Ski Alpin

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    There are 132 replies in this Thread. The last Post () by Fiona.

      Riesenslalom: Neureuther nutzt die Materialreform

      Die Herren des Deutschen Skiverbands hatten im Riesenslalom lange nichts zu lachen - in der vergangenen Saison stieß dann Fritz Dopfer in die Weltspitze. Seit der Materialreform gelingen auch Felix Neureuther und dem jungen Stefan Luitz mehr als nur Achtungserfolge.

      Neureuther war am Ende. Nach dem Doppel-Aus im Slalom und Riesenslalom von Alta Badia hatte er "keinen Bock mehr, in die Skischuhe zu steigen und trainieren zu gehen". Drei Jahre später fährt der inzwischen 28 Jahre alte Partenkirchener noch immer im alpinen Weltcup - und Riesenslalom besser denn je. Sein siebter Platz am Sonntag in Italien an gleicher Stelle war gleichbedeutend mit dem zweitbesten Riesentorlauf-Ergebnis seiner Karriere. Das beste gab es eine Woche zuvor in Val d'Isère: Rang vier.

      "Die Jungs setzen ihre extrem positive Vorstellung im Technikbereich nahtlos fort", jubelte Alpin-Direktor Wolfgang Maier. "Das ist mit Abstand die beste Vorstellung, die wir in Alta Badia je gehabt haben." Denn da Fritz Dopfer mit seinem starken zweiten Lauf von Rang 15 noch auf Platz vier nach vorne schoss, gab es zum ersten Mal nach 26 Jahren wieder zwei Athleten des Deutschen Skiverbands unter den Top Ten bei einem Riesenslalom auf der Piste in den Dolomiten.

      Schon in Frankreich hatte das deutsche Team ein Ausrufezeichen gesetzt. Der erst 20 Jahre alte Stefan Luitz überraschte die Konkurrenz mit seinem sensationellen zweiten Platz. Sogar den bis dato in dieser WM-Saison ungeschlagenen Amerikaner Ted Ligety ließ er hinter sich.

      Die guten Resultate dieser Saison mit der Weltmeisterschaft im Februar als Höhepunkt erklärt sich Neureuther auch mit dem neuen Material. Seit dem Auftakt in Sölden besteht der Ski-Weltverband FIS auf längere, schmalere Ski mit weniger Taillierung. Viele Athleten, darunter auch Dominator Ligety und Neureuther, kritisierten die Veränderung und sahen keine Anzeichen dafür, dass die Sicherheit der Fahrer durch die neuen Ski wie von der FIS geplant steigt.

      Allerdings: "Ich hab geschimpft, ja. Aber wir haben das auch als Chance gesehen", sagte Neureuther. "Die wollten wir nutzen, um den Abstand zu den anderen zu verkürzen." Trotz aller Kritik sei ihm der neue Ski entgegengekommen. Und prompt klappt es auch im Riesenslalom, nachdem Neureuther zuvor nur im Slalom Topplatzierungen einfahren konnte. In seiner Spezialdisziplin darf das Technik-Ass am Dienstag wieder an den Start. Dann geht es beim Nachtslalom in Madonna di Campiglio um Weltcuppunkte.

      Quelle: sport.de

      Re: Ski Alpin ( Herren)

      Riesenslalom: Dopfer und Neureuther in den Top Ten

      Fritz Dopfer strahlte trotz mehr als vier Sekunden Rückstands auf den Sieger. "Das war sehr wichtig", sagte der 25-Jährige nach seinem vierten Platz beim Riesenslalom in Alta Badia.

      "Ich habe doch ziemlich gezweifelt, ob ich an der Abstimmung was ändern soll. Aber das war ein sehr, sehr guter Lauf von mir, und ich konnte zeigen, was ich drauf habe." Das Ergebnis in Italien ist seine beste Platzierung in dieser bislang mäßigen Saison, die drittbeste seiner Karriere im alpinen Ski-Weltcup noch dazu. "Ich bin sehr, sehr froh, extrem froh", meinte der Athlet des SC Garmisch. "Der vierte Platz ist absolut in Ordnung."

      Beim Sieg des erneut herausragenden Ted Ligety aus den USA unterstrich Felix Neureuther auf Rang sieben das gute deutsche Gesamtergebnis. "Es war echt nicht so einfach zu fahren. Ich bin mit dem Ergebnis, wieder in den Top Ten, sehr zufrieden", sagte der 28-Jährige. Auch für ihn war es die zweitbeste Platzierung in einem Riesentorlauf im Weltcup und für den Deutschen Skiverband (DSV) ein Stimmungsaufheller nach dem mauen Resultat der Abfahrer in Gröden tags zuvor.

      Allerdings: Auf das Podest und den Dritten Thomas Fanara aus Frankreich fehlte beiden DSV-Rennfahrern über eine Sekunde. Völlig außer Reichweite für die gesamte Konkurrenz war Ligety. Bei seinem dritten Riesenslalomsieg im vierten Rennen der WM-Saison distanzierte er den Zweiten, Marcel Hirscher aus Österreich, bereits um 2,04 Sekunden, Dopfer war schon 4,22 Sekunden hinten.

      Bereits im ersten Lauf hatte Ligety die Konkurrenz mit seiner sensationellen Fahrt geschockt. "Man muss Ligety außen vor lassen, dann beginnt das Rennen für alle anderen neu", meinte Neureuther. "Es ist faszinierend, wie der hier runter zieht", sagte Dopfer. "Es ist nicht so leicht zu fahren hier, sehr eisig." Stefan Luitz schied eine Woche nach seinem starken zweiten Rang von Val d'Isère ebenso aus wie Dominik Schwaiger.

      Alpin-Direkor Wolfgang Maier war mit seinen Fahrern sehr zufrieden. "Das war gut", sagte Maier. "Das ist mit Abstand die beste Vorstellung, die wir in Alta Badia je gehabt haben. Die Jungs setzen ihre extrem positiven Vorstellungen im Technikbereich nahtlos fort", lobte der Alpin-Chef.

      Quelle: sport.de

      Ski Alpin (Damen)

      Alpin-Damen mit "Murkserei" und ohne "Spaßfaktor"

      Viktoria Rebensburg sprach von "Murkserei" - und auch Maria Höfl-Riesch suchte den "Spaßfaktor" vergeblich. Die erfolgsverwöhnten deutschen Riesenslalom-Damen haben in Courchevel das schlechteste Ergebnis seit sechs Jahren hinnehmen müssen.

      Nach verpassten Top-Platzierungen in der Abfahrt am Freitag in Val d'Isère sprang für Rebensburg nur der 15. Platz heraus. Höfl-Riesch musste sich gar mit Rang 26 begnügen.

      "Das ist gerade nicht die Zeit der Deutschen, aber wir schlagen zurück", versicherte Höfl-Riesch, die wie Rebensburg nur knapp einen Sturz im zweiten Durchgang verhinderte. Da hatte die viermalige Gesamtweltcupsiegerin Lindsey Vonn (USA) nach dem zweiten Aus nacheinander längst die Sachen zusammengepackt. 50 Tage vor der WM in Schladming ging der Sieg im vierten Riesenslalom der Saison an Tina Maze. Die Weltmeisterin aus Slowenien baute damit ihren Vorsprung in der Gesamtwertung auf 331 Zähler aus.

      Die Riesentorlauf-Damen des Deutschen Skiverbandes (DSV) waren zuletzt im Dezember 2006 in Semmering schlechter als am Wochenende, als auch Simona Hösl als 20. und Lena Dürr als 25. nicht für Glanzlichter sorgen konnten. "Es ist berechtigt zu sagen, es war kein gutes Wochenende für uns, aber es ist nicht berechtigt zu sagen, dass die Frauen gerade hinterherfahren", sagte DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier. "Gesamtheitlich lasse ich nichts auf das Frauenteam kommen. So schnell wie es nach unten geht, kann es auch wieder nach oben gehen."

