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    There are 31 replies in this Thread. The last Post () by Fiona.

      Seitz holt Weltcup-Jackpot der Turnerinnen

      Erst macht sie große Kasse, dann will sie das Abitur packen. Auch ohne einen Start beim letzten Weltcup der Saison 2012/13 am Wochenende in Tokio hat Elisabeth Seitz den Mehrkampf-Jackpot der Turnerinnen sicher.

      "Da die Italienerin Vanessa Ferrari definitiv abgesagt hat, kann der Eli niemand mehr den Gesamtsieg streitig machen", bestätigte Wolfgang Willam, der Sportdirektor des Deutschen Turner-Bundes DTB, der Nachrichtenagentur dpa. Er ist im Weltverband FIG für die Weltcupserie zuständig.

      Der erstmals vergebene Jackpot nach der fünfteiligen Serie
      spült der 19-jährigen Abiturientin aus Mannheim 30.000 Schweizer Franken (24.600 Euro) in die Kasse, von denen laut Regelwerk 20 Prozent an ihre Trainerin Claudia Schunk gehen. Mit ihren bei den drei Weltcup-Starts in Stuttgart (2.), Glasgow (2.) und Worchester/USA (4.) erkämpften 125 Punkten ist die Olympia-Sechste am Stufenbarren von keiner in Tokio startenden Mehrkämpferin mehr von der Spitzenposition zu verdrängen.

      "Eine so große Überraschung war das ja nicht mehr, denn schon vorher war klar, dass Ferrari auch nur noch mit einem Super-Ergebnis an Elisabeth vorbeiziehen kann. Aber natürlich freuen wir uns sehr", meinte Trainerin Schunk. Durch ihre Spitzenplatzierungen bei den drei Weltcup-Starts kassierte ihr Schützling bereits 29.000 Franken (23.800 Euro), durch den Jackpot summieren sich die Gesamteinnahmen der Olympia-Sechsten in der Weltcup-Serie nun auf rund 43.500 Euro.

      Da Seitz nach den Osterferien vor ihren Abitur-Prüfungen steht und daher langfristig auf den Start in Tokio verzichtete, ist der Olympia-Zweite Marcel Nguyen der einzige deutsche Turner bei der letzten Veranstaltung der Serie. Der Stuttgarter hat den Jackpot wie Seitz aber gleichfalls vorzeitig sicher, da er bei den bisherigen vier Meetings jeweils auf dem Podest landete.

      Durch seine Weltcup-Erfolge in Stuttgart und Glasgow (je 12.200 Euro) und zwei dritte Ränge in New York und Worcester (je 6600 Euro) kommt Nguyen bereits vor dem abschließenden Wettkampf in Japan auf eine Gesamt-Ausbeute von über 56.000 Euro in dieser Weltcup-Saison - ein von deutschen Turnern bisher nie erreichtes Salär.

      Das Achter-Feld von Tokio hält jedoch starke Konkurrenz für den deutschen Olympia-Helden parat. Neben seinem im Klassement hartnäckigsten Konkurrenten Daniel Purvis (Großbritannien) sind auch der Olympia-Dritte Danell Leyva (USA), der Japaner Kazuhito Tanaka sowie der zuletzt in Worchester Zweitplatzierte Ukrainer Oleg Wernjajew am Start. Geturnt werden die ersten drei geräte am Samstag, am Sonntag fällt an Sprung, Barren und Reck die Entscheidung über den letzten Weltcup-Sieger der Serie.


      Quelle: sport.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      EM-Titelverteidigung ohne deutsche Mehrkampf-Stars

      Titelverteidiger Deutschland muss bei der EM-Mehrkampfentscheidung in Moskau voraussichtlich auf seine beiden Top-Turner Marcel Nguyen und Fabian Hambüchen verzichten.

      Das bestätigte Cheftrainer Andreas Hirsch in Kienbaum bei Berlin nach der internen Qualifikation für die Europameisterschaften vom 17. bis 21. April. "Er betreibt seit über einem Jahr beständig Mehrkampf, er ist langsam erschöpft", sagte Hirsch über Nyguyen.

      Mit dem Olympiazweiten, der am Wochenende in Tokio antritt, und dessen Trainer Waleri Belenki soll es noch einmal ein Strategiegespräch geben. In Deutschland könne man nicht einfach Medaillengewinner nachladen, meinte Hirsch: "Ich habe bloß die paar und die muss ich bei der Stange halten."

      Auch Hambüchen, Mehrkampf-Europameister von 2009, wird in der russischen Metropole wohl nicht an alle Geräte gehen können. Er hatte sich Mitte März eine Kapselverletzung am rechten Zeige- und Ringfinger zugezogen. "Sicherlich ist er für Barren dort noch nicht einsetzbar", sagte Hirsch. Es sei eben doch etwas anderes, ob man sich mit Riemchen an Ringen oder Reck festhalte oder nur mit der reinen Fingerkraft an einem Barrenholm. "An den anderen Geräten war er jedoch unbeeindruckt davon", erklärte er. Trainer und Vater Wolfgang Hambüchen meinte, die endgültige Aufstellung werde letztendlich am Abend vor dem Wettkampf gemacht.

      Auf der Kippe steht auch noch die Teilnahme von Matthias Fahrig. Der Hallenser hatte sich wie der Chemnitzer Andreas Bretschneider durch einen Sieg beim Challenge Cup in Cottbus qualifiziert. Allerdings klagte der frühere Boden-Europameister über einen Magen-Darm-Infekt. Somit könnte die Last der Titelverteidigung auf den Schultern des Hannoveraners Andreas Toba liegen.

      "Wir wollen ihn wahrscheinlich an allen sechs Geräten einsetzen", kündigte der Bundestrainer an, der die Entscheidung über den verbliebenen sechsten EM-Startplatz "bis in die Mitte der nächsten Woche hineinziehen" will. Bis dahin sollen Christopher Jursch (Cottbus), Ivan Rittschik (Chemnitz) und Waldemar Eichorn (Dillingen) noch um den letzten verbleibenden Platz kämpfen. Sollte Fahrig ausfallen, soll ein zweiter Nachwuchsturner die Chance bekommen.


      Quelle: sport.de


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      Nguyen turnt am ersten Finaltag auf Platz sechs

      Marcel Nguyen ist mittelmäßig in das Finale des Mehrkampf-Weltcups der Turner gestartet. Der Olympia-Zweite aus Stuttgart, der bereits als Gesamtsieger feststeht, belegte in Tokio nach Boden (14,950 Punkte), Pauschenpferd (13,700) und Ringen (15,025) Platz sechs.

      Führender im Feld der sieben Turner ist nach dem ersten Wettkampftag der Ukrainer Oleg Wernajew mit 45,025 Punkten. Der Amerikaner Danell Leyva hatte wegen einer Schulterverletzung kurzfristig passen müssen.

      "Die erste Hälfte des Wettkampfs ist für mich fehlerfrei gelaufen und ich bin bis dahin zufrieden. Entscheidend hier ist für mich aber am Sonntag meine im Hinblick auf die EM in Moskau veränderte Barrenübung", sagt Nguyen. Auch für Trainer Waleri Belenki steht der Barren im Mittelpunkt: "Wichtig ist für uns der neue Angang und der Tsukahara am Schluss der Übung", sagte er.

