Pferdesport

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    There are 194 replies in this Thread. The last Post () by Fiona.

      Pferdesport

      Reit-Olympiasieger Jung verpasst Premieren-Sieg

      Olympiasieger Michael Jung aus Horb hat bei der internationalen Vielseitigkeitsprüfung im englischen Badminton den Sieg knapp verpasst. Ein Abwurf am letzten Hindernis des Spring-Parcours verhinderte einen historischen Erfolg.

      Bisher konnte noch kein deutscher Reiter den Vier-Sterne-Wettbewerb gewinnen. Jung und sein Gold-Pferd Sam, die nach Dressur und Geländeritt geführt hatten, fielen auf Rang zwei zurück. Sieger wurde der Neuseelander Jonathan Paget, sein Landsmann Andrew Nicholson landete auf Rang drei.


      Quelle: sport.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      Deutsche Reiter dominieren zum Auftakt in Marbach

      Die deutschen Mannschafts-Olympiasieger haben zum Auftakt des internationalen Vielseitigkeitswettbewerbs in Marbach die Dressur-Prüfung dominiert.

      Ingrid Klimke aus Münster belegte mit ihren Pferden Tabasco (29,10 Punkte) und Hale Bob (29,70) sowohl den ersten als auch den zweiten Platz. Dritter wurde ihr Teamkollege von London, Dirk Schrade (Sprockhövel) mit Edino (31,20).

      Doppel-Olympiasieger Michael Jung aus Horb und sein Pferd Halunke liegen nach der ersten von drei Disziplinen auf dem vierten Platz (32,10) und haben damit immer noch Chancen auf einen erneuten Gesamtsieg. Knapp dahinter belegte die schwedische Olympiazweite Sara Algotsson-Ostholt mit Reality (32,40) Rang fünf. Eine Vorentscheidung dürfte am Samstag in der Geländeprüfung fallen, bevor am Sonntag das abschließende Springen auf dem Programm steht.


      Quelle: sport.de


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      Deutsche Springreiter in La Baule nur auf Rang sechs

      Die deutschen Springreiter sind im Nationenpreis beim Reitturnier im französischen La Baule abgeschlagen auf dem sechsten Platz gelandet.

      Das Team mit Holger Wulschner (Groß Viegeln)auf Cavity G, Katrin Eckermann (Münster) auf Carlson, Patrick Stühlmeyer (Osnabrück) auf Lacan und Lars Nieberg (Homberg/Ohm) auf Leonie W. kassierte insgesamt 15 Fehlerpunkte. Der Sieg ging an die Niederländer mit acht Fehlerpunkten, gefolgt von den Schweizern mit elf. Iren, Briten und Franzosen wurden mit jeweils 13 Fehlerpunkten gemeinsam auf dem dritten Rang platziert.


      Quelle: sport.de


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      Vor Totilas-Comeback: Turnierritt außer Konkurrenz


      Matthias Rath ritt sich auf Totilas außer Konkurrenz weiter ein. Foto: Rolf Vennenbernd,

      Knapp zwei Wochen vor dem geplanten Comeback beim Turnier in Hagen haben Totilas und Matthias Rath einen Turnierritt außer Konkurrenz absolviert. Der Dressurreiter aus Kronberg bezeichnete den Grand Prix im niederländischen Hulten als "Trainingseinheit unter Turnierbedingungen".

      Bei der Veranstaltung in Hagen bei Osnabrück haben Totilas und Rath nach fast einjähriger Wettkampfpause die letzte Chance, sich für die EM im August zu qualifizieren. "Die Jury hat Punkte gegeben, aber die waren nur für uns", sagte Totilas-Trainer Sjef Janssen dem niederländischen Fachmagazin "De Hoefslag": Das Wichtigste sei, dass Totilas Richtung Hagen wieder Wettkampfzeit bekomme habe. Auf Bildern von dem Ritt sind keine Zuschauer, sondern im Hintergrund Kühe zu sehen.