      Enttäuscht lehnte sich Höfl-Riesch am Sonntag im Ziel auf ihre Skistöcke. Nach einem Fast-Sturz war sie noch zu Ende gefahren, aber eine bessere Platzierung war da schon längst dahin. "Das war kein hoher Spaßfaktor heute", sagte die Doppel-Olympiasiegerin. Rebensburg konnte sich letztlich den schlechten ersten Durchgang mit Rang neun ("Das war Murkserei von oben bis unten") immerhin dadurch erklären, dass sie einen Stein erwischt hatte.

      Aber Trost war das keineswegs. Es gebe so Tage, da bleibe man besser im Bett, meinte die Disziplin-Weltcupsiegerin der Vorsaison und zeigte sich wie Höfl-Riesch kämpferisch. "Die Saison ist noch sehr lang und es gibt immer wieder Beispiele, bei denen es sich am Schluss noch mal gedreht hat."

      Vor der Saison hatte die Konkurrenz den Gesamtweltcup angesichts der drohenden Übermacht Vonns teilweise bereits abgeschrieben - und nun dominiert Maze. Der vierte Sieg im vierten Riesenslalom der Saison - zuletzt gelang Denise Karbon (Italien) eine Serie dieser Art - ließ ihren Vorsprung auf Höfl-Riesch um weitere 95 Punkte wachsen. Vonn fehlen auf die Slowenin inzwischen sogar 385 Zähler.

      Quelle: sport.de

      Re: Ski Alpin (Damen)

      Vollbremsung der Speedkönigin: Vonn nimmt Auszeit

      Nun also doch. Lindsey Vonn, viermalige Gesamtweltcupsiegerin, Olympiasiegerin und Star der Damentour, macht eine Pause. Mitten in der alpinen Weltcupsaison, weniger als 50 Tage vor der Ski-Weltmeisterschaft in Schladming, zieht sich die 28-Jährige zurück.

      "Ich glaube, dass einige Zeit weg von den Bergen mir helfen wird, die physische Stärke zurückzugewinnen, die ich brauche, um mich auf dem Level zu messen, das ich von mir selbst verlange", schrieb die Amerikanerin bei Facebook. Wie lange die Auszeit dauern soll? Das bleibt offen.

      Schon nach ihrem verkorksten Wochenende in Frankreich hatte Vonn die bevorstehende Pause via Facebook angedeutet. In der Abfahrt von Val d'Isère war sie zuvor erstmals seit Januar 2007 in ihrer Spezialdisziplin ausgeschieden. Zunächst hatte Vonn die Gerüchte über eine Auszeit noch als "sehr störend" bezeichnet.

      Allerdings flog sie nach ihrem Nuller im Riesenslalom von Courchevel am Sonntag offenbar nicht zurück nach Österreich, wo sie während des Weltcupwinters wohnt, sondern direkt nach Amerika. Slalom und Riesenslalom an diesem Mittwoch und Donnerstag im schwedischen Are hatte sie damit offensichtlich schon abgehakt. "Nachdem ich mit meiner Familie gesprochen und mich mit meinen Trainern und Betreuern beratschlagt habe, habe ich mich dafür entschieden, im Weltcup eine Pause einzulegen", teilte sie über das soziale Netzwerk mit.

      Mit ihrem jüngsten Interview im US-Magazin "People" habe ihr Entschluss aber nichts zu tun. Darin hatte sie erstmals von psychischen Problemen berichtet, deren Symptome auf eine Depression hindeuten ("Ich fühlte mich hoffnungslos, leer, wie ein Zombie"). Vonn erklärte stattdessen, seit ihrem Krankenhausaufenthalt wegen einer rätselhaften Darmerkrankung Mitte November mit fehlender "Kraft und Energie zu kämpfen".

      Die Ursachen für die Beschwerden sind wohl nach wie vor unklar, die Folgen nun offensichtlich schwererwiegender als zunächst angenommen. Nachdem die Dosis des Antibiotikums erhöht worden war, hatte Vonn das Krankenhaus nach insgesamt drei Tagen wieder verlassen können. Zwei Wochen später stand sie in Aspen wieder im Starthäuschen, am folgenden Rennwochenende in Lake Louise demonstrierte sie mit drei Siegen in den beiden Abfahrtsläufen und im Super-G ihre Ausnahmestellung in den Speed-Disziplinen. Alles wieder gut, dachten viele.

      Tatsächlich läuft in dieser Weltcupsaison einiges anders, als Vonn es lange Zeit gewohnt war. Nach ihrer Trennung von Ehemann Thomas ist nun Schwester Laura ihre ständige Begleiterin. Und sportlich ist in der Slowenin Tina Maze neben Maria Höfl-Riesch eine weitere ernstzunehmende Konkurrentin aufgetaucht, die in der Gesamtwertung inzwischen 385 Punkte Vorsprung auf die Amerikanerin hat.

      Im Kampf um die große Kristallkugel sind die kommenden Rennen für Vonn allerdings ohnehin keine sicheren Punktelieferanten. Nach Are wartet zwischen den Jahren in Semmering erneut ein Slalom und ein Riesenslalom. Auch das technische Rennen beim City-Event in München zählt nicht zu Vonns Stärken.

      In der Skiszene gab es daher schon am Wochenende die Gerüchte, Vonn werde erst nach dem Slalom in Zagreb wieder an den Start gehen, wenn in St. Anton am 12. und 13. Januar die Abfahrt und der Super-G anstehen. "Ich wünsche allen gesunde und glückliche Feiertage und freue mich darauf, im neuen Jahr auf den Berg zurückzukehren", beendete Vonn ihren Eintrag. Ein Datum nannte sie nicht.

      Quelle: sport.de

      Re: Ski Alpin ( Herren)

      Neureuther Zweiter in Madonna di Campiglio

      Felix Neureuther hat auch beim Nacht-Slalom in Madonna di Campiglio mit einem hervorragenden zweiten Platz seine WM-Form nachgewiesen: Für den 28-Jährigen war es im sechsten Saisonrennen bereits der fünfte Top-Ten-Platz.

      Nach Rang drei im ersten Lauf musste sich Neureuther am Dienstagabend in Italien nur Marcel Hirscher aus Österreich geschlagen geben, der den 14. Weltcupsieg seiner Karriere feierte. Dritter wurde der Japaner Naoki Yuasa.

      "Heute war Marcel Hirscher der klar bessere auf diesem Hang. Ich freue mich über den zweiten Rang", sagte Neureuther. "Im zweiten Lauf habe ich mich nicht ganz so getraut zu attackieren." Die achtschnellste Zeit reichte aber, um sich noch einen Platz nach vorne zu schieben - auch, weil der Zweite nach dem ersten Lauf, Cristian Deville aus Italien, im zweiten Teil des Technikrennens ausschied.

      Ein noch stärkeres deutsches Ergebnis verhinderten die beiden Ausfälle von Dominik Stehle und Stefan Luitz im zweiten Durchgang. Fritz Dopfer sammelte auf der Canalone Miramonti mit Position 22 zwar Weltcuppunkte, war aber im Ziel sichtlich unzufrieden. Ein besseres Resultat als Neureuther war auf der Strecke in den Dolomiten zuletzt Armin Bittner im Dezember 1988 mit Rang vier gelungen.

      Das Rennen wurde überschattet vom Tod eines 70 Jahre alten Streckenpostens, der an den Folgen eines Herzinfarkts starb. Nach wenigen Fahrern gab es deswegen eine Unterbrechung von mehreren Minuten. Hirscher hatte bereits nach dem ersten Durchgang angekündigt, im Falle eines Sieges nicht jubeln zu wollen. Nach seinem siebten Podest-Platz im siebten Technikrennen der Saison war er nur noch platt. "Im Moment fällt Sprechen schwerer als Skifahren", sagte der Österreicher ausgepumpt im Ziel.

      Mit Startnummer drei hatte Neureuther im ersten Durchgang auf der harten Piste eine hervorragende Zeit vorgelegt. Nur der Titelverteidiger im Gesamtweltcup war zunächst schneller als der Partenkirchener. "Recht viel schwerer kann man es denke ich nicht haben. So eine eisige Piste, dann auch noch die Kurssetzung dazu. Aber hier stehen die besten Skifahrer der Welt am Start, dann kann es auch mal so was sein", sagte Neureuther nach Teil eins. "Ich habe mich recht wohlgefühlt. Ich bin etwas skeptisch reingegangen, weil ich nicht wusste, wie eisig es sein würde, aber meine Ski haben super gehalten."