      "Ich werde noch einmal versuchen durchzuturnen und am Ende sehen, für welche Platzierung es reicht", sagte Nguyen. Bei den Frauen führt nach dem ersten Finaltag die Amerikanerin Peyton Ernst mit 29,300 Punkten. Die ebenfalls als Weltcupsiegerin feststehende Mannheimerin Elisabeth Seitz war nicht nach Japan gereist.


      Quelle: sport.de


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      Turnstar Nguyen freut sich über Rekordprämie




      Marcel Nguyen verfehlt das Podest, streicht aber eine Rekordprämie ein.

      Am Ende des Weltcup-Finals in Tokio hatte Marcel Nguyen allen Grund zum Strahlen. Mit umgerechnet rund 62.000 Euro nahm der Stuttgarter als Gesamtsieger den dicksten Scheck mit nach Hause, den je eine deutscher Turner verdient hat.


      Dass Nguyen vor 2000 Zuschauern im Metropolitan Komazawa Olympic Park zum ersten Mal in der Weltcupserie das Siegerpodest verpasste und am Ende nur noch auf Platz sechs landete, geriet eher zur Nebensache.

      "Vielleicht fehlte am Reck zum Ende ein bisschen die Konzentration, weil die Barrenübung nicht 100 Prozent gut gelaufen und die Chance auf einen Sieg in Tokio weg war", sagte DTB-Sportdirektor Wolfgang Willam, der den Wettkampf vor Ort verfolgte. Nach einem gelungenen Auftakt am Sprung (15,025 Punkte) hatte Nguyen an seinem Paradegerät Barren (15,075) am zweiten Tag noch einmal alles auf eine Karte gesetzt und den schwierigen Tsukahara-Abgang geturnt.

      Allerdings hatte er bei der Landung mit den Händen auf die Matte greifen müssen. Am Reck (13,500) schließlich griff er beim Kovacs-Salto daneben und reihte sich mit 87,275 Punkten am Ende des Starterfelds ein.

      Bester Mehrkämpfer von Tokio war der Ukrainer Oleg Wernajew mit 90,375 Punkten vor dem Japaner Ryohei Kato (90,175) und dem Briten Daniel Purvis (89,250). Bei den Frauen siegte die Japanerin Asuka Teramoto (56,825) vor der Amerikanerin Peyton Ernst (56,550) und der Kanadierin Elisabeth Black (55,900). Die Mannheimerin Elisabeth Seitz, die wie Nguyen schon vor Tokio als Weltcupsiegerin feststand, war wegen ihrer Abiturvorbereitungen nicht nach Japan gereist.

      Während Seitz auch die anstehenden Europameisterschaften in Moskau (17. bis 21. April) auslässt, steht für Nguyen nach seiner Rückkehr noch einmal ein Strategiegespräch mit Deutschlands Cheftrainer Andreas Hirsch an. Der 25-Jährige wird in der russischen Metropole wohl nur seine Titelverteidigung am Barren in Angriff nehmen.

      "Er hat fünf Mehrkämpfe in Folge geturnt, da ist er für die EM natürlich ein wenig ausgebrannt", sagte Willam und signalisierte Verständnis für eine solche Entscheidung. "Das ist natürlich eine gewisse Wertefrage, die wir diskutieren werden. Auf der einen Seite steht eine Europameisterschaft mit so gut wie keinem finanziellen Outcome für den Athleten, auf der anderen Seite steht eine finanziell attraktive Weltcupserie", sagte er. So durfte sich Nyguens Trainer Waleri Belenki auch noch rund 5000 Euro .


      Quelle: sport.de


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      Turner Rittschik komplettiert EM-Riege für Moskau

      Der Chemnitzer Ivan Rittschik komplettiert die deutsche Riege für die EM in Moskau vom 17. bis 21. April. Das teilte der Deutsche Turner-Bund (DTB) mit.

      Der 20 Jahre alte Nachwuchsturner wird demnach am Pauschenpferd in einer Mannschaft mit Marcel Nguyen (Stuttgart), Fabian Hambüchen (Wetzlar), Matthias Fahrig (Halle/Saale), Andreas Bretschneider (Chemnitz) und Andreas Toba (Hannover) sein internationales Debüt feiern.

      "Es ist klar, dass die beiden olympischen Medaillengewinner Nguyen und Hambüchen auch bei diesen Europameisterschaften unsere Favoriten sind", sagte Cheftrainer Andreas Hirsch. Doch weder Nguyen noch Hambüchen werden dort in die prestigeträchtige Mehrkampfentscheidung eingreifen. Während Nguyen sich nach der anstrengenden Weltcup-Serie auf Barren und Ringe beschränken wird, startet Hambüchen nach einer Kapselverletzung nur an Boden, Pauschenpferd, Ringen und Reck. Einziger Mehrkämpfer in Moskau wird laut Hirsch Andreas Toba sein.

      Nach Ansicht des Bundestrainers hat aber auch der Hallenser Matthias Fahrig bereits "bewiesen, dass seine Bodenübung eine Chance darstellt". Sein Team habe noch weitere gute Leistungen parat. "Aber dort kommt es dann auf Tagesform und die Ausführung an", erklärte er.


      Quelle: sport.de


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      Hambüchen trotz Fehlers vor Final-Einzug am Reck

      Es war eine winzige Unachtsamkeit. Doch Fabian Hambüchen ließ sich nicht erschüttern, turnte seine schwierige Reckübung durch und steht trotz eines Fehlers vor dem Einzug in das Reck-Finale bei der Turn-EM in Moskau.

      Beim Adler mit ganzer Drehung kam Hambüchen nicht über den Handstand hinweg und musste seine Übung in entgegengesetzter Richtung fortsetzen.

      "Wichtig war heute, ordentlich durchzukommen. Die Kampfrichter haben brutal gewertet. Der Fehler war nicht schön, aber er wirft mich überhaupt nicht um. Im Finale werden die Karten völlig neu gemischt", urteilte Hambüchen selbstkritisch. "Es war mein erster Wettkampf nach langer Zeit und da bin ich nicht unzufrieden." Zuletzt war der Hesse im November 2012 bei internationalen Wettkämpfen angetreten und hatte sich dann auf sein Studium an der Sporthochschule konzentriert.

      Die Kampfrichter zogen ihm ein Zehntel beim Ausgangswert und drei Zehntel für den Zwischenschwung ab, doch reichten 14,80 Punkte noch immer für Platz zwei nach dem zweiten von drei Durchgängen der Qualifikation am Mittwoch im Sportkomplex Olimpiski. An seinem Einzug in den Medaillenkampf am Sonntag werden auch die Turner des letzten Durchgangs kaum rütteln können. In Führung lag am Mittwoch der Kroate Marijo Moznik mit 15,008 Punkten.

      Am Pauschenpferd misslang Hambüchen gleich der erste Handstand, so dass er sich nicht auf dem Gerät halten konnte. Zuvor hatte er sich aber nicht viel Hoffnungen am "Zitterpferd" gemacht: "Hier bin ich nur Lückenfüller", gestand er sich ein. An den Ringen (6,0) und am Boden (5,9) reichte der Schwierigkeitsgrad noch nicht zum Erreichen der Finals. "Wenn ich am Boden den Tsukahara am Ende bringe, bin ich dabei. Aber das Risiko wollte ich heute nicht eingehen. Wichtiger ist es, gesund zu bleiben", meinte er.