      Das geplante Comeback vor drei Wochen bei den deutschen Meisterschaften in Balve war nach Absprache mit Bundestrainerin Monica Theodorescu abgesagt worden. Stattdessen soll das Paar beim Nationenpreis-Turnier am zweiten Juli-Wochenende in Hagen seinen ersten Wettkampf seit dem 19. Juli vergangenen Jahres in Aachen absolvieren. Das teuerste Dressurpferd der Welt und der 30 Jahre alte Reiter müssen dort zwei Prüfungen absolvieren, um einen EM-Chance zu haben.

      Sport.de

      19-jähriger Ire reitet bei Global Champions Tour zum Sieg


      Bertram Allen gewann die achte Etappe der Global Champions Tour

      Der irische Springreiter Bertram Allen hat die achte Etappe der Global Champions Tour für sich entschieden. Der im Rheinland lebende Profi ritt mit Romanov in Paris in 37,32 Sekunden zum Sieg.

      Hinter dem 19-Jährigen kam die ebenfalls in Deutschland lebende Luciana Diniz aus Portugal mit Fit For Fun (0/37,84) auf Platz zwei. Bester deutscher Reiter war als Zehnter Christian Ahlmann aus Marl, der mit Epleaser das Stechen verpasst hatte.

      Ahlmann liegt im Ranking der Serie auf Platz fünf. Es führt Diniz vor dem Briten Scott Brash und dem Schweden Rolf-Göran Bengtsson. Die neunte von 15 Stationen der Global Champions Tour ist am kommenden Wochenende der portugiesische Badeort Estoril bei Lissabon.

      Sport.de

      Werths Top-Pferd Bella Rose vor EM-Aus


      Isabell Werths Pferd Bella Rose leidet an einer Knieverletzung.

      Isabell Werths Top-Pferd Bella Rose droht das Aus für die EM im August. Die zuletzt angeschlagene Stute ist nicht fit genug, um beim Sichtungsturnier am kommenden Wochenende in Hagen bei Osnabrück teilzunehmen.

      Bella Rose ist nach einer Knieverletzung noch im Trainingsaufbau, teilte die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) mit. "Welche möglichen Konsequenzen das für die Europameisterschaften in Aachen hat, darüber wird der Dressurausschuss entscheiden müssen", sagte FN-Sportchef Dennis Peiler. Werths WM-Pferd hatte bereits die erste Sichtung verpasst.

      Werth hat mit Blick auf die EM noch eine gute Chance mit Don Johnson. Den Wallach reitet die fünfmalige Dressurreiterin auch beim Turnier in Hagen im Nationenpreis, wo Werth Mitglied des deutschen Quartetts ist. Bei der Veranstaltung im Teutoburger Wald wird auch das Comeback von Totilas und Matthias Rath erwartet. Für das Paar wäre es der erste Wettkampf seit dem 19. Juli des vergangenen Jahres. Das teuerste Dressurpferd der Welt und der 30 Jahre alte Reiter müssen dort zwei Prüfungen absolvieren, um eine EM-Chance zu haben.

      Sport.de

      Ich hab mir die Global Champions Tour angeschaut. Leider sind meine Favoriten auf den Hinteren Plätzen gelandet.

      Am dritten Tag war was Kurioses. Da landeten 2 Reiter genau Zeitgleich auf dem 1 Platz. Das hat es noch nicht so oft geben.

      Werth sagt EM-Start mit Top-Pferd Bella Rose ab

      Die Dressurreiterin Isabell Werth hat den EM-Start mit ihrem Top-Pferd Bella Rose abgesagt. "Für mich ist das Thema abgehakt, es hat keinen Zweck", sagte die fünfmalige Dressur-Olympiasiegerin bei der zweiten EM-Sichtung in Hagen bei Osnabrück.

      Die Stute hatte wegen einer Knieverletzung bereits die erste Sichtung verpasst. Werth hat trotz des Ausfalls der Stute mit dem Wallach Don Johnson beste Chancen auf ein EM-Ticket.