      Zur Weltspitze zählt Neureuther im Slalom schon lange, in Italien demonstrierte er - bestärkt von Rang sieben im Riesenslalom zwei Tage zuvor - erneut seine neugefundene Konstanz. Bei Minusgraden holte er sich beim ersten Slalom in Madonna di Campiglio seit sieben Jahren die 16. Podest-Platzierung und den 40. Top-Ten-Platz seiner Karriere. In einer bislang hervorragenden Saison mit der WM in Schladming als Höhepunkt verpasste Neureuther nur einmal beim Riesenslalom in Beaver Creek einen Platz unter den besten Zehn.

      Unglücklich lief das Rennen für den 26 Jahre alten Stehle. Im 20. Weltcup-Lauf seiner Laufbahn schaffte er es zum zweiten Mal unter die besten 30 - mit einem starken ersten Durchgang und dem guten zwölften Platz. "Es war auf jeden Fall eine ganz geile Fahrt und ich hab endlich mal gezeigt, was ich drauf habe", kommentierte der Athlet vom SC Obermaiselstein. "Ich habe die letzten paar Rennen einige in den Sand gesetzt, aber habe gedacht, ich bin auf dem richtigen Weg und habe einfach weiter gemacht." In einer Rechtskurve im Mittelteil des zweiten Durchgangs fädelte er dann aber ein und schied wie Luitz aus.

      Quelle: sport.de

      Re: Ski Alpin ( Herren)

      Slalom-Ass Neureuther setzt Ausrufezeichen

      Der gefeierte zweite Platz im Nachtslalom von Madonna di Campiglio war für Felix Neureuther ein "super" Abschluss seines Ski-Jahres - und Ansporn zugleich.

      Nach der hervorragenden Bilanz von fünf Podestplätzen in sechs Rennen geht das Technik-Ass mit großem Selbstvertrauen in den Technikmonat Januar, in dem er endlich Kurs auf die ersehnte WM-Medaille nehmen will.

      "Das ganze Jahr ist schon extrem positiv und super", sagte Neureuther nach dem 16. Podestplatz seiner Weltcup-Karriere, bei dem er sich nur dem überragenden Österreicher Marcel Hirscher geschlagen geben musste. "Aber nichtsdestotrotz, der Marcel war heute im zweiten Durchgang ein gutes Stück schneller, daran muss ich noch arbeiten." Dafür gibt es im ersten Monat 2013 reichlich Gelegenheit - vier Slalom und ein Riesentorlauf stehen bis zur Weltmeisterschaft im Februar in Schladming noch im Weltcup-Kalender.

      Und nach dem Podestplatz beim Rennen in Madonna liest sich die Zwischenbilanz von Neureuther und Co. kurz vor Weihnachten wie der Wunschzettel von Alpin-Direktor Wolfgang Maier: In insgesamt sieben Slalom und Riesenslalom sammelten seine Männer zehn Top-Ten-Platzierungen.

      "Ich glaube, dass keiner in Deutschland diese Leistungsentwicklung erwartet hat", sagte Maier am Dienstagabend in Italien. "Es ist nicht nur im Prinzip eine gute Saison, es ist für den DSV, für das Männerteam eine Hammersaison." Zum vergleichbaren Zeitpunkt der vergangenen Saison standen sechs Top-Ten-Plätze nach sieben Rennen in den Büchern. "Man muss einmal sehen, woher wir kommen. Wie viele Jahre wir um den Anschluss gekämpft haben. Jetzt ist es so, dass wir in den technischen Disziplinen immer absolute Spitzenergebnisse erzielen. Wir hatten drei Podiums. Das ist sicher mehr, als man erwarten konnte", meinte Maier.

      Im Trentino nahm allerdings der Titelverteidiger des Gesamtweltcups Hirscher im zweiten Lauf Neureuther 1,61 Sekunden ab - nach dem ersten Teil trennten beide nur sechs Hundertstelsekunden. "Im zweiten Durchgang hab ich mich nicht mehr ganz getraut, voll auf Risiko zu fahren", begründete Neureuther den Rückstand auf eisiger Piste. "Ich hab' aber gesehen, dass ich im ersten Durchgang voll mit ihm mithalten konnte." Dritter wurder der Japaner Naoki Yuasa.

      Neben Neureuther hatten auch die anderen drei DSV-Starter den zweiten Lauf erreicht, ein noch stärkeres deutsches Gesamtergebnis verhinderten aber die Ausfälle von Stefan Luitz und Dominik Stehle. "Ich hab ganz klassisch eingefädelt. Das passiert, wenn man versucht, was zu riskieren", sagte Stehle. "Es ist insgesamt ärgerlich, dass kein Ergebnis steht." Fritz Dopfer beendete das Rennen auf Rang 22 - zufrieden war auch er damit nicht. Aber wie Neureuther und Luitz ist der 25-Jährige bereits für die Titelkämpfe in Österreich qualifiziert.

      Die Aussichten für das neue Jahr sind insbesondere deswegen gut, weil nach Ansicht Maiers aus der Vergangenheit gelernt wurde. "Wir hatten auch früher gute Skifahrer dabei. Was uns jetzt unterscheidet, ist, dass wir konzeptionell und im Training viele Defizite aufgearbeitet haben", sagte der Alpin-Direktor. "Bei dieser Mannschaft spielen alle Faktoren gut zusammen. Vom Service, über die Trainer über die Athleten. Das ist nicht unbedingt ein Glücksfall, da steckt schon eine Systematik dahinter." Vor der Prognose des Maya-Kalenders ist Maier deswegen auch nicht bange: "Wenn wirklich 2012 am 21.12. die Welt untergeht, dann können die deutschen Skifahrer mit erhobenem Haupt untergehen."

      Quelle: sport.de

      Re: Ski Alpin (Damen)

      Rebensburg holt in Are neunten Weltcup-Sieg


      Für Viktoria Rebensburg ist Are einfach ein gutes Pflaster, da machte selbst ein Beinahe-Sturz im zweiten Lauf nichts mehr aus.

      "Ich wollte es ein bisschen spannend machen", scherzte die Skirennfahrerin aus Kreuth, nachdem sie überlegen und mit 0,62 Sekunden Vorsprung beim Riesenslalom in Schweden ihren neunten Weltcup-Sieg eingefahren hatte - etwas weniger als sechs Jahre, nachdem sie 2007 auf der Piste in Schweden bei der Weltmeisterschaft in die Weltspitze geschossen war. Maria Höfl-Riesch wurde Sechste.

      Der Erfolg Rebensburgs bedeutete für Tina Maze nach vier Riesentorlauf-Siegen hintereinander das Ende ihrer Serie. Die Slowenin wurde Dritte, Anna Fenninger aus Österreich kam auf Rang zwei. "Die Vicky ist gut gefahren, ein bisschen ein Ausrutscher war dabei, aber sie hat es nach Hause gefahren", lobte Damen-Bundestrainer Thomas Stauffer. "Ich habe gewusst, dass ich einen Vorsprung habe und dass es noch reichen könnte. Dass es so war, ist natürlich ein richtig, richtig schönes Gefühl", sagte Rebensburg.

      Höfl-Riesch verlor zwei Ränge im zweiten Lauf, holte aber trotzdem ihr bestes Riesentorlaufresultat der WM-Saison. "Natürlich ist im ersten Moment die Enttäuschung ein bisschen größer, wenn man sieht, dass man ein paar Plätze verliert. Aber so, wie es zuletzt gelaufen ist, bin ich schon zufrieden", sagte die 28-Jährige. Am Donnerstag folgt mit dem Slalom das letzte Rennen vor Weihnachten.

