Handball

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    There are 156 replies in this Thread. The last Post () by Laoghaire.

      WM-Coup: DHB-Team entzaubert Frankreich

      Olé, Alemania! Außenseiter Deutschland ist mit einer Handball-Gala gegen Frankreich als Gruppensieger in die K.o.-Phase der WM in Spanien gestürmt. Zum Abschluss der Vorrunde entzauberte der EM-Siebte in Barcelona den Titelverteidiger mit 32:30 (16:16).

      Durch den Überraschungssieg sicherte sich die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) Platz eins in der Gruppe A. Im Achtelfinale trifft das Team von Trainer Martin Heuberger am Sonntag in Barcelona auf den Vierten der Gruppe B. Dies ist entweder Island oder Mazedonien.

      Rund 11.500 Zuschauer feierten beide Mannschaften für ein hochklassiges Spiel. Zwei Tage nach dem vorzeitigen Achtelfinal-Einzug durch das 29:21 gegen Montenegro präsentierte sich der Weltmeister von 2007 weiter verbessert. Patrick Groetzki war bester Schütze im DHB-Team.

      Vor dem Frankreich-Spiel hatte Bundestrainer Martin Heuberger seine Schützlinge mit einem besonderen Bonbon erfreut. Statt Spielszenen führte er ein Video aus der Heimat vor, das Freunde und Verwandte der Spieler heimlich gedreht hatten. Jenny, Frau von Rückraumspieler Adrian Pfahl, wünschte ebenso viel Glück und Erfolg wie der verletzt zu Hause gebliebene Linksaußen Uwe Gensheimer.

      Die meisten Lacher erntete Christian Sprenger. Der aus der Nationalmannschaft zurückgetretene Rechtsaußen gab seinem Kieler Clubkollegen Patrick Wiencek mit auf den Weg: "Denke dran, abends keine Kohlenhydrate."

      Derart aufgemuntert stürzten sich die Spieler um Kapitän Oliver Roggisch in das vermeintlich ungleiche Duell mit dem Olympiasieger und Titelverteidiger. Während die deutschen Akteure in der Addition auf 1134 Länderspiele kamen, traten ihnen die Franzosen mit der Erfahrung aus 2331 Einsätzen gegenüber.

      Die Statistik aber spiegelte sich im Spiel nicht wider. Auf dem olympischen Parkett von 1992 schienen dem Außenseiter Flügel zu wachsen. Mutig und hochmotiviert agierte der EM-Siebte im Angriff und in der Abwehr. Keine Spur von übertriebenem Respekt vor den Franzosen. Nach der 5:4-Führung (7.) geriet die DHB-Auswahl zwar mit 5:8 (10.) ins Hintertreffen. Doch davon ließ sie sich ebenso wenig beeindrucken wie von zwei frühen Zeitstrafen für Abwehrchef Roggisch oder einer doppelten Unterzahl.

      Vielmehr überzeugte Heubergers Team spielerisch. Spielmacher Michael Haaß sorgte mit seinen Nebenleuten für flüssige Kombinationen, mit denen sie ein ums andere Mal die Defensive der Franzosen aushebelten. In der Begegnung auf Augenhöhe wechselten eine deutsche 11:9-Führung (17.) mit einem 11:13-Rückstand (22.). Und auch ein 14:16 (28.) machte der WM-Elfte trotz fünf Toren von Rückraum-Star Nikola Karabatic bis zum 16:16 zur Pause wieder wett.

      Der individuellen Klasse der Franzosen um Welthandballer Daniel Narcisse setzte die deutsche Mannschaft Kampfgeist, Entschlossenheit und Teamgeist entgegen. Mit drei schnellen Toren nach Wiederanpfiff setzte sich die DHB-Auswahl auf 19:16 (33.) ab. Doch reichte der Vorsprung gegen den ausgebufften Titelverteidiger nicht. Beim 21:21 (38.) war der Gleichstand wieder hergestellt. Als dann aber Martin Strobel mit einem Gewaltwurf zum 26:22 (45.) traf, herrschte ungläubiges Staunen im Rund des Palau Sant Jordi. Mit einer Umstellung in der Abwehr brachte Frankreich die Deutschen zwar kurz aus dem Konzept, konnte die Partie aber nicht mehr drehen.


      Quelle: sport.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      Nun Geheimfavorit: DHB-Auswahl im WM-Viertelfinale

      Die Bewegung war unnachahmlich, die Wirkung spielentscheidend: Silvio Heinevetter wehrte beim 18:16 spektakulär einen Konter ab.

      Danach ging ein Ruck durch die Mannschaft und die deutschen Handballer besiegten im Achtelfinale der WM Mazedonien mit 28:23 (13:9). Durch den Einzug ins Viertelfinale hat sich die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) in Spanien vom Außenseiter zum Geheimfavoriten gemausert. Nach dem fünften Sieg in der sechsten WM-Partie spielt das Team von Bundestrainer Martin Heuberger am Mittwoch in Saragossa um den Einzug ins Halbfinale. Den Gegner ermitteln Gastgeber Spanien und der EM-Zweite Serbien.