      Auf einen Start mit Bella Rose in Hagen hatte Werth bereits am Sonntag verzichtet, aber die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) hatte sich noch ein Hintertürchen offengelassen. "Welche möglichen Konsequenzen das für die Europameisterschaften in Aachen hat, darüber wird der Dressurausschuss entscheiden müssen", sagte FN-Sportchef Dennis Peiler. Werth sagte nun: "Die Vernunft hat gesiegt. Ich will sie in Ruhe wieder aufbauen und kein Risiko eingehen."

      Sport.de

      Totilas-Comeback: "Der Name zieht noch immer"


      Totilas mit Matthias Alexander Rath im Sattel zieht die Zuschauer an

      Hagen ist für Totilas die letzte Chance. Nach fast einem Jahr Pause soll das berühmteste und teuerste Dressurpferd der Welt sein Comeback geben - wieder einmal.

      Beim Nationenpreis-Turnier in Hagen am Teutoburger Wald muss Matthias Rath am Wochenende mit dem 15 Jahren alten Hengst antreten und glänzen, um auf den letzten Drücker doch noch ins EM-Team zu rutschen. Bundestrainerin Monica Theodorescu hofft auf eine gelungene Rückkehr, doch ihre Skepsis war nicht zu überhören: "Bisher war immer wieder was. Er ist ein schwieriger Fall, was die Gesundheit angeht."

      Es ist eine Leidensgeschichte ohnegleichen. Seit das Pferd im Herbst 2010 für geschätzte zehn Millionen aus den Niederlanden zu Rath wechselte, gab es mehr unfreiwillige Pausen als Wettkampfzeiten. Zuletzt startete das Paar vor einem knappen Jahr in Aachen, ehe kurz danach das Aus für die WM folgte. Jetzt hofft Rath auf die EM Ende August in Aachen.

      Zumindest die Generalprobe war vielversprechend, wenn auch geheim und wenig glamourös. Vor rund 40 Zuschauern und ein paar Kühen absolvierte Rath vor knapp zwei Wochen bei einem ländlichen Turnier im niederländischen Hulten eine "Trainingseinheit unter Turnierbedingungen", wie der Reiter es nannte. Der Versuch, den unangekündigten Test zu verheimlichen, gelang nicht - im Internet gab es kurz danach ein Video.

      "Da ist ja immer ein bisschen Geheimhaltung dabei", sagte der Hagener Turnierchef Ullrich Kasselmann. Auch deshalb habe er keine Werbung mit Totilas für das Turnier gemacht. Gleichwohl lockt die angekündigte Rückkehr die Zuschauer zum Turnier am Teutoburger Wald. "Der Name zieht noch immer", sagte der Turnierchef. "Die Tribünen werden voll sein."

      Er rechnet mit täglich bis zu 4000 Zuschauern bei der viertägigen Veranstaltung in der Nähe von Osnabrück, in deren Mittelpunkt der Wettbewerb der Dressur-Nationalmannschaften am Donnerstag steht. Der erste Wettkampf von Totilas und Rath ist für Freitag geplant. Das Paar konnte sich wegen des späten Comebacks nicht für das Hagen-Quartett qualifizieren.

      Theodorescu hofft, dass der immer wieder lange pausierende Totilas nun endlich fit ist. "Wenn er keine Probleme hat, ist er ein Spitzenpferd", sagte die Bundestrainerin. "Letztes Jahr in Aachen hat er großartig gewonnen." Mit zwei Siegen krönten Rath und Totilas die damalige Rückkehr in den Wettkampf - ehe erneut eine lange Pause folgte.

      Insofern sind die Zweifel nicht gering. Sie habe "durchaus Bedenken", sagte Theodorescu. Bei ihren Besuchen im Training bei dem niederländischen Coach Sjef Janssen machte das Pferd einen sehr guten Eindruck, aber: "Wir müssen schauen, wie die Haltbarkeit ist. Letztes Jahr sah es ja auch sehr gut aus, aber dann hat es nicht gereicht."