      Mit einem überragenden ersten Lauf legte Rebensburg den Grundstein für ihren Erfolg bei Schneefall und Flutlicht. Über eine Sekunde nahm sie der Gesamtweltcupführenden Maze ab - die war bis dato noch ungeschlagen. Froh über die deutlich angenehmeren Bedingungen im Vergleich zum 15. Platz in Courchevel vergangenes Wochenende brachte sie den Vorsprung trotz des Fehlers im zweiten Lauf ins Ziel. "Ich bin stolz darauf, dass ich nach einem solchen vermeintlichen Rückschlag gewonnen habe", sagte Rebensburg. "Die Piste hier ist richtig gut, das hat wieder was mit Skifahren zu tun. Das war letzten Sonntag schon extrem."

      Auch Maria Höfl-Riesch war mit dem Hang in Frankreich überhaupt nicht glücklich und zeigte in Schweden nun einen deutlich besseren Auftritt. "Der Schnee - das kann man überhaupt nicht vergleichen. Das hier liegt uns viel mehr und macht mehr Spaß, einfach eine normale, ruhige Piste. Das war in Courchevel schon eine ruppige Partie."

      Der Rückstand betrug als Vierte nach dem ersten Durchgang zwar schon 1,94 Sekunden auf Rebensburg - aber damit konnte die 28-Jährige leben. "Ich hätte nicht gedacht, dass ich so gut dabei bin. Vom Zeitrückstand ist es ja relativ viel, aber einfach deshalb, weil die Vicky so überragend gefahren ist", sagte die Doppel-Olympiasiegerin.

      Barbara Wirth, Veronika Staber, Veronique Hronek und Lena Dürr kamen dagegen nicht in den zweiten Lauf der besten 30 Fahrerinnen, Simona Hösl schied aus. Die Amerikanerin Lindsey Vonn hatte auf das Rennen verzichtet und wird erst wieder 2013 an den Start gehen. Als Grund nannte sie Kraftmangel nach ihren Darmproblemen im November.

      Rebensburg aber genoss die Rückkehr an den Ort ihres Durchbruchs. "Als wir vorgestern hergefahren sind, sind schon ein paar Erinnerungen wieder hochgekommen. Das war damals auch ein Nachtriesenslalom und was ganz besonderes."

      Quelle: sport.de

      Re: Ski Alpin ( Herren)

      Weltcup in München gesichert - Neureuther freut sich

      Der Ski-Weltcup am Neujahrstag in München ist trotz des Tauwetters in den vergangenen Tagen gesichert. "Es müssten jetzt schon sehr extreme Bedingungen eintreten, dass da noch was passiert", sagte OK-Chef Frank Seipp in München.

      "Acht Tage lang Föhn und 16 Grad", erst dann könne es schwierig werden mit dem Parallelslalom auf dem Olympiaberg. Slalomfahrer Felix Neureuther fiebert dem City Event bereits entgegen. "Solche Rennen sind extrem positiv für den ganzen Weltcup", sagte der 28-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen. "Ich hoffe, ich kann den Leuten eine gute Show liefern." Für das Rennen sind die ersten Zwölf der Slalom-Weltrangliste qualifiziert, die restlichen vier Plätze werden an die Besten im Gesamtweltcup vergeben.

      Dank der Schneefälle in der ersten Dezember-Hälfte konnten die Organisatoren drei Depots am Olympiaberg anlegen. Außerdem war während der Kälteperiode zusätzlich Kunstschnee produziert worden. Anfang der Woche wurden die Depots mit Planen abgedeckt, um sie vor Regen, Wind und Sonne zu schützen. Am 28. Dezember soll mit der Pisten-Präparierung begonnen werden. Die Veranstaltung hatte 2011 vor rund 25.000 Zuschauern Premiere gefeiert. Anfang dieses Jahres war das Rennen wegen zu warmer Temperaturen ausgefallen.

      Quelle: sport.de

      Re: Ski Alpin ( Herren)

      Höfl-Riesch nur Elfte bei Weltcup-Slalom in Are

      Maria Höfl-Riesch schüttelte enttäuscht den Kopf. Beim letzten Rennen vor der Mini-Weihnachtspause verpasste die Doppel-Olympiasiegerin im schwedischen Are als Slalom-Elfte deutlich den anvisierten dritten Podestrang des Winters.

      Siegerin des Flutlichtrennens im WM-Ort von 2007 war die Amerikanerin Mikaela Shiffrin. Für die 17-Jährige bedeutete das den ersten Erfolg im Ski-Weltcup. Sie gewann vor der Schwedin Frida Hansdotter und der Slowenin Tina Maze. Als Führende im Gesamtweltcup unterstrich Maze auch als Dritte anderthalb Monate vor der WM in Schladming ihre herausragende Form. Das Gesamtklassement führt sie mit 387 Punkten Vorsprung auf Höfl-Riesch an.

      Einen Tag nach dem ersten Erfolg im WM-Winter durch Viktoria Rebensburg im Riesenslalom blieben auch die beiden anderen deutschen Finalistinnen hinter den Erwartungen. Als zweitbeste Deutsche landete Lena Dürr auf dem 17. Platz, Christina Geiger schied als achtplatzierte des ersten Durchgangs im zweiten Lauf aus. Schlechter waren die deutschen Slalom-Damen zuletzt in Zagreb im Januar dieses Jahres gewesen.

      Höfl-Riesch war in Are, wo sie schon drei Rennen hatte gewinnen können, schon im ersten Durchgang nicht zurechtgekommen. "Es war leider nicht ganz das, was ich mir vorgenommen habe. Ich habe nicht genügend attackiert", räumte die 28-Jährige ein. Auch im zweiten Lauf war ihre Fahrt zu zögerlich. "Wenn ich mit dem elften Platz zufrieden gewesen wäre, dann wäre irgendwas verkehrt."

      In der Disziplin-Wertung musste Höfl-Riesch die Premierensiegerin Shiffrin an sich vorbeiziehen lassen. "Es wird eine Zeit brauchen, bis sich das setzt. Es hat Spaß gemacht, hier zu fahren", schwärmte die Amerikanerin. Dagegen sehnte sich Höfl-Riesch nach der kurzen Verschnaufpause über die Feiertage. "Das war jetzt ein heftiges Programm. Das hat mir schon ein bisschen zugesetzt."

      Im Weltcup geht es für die Damen sehr bald weiter. Am 28. und 29. Dezember stehen ein Riesenslalom und Slalom in Semmering/Österreich auf dem Programm. Dort will Rebensburg den Rückstand in der Riesenslalom-Disziplinwertung auf Maze und Kathrin Zettel weiter reduzieren. In Are gab es für die 23-Jährige "kein schöneres Geschenk" zum Weihnachtsfest als ihren Sieg.

      Noch bitterer als für die deutschen Damen hatte der Tag für Marlies Schild begonnen. Die österreichische Slalom-Weltmeisterin hatte nach einem Trainingssturz das Rennen absagen müssen. Die 31-Jährige hatte sich beim Einfahren verletzt. Wegen Knie- und Rückenschmerzen war sie abgereist. Damit war schon vor dem Rennen klar: Die 33-malige Weltcup-Siegerin Schild muss sich mit dem Angriff auf die Bestmarke der Schweizerin Vreni Schneider (34 Siege) weiter gedulden.

      Quelle: sport.de

      Re: Ski Alpin ( Herren)

      Verletzte Schild lässt Karriereende vorerst offen

      Die 31 Jahre alte Slalom-Weltmeisterin Marlies Schild will sich nach ihrem Innenbandriss derzeit mit einem möglichen Karriereende nicht beschäftigen.

      "Es ist noch nicht die Zeit, um konkret darüber nachzudenken", sagte die Österreicherin in einem Innsbrucker Krankenhaus. Schild betonte: "Ich möchte wieder topfit werden, der Rest muss sich dann ergeben." Sie war am Freitag operiert worden.

      Die Ski-Rennläuferin hatte sich beim Einfahren für den Slalom im schwedischen Are einen Riss des Innenbandes im rechten Knie zugezogen. Schild fällt etwa drei Monate aus. Ihren Slalom-Titel wird sie bei der Heim-Weltmeisterschaft im Februar in Schladming nicht verteidigen können.

