nehmen, aber sie stachelt doch an. Und wir als Team haben uns auch gegenseitig angeschnauzt, was zeigte, dass keiner mit der Situation bis zum Jahreswechsel zufrieden war. Damit haben wir uns wohl alle vorangebracht."

      Was erwarten Sie nun von den weiteren WM-Entscheidungen?

      Kircheisen: "Ich wollte eine Medaille mit der Mannschaft, egal, welche Farbe. An eine Einzelmedaille hatte ich keinen Gedanken verschwendet. Jetzt habe ich schon eine und will mit der Mannschaft am Sonntag nun nach Gold greifen. Denn die fehlt uns noch. Alles was jetzt noch kommt, ist für mich Zugabe."


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      Kombinierer-Frust: Erstmals seit 2001 keine WM-Medaille

      Björn Kircheisen schimpfte, Tino Edelmann fluchte und Bundestrainer Hermann Weinbuch erhob sogar schwere Vorwürfe gegen die Jury. Nach dem WM-Drama im Teamwettbewerb fühlten sich Deutschlands Nordische Kombinierer um eine Medaille betrogen.

      Das DSV-Quartett verpasste am Sonntag nicht nur das erhoffte erste Gold seit 26 Jahren, sondern blieb als Sechster sogar erstmals seit 2001 in Lahti ohne Edelmetall. "Ich habe keine Lust mehr. Wir trainieren wie blöd und die Jungs sind bereit, eine tolle Show abzuziehen. Und dann wird ihnen diese Chance genommen", übte Weinbuch heftige Kritik an der Rennleitung des Weltverbandes FIS.

      Nach einem Sprung auf der Normalschanze und der 4 x 5-Kilometer-Staffel lag das DSV-Quartett, das durch Eric Frenzel und Fabian Rießle komplettiert wurde, 1:07,6 Minuten hinter Weltmeister Frankreich. Silber ging an Norwegen vor den USA. "Die Enttäuschung ist riesengroß. Wir hätten gar kein Glück auf der Schanze gebraucht. Es hätte schon gereicht, wenn wir kein Pech gehabt hätten", sagte Frenzel.

      Doch davon gab es für die DSV-Kombinierer reichlich. "Wir hatten mit Abstand die schlechtesten Windbedingungen von allen Nationen. Ich war bei der Jury und habe denen gesagt, das sind Athleten und keine Marionetten. Aber man hat mir gesagt, eine Verlegung sei wegen der TV-Übertragung nicht möglich. Komischerweise sagt das Fernsehen etwas anderes", berichtete Weinbuch.

      Die vier deutschen Athleten kamen zusammen auf 17,3 Windpunkte - hatten also alle heftigen Rückenwind. "Alle anderen Nationen hatten beim Wind Punktabzüge. Das sagt alles", erklärte der Bundestrainer und bemühte eine Verschwörungstheorie: "Wir haben einen Technischen Direktor aus Norwegen, einen Renndirektor aus Norwegen und der Mann an der Ampel kommt auch aus Norwegen. Aber das interessiert niemanden."

      Der Rückstand nach dem Springen von 1:14 Minuten zur Spitze erwies sich in der Loipe als zu schwere Hypothek. "Das konnten wir nicht mehr kompensieren", trauerte Weinbuch dem verpassten Edelmetall nach. "Wir sind frustriert und wütend auf die Jury, die nicht ordentlich gearbeitet hat. Ob fair oder nicht, interessiert dort keinen", schilderte Edelmann die Stimmung im Team.

      Zwar machte Kircheisen als Startläufer eine halbe Minute gut, doch der Kontakt nach vorne war für seine Kollegen zu keiner Rennsituation möglich. "Wir wollten eine Medaille, und dann kommt solch ein Tag. Heute früh haben einige Leute Fehler gemacht. Das ist auf uns zurückgefallen. Dafür braucht man nicht ein Jahr lang trainieren", schimpfte der WM-Dritte im Einzel und stellte ebenfalls die Jury an den Pranger: "Die wollten alles auf Biegen und Brechen durchziehen. Die Athleten sind denen egal."

      Wegen der schwierigen Windbedingungen musste der Wettbewerb am Vormittag sogar für rund 20 Minuten unterbrochen werden. Die dritte Gruppe durfte danach noch einmal von vorn beginnen. "Ich verstehe nicht, warum man den Wettbewerb nicht komplett neu gestartet hat. Aus meiner Sicht war das heute völlig irregulär", echauffierte sich Edelmann. "Die Deutschen hatten heute Pech, denn sie hatten die schlechtesten Bedingungen", räumte FIS-Renndirektor Lasse Ottesen ein, betonte aber: "Es ist alles regelkonform abgelaufen."


      Quelle: sport.de


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