      Beim ursprünglich geplanten Comeback bei der deutschen Meisterschaft in Balve war Totilas noch nicht fit. Seit der Genesung "arbeiten wir ganz bewusst sehr langsam wieder an Kraft, Ausdauer, Ausdruck und Präzision", sagte Rath dazu. "Im Vordergrund steht Totilas‘ Gesundheit, und dazu gehört dann auch, dass wir uns die Zeit nehmen, die er braucht."

      Der 30-Jährige aus Kronberg reitet daher nicht in den Prüfungen für die Mannschaftsreiter, sondern in Wettbewerben des Rahmenprogramms. Seine vier Konkurrenten um eines der vier Tickets für die EM starten hingegen im Nationenpreis: Kristina Sprehe, Isabell Werth, Jessica von Bredow-Werndl und Hubertus Schmidt.

      Sport.de

      Vor dem Totilas-Comeback: Nationalteam siegt locker

      Totilas wartete in seiner Box auf das von den Fans ersehnte Comeback, während die deutsche Dressur-Nationalmannschaft unangefochten ihrem Sieg entgegen ritt.

      Mit großem Abstand gewann das Gastgeber-Quartett den Nationenpreis beim Turnier in Hagen bei Osnabrück vor Dänemark und Spanien. "Das war super", kommentierte Bundestrainerin Monica Theodorescu: "Dass wir hier nicht die Riesen-Konkurrenz haben, war aber vorher klar."

      Angeführt von der starken deutschen Meisterin Kristina Bröring-Sprehe dominierten die Deutschen den Wettbewerb, derweil blieb das berühmteste und teuerste Dressurpferd der Welt im Stallzelt. Die Totilas-Rückkehr nach einem Jahr Wettkampfpause ist erst an diesem Freitag geplant.

      Die Mitglieder der Nationalmannschaft ließen sich von dem Rummel um Totilas nicht beeindrucken. Der Sieg stand ohnehin nie infrage, denn die meisten Konkurrenten schickten nur B-Mannschaften. Für die einheimischen Starter stand vielmehr der Kampf um die Tickets für die Europameisterschaft im August in Aachen in Vordergrund, denn Hagen ist die zweite Sichtung. "Der Trend ist positiv", sagte die Bundestrainerin.

      Ihren EM-Startplatz sicher haben dürften: Kristina Bröring-Sprehe (Dinklage) mit Desperados, Jessica von Bredow-Werndl (Tuntenhausen) mit Unee und Isabell Werth (Rheinberg) mit Don Johnson. Die Hoffnung, dass Werth ihr zuletzt verletztes Toppferd Bella Rose bei der EM reiten kann, hat sich endgültig zerschlagen. "Für mich ist das Thema abgehakt, es hat keinen Zweck", sagte die fünfmalige Dressur-Olympiasiegerin.

      Pech hatte Startreiter Hubertus Schmidt. Der Reiter aus Borchen-Etteln begann mit Imperio stark, ehe eine Sturmböe minutenlang über den Platz fegte und den Hengst verschreckte. "Das war ärgerlich", kommentierte Schmidt: "Noch schlimmer als der Regen war der starke Wind." Ob der Ritt seine EM-Chancen mindert "weiß ich nicht, ich war auf jeden Fall erstmal geknickt". Die Bundestrainerin sagte: "Das ist kein Desaster, angesichts des Wolkenbruchs hat er das gut gemacht."

      Das Turnier in Hagen ist auch für Matthias Rath und den immer wieder verletzten Totilas die letzte Chance, sich für die EM zu qualifizieren. Bei der ersten Sichtung bei der deutschen Meisterschaft war der Hengst noch nicht fit genug, weshalb Rath in Hagen auch nicht im Nationalteam mitreiten durfte.