      Quelle: sport.de

      Re: Ski Alpin ( Herren)

      Das brutalste Rennen der Welt in Kitzbühel

      Am Wochenende gehen die Ski-Stars beim brutalsten Skirennen der Welt in Kitzbühel an den Start.

      Das Ski-Spektakel auf der „Streif“ – in den letzten Jahren der reinste Ski-Horror!

      ?20. Januar 2011: Der Österreicher Hans Grugger (31) springt im ersten Training in der Mausefalle bei Tempo 120 fast in den Tod. Er prallt mit dem Kopf aufs Eis. Diagnose: Schädelhirntrauma, Rippenbrüche, Lungenquetschung, Verletzungen an der Halsschlagader und den Beinen. Fünf Stunden Not-OP. 10 Tage künstliches Koma. 57 Tage Krankenhaus.

      ?22. Januar 2009: Daniel Albrecht (29/Schweiz) knallt nach dem 50-Meter-Zielsprung mit 140 km/h mit dem Rücken auf die vereiste Piste, schlägt mit dem Kopf auf. Die fatalen Folgen: Schädel-Hirn-Trauma, Lungenquetschung, Gehirnblutung. Er ringt mit dem Tod, liegt drei Wochen im Koma. Nach über drei Monaten verlässt er das Krankenhaus.

      Hier weiterlesen: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.bild.de/sport/wintersport/die-streif/das-brutalste-rennen-der-welt-in-kitzbuehl-28204592.bild.html">http://www.bild.de/sport/wintersport/di ... .bild.html</a><!-- m -->

      Quelle: bild.de

      Re: Ski Alpin (Damen)

      Höfl-Riesch Vierte in Maribor bei Vonn-Sieg

      Die Portion Selbstvertrauen im letzten Riesenslalom vor dem Saisonhöhepunkt tat Maria Höfl-Riesch nach zuletzt weniger erfreulichen Ergebnissen richtig gut.

      "Das ist jetzt vor der WM genau das Richtige. Nicht in der Favoritenrolle, aber trotzdem dabei. Das ist gut", sagte die 28-Jährige nach ihrem vierten Platz in Maribor. "Bei siebzehn Hundertstelsekunden auf Platz drei denkt man sich danach immer, das wäre sicher möglich gewesen. Aber alles in allem bin ich zufrieden."

      Den Sekundenbruchteil schneller als Höfl-Riesch war Anna Fenninger aus Österreich. Am lautesten bejubelt wurde - trotz der knappen Niederlage gegen die Amerikanerin Lindsey Vonn - in ihrem Heimatland Slowenien aber Tina Maze. Grund dazu gab es: Bereits vor den Weltmeisterschaften in Schladming hat die 29-Jährige den ersten Titel der Saison sicher. Bei noch zwei ausstehenden Rennen reichen ihre 238 Punkte Vorsprung auf Kathrin Zettel aus Österreich zum vorzeitigen Gewinn der kleinen Kristallkugel. "Als ich im Ziel war, habe ich das noch gar nicht gewusst, aber später habe ich den Punktestand gesehen. Ich freue mich sehr darüber", sagte Maze.

      Ein Grund für den frühen Erfolg war auch das schnelle Aus von Kugelverteidigerin Viktoria Rebensburg. Mit Startnummer eins schied die Olympiasiegerin im Riesentorlauf keine hundert Meter vor dem Ziel aus. "Ich ärgere mich im Moment einfach, zumal meine Zwischenzeiten glaube ich richtig gut waren. Was ich gesehen habe, war ich über fünf Zehntel vor Maze bei der letzten Zwischenzeit, das wäre also richtig gut gewesen", sagte die 23-Jährige.

      "Aber das ist auch das Positive, das nehme ich mit. Mein Gefühl täuscht mich nicht von den letzten Wochen, dass es nach oben geht und ich mich wohlfühle", meinte Rebensburg, die in den vergangenen beiden Jahren die Disziplinwertung noch für sich entschieden hatte. Unmittelbar nach dem Nuller packte die Kreutherin ihre Sachen und verabschiedete sich für drei Tage. Am Mittwoch will sie dann mit dem Training für Schladming beginnen.

      Auch die anderen deutschen Starterinnen hatten mit Ausnahme von Lena Dürr und Höfl-Riesch am Samstag früh Feierabend und erreichten nicht den zweiten Lauf. Dürr arbeitete sich von Platz 30 im ersten Durchgang noch auf Rang 27 vor ("Der zweite Durchgang heute war ein Stück besser als der erste") und Höfl-Riesch trotzte ihrer Erkältung. "Ich hatte nur ein Tag Training gestern, den Rest der Woche bin ich flach gelegen", sagte die zweifache Olympiasiegerin. "Ich hab mich dafür entschieden hier zu fahren, dann pack ich's auch voll an."

      Den Grundstein für das kleine Erfolgserlebnis legte Höfl-Riesch im ersten Lauf. 57 Hundertstelsekunden fehlten ihr auf Lokalmatadorin Maze, im Gegensatz zu vielen anderen Konkurrentinnen vergrößerte sich ihr Rückstand im letzten Drittel der Strecke aber kaum noch. "Ich habe die meiste Zeit im Mittelteil verloren. Da bin ich vielleicht nicht die frechste Linie gefahren", meinte Höfl-Riesch. Zufrieden war sie mit dem Resultat aber allemal. "Ich denke, das war eine gute Leistung. Für ganz vorne hat es nicht gereicht, aber es war knapp, ich bin auf Tuchfühlung, das ist gut zu sehen."

      Ob der Slalom am Sonntag der letzte Wettkampf vor den Titelkämpfen wird, hatte Höfl-Riesch mit Blick auf ihre Gesundheit noch nicht entschieden. Am Dienstag wäre sie beim City-Event in Moskau startberechtigt. "Aber das ist sicher keine gute Idee. Stand heute nein, schauen wir mal wie es morgen läuft. Aber stand heute eher nein", sagte sie.

      Quelle: sport.de

      Re: Ski Alpin ( Herren)

      Paris feiert "Vollgas"-Sieg auf der Streif

      Das Erfolgsgeheimnis des Gewinners beim Abfahrtsspektakel von Kitzbühel klang so einfach. "Vollgas", antwortete der Südtiroler Dominik Paris auf die Frage nach seinem Rezept beim Ritt auf der Streif.

      Nach dem Erfolg von Bormio feierte der Skirennfahrer aus Norditalien auch den Sieg beim Speed-Höhepunkt des Weltcup-Winters. "Kitzbühel ist sicherlich der noch schönere Erfolg als Bormio. Das ist ein Traum von jedem Abfahrer, hier zu gewinnen. Und wenn dieser Traum in Erfüllung geht, dann ist es umso schöner", sagte der 23-Jährige nach einem extrem spannenden Hahnenkamm-Klassiker. Neben jeder Menge Ehre durfte er sich am Samstag auch über 70.000 Euro Preisgeld freuen. Die selbe Summe winkt Felix Neureuther für einen Slalom-Erfolg an diesem Sonntag.

      Einst kämpften Paris und der nun verletzte deutsche Abfahrer Andreas Sander auf ähnlichem Niveau bei den Junioren-Weltmeisterschaften von Garmisch-Partenkirchen (2009) und Formigal (2008). Nun trennen die beiden alpine Welten. Während Sander, dessen WM-Chancen nach einem Sturz beim Einfahren dahin sind, viermal in diesem Winter in die Punkte kam, fährt Paris nunmehr an der Spitze des Abfahrtsklassements. Dort führt er mit drei Punkten vor dem Norweger Aksel Lund Svindal, der am Freitag den Super-G in der österreichischen Ski-Hochburg gewonnen hatte.

      "Wenn man nicht gut fährt, dann sind die anderen schneller", suchte Svindal dagegen nach der Abfahrt am Zielraum-Mikro nicht lange nach Ausreden. Und genau in diesem Moment kam passend zur Aussage Stephan Keppler ins Ziel. Am Ende war es für den einzigen deutschen Speedfahrer am Start von Kitzbühel der 28. Platz. Zu wenig um nach Platz elf in Bormio die zweite Hälfte der WM-Norm zu erfüllen. "Ich habe die Quali jetzt nicht ganz. Jetzt müssen die Trainer bewerten, wie sie das von der Verletzung und Form her einschätzen", sagte Keppler. Einen Top-10-Rang bei den Titelkämpfen in anderthalb Wochen in Schladming hält der wegen Verletzung erst später in die Saisonvorbereitung gestartete Keppler für möglich.