      Vor rund 8200 Zuschauern im Palau Sant Jordi war Stefan Kneer (5) bester Torschütze im deutschen Team, das sich am Freitag mit einem 32:30-Coup gegen Titelverteidiger Frankreich den Sieg der Vorrundengruppe A gesichert hatte.


      "Ich bin wirklich erleichtert", sagte Coach Heuberger. "Ich bin stolz auf die Mannschaft, die wirklich gefightet hat." Seine Schützlinge hätten die Arbeit auf dem Feld gemacht und "sich nicht aus der Ruhe bringen lassen". Zugleich aber stellte er auch klar, dass er seine Mannschaft noch nicht wieder in der Weltspitze sieht: "Wir dürfen nicht so vermessen sein, wieder alles hochzujubeln. Das ist ein langer Weg."

      Linksaußen Kevin Schmidt lobte einen "Super-Heinevetter im Tor" und unterstrich: "Das war die Grundlage." Und der so Gelobte erlaubte sich über seine spielentscheidende Glanztat einen Scherz. Er wurde gefragt, woran er in diesem Moment gedacht habe und antwortete: "Habe ich zu Hause das Licht ausgemacht? Und die Waschmaschine?"

      Die Mazedonier hatten auf dem Weg nach Barcelona eine Odyssee zu bewältigen. Wegen Unwetterschäden an der Bahnstrecke von Sevilla nach Madrid ist der EM-Fünfte auf Umwegen in den Achtelfinal-Spielort umgezogen. Statt wie geplant mit dem Zug direkt von Sevilla in die den Spielort zu reisen, musste das Team um Torjäger Kiril Lazarov zunächst mit dem Bus nach Córdoba reisen. Erst von dort fuhr nach mehrstündiger Wartezeit der Schnellzug nach Barcelona. So kamen die Mazedonier erst gegen 20.00 Uhr im Mannschafts-Quartier an.

      Im Stil einer routinierten Mannschaft startete die DHB-Auswahl in die Partie gegen Mazedonien. Im Gegensatz zum knappen 24:23-Erfolg vor Jahresfrist bei der EM in Serbien war das Team um Kapitän Oliver Roggisch von der ersten Minute an Herr der Lage. Der Abwehrchef eröffnete mit einem Steal und dem anschließenden Konter den Torreigen. Danach enteilte der EM-Siebte gar auf 4:0 (7.).

      Insbesondere die Abwehr war einmal mehr Garant dafür, dass die Mazedonier nicht ihr Angriffsspiel aufziehen konnten. Roggisch und Co. verhinderten schnellfüßig und flexibel alle Kombinationsansätze des EM-Fünften, dessen Rekord-Torjäger Lazarov in der ersten Halbzeit nur sporadisch zum Zuge kam. Und wenn doch mal ein Wurf der Mazedonier auf deutsche Tor kam, verhinderte Heinevetter mit teils spektakulären Paraden einen Erfolg. Der Berliner meisterte in den ersten 30 Minuten 52 Prozent aller gegnerischen Torwürfe.

      Mit Geduld und Spielwitz agierte das Team in der Offensive. Beim 8:3 (17.) führte die DHB-Auswahl auch dank zahlreicher Konter mit fünf Toren. Dabei verkraftete die deutsche Mannschaft auch den Ausfall von Rückraumspieler Sven-Sören Christophersen, der nach einem Zusammenprall mit lädiertem Knie vom Platz musste. Dennoch erspielte sich der EM-Siebte einen 11:5-Vorsprung (23.) und ging mit einer 13:9-Führung in die Kabine.

      Nach dem 17:11 (37.) geriet das deutsche Angriffsspiel bedrohlich ins Stocken. Mazedonien nutzte die Schwächephase rigoros aus und verkürzte Tor um Tor. Erst beim 18:16 (43.) löste Heinevetter mit einem gehaltenen Konter wieder die Verkrampfungen. "Das war eine Mega-Parade", sagte Christophersen. Die Mannen um Spielmacher Haaß behielten die Nerven, zogen auf 21:16 (47.) davon und gewannen verdient.


      Quelle: sport.de


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      WM: DHB-Team trifft auf Spanien

      Die spanische Nationalmannschaft hat bei der Handball-WM im eigenen Land mühelos das Viertelfinale erreicht und trifft dort auf die DHB-Auswahl. Im Achtelfinale besiegten die Spanier das Team aus Serbien 31:20. Überragender Akteuer bei Spanien war Rechtsaußen Albert Rocas, der sieben Treffer erzielte.