      Einen durchwachsenen Mehrkampf turnte Andreas Toba, der mit 83,723 Punkten im Zwischenklassement den elften Platz innehatte, aber das Finale der besten 24 Allrounder erreichen wird. Bei seinem EM-Debüt leistete sich der Niedersachse einen gravierenden Patzer am Barren und konnte den Abstieg nur mit Mühe vermeiden. "Dazu kamen noch zu viele kleine Fehler, aus denen ich bis zum Finale lernen muss", meinte Toba, der als einziger Deutscher im Sechskampf startet. Seine Stärken hatte er beim Sprung und am Pferd.

      Die beiden deutschen Stars Hambüchen und Marcel Nguyen verzichten in Moskau auf den Mehrkampf.

      "Wir bewegen uns nicht im illusionären Bereich, nicht alle Finalwünsche gehen in Erfüllung", konstatierte Cheftrainer Andreas Hirsch. Andreas Bretschneider aus Chemnitz verpasste den Endkampf am Barren, lieferte aber eine passable Leistung ab. Am Sprung hatte ihn Hirsch wegen einer Verletzung am Syndesmoseband kurzfristig abgemeldet.


      Quelle: sport.de


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      EM-Debütantin Scheder greift nach EM-Medaille

      Sophie Scheder blickte ein wenig verschmitzt, die Augen verrieten ihre Freude. Die 16 Jahre alte Debütantin aus Chemnitz hat am Samstag die große Chance, als jüngste deutsche Turnerin seit 26 Jahren eine Medaille bei Europameisterschaften zu gewinnen.

      In der Qualifikation zeigte die Junioren-Europameisterin am Donnerstag in Moskau ihre Stufenbarren-Übung in bestechender Ausführung und erreichte als Überraschungs-Dritte mit 14,70 Punkten das Finale.

      Rundum zufrieden war sie aber dennoch nicht: "Ich habe meine Verbindungen nicht geschafft und daher Abzüge beim Ausgangswert erhalten. Jetzt weiß ich, was für Reserven ich noch für das Finale habe." Noch jünger war zuletzt 1987 die Berlinerin Dörte Thümmler, die im Alter von 15 Jahren ebenfalls in Moskau Bronze am Stufenbarren gewonnen hatte.

      Schon seit November vergangenen Jahres quält sich Sophie Scheder mit einem schmerzhaften Knochenödem in der Hüfte und startete daher in Moskau nur an ihrem Lieblingsgerät. "Es geht jetzt aber immer besser. Im Training habe ich schon wieder am Balken begonnen", berichtete sie nach ihrem starken Auftritt im Sportkomplex Olimpiski gelöst. Die beste Übung des Tages zeigte die russische Olympiasiegerin Alija Mustafina mit 15,025 Punkten.

      Ursprünglich sollte Scheder erst in der Abendgruppe gegen 20.00 Uhr starten, doch nach Intervention von Cheftrainerin Ulla Koch rutschte sie dann doch in den Auftakt-Durchgang. "Das war mir lieber. Denn ansonsten muss man den ganzen Tag die Konzentration hochhalten. Trotzdem war ich wahnsinnig aufgeregt", gestand die talentierte Barren-Spezialistin.

      Cheftrainerin Ulla Koch freute sich riesig, dass der Plan mit der Debütantin so glänzend aufgegangen war. "Es gibt jetzt für das Finale gar keinen Druck von mir. Sie soll einfach sauber durchturnen, der Rest kommt von ganz allen", meinte die Chefin.

      Mit den beiden anderen Turnerinnen der wegen zahlreicher Abitur- und Studienverpflichtungen völlig neu formierten deutschen Riege konnte Ulla Koch nicht so zufrieden sein. Dennoch wertete sie den Finaleinzug von Team-Küken Cagla Akyol mit 50,499 Punkten auf Platz 22 als respektablen Erfolg. Die 15-jährige türkischstämmige Turnerin war beim Abgang vom Stufenbarren auf dem Hinterteil gelandet. "Es war mein erster großer Wettkampf. Natürlich ärgern mich die Fehler, aber insgesamt bin ich dennoch nicht unzufrieden", sagte die Schülerin aus Heidelberg.

      Total enttäuschend verlief der Auftritt der erfahrenen Neu-Stuttgarterin Lisa-Katharina Hill, die nach Stürzen am Balken und Sprung mit 51,965 Punkten auf den 16. Platz kam, aber ebenfalls ins Finale des im Jahr nach Olympia weniger stark besetzten Allrounder-Feldes einzog. "Fehler passieren nun mal. Ich ärgere mich sehr, vor allem, weil ich am Barren als Zehnte das Finale so knapp verpasst habe", berichtete die 20-Jährige traurig.

      Beste Mehrkämpferin war zum Auftakt der Frauen-Wettbewerbe vor nur rund 1000 Zuschauern die Rumänin Larisa Iordache mit 57,198 Punkten, weil sich die russische Topfavoritin Alija Mustafina, die im Vorjahr in London vier olympische Medaillen gewonnen hatte, beim Balken zwei unfreiwillige Abstiege leistete.


      Quelle: sport.de


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      Verärgerter Nguyen zuversichtlich vor Barren-Finale

      Bei den beiden deutschen Top-Turnern Nguyen und Hambüchen war mit Beginn des nacholympischen Jahres Unwillen über Änderungen im Regelwerk zu spüren. Der glänzende Auftakt bei der EM in Moskau hat den Ärger etwas verrauchen lassen.

      So richtig möchte sich Marcel Nguyen noch immer nicht damit abfinden, dass seine silberne Olympia-Übung am Barren herabgestuft wurde. Im neuen Code d'Pointage des Turn-Weltverbandes FIG wird seine zweite Felge nicht mehr goutiert, was dem deutschen Olympia-Helden von London nicht einleuchten will. "Ich hatte eine Felge mit ganzer Drehung im Programm und eine mit halber Drehung. Das sind für mich zwei völlig verschiedene Elemente", schimpfte der sonst zurückhaltende Stuttgarter bei den Europameisterschaften in Moskau.

      Nach dem erreichten Finaleinzug bei der EM hat sich sein Unmut etwas gelegt. Nguyen baute seine Übung um, fügte eine zusätzliche Verbindung ein, die das Punkte-Minus kompensiert. Die Schwierigkeit 6,8 ist in Moskau wiederum die höchste des Feldes. "Ich bin heilfroh, dass ich mit der neuen Übung so durchgekommen bin. Jetzt ist ein wenig Druck weg. In Finale ist mehr möglich", meinte er nach dem vierten Platz im Vorkampf erleichtert. Dieser öffnet dem 25 Jahre alten Sportsoldaten die Tür zum Titel-Hattrick. Schon 2011 in Berlin und 2012 in Montpellier war Nguyen der beste Barren-Turner des Kontinents.

      Ähnlich benachteiligt fühlt sich Fabian Hambüchen durch das neue Regelwerk. "Für Kombinationen zwischen Drehungen und Flugelementen gibt es jetzt nur noch ein statt zwei Zehntel. Damit wurde meine Olympia-Übung von Ausgang 7,5 auf 7,2 zurückgestuft", bedauerte der Reck-Spezialist. Da im Gegensatz dazu die Kombination zweier Flieger nicht angetastet wurde, sieht Hambüchen seinen großen Rivalen, den Flug-Spezialisten Epke Zonderland im Vorteil. In London hatte der Niederländer mit seiner spektakulären Flugshow die Herzen der Turnfans erobert und zurecht Olympia-Gold gewonnen.