      Es fehle ihm einfach die Konstanz, erklärte Keppler, der die Folgen vom Sturz aus dem Super-G vom Vortag noch spürte. "Wenn ich erst im November mit dem Speedtraining anfange, fehlen einfach die Trainingseinheiten", sagte der 29-Jährige. Die Frage nach Kepplers WM-Teilnahme mochte sein Alpin-Direktor nicht so gerne beantworten. "Wir haben am Mittwoch Nominierungssitzung und dann werden wir das im Endeffekt entscheiden", sagte Wolfgang Maier. Die Zwischentöne in den weiteren Formulierungen Maiers klangen so, als ob Keppler eher nach Schladming darf.

      Dagegen schmeckten Maier die Fragen nach dem sportlichen Auftritt der Stars vom Samstag mehr. "Extrem", fand der Alpin-Direktor die Spannung nach den rasanten Ritten auf der Streif. "Das ist einfach unglaublich, was die Jungs für einen Sport zeigen." Paris gewann das Rennen vor Erik Guay (Kanada) und Hannes Reichelt (Österreich). Bis zum ersten italienischen Erfolg seit Kristian Ghedina 1998 hatte Paris aber lange warten müssen. Erst nachdem der wegen eines Trainingsvergehens strafversetzte Super-G-Weltmeister Christof Innerhofer als 45. Starter den Hang hinunter gerast war, wurde von den drei Podestfahrern vor 40.000 Zuschauern gejubelt.

      Quelle: sport.de

      Gold für Höfl-Riesch - "Wahnsinn, Wahnsinn, Wahnsinn"

      Bei der Nationalhymne sang Weltmeisterin Maria Höfl-Riesch leise mit, nach den letzten Takten musste sie dann schlucken. Gold in der Super-Kombination - damit hatten nach einem missglückten WM-Start und einem bescheidenen Weltcup-Winter nicht viele gerechnet.

      "Gold. Wahnsinn, Wahnsinn, Wahnsinn", schwärmte die erste deutsche Medaillengewinnerin der Ski-WM in Schladming; und hatte es wieder einmal allen gezeigt. "Das hat den höchsten Stellenwert, den man sich vorstellen kann. Ich kann es gar nicht glauben. Mein Ziel war, dass ich hier eine Medaille holen." Und dann wurde es gleich der Titel.

      Die Familie jubelte auf der Tribüne, der Fanclub feierte dort noch lange nach der ersten von vier weiteren möglichen Medaillen von Höfl-Riesch in der Steiermark. Gleich im Zielraum umarmte sie sich mit Silbermedaillengewinnerin Tina Maze (Slowenien), die immer noch fünfmal Edelmetall in Schladming gewinnen kann. Beide sind auch Mitfavoritinnen auf den Abfahrtstitel am Sonntag. Freuen durfte sich am Freitag auch der WM-Gastgeber, denn Nicole Hosp holte mit Bronze die erste Plakette in Schladming für Österreich.

      Wie bei Olympia 2010 in Vancouver war Höfl-Riesch auch bei dieser WM zu stark für die Konkurrenz. Nach nur zwei Weltcup-Podestplätzen in diesem Winter und vielen Rängen knapp hinter dem Podium sowie einem enttäuschenden WM-Super-G war mit einem solchen Erfolg nicht zu rechnen. "Aber sie kann in jedem Rennen ganz oben stehen. Es ist zurückgekommen für die vierten Plätze", betonte Damen-Cheftrainer Thomas Stauffer und sagte mit Blick auf das Gesamtabschneiden in Schladming. "Das war sauwichtig. Wenn man keine Medaille am Anfang macht, wird der Druck sonst größer und größer." Insgesamt sind drei WM-Podestränge das Ziel.

      Nach dem Slalom-Titel bei der WM 2009, Doppel-Gold bei Olympia 2010 sowie zwei dritten Plätzen bei den Heim-Weltmeisterschaften 2011 war es die insgesamt sechste Medaille von Höfl-Riesch bei einem Großereignis. Und wieder einmal bewies sie ihre viel gerühmten und oft gezeigten Stehauf-Qualitäten. "So eine Skifahrerin darf man nie abschreiben", betonte Alpin-Direktor Wolfgang Maier.

      Veronique Hronek, die im Super-G bis zu ihrem Aus mit starker Zwischenzeit ihr Können hatte aufblitzen lassen, verbuchte einen für sie sehr erfreulichen 12. Platz bei ihrer ersten WM. "Ich habe einen kleinen Fehler gehabt. Bis dahin war es okay", befand die 21-Jährige.

      Dagegen jubelte Höfl-Riesch bei ihren schon fünften Weltmeisterschaften. "Ich bin unendlich glücklich", sagte die Partenkirchenerin. "Mit Gold habe ich meine Ziele schon erreicht." Doch weitere Medaillenchancen folgen: In Abfahrt, Team-Wettbewerb, Slalom - und nach Ansicht von Stauffer sogar im Riesentorlauf. "Sie kann auch da um Medaillen mitfahren", erklärte der Coach. Dass sie Maze auf der Strecke geschlagen hatte, sorgte auch für Zuversicht. "Es zeigt, wir sind dran, was ich immer gesagt habe." Auch Höfl-Riesch, bei der die Anspannung erst nach und nach abfiel, war darüber sehr froh. Und überrascht. "Dass ich die Tina Maze hier schlagen kann, vor allem mit der Abfahrt, hätte ich wirklich nicht gedacht."

      Trotz Fehlers hatte Höfl-Riesch den Grundstein für den Sieg in der Abfahrt gelegt, in der sie sogar lange klar in Führung lag und dann einen Vorsprung verspielte. "Mit der Fahrt in meinem oberen Teil bin ich sehr zufrieden", sagte die 28-Jährige, die einen Rückstand von 0,20 Sekunden auf das Führungsduo Anna Fenninger/Maze hatte. "Im unteren Teil habe ich die Einfahrt nicht wirklich gut erwischt und dort einige Zehntel verloren." Danach hatte sie sich blitzschnell zum Stangentraining verabschiedet, denn zuletzt hatte sie nur "wenig Slalom" trainiert. Aber dank der großen mentalen Stärke und guten Nerven passte es auch so.


      Quelle: sport.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      "Jamaika Mike" gewinnt Cool-Runnings-Cup bei der WM

      "Jamaika Mike" hat das Duell der schlechtesten Skirennfahrer für sich entschieden und den "Cool-Runnings-Cup" bei der Ski-WM in Schladming gewonnen.

      Als Belohnung für den inoffiziellen Sieg bekam er laut Haitis Trainer, Manager und Pressesprecher Thierry Montillet eine etwa 25 Zentimeter große Trophäe. "Es war der einzige Pokal, den wir in Schladming gefunden haben", sagte Montillet nach der Siegerehrung. Der aus Jamaika kommende Michael Williams (43) hatte sich im Privatduell gegen Jean-Pierre "Rasta Piquet" Roy (49) aus Haiti durchgesetzt.

      Ursprünglich sollten die Zeiten aus den Qualifikationsrennen für Slalom und Riesenslalom zusammengenommen den besseren Exoten bestimmen. "Aber wir wollten den Zuschauern nicht erklären, dass es schon ein Rennen gab, und weil Mike heute so viel besser gefahren ist auf der eisigen Piste, haben wir den Cool-Runnings-Cup an den coolsten vergeben", sagte Montillet. Die Qualifikation für den Riesenslalom fand bereits am Donnerstag statt.

      Da hatte "Rasta Piquet" immerhin teilweise sein Ziel erreicht, "am Ende nicht das schlechteste Land" zu sein. Trotz über einer Minute Rückstand auf den Quali-Schnellsten lag er deutlich vor Meng-Che Wu aus Taiwan und genau 30 Sekunden vor Williams.