      Martin Heuberger hat enormen Respekt vor dem WM-Viertelfinal-Gegner. "Spanien war einfach dominant in der Abwehr", sagte der Handball-Bundestrainer über die Leistung der Spanier. "Und im Angriff spielen sie souverän", so Heuberger.

      DHB-Kapitän Oliver Roggisch ist schon richtig heiß auf die Partie: "Gegen den Gastgeber in einer ausverkauften Halle - das ist sensationell. Da freuen wir uns tierisch drauf."

      Auch die Slowenen erreichten die Runde der besten Acht. Gegen Außenseiter Ägypten setzte sich Slowenien souverän 31:26 durch und muss nun gegen Russland ran.

      Quelle: sport.de


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      Gelingt Heubergers Jungs das Wunder von Sarogassa?

      Seit 1990 gab es bei Weltmeisterschaften fünf Begegnungen des DHB-Teams mit Spanien, vier Mal setzten sich die Iberer durch. 2007 dagegen gewann das deutsche Team auf dem Weg zum Titel, auch im Viertelfinale übrigens. Auch in der Runde der letzten Acht traf man in Athen 2004 aufeinander, damals kamen die Deutschen ins olympische Halbfinale, holten schließlich Silber.


      Drei Spieler sind bei den Spaniern noch übrig mit mehr als 100 Länderspielen, angeführt vom weit über 200-fachen Nationalspieler Alberto Entrerrios. Aber die Erfahrung der Gastgeber ist insgesamt natürlich immer noch enorm, von der Qualität ganz abgesehen. Gleich sieben Ausgewählte sind beim FC Barcelona aktiv, drei bei HBC Nantes, jeweils zwei bei Atletico Madrid und Paris St. Germain. Die erstarkende französische Liga hat also auch hier Einzug gefunden. Aus der Bundesliga haben wir heute Kreisläufer Gedeon Guardiola vom Tabellenführer Rhein-Neckar Löwen zu erwarten.


      Die deutsche Mannschaft hängt in den letzten Jahren etwas hinterher, der Weltmeister-Titel 2007 ist verblasst. Bei der WM 2011 wurde man Elfter, die EM 2012 wurde als Siebter abgeschlossen, so wurde auch Olympia verpasst.


      Der spanische Gastgeber war Weltmeister 2005 und holte bei den Titelkämpfen vor zwei Jahren in Schweden Bronze. Danach folgten ein vierter Platz bei der EM im letzten Jahr und ein etwas enttäuschender siebter Rang in London bei den olympischen Spielen.


      Auch das deutsche Team hat eine Niederlage auf dem Konto, dies passierte gegen Tunesien. Aber die weiteren Siege gegen Brasilien, Argentinien, Montenegro und vor allem Titelverteidiger Frankreich langten dennoch zum Gruppensieg. Im Achtelfinale setzte man sich dann mit 28:23 gegen Mazedonien durch.


      Die Spanier bezwangen in der Vorrunde Algerien, Ägypten, Austrralien und Ungarn, bevor es zum Abschluss ein 25:27 gegen Gruppensieger Kroatien gab. Daher wurden sie nur Gruppenzweiter und hängen sozusagen ungeplant in Aragonien fest. Immerhin konnte hier im Achtelfinale ein mehr als souveräner 31:20-Sieg über Serbien gefeiert werden.


      Ausscheiden und Heimreise oder der Umzug nach Barcelona und die Aussicht auf die Finalspiele. Das gilt heute hier in Zaragoza für beide Mannschaften.


      Quelle: sport.de


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      Re: Handball

      Auch wenn es letztlich nicht ganz gereicht hat, unsere Jungs waren eine echt Bereicherung für die WM. Ihre Zeit wird noch kommen. 8-)


      "Die Geschichtsschreiber aus England werden mich einen Lügner nennen, aber Geschichte wird von jenen geschrieben, die ihre Helden gehängt haben."

      Re: Handball

      Wie recht du hast. Da stimme ich dir voll und ganz zu. Das waren da - mal abgesehen von den letzten Minuten - zwei völlig gleichwertige Mannschaften, die da auf dem Platz standen. Diese Mannschaft, auf die vor der WM kein Pfifferling gegeben wurde, hat solch renomierten wie Frankreich und Spanien doch glatt gezeigt, wo der Hammer hängt. Bravo. Das habt ihr gut gemacht, Jungs. :D


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      Re: Handball

      Wieder die verfluchten Spanier!

      Der WM-Traum ist zerplatzt. Mit 24:28 verliert Deutschland gegen Gastgeber Spanien – raus im Viertelfinale.

      Immer diese verfluchten Spanier!

      Die vermasseln uns ja schon im Fußball die Turniere (EM-Finale 2008, WM-Halbfinale 2010). Jogi Löw und Jürgen Klopp hatten in einem Motivationsfilm den Handballern noch Mut gemacht, gesagt, dass die Handballer es besser machen als die Fußballer. Stimmte leider nicht...