      Der "fliegende Holländer" fehlt in Moskau, so dass sich für Hambüchen die Möglichkeit zum vierten Reck-Titel bei kontinentalen Titelkämpfen nach 2005, 2007 und 2008 eröffnet. Dafür darf er sich im Finale aber nicht solch einen Fehler leisten wie zum Auftakt in der Qualifikation, als er für einen misslungenen Adler mit ganzer Drehung vier Zehntel Abzug bekam und als Fünfter ins Finale rutschte. Am Sonntag muss der kleine Hesse als dritter Turner eine Topleistung vorlegen. Titelverteidiger Emin Garibow als überlegener Gewinner des Vorkampfes (15,30 Punkte) geht vor heimischer Kulisse unmittelbar nach ihm ins Rennen.

      Doch Hambüchen hat noch höhere Schwierigkeiten in petto und kündigte an, notfalls auch das größere Risiko zu suchen, um auch beim seinem fünftem EM-Finale eine Medaille zu holen. "Im Finale werden die Karten neu gemischt", meinte er und war mit seinem ersten internationalen Wettkampf nach 165 Tagen Abstinenz wegen Studienverpflichtungen und seiner Fingerverletzung nicht unzufrieden.

      Die gravierendsten Einschnitte bringt das nun bis zu den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro gültige Punkte-Werk für die Sprungspezialisten mit sich. Alle Sprünge wurden um einen Zähler herabgestuft, um eine bessere Vergleichbarkeit mit den anderen fünf Geräten zu erzielen. "So lange das alle gleichermaßen betrifft, gibt es nichts zu meckern", meinte der beste deutsche Springer Matthias Fahrig. Der Hallenser zog in Moskau zum fünften Mal in eine EM-Finale beim Sprung ein. Aus Birmingham hatte er 2010 die Silbermedaille mitgebracht, in Mailand war er ein Jahr zuvor schon Dritter gewesen.

      Nachdem er am Samstag auch im Bodenfinale von Moskau steht, hat sich der 27-jährige Sportsoldat auch für den Sonntag einiges vorgenommen. "Ich werde den Doppelbück-Salto anbieten", kündigte er an, den Schwierigkeitsgrad beim ersten seiner zwei Sprünge noch einmal zu steigern, um die Podestplätze angreifen zu können. Die deutschen Asse haben sich für den Kampf um die Medaillen viel vorgenommen.


      Quelle: sport.de


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      Hambüchen jagt Giengers Rekord - Nguyen peilt Titel an

      Wer soll Fabian Hambüchen stoppen? Beim Internationalen Deutschen Turnfest geht der deutsche Vorturner auf Rekordjagd und könnte selbst Eberhard Giengers einst unerreichbar scheinende Meistermarke ins Wanken bringen.

      Im Mehrkampf steuert der kleine Hesse seinem siebtem Titel entgegen, nachdem der Olympia-Zweite Marcel Nguyen - wie schon bei den Europameisterschaften in Moskau angekündigt - beim deutschen Championat in der Mannheimer Maimarkthalle auf einen kompletten Sechskampf verzichten wird.

      34 Titel hat der heutige Bundestagsabgeordnete Eberhard Gienger aus Künzelsau zwischen 1972 und 1980 gesammelt, Fabian Hambüchen ist ihm mit seinen bisher 30 Einzel-Goldmedaillen in den vergangenen zehn Jahren gehörig nah gerückt. Neben dem Mehrkampf gilt er in Mannheim zumindest auch am Reck als Top-Favorit. "Fabi will bis 2016 turnen - er hat noch ein bisschen Zeit, die Gienger-Marke zu knacken", meinte seiner Trainer und Vater Wolfgang Hambüchen mit einem Schmunzeln.

      Seit dem Beginn seines Studiums an der Sporthochschule Köln hat Hambüchen seine Trainingspläne umgestellt und spürt derzeit kaum Einbußen in den Umfängen gegenüber der Zeit als Vollprofi. "Ich freue mich riesig auf die tolle Atmosphäre beim Turnfest. Jeder Wettkampf ist da ein Heimspiel", meinte der 25-jährige Wetzlarer, der durch die jüngsten Erfolgserlebnisse in seinem Bundesliga-Team KTV Obere Lahn besonders motiviert ist. Im Duell gegen Nguyens MTV Stuttgart turnte er vergangenes Wochenende erstmals seit seiner Kapselverletzung an zwei Fingern wieder einen kompletten Mehrkampf und übertraf auf Anhieb die 89-Punkte-Marke.

      "In seinem neuen Umfeld ist Fabian rundum glücklich. Er ist unheimlich ausgeglichen, spürt neue Reize - das wirkt sich positiv auf seine Grundstimmung aus", schätzte auch sein Manager Klaus Kärcher ein. Hambüchen plant, erst am Sonntag unmittelbar vor dem Mehrkampf in Mannheim anzureisen und absolvierte selbst am Freitag noch das Training in Köln. "Die Trainingsbedingungen am Standort Mannheim sind nicht ganz optimal. Nur am Freitag ist ein offizielles Training in der Wettkampfhalle geplant, da lohnt sich für uns die doppelte Anreise nicht", begründete Wolfgang Hambüchen.

      Auch bei Nguyen steigt die Vorfreude auf das Turnfest vor seiner Haustür. "Das letzte Jahr war für mich sehr intensiv, so dass noch nicht genug Zeit war, neue Elemente einzustudieren", begründete der 25-jährige Sportsoldat seine Mehrkampf-Absage. An Barren und Ringen gilt er aber als Titelkandidat. Bereits bei der EM in Moskau hatte der Gesamt-Weltcupsieger keinen Sechskampf bestritten. Als Olympia-Zweiter möchte er sich mit seinen derzeit nicht auf höchstem Niveau befindlichen Übungen nicht unter Wert verkaufen.

      Bundestrainer Andreas Hirsch hegt keinen Zweifel, dass Hambüchen sein turnerisches Niveau im Mehrkampf demonstrieren wird. "Ich will dem EM-Siebten Andreas Toba nicht wehtun, aber wenn Hambüchen seine Übungen durchbringt, wird es schwer für Andi", sagte der Berliner. Hirsch geht davon aus, dass Nguyen "irgendwann auch wieder im Mehrkampf angreift". Natürlich habe er sich gewünscht, dass Nguyen auch in Mannheim im Sechskampf startet. "Ich kann mir vieles wünschen, aber das hilft mir nicht weiter", meinte Hirsch, der von seinen Auswahl-Turnern bei dem Championat "eine neue Lust auf Angriff" verspüren möchte, nachdem sein Team bei der EM in Moskau erstmals seit neun Jahren medaillenlos ausgegangen war.


      Quelle: sport.de


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      Nach Abi-Stress: Seitz holte viertes Mehrkampf-Gold

      Lokalmatadorin Elisabeth Seitz hat sich in Mannheim zum vierten Mal in Serie den deutschen Mehrkampf-Titel der Turnerinnen gesichert.

      Vor 5000 Zuschauern in der ausverkauften Maimarktarena erkämpfte die 19-jährige Olympia-Sechste trotz Abiturstress' in den vergangenen Wochen und eines Absteigers vom Schwebebalken mit 55,199 Punkten ihren insgesamt elften deutschen Titel. Sie schob sich damit in der Rangliste der nationalen Meisterinnen auf den dritten Platz hinter Uta Schorn (Leverkusen/14) und Anja Wilhelm (Wolfsburg/12). Zudem qualifizierte sie sich für drei Gerätefinals am Dienstag und Mittwoch.