      Quelle: sport.de


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      Neureuther: "Familienkreis" schließt sich

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      Natürlich wurde Felix Neureuther am größten Tag seiner Slalom-Karriere auch nach den prominenten Eltern gefragt. Stunden, nachdem ihm zunächst einige Tränen gekommen waren, scherzte er im deutschen Haus in Österreich wieder ganz cool.

      "Das tut gut, wenn man daheim vom Vater nicht mehr aufgezogen wird", sagte er an einem "bedeutenden Tag" mit einem Lächeln. "Aber im Endeffekt ist es völlig egal. Dem Papa ist es leider verwehrt geblieben, bei einem Großereignis 'ne Medaille zu gewinnen. Das habe ich jetzt geschafft, von dem her denke ich, dass es den Familienkreis sehr gut geschlossen hat."

      Die Eltern, die Slalom-Silber am heimischen TV verfolgten, durften sich am Sonntagabend bei dieser Schalte des Bayerischen Fernsehens freuen. Respektvoll antwortete Felix Neureuther auf die Fragen zur Familienbande. Die Eltern, Rosi Mittermaier und Christian Neureuther, selbst sagen öffentlich nicht gerne etwas über den 28-Jährigen, der vor zehn Jahren als Sohn der beiden Ski-Größen erstmals bei einer WM startete. Nach anfänglich schwierigen Jahren streifte er dieses Image aber mehr und mehr ab. Und als nach einem seiner bislang vier Weltcup-Siege ein Kind auf Rosi Mittermaier deutete und sagte, "das ist die Mutter vom Felix", sorgte das für Freude bei der Doppel-Olympiasiegerin von 1976.

      "Es war nicht immer einfach für unsere Kinder, ständig auf uns angesprochen zu werden. Deshalb haben wir uns bei den ganzen Rennen zurückgehalten, weil sonst die Lautsprecher-Durchsage gekommen wäre, dass Rosi Mittermaier im Ziel steht. Das ist nicht lustig für so einen Buben", sagte die Mutter einmal. "Wenn man dann hört, dass ich die Mutter vom Felix bin und nicht, dass er der Sohn von der Rosi ist, ist es das Schönste." Der Name Neureuther öffnete Felix viele Türen, aber er war zwischenzeitlich auch eine große Last für ihn. Immerzu wurde er auf die Vergangenheit angesprochen. Einst nervte das, dann nahm er es hin, mittlerweile spricht er stolz darüber.

      "Ich denke, dass das auch mit einem Reife- und Entwicklungsprozess zu tun hat", sagte Neureuther im Rahmen der WM in einem dpa-Interview. "Ich glaube, dass ich mich so selbstständig als Sportler entwickelt habe und als Felix wahrgenommen werde, dass man das auch glaubwürdig rüberbringt." Verstecken muss er sich mit seinen sportlichen Leistungen hinter den Familienmitgliedern wahrlich nicht. "Er ist eine eigene Sportlerpersönlichkeit, aber der Name verbindet Generation", sagte Alpin-Direktor Wolfgang Maier am Montag. "In der älteren Generation tragen die Namen Rosi Mittermaier und Christian Neureuther, bei den jüngeren ist der Felix die bekanntere Persönlichkeit."

      Nach seinem Auftritt im deutschen Haus ging es für Felix Neureuther mit den Slalom-Jungs um Marcel Hirscher auf die Piste - aber zum Feiern. Anders als 2007, als er als Zweiter des ersten Durchgangs im Finale ausschied, als 2009, als er als letztlich Vierter eine Medaille verspielt hatte, oder als 2011, als der Erwartungsdruck der Heim-WM zu groß war, durfte Neureuther diesmal als Medaillengewinner mitfeiern. Und er war der erste im Hause seit der Mutter.

      Einen weiteren Vergleich mit der Vergangenheit könnte es schon bald geben - und der hat dann alleine sportliche Gründe. Mit drei Slalomsiegen im Weltcup und insgesamt 16 Podestplätzen in dieser Disziplin liegt er auf Rang drei der von Armin Bittner (7 Siege, insgesamt 18 Podestplätze) angeführten deutschen Rangliste. Direkt vor ihm: Papa Christian mit 6 Siegen und insgesamt 20 Podestplätze im Torlauf.


      Quelle: sport.de
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      Höfl-Riesch feiert doppelt: "Großartiger Tag"



      Maria Höfl-Riesch versuchte den langen Stab mit der Deutschlandfahne bei der Hymne möglichst hoch zu halten. Stolz stand die Doppel-Olympiasiegerin in Lake Louise nach 13 Monaten endlich wieder ganz oben auf dem Podest.

      "Ein großartiger Tag", befand die 29-Jährige. Nach langer, langer Jagd hatte sie endlich den 25. Erfolg im Ski-Weltcup gelandet. "Ein kleines Jubiläum. Der Sieg ist mir echt ein bisschen zäh hergegangen. Umso schöner ist das jetzt für mich." Und noch etwas gab Selbstvertrauen für die kommenden Wochen im Olympia-Winter: Der Sieg im kanadischen Lake Louise kam mit einer starken Fahrt und einem deutlichen Vorsprung von 0,70 Sekunden auf Marianne Kaufmann-Abderhalden (Schweiz) zustande.

      "Der Erfolg von Maria ist schon ein Highlight dieser Nordamerika-Tournee. Dass sie gewinnt und noch dazu mit einer sehr souveränen Vorstellung", lobte Alpindirektor Wolfgang Maier. Platz zwölf von Viktoria Rebensburg (Kreuth) wertete Maier ebenfalls positiv. Dagegen verfehlten Veronique Hronek (Unterwössen) als 43. und Michaela Wenig (Lenggries) als 44. deutlich Weltcup-Punkte. Beide lagen nur knapp hinter der viermaligen Gesamtweltcupsiegerin Lindsey Vonn auf Platz 40. Höfl-Riesch hatte der Abfahrtsolympiasiegerin beim Comeback zehn Monate nach dem schweren WM-Sturz mehr zugetraut.

      Der Rückstand einer alpinen Welt von 3,19 Sekunden habe sie schon überrascht, sagte Höfl-Riesch. "Ich habe natürlich Mitgefühl. Ich habe halt nur den Eindruck gehabt, dass sie schon fit und parat ist dafür." Vonn selbst war glücklich, zurück zu sein. "Aber ich bin definitiv zu vorsichtig gefahren. Ich habe noch nicht das Selbstvertrauen", erklärte die Amerikanerin.

      Siebenmal in Serie gewann Vonn im schon Lake Lindsey genannten Ski Resort, davor siegte Höfl-Riesch zweimal nacheinander. "Das hilft psychisch, wenn man weiß, es taugt und liegt einem", erklärte die Kombinations-Weltmeisterin, die genau elf Jahre vor ihrem 25. Sieg erstmals in Lake Louise eine Weltcup-Abfahrt bestritt. Damals kam sie nicht ins Ziel, am Freitag glückte ihr der neunte Sieg in der Schussfahrt. Im Slalom (9), in der Super-Kombination (4) und im Super-G (3) bejubelte sie weitere Erfolge. Nur der Riesenslalom fehlt in der imposanten Auflistung. Im Weltcup war als deutsche Skirennfahrerin nur Katja Seizinger (36 Siege) besser als die Partenkirchenerin.

      "Wir sind ganz happy über das Ergebnis in Lake Louise, weil wir gesehen haben, dass wir doch in Beaver Creek etwas unter Wert nach Hause gegangen sind. So ein Sieg wiegt schon Einiges auf", sagte Maier mit Blick auf das podestlose Vor-Wochenende in den USA. Die arktischen Temperaturen von minus 30 Grad ("Es ist arschkalt"/Österreichs Anna Fenning) machten Höfl-Riesch am Freitag nicht zu schaffen. "Eigentlich bin ich eher eine Frostbeule, aber vom Skifahren lieb ich es, weil der Schnee so kalt und aggressiv ist", schilderte die 29-Jährige. "Mir ist das lieber als diese Frühjahrsrennen, wo es plus 10 oder 15 Grad hat."