      Hier weiterlesen: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.bild.de/sport/mehr-sport/deutsche-handballnationalmannschaft/viertelfinale-deutschland-spanien-spielbericht-28219108.bild.html">http://www.bild.de/sport/mehr-sport/deu ... .bild.html</a><!-- m -->

      Quelle: bild.de

      Re: Handball

      Diese Meinung teile ich. Aber ich habe mich unbändig darüber gefreut, dass die Franzosen gegen Kroatien rausgeflogen sind. :mrgreen:


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      Traumfinale: Dänemark und Spanien spielen um WM-Titel

      Das Traumfinale der Handball-WM ist perfekt: Europameister Dänemark und Gastgeber Spanien spielen um den Titel. Der WM-Zweite Dänemark gewann am Freitag in Barcelona sein Halbfinale gegen Kroatien unerwartet souverän mit 30:24 (14:11).

      Vor rund 14.000 Zuschauern im Palau Sant Jordi warf Anders Eggert von der SG Flensburg-Handewitt neun Tore. Kroatien hatte in Damir Bicanic (6) seinen besten Werfer. Zuvor hatte Spanien im ersten Halbfinale Slowenien dank einer Steigerung in der zweiten Halbzeit mit 26:22 (13:12) bezwungen und das Finale am Sonntag (17.15 Uhr) erreicht. Vor 16.500 Zuschauern im Palau Sant Jordi warf Joan Canelles (5) die meisten Tore für den Weltmeister von 2005. Gasper Marguc traf siebenmal für Slowenien.

      Das Spiel um Platz drei zwischen Kroatien und Slowenien findet an diesem Samstag (19.00 Uhr/Sport1) statt. Die deutsche Mannschaft war im Viertelfinale an Spanien gescheitert und am Donnerstag als WM-Fünfter abgereist.

      Zwei Tage nach dem 28:26 im Viertelfinale gegen Ungarn präsentierte sich Dänemark in Spielfreude. Scheinbar mühelos erspielte sich der Europameister eine 6:1-Führung (10. Minute) gegen die Kroaten, die in der Vorrunde Gastgeber Spanien die einzige Turnier-Niederlage zugefügt und im Viertelfinale Titelverteidiger Frankreich ausgeschaltet hatten. Von diesem Vorsprung zehrten die Dänen bis kurz vor der Pause, ehe Kroatien auf 11:14 verkürzen konnte. Die Kroaten gaben danach nicht auf, kamen aber nie näher als auf zwei Tore heran.

      Im ersten Spiel der Vorschlussrunde tat sich Spanien eine Halbzeit lang schwer gegen den Außenseiter. Nach einer scheinbar komfortablen 12:7-Führung (23.) schmolz der Vorsprung bis zur Pause auf 13:12. Nach dem 15:14 (40.) erzielten die Slowenen aber neun Minuten lang kein Tor mehr, weil sie gegen die Abwehr der Spanier keine Mittel fanden. Der Gastgeber nutzte dies und sorgte spätestens beim 21:14 (48.) für klare Verhältnisse.


      Quelle: sport.de


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      Re: Handball

      Zum dritten Mal Dritter: Kroatien gewinnt WM-Bronze

      Kroatiens Handballer haben bei der WM in Spanien die Bronzemedaille gewonnen. Angeführt vom überragenden Hamburger Domagoj Duvnjak bezwang der Olympia-Dritte in Barcelona im "kleinen Finale" Slowenien mit 31:26 (14:13).

      Damit sicherte sich Kroatien nach EM und Olympia 2012 zum dritten Mal in Serie Bronze. Vor rund 10.000 im Palau Sant Jordi glänzte neben dem achtfachen Torschützen Duvnjak Rechtsaußen Ivan Cupic mit acht Toren. Cupic schied kurz vor Schluss mit einer Schulterverletzung aus. Slowenien verlor Marko Bezjak in der 41. Minute durch Rot wegen groben Foulspiels.

      Das Finale bestreiten Gastgeber Spanien und Europameister Dänemark. Die deutsche Mannschaft hatte nach einer Niederlage im Viertelfinale gegen Spanien den fünften Platz belegt.

      Kroatien und Slowenien boten sich eine Halbzeit lang ein Duell auf Augenhöhe. Kroatien verschaffte sich beim 6:4 (11.) erstmals einen Zwei-Tore-Vorsprung, den Slowenien jedoch immer wieder wettmachte. Nach dem Wiederanpfiff sorgte Kroatien für die Vorentscheidung. Mit sieben Treffern in Serie setzte sich der Olympia-Dritte auf 21:14 (38.) ab und gewann sicher.

      Quelle: sport.de

      Unter Zugzwang: DHB-Team mit Frust gegen Tschechien

      Das Rückspiel gegen Tschechien kommt schnell. Steffen Weinhold und seinen Team-Kollegen in der deutschen Handball-Nationalmannschaft ist das nur recht.