      Platz zwei ging in einem nicht sehr hochklassigen Wettkampf an die Stuttgarterin Lisa-Katharina Hill (54,564 Punkte) vor ihrer Teamgefährtin Kim Bui (54,032). Vorjahrs-Vizemeisterin Nadine Jarosch (Detmold) hatte sich am Eröffnungstag des Internationalen Deutschen Turnfestes in der Rhein-Neckar-Region eine Knieverletzung zugezogen und musste auf den Start verzichten. Eine MRT-Untersuchung am Dienstag soll Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben.


      Quelle: sport.de


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      Hambüchen so gut wie Gienger: Siebter Mehrkampf-Titel



      Gleich nach seiner Reck-Landung musste Fabian Hambüchen kräftig durchschnaufen. Erst als ihn die 5000 Fans in der ausverkauften Maimarkthalle von Mannheim mit einem lauten Schrei feierten, stieß der Turnstar die Faust in die Luft.

      Bei den deutschen Turn-Meisterschaften in Mannheim ist der 25-jährige Wetzlarer seiner Favoritenstellung gerecht geworden und hat den 34 Jahre alten Rekord von Altmeister Eberhard Gienger eingestellt.

      Zum Auftakt des Deutschen Turnfestes holte sich Hambüchen mit 88,65 Punkten zum siebten Mal seit 2005 den Titel im Mehrkampf und schloss zum heutigen CDU-Bundestagsabgeordneten aus Künzelsau auf, der zwischen 1972 und 1979 gleichfalls zu sieben Sechskampftiteln gekommen war. "Das war mir gar nicht bewusst, dass ich mit dem siebten Titel jetzt mit ihm gleichziehe. Aber so ist es umso schöner", meinte Hambüchen erfreut. "Für die WM gibt es aber noch Luft nach oben."

      Vor den Augen seiner vielen Fans umarmte Hambüchen zunächst Mutter Beate und Freundin Caroline, die direkt hinter dem Reck Platz genommen und mit ihm gezittert hatten. Am Ende war die Überlegenheit aber so groß, dass sich Hambüchen sogar einen Absturz vom Reck hätte leisten können. Beim Gewinn seines insgesamt 31. deutschen Meistertitels verwies er den EM-Siebten Andreas Toba (Hannover/86,20) und den überraschend starken Philip Sorrer aus Berlin (85,25) deutlich auf die nächsten Plätze. In der Rangliste der deutschen Meister hat Gienger mit 34 Siegen jetzt nur noch drei Titel Vorsprung auf Hambüchen. "Mein Ziel ist es nun, ihm im kommenden Jahr auch diesen Rekord zu entreißen", kündigte der Wetzlarer an.

      Ins Reckfinale zog Hambüchen mit dem Bestwert von 15,25 Punkten ein und dürfte dort sein Titelkonto am Mittwoch weiter aufstocken. "Im Finale will ich noch ein paar Schwierigkeiten mehr zeigen", kündigte er an. "Die London-Übung habe ich schon wieder gut drauf." Auch im Endkampf der jeweils sechs Besten am Boden (2.), den Ringen (3.) und am Barren (3.) ist Hambüchen aussichtsreich dabei.

      Eine Schrecksekunde hatte er nur zu überstehen, als sich während der Barren-Übung ein Scharnier löste und die Holmen somit nicht mehr die übliche Distanz zueinander hatten. "Zum Glück ist ja alles noch mal gut gegangen", meinte Hambüchen, nachdem er zunächst ungläubig den Kopf geschüttelt hatte.

      Der Olympia-Zweite und Vorjahrs-Vize Marcel Nguyen hatte auf den Mehrkampf verzichtet. Der Stuttgarter erzielte in der Qualifikation jedoch Topwerte an Barren (14,95) und Ringen (15,35) und strebt dort in den Finals die erfolgreiche Titelverteidigung an. "Bei der WM in Antwerpen versuche ich, wieder im Mehrkampf anzugreifen. Aber jetzt brauchte ich erstmal diese Pause", begründete der Stuttgarter seinen Verzicht. Wegen Zeitüberschreitung waren ihm am Barren noch drei Zehntel abgezogen worden.

      Gleichfalls mit zwei Bestwerten an den Geräten zog Matthias Fahrig aus Halle/Saale in die Finals und sollte bei sauberer Ausführung am Boden und Sprung kaum von einem Konkurrenten zu gefährden sein.


      Quelle: sport.de


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      Hambüchen unterstellt nach Kampfrichter-Skandal Betrug

      Einige Zuschauer skandierten "Schieber, Schieber", Matthias Fahrig ließ kein gutes Haar an den Kampfrichtern, Fabian Hambüchen feuerte Giftpfeile in Richtung Verbandsführung:

      Das Deutsche Turnfest in der Rhein-Neckar-Region wird von einem bislang einmaligen Kampfrichter-Skandal überschattet, von dem die Turn-Fans noch lange sprechen werden. "Wenn die Kampfrichter so einen Mist entscheiden, dann sollen sie sich doch gleich am Abend vorher an die Bar setzen und aussaufen, wer gewinnt", brüllte Fabian Hambüchen stocksauer durch die Mannheimer Maimarktarena. "Das war klassischer Betrug. Ich vermute dahinter eine sportpolitische Entscheidung", unterstellte sein Vater und Trainer Wolfgang Hambüchen nach der chaotischen Boden-Finale vor 5000 Fans.

      Was war geschehen? Zunächst hatten die Kampfrichter den Hallenser Fahrig (15,15) knapp vor Hambüchen gesehen (15,10). Doch Hambüchen legte Protest ein, weil seine 1,5 Schraube vorwärts nur als 0,5 Schraube bewertet wurde und damit einen Zehntelpunkt zu niedrig eingestuft worden war: Fehler Nummer 1 des Kampfgerichts.

      Doch dann folgte der zweite, folgenschwere Irrtum der Referees: Sie erkannten den Protest an, obwohl Hambüchen ihn zu spät und nicht, wie laut Reglement 8.4. des Weltverbandes verlangt, vor dem Abschluss der Übung des nächsten Turners eingereicht hatte. Hambüchen erhielt den Zehntelpunkt, das Ergebnis wurde korrigiert, der Olympia-Zweite feierte seinen 32. Meistertitel.

      "Ein klarer Fehler von meiner Seite", räumte Deutschlands erfahrenster Kampfrichter Holger Albrecht ein. "Ich habe nach sportlichen Kriterien entschieden, nicht nach formalen. Fabian hat eindeutig die bessere Übung geturnt. Ich bin nicht sicher, ob ich nicht beim nächsten Mal genauso entscheiden würde", nahm der Potsdamer die Schuld auf sich. Die Hallenser nutzten den Formfehler, riefen die Jury d'Appell an und bekamen schließlich Recht und Titel.

      "Ich bin stinksauer, weil ich mich um den Lohn meiner Arbeit betrogen fühle. Wenn die Kampfrichter zu blöd sind zu werten, muss ich überlegen, ob ich hier überhaupt noch einmal antrete", hatte Hambüchen mit knallrotem Kopf in der ersten Emotion gewettert. Obwohl sich in der Nacht der Groll kaum legte, turnte er am Morgen schon wieder in der Trainingshalle. "Eigentlich hätten wir hier ein Zeichen für die Verbandsführung setzen müssen, dass man so mit uns nicht umspringen kann. Aber die vielen Fans beim Turnfest wollen wir nicht enttäuschen", begründete Wolfgang Hambüchen.