      Gefeiert werden durfte in Nordamerika auch gleich doppelt - und das mit viel Familie. "Schön, dass meine Eltern mal dabei sind", bekannte Höfl-Riesch. Erst stießen sie gemeinsam auf den 40. Geburtstag von Ehemann Marcus in dieser Woche an, dann folgte der Sieg von Maria. "Es ist vielleicht das letzte mal hier und da haben wir uns gesagt, schauen wir, dass wir uns ne schöne Woche machen." Der Erfolg vom Freitag passte da perfekt.


      Quelle: sport.de


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      Neureuther und Luitz in Top-10 - Ligety siegt

      Dauersieger Ted Ligety war wieder nicht zu schlagen, für die große Überraschung sorgte sein Landsmann. Bode Miller ließ in seinem Comeback-Winter als Zweiter in Beaver Creek mit seinem besten Riesenslalom-Resultat seit sechs Jahren aufhorchen.

      "Er war schon super schnell im Training, aber ich habe trotzdem nicht im Rennen damit gerechnet", erklärte Ligety und freute sich in der amerikanischen Heimat über den achten Sieg in den vergangenen zehn Riesentorlauf-Rennen. "Das ist absolut cool vor den eigenen Fans zu triumphieren." Stark als Team zeigten sich die deutschen Herren: Felix Neureuther (7.), Stefan Luitz (9.) und Fritz Dopfer (16.).

      Neureuther kämpfte sich mit der drittbesten Laufzeit des Finales um acht Plätze vor. "Das war schon wesentlich besser als der erste Lauf. Ich habe einfach mehr Risiko genommen", sagte Neureuther und nimmt Selbstvertrauen nach Europa mit. Luitz, der in diesem Winter nach einem Kreuzbandriss zurück ist, verbesserte sich um einen Rang und Dopfer gar um elf Ränge. Es waren die ersten Top-10-Platzierungen der deutschen Alpin-Herren im Olympia-Winter. "Die Jungs haben ganz schön was drauf gelegt als Team", betonte Alpindirektor Wolfgang Maier.

      Schneller als Neureuther im zweiten Lauf waren nur die beiden Amerikaner unterwegs. "Ich bin sehr zufrieden. Meine Zielsetzung war klar, das habe ich umgesetzt", betonte Miller und holte sich ein Küsschen von der Ehefrau ab. Ligety schritt im Ziel ein paar Meter auf den Landsmann zu und umarmte diesen. "Es ist großartig, toll, dass noch ein Amerikaner da ist, der mich pusht", befand Ligety. Der viermalige Weltmeister Miller hatte die gesamte vergangene Saison wegen Knieproblemen pausiert - und ist jetzt enorm stark zurück.


      Quelle: sport.de


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      Luitz Dritter in Val d'Isère: "Super happy"

      Stolz stand Stefan Luitz bei der Siegerehrung an der Seite von Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher.

      Neben dem im Weltcup zum 20. Mal erfolgreichen Österreicher durfte der 21-jährige deutsche Skirennfahrer in Val d'Isère als Dritter das zweite Podest seiner noch jungen Weltcup-Karriere bejubeln - und das Olympia-Ticket.

      "Ich bin jetzt super happy. Ich habe das Optimale rausgeholt", sagte der WM-Dritte mit der Mannschaft. Vor einem Jahr war Luitz in Frankreich noch sensationell von Platz 25 auf zwei und zu seinem Premieren-Stockerl gerast. Jetzt behielt er als Zweiter des ersten Laufs im Finale die Nerven.

      "Man steht da oben am Start und hat ewig Zeit, drüber nachzudenken", schilderte Luitz die "schöne Situation". Seine starke Vorstellung ließ die verletzungsbedingte Pause von Felix Neureuther in den Hintergrund rücken, dazu unterstrich Fritz Dopfer auf Rang zehn seinen Formanstieg. "Supercool für uns", sagte Alpindirektor Wolfgang Maier. "Beide haben auch die Olympia-Karte gezogen, das kann man nur loben." Nach Neureuther erfüllten die beiden Teamkollegen die nationale Norm für die Winterspiele. Zweiter wurde der Franzose Thomas Fanara. Sein nach dem ersten Lauf führender Teamkollege Alexis Pinturault fiel im Finale auf Rang vier zurück - und Luitz riss glücklich die Arme in die Höhe.

      Beim "sicher schwierigsten Riesenslalom seit langem", so Maier, ließ Luitz erneut sein großes skifahrerisches Talent erkennen. Eine "besondere Preisklasse" sieht der Alpindirektor beim WM-Zweiten der Junioren WM von 2010. Dabei ist der Sportler vom SC Bolsterlang gerade erst von einem Kreuzbandriss zurück, es war erst der vierte Weltcup nach der Verletzung. Eine so schnelle Rückkehr in die Spitze habe man im Herren-Rennsport selten, wenn es nicht gerade die Top-5-Athleten seien, sagte Maier. "Geniales Comeback von ihm", befand auch Dopfer. Die eigene Entwicklung gehe in die "richtige Richtung".

      Vielleicht auch ein Grund für die starke und schnelle Rückkehr von Luitz: Rund zwei Monate früher als sonst bei Verletzungen dieser Art kehrte er zusammen mit dem ebenfalls von einem Kreuzbandriss gestoppten Andreas Sander auf den Schnee zurück. So konnte die Muskulatur besser auf spezifische Belastungen vorbereitet werden, eine Knieorthese schützte das operierte Knie. Auch jetzt trägt sie der Technik-Spezialist noch. "Für mich ist das sehr wichtig", erklärte Luitz am Samstag.

      Zahlreiche Topfahrer wie der norwegische Super-G-Olympiasieger Aksel Lund Svindal oder US-Star Bode Miller schieden auf dem eisigen und steilen Hang im WM-Ort von 2009 aus. Selbst der amerikanische Weltmeister Ted Ligety, der acht der vergangenen zehn Riesentorlauf-Rennen gewonnen hatte, kam mit Startnummer 1 nicht ins Ziel. Das erste Aus im Riesenslalom für ihn seit viereinhalb Jahren.

      An diesem Sonntag steht in den Savoyen der Slalom auf dem Programm. Dort will auch Felix Neureuther am Start sein. Nach dem Einfahren soll entschieden werden, ob ein Renneinsatz möglich ist. Der WM-Zweite verletzte sich am Donnerstag bei einem Trainingssturz. Er zog sich Rückenprellungen und einen knöchernen Kapselausriss am rechten Daumen zu.


      Quelle: sport.de


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      Höfl-Riesch im Abfahrtstraining von Val d'Isère vorn

      Skirennläuferin Maria Höfl-Riesch ist einen Tag nach ihrem ärgerlichen Slalom-Aus von Courchevel beim Abfahrtstraining in Val d'Isère die beste Zeit gefahren. Vor dem Weltcup-Lauf an diesem Samstag legte die 29-Jährige die 2570 Meter in 1:49,30 Minuten zurück.

      Damit war sie 0,17 Sekunden schneller als die Österreicherin Anna Fenninger. Die Drittplatzierte Carolina Ruiz Castillo aus Spanien benötigte 26 Hundertstel mehr als Höfl-Riesch. Die Garmischerin war am Vortag beim Slalom-Weltcup durch ein auf der Piste liegendes Handy irritiert worden und nach einem Einfädler ausgeschieden. Ihr Einspruch war abgelehnt worden.

      Die Amerikanerin Lindsey Vonn kam bei ihrem Europa-Comeback nach einem Teilabriss des Kreuzbandes auf den zwölften Rang. Gina Stechert erreichte als zweitbeste Deutsche den 36. Platz. Michaela Wenig fuhr auf Rang 43.

      Beim Abfahrtstraining der Männer im italienischen Gröden erreichte Stephan Keppler als bester Deutscher Platz 22. Auf den norwegischen Spitzenreiter Aksel Lund Svindal hatte der viermalige deutsche Meister 2,20 Sekunden Rückstand. Tobias Stechert landete auf dem 20. Platz, Andreas Sander fuhr auf Rang 37.


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