      "Das ist ganz gut, weil wir dann eine Portion Frust und Wut reinwerfen können", sagte der Linkshänder von der SG Flensburg-Handewitt, als die schmerzliche 22:24-Niederlage in Brünn besiegelt war. Wenn am Sonntag im westfälischen Halle die Tschechen zum Rückspiel in der EM-Qualifikation antreten müssen, dann könne man die Scharte schnell wieder auswetzen, so der Flensburger. "Ich bin überzeugt, dass wir die zwei Punkte holen."

      Aber nur bei einem Sieg mit mindestens drei Toren Vorsprung hätte die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) vor den letzten Partien in Montenegro und gegen Israel es noch selbst in der Hand, die EM im kommenden Januar in Dänemark als Teilnehmer zu erleben.

      An Weinhold, der neben seinem Job als Handballprofi internationales Management studiert, hatte es wieder einmal nicht gelegen. Mit seinen ansatzlosen Schlagwürfen, meist verdeckt angelegt, düpierte er den starken tschechischen Torwart Petr Stochl von den Füchsen Berlin. Neun Feldtore gelangen dem 26-Jährigen auf diese spektakuläre Weise.

      Aber natürlich war Weinhold hinterher traurig. Die tobende Kulisse, sagte er, habe keine Rolle gespielt, das seien doch alle gewohnt. Wie Bundestrainer Martin Heuberger machte er den Angriff als Kernproblem des deutschen Spiels aus. "Wir haben einfach den Druck im Angriff nicht aufrechterhalten können. Es fiel uns immer schwerer, gegen die 6:0-Abwehr der Tschechen anzukämpfen. Und wir haben zu viele Chancen liegen lassen. Das ist dann in der Summe zu viel."

      Wichtige Lösungsansätze für das Rückspiel hatte Weinhold schon in den Katakomben der Mestska Hala in Brünn parat. "Wir müssen von der Spielanlage breiter spielen und unsere Außen besser einbinden", sagt der Linkshänder, der schon bei der WM in Spanien der stärkste deutsche Rückraumspieler war. "Und wir müssen konsequenter unser größtes Plus, das Tempospiel, durchziehen."

      Vor allem dafür ist Weinhold mit seiner Übersicht und Handlungsschnelligkeit prädestiniert. "Steffen hat sich bei der WM in Spanien zum absoluten Leistungsträger entwickelt", hatte Heuberger schon zuvor seinen Musterschüler gelobt. "Er ist ein ruhiger und sachlicher Typ. Er geht im Angriff auch dahin, wo es wehtut. Für uns ist er da unersetzlich." Weinhold sucht stets den Kontakt zu den Abwehrspielern, verliert aber fast nie den Ball. Wenn er das Tor nicht trifft, gibt es meistens Freiwurf.

      Obwohl sich auch Weinhold in Brünn ein paar Schnitzer in der Abwehr leistete, lobt der Bundestrainer den in Fürth geborenen Linkshänder auch hier. "Auch in der Abwehr ist Steffen sehr stark", sagt Heuberger über den Spätentwickler. "Steffen war in meinen Augen schon immer ein Top-Spieler, ist aber immer ein bisschen verkannt worden." Speziell die Fähigkeit Weinholds, auch auf der Spielmacherposition agieren zu können, mache ihn so wertvoll, so Heuberger. Aber in Halle wird er vorwiegend auf der Shooter-Position im rechten Rückraum zum Einsatz kommen. Zu sehr ist die Nationalmannschaft derzeit auf Weinholds Tore angewiesen.


      Quelle: sport.de


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      Sigurdsson hat bei der Handball-WM einen Dauerarbeitstag

      Doha.
      Dagur Sigurdsson bestreitet in Katar seine erste Handball-WM als Bundestrainer. DHB-Präsident Bauer ist schon jetzt begeistert von dem Isländer.

      Nach einer knappen halben Stunde Training in der nagelneuen Lusail Multipurpose Hall wurde Dagur Sigurdsson warm. Die Trainingsjacke noch schnell ausgezogen, dirigierte er die Spieler im roten Deutschland-Trikot über das Feld. Spätestens in dem Moment war allen klar: Mit dem Auftakttraining am Mittwoch hat für die deutschen Handballer bei der WM in Katar der Ernst begonnen. "Man hat gespürt, dass es die erste Trainingseinheit nach der Reise war. Wir haben noch einen Tag, um uns fit zu machen für das erste Spiel", sagte Sigurdsson im Anschluss im Kabinengang der riesigen Arena. In dem Neubau bestreitet die deutsche Mannschaft ihr erstes Spiel am Freitag (17 Uhr / Sky) gegen Polen.