      Präsident Rainer Brechtken versuchte am Tag nach dem Eklat, den Imageschaden für den Deutschen Turner-Bund zu begrenzen. "Wo Menschen entscheiden, passieren Fehler. Das ist ärgerlich. Aber ich sehe keinen Anlass, das Thema verbandspolitisch aufzuladen", sagte er nach der unsäglichen Fehlerkette. "Es war die sportlich falsche, aber juristisch richtige Entscheidung."

      Für Fabian Hambüchen war die Entscheidung der Jury, in der auch DTB-Sportdirektor Wolfgang Willam sitzt, eine Retourkutsche, nachdem er einen Tag vorher die mangelnde Unterstützung des DTB bei seiner dualen Karriere angeprangert hatte. "Das Trauerspiel ist, dass der Sportdirektor selbst der Verantwortliche für die Misere ist", kritisierte Wolfgang Hambüchen. "Dass wir den Funktionären nicht ins Verbandssystem passen, ist ja offensichtlich", schimpfte der Trainer. "Von diesen Leuten erwarte ich gar nichts mehr", meinte er. "Unsere Schlussfolgerung ist, den eigenen Weg noch konsequenter zu gehen."

      Matthias Fahrig bedauerte die Situation. "Die Zuschauer sind unzufrieden. Dabei haben Fabi und ich miteinander null Probleme. Wir müssen für Fehler der Referees büßen", meinte der Meister. "Am Ende sind immer die Athleten die Leidtragenden", sagte Mehrkampfmeisterin Elisabeth Seitz. "Ich hoffe, dass die Kampfrichter daraus lernen."


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      Eisig: Hambüchen will nicht reinen Tisch machen

      Dieser Sturz tat doppelt weh. Im Reckfinale wollte Fabian Hambüchen nicht nur gewinnen. Er wollte klar gewinnen, riskierte seine schwierige Olympia-Übung - und scheiterte.

      "Ich suche keine Ausreden. Auch wenn ich in der Nacht zuvor nicht gut geschlafen habe", meinte der prominenteste Einzelgänger unter den deutschen Turnern. Nach der Fehlerkette des Kampfgerichts bei der Boden-Entscheidung hatte er die ganze Nacht über seine weiteren Auftritt beim Turnfest gegrübelt. Doch unter dem Strich kam er nur zu dem einzigen Schluss: "Ich werde meinen Weg noch konsequenter allein gehen. Wenn ich meine Leistung bringe, kann mir im Deutschen Turnerbund niemand diesen Weg verbauen."

      Die Atmosphäre zwischen Hambüchen und Verband scheint noch eisiger als die Temperaturen während der regnerischen Turnfesttage. Auf eine Aussprache mit den Funktionären legt Hambüchen jedenfalls keinen Wert, auch wenn sich DTB-Präsident Rainer Brechtken vor überfüllter Maimarkthalle noch einmal für die Fehler der Referees entschuldigte, die Hambüchen um den verdienten Titel am Boden gebracht und so sehr gegen den Verband in Rage versetzt hatten. Brechtken begrüßte Hambüchen ausdrücklich im Kreise der Finalisten und zeigte seine Freude, dass der Vorturner seinen zunächst angekündigten Boykott nicht wahr gemacht hatte.

      Bei Hambüchen verpuffte diese Geste jedoch. "Ich lasse mich durch solche Sprüche nicht von meinem Kurs abbringen. Wie man mir hier mitgespielt hat, werde ich nie abhaken. Das wird auch der DTB in einigen Nachspielchen noch zu spüren bekommen. Und einige Leute dort sollten sich mal überlegen, ob sie in ihren Positionen dort noch richtig sind", meinte Hambüchen, nachdem er erstmals seit 2005 einen Gerätetitel bei nationalen Meisterschaften verpasst hatte. "Ich hätte nie erwartet, dass man mich hier so unfair behandeln würde", klagte er nochmals an.

      Am Donnerstag sagte Hambüchen seinen geplanten Reck-Auftritt bei der Stadiongala am Freitag ab. Er gab gesundheitliche Gründe dafür an. Eine Erkältung, die sich bereits am Mittwoch in den Gerätefinals abzeichnete, sei stärker geworden. "Sehr schade, dass ich absagen muss. Ich wäre gerne bei der großen Abschlussshow dabei gewesen", bedauerte er in einer Mitteilung des Verbandes.

      Wie sich jetzt in einigen Monaten die Trainingswochen in Kienbaum in der unmittelbaren WM-Vorbereitung im September gestalten werden, steht in den Sternen. Hambüchen legt Priorität auf seinen Prüfungen an der Sporthochschule und will sich daher individuell in Köln vorbereiten. "Die Hoffnung stirbt zuletzt. Nachdem, was hier gelaufen ist, sehe ich nicht ein, warum ich Kompromisse machen soll", gab er sich dickköpfig. Cheftrainer Andreas Hirsch ist nun gefragt, mit Einfühlungsvermögen die verhärteten Fronten aufzubrechen.

      Mit seinen anderen Vorturnern Marcel Nguyen und Matthias Fahrig, die in Mannheim je zwei Titel einsammelten, hat Hirsch weniger Sorgen. Beide sind bei der Bundeswehr und stehen für Trainingskurse nahezu uneingeschränkt zu Verfügung. Nguyen, der am Barren seinen vierten Sieg in Serie verbuchte, will nun im Training eine schwierige Felge einbauen und den Ausgangswert seiner Übung auf mindestens 7,0 Punkte erhöhen. Das wäre derzeit in der Welt einmalig.

      "Ich hoffe sehr, dass ich bei dem anstehenden Bundeswehr-Lehrgang jeden Abend etwas daran arbeiten kann", meinte der Olympia-Zweite und will bei der WM in Antwerpen auch wieder einen starken Mehrkampf anbieten. Zuvor geht es für den deutschen Olympia-Helden aber erst mal auf Kosten eines Werbepartners ein paar Tage zur Entspannung zur "Schanghai Fashion Week".


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      Zweimal Silber für Fahrig und Hill beim Challenge Cup

      Anadia (dpa) - Der Hallenser Matthias Fahrig und die Stuttgarterin Lisa-Katharina Hill haben am ersten Finaltag des Challenge Cup-Turnmeetings im portugiesischen Anadia den Sprung auf das Podest geschafft.

      Der Europameister von 2010 belegte mit 15,175 Punkten am Boden hinter dem Brasilianer Diego Hypolito (15,375) ebenso den zweiten Platz wie Lisa-Katharina Hill (14,425) am Stufenbarren hinter der Russin Anastasia Grischina (14,750).

      Kim Bui (Stuttgart), die sich am Freitag bei den Frauen für alle vier Finals des Wochenendes qualifiziert hatte, verpasste dagegen vor rund 1000 Zuschauern im High Performance Center von Anadia als Vierte beim Sprung (14,100) und Sechste am Stufenbarren (13,175) die Medaillenränge. Der Dillinger Waldemar Eichhorn belegte am Pauschenpferd Platz sieben (13,825). Am Sonntag haben die deutschen Athleten jedoch mit Bui (Balken, Boden), Fahrig (Sprung), Eichorn und dem Berliner Philipp Sorrer (beide Reck) weitere Chancen.


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      Turner beim Challenge Cup mit Licht und Schatten

      Anadia (dpa) - Die deutschen Turner haben sich beim Challenge Cup im portugiesischen Anadia mit den beiden Silbermedaillen vom ersten Finaltag begnügen müssen. Der Hallenser Matthias Fahrig verpasste in der Entscheidung am Sprung das Siegerpodest und wurde mit 14,587 Punkten nur Fünfter.