      Fünf Jahre nach der Heim-EM als Österreichs Nationalcoach steht Sigurdsson in Doha vor seinem Weltmeisterschafts-Debüt. Die Herausforderung für den Isländer ist groß. Dennoch hält sich seine Anspannung in Grenzen. "Bis jetzt spüre ich das noch nicht so. Vielleicht, wenn man mittendrin ist. Aber jetzt bin ich noch in der Vorbereitungsphase. Wenn dann die Spiele anfangen, kommt das Wettkampfgefühl", so der 41-jährige. Ihm ist klar, dass er nun über Wochen unter Strom steht. "Ich weiß, das wird ein Dauerarbeitstag."

      Sigurdsson in Doppelfunktion

      Als Aktiver hat der einstige Spielgestalter weit mehr Turniererfahrung, war mit Island WM-Fünfter 1997 und Olympia-Neunter 2004. Nun lenkt er das Team allerdings nicht auf dem Spielfeld, sondern vom Rand aus. Und was er bislang von dort aus gesehen hat, stimmt ihn zuversichtlich. "Die gehen die Aufgabe positiv an. Das ist wichtig für mich", sagte Sigurdsson.

      Seit August vorigen Jahres ist der Isländer Bundestrainer. Er löste Martin Heuberger ab, dessen Vertrag nach der sportlich verpassten WM-Qualifikation nicht verlängert wurde. Noch bis Ende der Saison ist er zudem in Doppelfunktion Coach des DHB-Pokalsiegers Füchse Berlin. An seinen Club aber denkt er derzeit nicht. "Ich konzentriere mich jetzt natürlich auf diese Aufgabe. Ich bekomme immer die Nachrichten aus Berlin. Da brauche ich mir keine Sorgen zu machen", sagte er.



      Mannschaft hat neuen Geist bekommen´

      Aus Sicht der Verbandsführung ist Dagur Sigurdsson ein Glücksfall. Schon, weil er als Bundestrainer in acht Spielen nur eine, und dann auch nur knappe 24:25-Niederlage gegen seine Landsleute zu Buche stehen hat. "Er ist jemand, der kein Wort zu viel verliert. Er ist Vorbild. Er hat einen klaren Plan", urteilte Bernhard Bauer, Präsident des Deutschen Handballbundes (DHB). Und weiter: "Ich glaube, die Mannschaft hat - so sehr ich Martin Heuberger geschätzt habe - einen neuen Geist bekommen. Und dieser Geist kommt aus dem Kopf von Dagur und strahlt in die Mannschaft aus. Das ist der frische Wind, den wir uns erhofft hatten."

      Trotz der großen Erwartungshaltung an ihn und seine Mannschaft wirkt Sigurdsson auch in Doha gelassen. "Ich bin immer unten. Ich brauche nicht runterzukommen", sagte er. Seine Spieler hatten direkt nach der Ankunft am Dienstagabend noch ein Kraft- und Ergometertraining absolviert, er hat Spiele analysiert und die Trainings vorbereitet. "Der Trainer ist genau wie jeder andere voll fokussiert auf die WM", sagte Teammanager Oliver Roggisch, "wir haben alle riesigen Bock auf die WM." (dpa)

      Quelle

      Die Handballer sind doch nur über eine Wild Card bei der WM gelandet, nicht wahr? Qualifziert hatten die sich nicht.


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      Handball-WM: HBL-Spitze fordert Viertelfinale

      Die Spitze der Handball-Bundesliga (HBL) hat den Druck auf die deutsche Nationalmannschaft unmittelbar vor deren WM-Auftakt erhöht und das Erreichen des Viertelfinales gefordert.

      „Das Ergebnis dieser Weltmeisterschaft wird wegweisend für den deutschen Handball sein“, sagte HBL-Präsident Uwe Schwenker vor dem Turnierstart des DHB-Teams am Freitag (17 Uhr/Sky) gegen Polen: „Deswegen ist es an der Zeit, dass sich unser Nationalteam mit einer guten Platzierung zurückmeldet. Darunter verstehe ich, dass in Katar das Viertelfinale erreicht wird.“

      Diese Platzierung wäre deswegen so wichtig, da die Mannschaften, die bei der WM am Ende auf den Plätzen zwei bis sieben landen, in die drei Olympia-Qualifikationsturniere im Frühjahr 2016 einziehen. „Die Vorbereitung hat gezeigt, dass wir die Chance haben, dieses Ziel zu erreichen“, sagte Schwenker. Ein gutes Ergebnis wäre ein Teilerfolg „unserer Roadmap. Diese ist darauf ausgerichtet, dass unsere Nationalmannschaft in vier bis fünf Jahren wieder zur Weltspitze zählt und realistische Chancen hat, Medaillen bei großen Turnieren zu gewinnen.“

      HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann erwartet angesichts der bevorstehenden Frauen-WM 2017 und Männer-WM 2019 in Deutschland eine „steigende Aufmerksamkeit für unseren Sport. Dazu muss das Nationalteam in Katar ab Freitag einen Beitrag leisten.“

      Die Bundesliga-Klubs würden dies durch eine spannende Meisterschaft, durch kontinuierliche Titelgewinne auf internationaler Ebene und durch intensive Nachwuchsförderung bereits tun. Auf das Erreichen des Viertelfinals „könnten wir weiter aufbauen. Immerhin haben wir in den kommenden Jahren die Chance und das Ziel, die Lokomotive Handball so richtig auf Fahrt zu bringen“, sagte Bohmann.

      Neben Polen trifft Deutschland in der Vorrundengruppe D auf Russland (18. Januar), Vize-Weltmeister Dänemark (20. Januar), Argentinien (22. Januar) und Saudi-Arabien (24. Januar). Die ersten vier Teams jeder Gruppe qualifizieren sich für das Achtelfinale. Die Runde der letzten 16 ist das erklärte Minimalziel beim Deutschen Handballbund (DHB).

      Quelle

      DHB-Vizepräsident Hanning: "WM-Halbfinale wäre ein Traum"

      Köln.
      Für den Vizepräsident des Deutschen Handballbundes Bob Hanning ist ein Achtelfinaleinzug der deutschen Handballer bei der WM in Katar ein Muss.

      Verbands-Vizepräsident Bob Hanning erwartet von Deutschlands Handballern bei der Weltmeisterschaft vom 15. Januar bis 1. Februar in Katar mindestens das Erreichen der Top-16-Runde. "Ins Achtelfinale müssen wir, das Viertelfinale wäre ein Erfolg", sagte der DHB-Funktionär. "Das Halbfinale wäre ein Traum", ergänzte Hanning im "Kölner Stadt-Anzeiger" am Dienstag.

      Hanning zeigte sich wegen der zunehmenden Professionalisierung des Nationalmannschafts-Umfelds zuversichtlich, dass seine Vorgaben in Katar positiv umgesetzt werden können. "Und ich bin mir auch sicher, dass Dagur Sigurdsson uns als Trainer voranbringt", sagte Hanning über den isländischen Nachfolger von Martin Heuberger.

      Sport und keine Politik

      Mit öffentlichen Äußerungen zum WM-Austragungsort Katar wollen sich Hanning und die Mitverantwortlichen des Deutschen Handballbundes (DHB) zurückhalten. "Das heißt nicht, dass wir politisch uninteressiert sind, aber unser Kerngeschäft ist Sport. Um Politik zu machen, haben wir eine Regierung gewählt", meinte der DHB-Vizepräsident. Hanning empfiehlt, die WM in Katar "wertfrei" anzugehen. (dpa)

      Quelle

      Favoriten, Regeln und Ziele - Die Handball-WM im Überblick

      Doha.
      Die deutschen Handballer haben keine Titelambitionen für die WM in Katar, nur die Qualifikation für die Olympischen Spiele soll geschafft werden.

      Einen ersten Vorgeschmack auf die WM bekamen die deutschen Handballer schon in Frankfurt am Main. Mit einer Maschine der in Doha beheimateten Qatar Airways reiste der Tross des Deutschen Handballbundes (DHB) am Dienstag zum Turnier in Katar. Vom 15. Januar bis 1. Februar wird bei in dem Emirat der Nachfolger von Titelverteidiger Spanien gesucht. Die wichtigsten Fakten über die WM im Überblick.

      Wie hat sich die deutsche Mannschaft für die WM qualifiziert?

      Eigentlich gar nicht. Unter Bundestrainer Martin Heuberger verlor das Team beide Playoff-Spiele gegen Polen (24:25; 28:29). Doch der Weltverband IHF vergab eine Wildcard an die DHB-Auswahl als bestes Team der WM 2013, das sich nicht qualifizierte. Deutschland hatte in Spanien Platz fünf belegt.

      Wir kam es zu dieser Wildcard?

      Die IHF hat Australien ausgeschlossen. Dies tat sie mit der Begründung, dass Ozeanien keinen anerkannten Kontinentalverband hat. Dies sei den Australiern bereits vor den für ungültig erklärten Qualifikationsspielen mitgeteilt worden. Das Verfahren ist jedoch nicht nur wegen seiner Intransparenz umstritten. Schließlich hatte Australien zuvor an sieben Weltmeisterschaften teilgenommen (1999; 2001 bis 2013).

      Kam so etwas schon einmal vor?

      Nein, es ist ein Novum, dass eine Wildcard vergeben wurde. Allerdings war es nicht das letzte Mal. Auch Island und Saudi-Arabien rückten auf Beschluss des Weltverbandes nach. Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate hatten aus politischen Gründen zunächst zurückgezogen, nach Lösung der Probleme aber wieder teilnehmen wollen. Das ließ die IHF nicht zu. Warum aber der Sechste der Asienmeisterschaft und nicht Südkorea als Fünfter sowie Island als Nummer Eins einer Europa-Rangliste statt zum Beispiel Asiens Nummer sieben Kuwait nachrückten, ist unklar.