      Sieger wurde der Chilene Enrique Sepulveda (14,925). Nicht besser erging es Fahrigs Teamkollegen im "High Performance Center": Waldemar Eichorn (Dillingen) fehlten bei 13,850 am Reck nur 75/100 Punkte auf den drittplatzierten Russen Igor Pachomenko. Philipp Sorrer (Berlin) kam dagegen mit einer Endwertung von 13,300 nicht über den letzten Platz im Finale hinaus.

      Auch die Stuttgarterin Kim Bui blieb trotz vier Finalteilnahmen ohne Medaille. Am Schwebebalken (13,850) wurde die 24-Jährige Fünfte, am Boden (13,850) landete sie auf Platz vier. Siegerin an beiden Geräten wurde die dreifache Europameisterin von 2012, Larisa Iordache (Rumänien). Bereits am Samstag hatte sich Bui am Sprung auf Platz vier und am Stufenbarren auf Platz sechs eingereiht.

      Fahrig dagegen hatte am ersten Finaltag seinen zweiten Platz am Boden hinter dem Brasilianer Diego Hypolito feiern können. Die Stuttgarterin Lisa-Katharina Hill musste nur der Russin Anastasia Grischina den Vortritt lassen.


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      Turnstar Hambüchen startet bei Universiade

      Formel 1 gucken mit den Teamkollegen, Blockbuster-Kino mit Brad Pitt und ein entspanntes Abendessen beim Australier: Schon in der Vorbereitung auf seine erste Universiade-Teilnahme hat Turnstar Fabian Hambüchen jede Menge Spaß.

      Bei den Weltsportspielen der Studenten im russischen Kasan vom 6. bis 17. Juli will es der Olympia-Zweite am Reck auch sportlich krachenlassen. "Ich habe Riesenbock darauf, das zu erleben. Gucken wir mal, dass wir das Ding da rocken", sagte Hambüchen.

      Der 25-Jährige steht an der Spitze des Aufgebots des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes (adh), der 142 Aktive in 18 Sportarten in den Medaillenkampf schickt. "Wir haben ein sehr leistungsfähiges Team und wollen 50 bis 60 Prozent der Athleten unter die Top 8 bringen", formulierte adh-Sportdirektor Thorsten Hütsch in Frankfurt das Ziel.

      Vor zwei Jahren holten die deutschen Sportler insgesamt 14 Medaillen, drei davon in Gold. Zu den Hoffnungsträgern in Kasan zählen neben Hambüchen auch Ruder-Olympiasieger Philipp Wende, Turnerin Kim Bui, Schwimmer Jan-Philip Glania und der Zehnkämpfer Jan-Felix Knobel.

      Star im Team ist aber Hambüchen, der seit Herbst 2012 an der Sporthochschule Köln Sportmanagement und -kommunikation studiert. Bis zum Mittwoch bereitet sich der Hesse in Kienbaum vor den Toren Berlins auf seinen Start in Russland vor. "Man merkt, dass wir alle sehr motiviert sind und uns sehr auf die Universiade freuen. Die Stimmung im Team ist bestens", berichtete Hambüchen in einem Blog aus dem Trainingslager. Dort verbrachte er den freien Sonntag mit "Sauna, Tischtennis, Schwimmen, Formel 1, World War Z in 3D und zum krönenden Abschluss einem australischen Essen á la Heuschrecke", postete Hambüchen.

      Obwohl der mehrmalige Europameister schon dreimal die Faszination von Olympischen Spielen erlebte, wollte er unbedingt auch einmal das Flair bei den Sommerspielen der Studenten genießen. Deshalb hat er seine Jahresplanung entsprechend angepasst. "Eigentlich dient der Sommer zum Durchatmen. Aber es ist meine erste und letzte Universiade. Die WM ist nicht so entscheidend, da wir ein nacholympisches Jahr haben", meinte Hambüchen mit Blick auf den Jahreshöhepunkt vom 30. September bis 6. Oktober in Antwerpen.

      Mit 13.500 Teilnehmern aus 170 Ländern erreicht die Universiade, über die der TV-Sender Eurosport rund 120 Stunden live berichten wird, mittlerweile olympische Dimensionen. Entsprechend groß ist die Vorfreude bei den Athleten. "Ich wollte das unbedingt mal mitnehmen und möchte ein ähnliches Gefühl wie bei Olympia erleben", sagte Hambüchens Turnkollegin Bui. Und Rücken-Spezialist Glania erklärte: "Ich war schon 2011 dabei. Das hat damals superviel Spaß gemacht. Es ist ein schönes Gefühl, Teil eines großen Teams zu sein."


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      Kältekammer als Hitze-Vorbereitung für Hambüchen

      In Kasan erwarten Fabian Hambüchen Temperaturen von über 30 Grad. Doch in der Vorbereitung auf die Universiade vergnügte sich der Turn-Star erstmal bei minus 110 Grad Celsius in der Kältekammer von Kienbaum.

      Am Tag vor der Abreise nach Russland zu den Weltspielen der studierenden Sportler fror er im Bundesleistungszentrum mit seinen vier Turn-Mitstreitern und stellte das "Beweis-Foto" auf seine Homepage.

      "Das war wirklich saukalt und man muss Mundschutz, Stirnband, Handschuhe, Schuhe mit Socken und eine Hose tragen, um verletzungsfrei wieder herauszukommen", berichtete Hambüchen in seinem Internet-Blog. "Die letzten 30 Sekunden waren brutal und wir mussten richtig kämpfen - aber letztendlich fühlt man sich richtig 'frisch' danach, und die Regeneration wird beschleunigt."

      Die Trainingstage im ansonsten von ihm nicht gerade geliebtem Leistungszentrum nahe Berlins bezeichnete der Olympia-Zweite als perfekt. "Die Universiade kann gerockt werden", sagte Hambüchen voller Zuversicht. In Thomas Taranu (Straubenhardt) und Andreas Bretschneider (Chemnitz) gehören zwei weitere WM-Kandidaten zum Universiade-Team, das durch Helge Liebrich (Schwäbisch Gmünd) und Hambüchens langjährigen Schulfreund Fabian Lotz (Wetzlar) ergänzt wird.

      Seit Oktober 2012 studiert Hambüchen an der Sporthochschule Köln Sportmanagement und -kommunikation und bewältigte bislang alle Prüfungen mit Erfolg. Nach sieben von acht Titeln bei den deutschen Hochschulmeisterschaften folgt für den 25-Jährigen nun bei der Universiade in der Hauptstadt der autonomen russischen Republik Tatarstan ein völlig neues Kapitel seiner Erfolgslaufbahn, in der er bislang den WM-Titel 2007, sechsmal EM-Gold und zwei Olympia-Medaillen (Bronze in Peking und Silber in London) feierte. "In zwei Jahren stecken wir schon wieder mitten in der Olympia-Qualifikation. Da war es das letzte Mal, dass ich überhaupt das Erlebnis Universiade genießen kann", sagte Hambüchen.

      Dabei kommt ihm entgegen, dass bei den Weltmeisterschaften in Antwerpen Anfang Oktober keine Team-Qualifikation ansteht und "nur" Einzeltitel vergeben werden. Doch ein Spaziergang wird das Kasan-Spektakel für den deutschen Vorturner keineswegs. "Die Chinesen und Japaner kommen mit ganz starken Turnern, da hat der Wettkampf eine ganz andere Bedeutung als bei uns. Und die Russen wollen sich bei ihrem Heimspiel auch nicht blamieren", meinte Vater und Trainer Wolfgang Hambüchen. Er hatte 1981 in Bukarest die Universiade als Ersatzturner erlebt und war begeistert von der Atmosphäre. "Das ist wirklich wie Klein-Olympia", sagte er. Mit 13.500 Teilnehmern aus 170 Ländern haben die Spiele längst olympische Dimensionen erreicht.