      Worum geht es bei dieser WM?

      In erster Linie natürlich um den Weltmeister-Titel. Zugleich aber haben auch die anderen Treppchenplätze eine große Bedeutung. Denn neben dem Titelträger qualifizieren sich auch der Zweite und Dritte für die kommende WM 2017 in Frankreich. Sollten die Franzosen das Halbfinale erreichen, sind es gar die ersten Vier. Zudem lockt die Qualifikation für Olympia. Der Weltmeister ist 2016 in Rio dabei. Die Teams auf den Rängen zwei bis sieben qualifizieren sich für Ausscheidungsturniere. "Platz sieben wäre optimal. Einen olympischen Platz nehme ich immer", sagte Bundestrainer Dagur Sigurdsson.

      Welche Ziele hat die deutsche Mannschaft?

      Nach den Querelen im Vorfeld sind die Ansprüche bescheiden. Offiziell heißt es, das Achtelfinale sei Pflicht. Doch intern ist auf jeden Fall der siebte Rang im Visier, um für Olympia in Rio nicht den vagen Weg über die EM 2016 in Polen einschlagen zu müssen.

      Sind die deutschen Spiele im Fernsehen live zu sehen?

      Nach langem Hin und Her: ja. Der Bezahlsender Sky hat die Rechte erworben. Damit sind erstmals Handball-Spiele von einer WM oder EM nicht im frei empfangbaren TV zu sehen. Die Verhandlungen von ARD und ZDF mit Rechteinhaber beIN Sports waren gescheitert. Die Tochtergesellschaft des katarischen TV-Imperiums Al Jazeera hatte die Rechte für 80 Millionen Euro gekauft.

      Nach welchem Modus wird gespielt?

      Die 24 Mannschaften spielen zunächst in den vier Gruppen A bis D die Vorrunde aus. Danach folgt die K.o.-Phase: Die jeweils ersten vier Teams der Gruppe erreichen das Achtelfinale. Dort geht es mit Überkreuzvergleichen der Staffeln A/B und C/D weiter. Das heißt: Der Erste der Gruppe A spielt gegen den Vierten der Gruppe B, der Dritte gegen den Zweiten. Die Sieger kommen ins Viertelfinale, die Verlierer fahren heim. Die Viertelfinal-Gewinner ziehen ins Halbfinale ein, die Unterlegenen spielen in der Platzierungsrunde um die Ränge fünf bis acht. Die acht Mannschaften, die das Achtelfinale verpassen, spielen im Presidents Cup um die Ränge 17 bis 24.

      Wer sind die Favoriten auf den Titel?

      Nach Experten-Meinungen kommt nur ein Quartett für Gold infrage: Titelverteidiger Spanien, Olympiasieger Frankreich, der WM-Zweite Dänemark und der WM-Dritte Kroatien. "Das sind die klassischen Favoriten. Und von diesen vieren... sage ich Dänemark", meinte Bundestrainer Sigurdsson.

      Welche Besonderheiten gibt es bei der WM in Katar?

      Zum ersten Mal seit 1958 wird bei den Männern eine WM in nur einer Stadt - Doha - ausgetragen. Zuletzt hatte es das bei den Frauen 2005 in St. Petersburg geben. Alle Spiele finden in nur drei Hallen statt: Ali Bin Hamad Al Attiya Arena (7700 Zuschauer), Lusail Multipurpose Hall (15 300) und Duhail Sports Hall (5500). Alle Hallen wurden für die WM neu gebaut - die Kosten sollen geschätzte 228 Millionen Euro betragen haben. Bei der WM in Katar - der vierten außerhalb Europas nach 1997 (Japan), 1999 (Ägypten) und 2005 (Tunesien) - sind mit 15 so viele Teams aus Europa vertreten wie noch nie. (dpa)

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      Deutschland bei der Handball-WM in Katar

      Jetzt geht‘s los! Mit dem Spiel von Gastgeber Katar gegen Brasilien beginnt heute (18.30 Uhr) die Handball-WM. Deutschland startet morgen (17 Uhr) gegen Polen in das Turnier.

      BILD beantwortet die wichtigsten Fragen und stellt die Stars des Teams vor. Einfach oben ins Video klicken!

      Welche Chancen hat die deutsche Mannschaft?

      Mit dem neuen Bundestrainer Dagur Sigurdsson (41/seit August im Amt) peilen unsere Handballer das Viertelfinale an. Bilanz des Isländers: acht Spiele, sechs Siege, je ein Unentschieden und eine Pleite. Verbandsboss Bernhard Bauer: „Das ist der frische Wind, den wir uns erhofft hatten.“

      Wer sind die deutschen Stars?

      Hier weiter: bild.de/sport/mehr-sport/handb…urnier-39341384.bild.html

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