      Die Turn-Wettkämpfe beginnen am Sonntag mit der Team-Entscheidung bei den Frauen, am Montag folgt die Kasan-Premiere für die deutschen Männer. Austragungsort ist das 3200 Zuschauer fassende Gymnastik Center der 1,2 Millionen Einwohner zählenden Stadt. Sportliches Aushängeschild Kasans ist allerdings der Fußball-Club Rubin, der 2008 und 2009 russischer Meister wurde.


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      Hambüchen-Team verpasst Medaille bei Universiade

      Am Reck geglänzt, am Sprung gepatzt: Das von Fabian Hambüchen angeführte deutsche Turner-Team hat bei den Sportspielen der Studenten in Kasan eine Medaille in der Team-Konkurrenz verpasst.

      Nach einigen Fehlern reichte es für die Deutschen am Montag mit 265,50 Punkten nur zum vierten Platz. Gold ging an die überragenden Russen (273,15) vor der Ukraine (269,95) und Japan (269,70). Für Freude im deutschen Universiade-Team sorgten erneut die Ruderer. Julius Peschel aus Hannover sicherte im Leichtgewichtseiner bereits die dritte Goldmedaille für die deutsche Ruder-Flotte.

      Hambüchen leistete sich einen Sturz beim Sprung und landete mit 88,30 Punkten im Mehrkampf auf Platz sieben. "Der Wettkampf wurde hier sehr schnell durchgezogen. Angesichts dieser Hetze und der Hitze in der Halle bin ich insgesamt nicht unzufrieden", sagte der Wetzlarer beim ersten Telefonat mit seinem in der Heimat verbliebenen Vater und Trainer Wolfgang Hambüchen. Bester Mehrkämpfer war der Ukrainer Oleg Wernjajew mit 90,0 Punkten.

      Am Reck verbuchte Hambüchen den Bestwert von 15,50 Punkten und geht damit als Favorit in das Finale. Dort plant der 25-jährige Student der Sporthochschule Köln einen noch höheren Schwierigkeitsgrad. Auch am Boden lief es wie geschmiert: 15,25 Punkte und der Finaleinzug waren der verdiente Lohn. Zwei Finals erreichte auch Thomas Taranu aus Straubenhardt an Ringen und am Boden. Insgesamt vier Fehler im Team waren gegen die starke Konkurrenz laut Trainer Sven Kwiatkowski aber zu viel, um einen Medaillenplatz angreifen zu können.

      Bereits zuvor war der beim Deutschen Turnfest eskalierte Streit zwischen Hambüchen und dem Deutschen Turner-Bund beigelegt worden. "Wir haben uns mit Bundestrainer Andreas Hirsch geeinigt, dass ich in der ersten Woche der WM-Vorbereitung in Köln trainiere, um an der Sporthochschule zwei Prüfungen absolvieren zu können. In der zweiten Woche des Trainingslagers bin ich in Kienbaum dabei", sagte Hambüchen in einem Interview des "Deutschlandfunk" aus Kasan.

      Eine Prüfung in seiner Studienrichtung Sportkommunikation und - Management werde er dank der Unterstützung durch die Sporthochschule Köln verlegen, so dass einer reibungslosen Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften in Antwerpen vom 30. September bis 6. Oktober nichts im Wege stehe, sagte Hambüchen. In Mannheim hatte der Hesse noch beklagt, er verspüre "Gegenwind" des Verbandes bei seiner dualen Karriere von Sport und Studium.


      Quelle: sport.de


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      Hambüchen zeigt starke Nerven in der Hitze

      Nach der Hitzeschlacht lagen sich beide in den Armen. Fabian Hambüchen und sein bester Freund Fabian Lotz genossen den Triumph bei der Universiade in Kasan in vollen Zügen.

      Bei schwülwarmen Temperaturen von fast 40 Grad im Gymnastic Center der tatarischen Hauptstadt gelang dem deutschen Turnstar bei seinem ersten internationalen Auftritt als Student der Sporthochschule Köln auf Anhieb die Silbermedaille gegen eine erstklassige Konkurrenz. Am Mittwoch fügte Hambüchen seiner Medaillen-Bilanz in Russland noch einmal Silber im Bodenfinale hinzu.

      "Der Wettkampf war megageil. Es hat heute von Anfang an gepasst. Am Pferd bin ich drauf geblieben und dann lief es von Gerät zu Gerät besser", sagte Hambüchen glückstrahlend angesichts seiner grandiosen Aufholjagd im Mehrkampf-Finale. Nach seiner Übung am ungeliebten Startgerät Pauschenpferd hatte er noch auf Rang 20 gelegen. "Dabei war ich sogar ein wenig müde, nachdem wir tags zuvor in der Qualifikation in nur eineinhalb Stunden durch den Wettkampf gehetzt wurden", gestand der 25 Jahre alte Reckspezialist, der mit 15,70 Punkten für die Höchstnote an seinem Lieblingsgerät sorgte.

      Nach fehlerfreiem Wettkampf kam er auf glänzende 89,85 Punkte und hatte nur dem Russen Nikolai Kuksenkow (89,95) knapp den Vortritt lassen müssen. Europameister David Beljawski aus Russland (89,60) hielt der Hesse bei dessen Heimspiel vor 3200 Zuschauern in Schach und sammelte weiteres Selbstbewusstsein für den Mehrkampf bei den Weltmeisterschaften Anfang Oktober in Antwerpen. Andreas Bretschneider aus Chemnitz arbeitete sich von Platz 22 in der Qualifikation auf Rang acht in der Endabrechnung vor.

      Betreut wurde Hambüchen während seines ersten internationalen Mehrkampfes seit dem verpatzten Olympia-Auftritt mit Rang 15 in London von seinem Schulfreund Fabian Lotz. Dieser hatte sich über die Hochschulmeisterschaften gleichfalls für die Weltspiele der Studenten qualifiziert und coachte ihn nun im Mehrkampffinale. "Bei der Universiade ist mit Sven Kwiatkowski nur ein Trainer dabei, und der hat sich natürlich um Andy Bretschneider gekümmert. So hat Fabian Lotz diese Aufgaben übernommen und das super gemacht", lobte Hambüchen seinen Bundesliga-Teamgefährten von der KTV Obere Lahn.

      Die lockere Atmosphäre bei den Studentenspielen motiviere ihn zudem zusätzlich. "Das ist nicht so wie bei Olympia, dass man kaum Karten für andere Wettkämpfe bekommt. Hier waren über 40 deutsche Sportler in der Halle und haben uns angefeuert. Da herrscht immer Superstimmung. Überhaupt ist das familiäre Flair bei der Universiade grandios", schwärmte Hambüchen, der im Bodenfinale mit 15,25 Punkten nur dem Japaner Ryohei Kato den Vortritt lassen musste.

      Sein Vater musste den Auftritt seines Sprösslings via Livestream im Internet verfolgen und war danach voll des Lobes. "Eine Aufholjagd wie in besten Zeiten. Er hat superstabil geturnt, ganz so wie zuletzt im Training", lobte sein Heimtrainer Wolfgang Hambüchen.


      Quelle: sport.de


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