      Wie weit ist der 15-Jährige Hengst nun nach der langen Verletzungspause und zwölf Monaten ohne Turniereinsatz? Rath wollte darüber nicht reden, "erst am Freitag nach dem Ritt". Der 30 Jahre alte Reiter aus Kronberg zeigte sich vor dem Comeback einsilbig und sagte lediglich: "Schön, wieder hier zu sein." An gleicher Stelle erlebte Rath vor drei Jahren eine gelungene Rückkehr in den Turniersport nach acht Monaten Pause: Er gewann zwei Prüfungen.

      "Es liegt ein hoher Druck auf dem Reiter", sagte Turnier-Organisator Ullrich Kasselmann. Als Pferdehändler hat er einen geübten Blick und sagte: "Totilas sieht fit aus." Auch die tierärztliche Untersuchung passierte das teuerste Dressurpferd der Welt ohne Beanstandungen.

      Sport.de

      Vor dem Totilas-Comeback: Nationalteam siegt locker

      Totilas wartete in seiner Box auf das von den Fans ersehnte Comeback, während die deutsche Dressur-Nationalmannschaft unangefochten ihrem Sieg entgegen ritt.

      Mit großem Abstand gewann das Gastgeber-Quartett den Nationenpreis beim Turnier in Hagen bei Osnabrück vor Dänemark und Spanien. "Das war super", kommentierte Bundestrainerin Monica Theodorescu: "Dass wir hier nicht die Riesen-Konkurrenz haben, war aber vorher klar."

      Angeführt von der starken deutschen Meisterin Kristina Bröring-Sprehe dominierten die Deutschen den Wettbewerb, derweil blieb das berühmteste und teuerste Dressurpferd der Welt im Stallzelt. Die Totilas-Rückkehr nach einem Jahr Wettkampfpause ist erst an diesem Freitag geplant.

      Die Mitglieder der Nationalmannschaft ließen sich von dem Rummel um Totilas nicht beeindrucken. Der Sieg stand ohnehin nie infrage, denn die meisten Konkurrenten schickten nur B-Mannschaften. Für die einheimischen Starter stand vielmehr der Kampf um die Tickets für die Europameisterschaft im August in Aachen in Vordergrund, denn Hagen ist die zweite Sichtung. "Der Trend ist positiv", sagte die Bundestrainerin.

      Ihren EM-Startplatz sicher haben dürften: Kristina Bröring-Sprehe (Dinklage) mit Desperados, Jessica von Bredow-Werndl (Tuntenhausen) mit Unee und Isabell Werth (Rheinberg) mit Don Johnson. Die Hoffnung, dass Werth ihr zuletzt verletztes Toppferd Bella Rose bei der EM reiten kann, hat sich endgültig zerschlagen. "Für mich ist das Thema abgehakt, es hat keinen Zweck", sagte die fünfmalige Dressur-Olympiasiegerin.

      Pech hatte Startreiter Hubertus Schmidt. Der Reiter aus Borchen-Etteln begann mit Imperio stark, ehe eine Sturmböe minutenlang über den Platz fegte und den Hengst verschreckte. "Das war ärgerlich", kommentierte Schmidt: "Noch schlimmer als der Regen war der starke Wind." Ob der Ritt seine EM-Chancen mindert "weiß ich nicht, ich war auf jeden Fall erstmal geknickt". Die Bundestrainerin sagte: "Das ist kein Desaster, angesichts des Wolkenbruchs hat er das gut gemacht."

      Das Turnier in Hagen ist auch für Matthias Rath und den immer wieder verletzten Totilas die letzte Chance, sich für die EM zu qualifizieren. Bei der ersten Sichtung bei der deutschen Meisterschaft war der Hengst noch nicht fit genug, weshalb Rath in Hagen auch nicht im Nationalteam mitreiten durfte.

      Wie weit ist der 15-Jährige Hengst nun nach der langen Verletzungspause und zwölf Monaten ohne Turniereinsatz? Rath wollte darüber nicht reden, "erst am Freitag nach dem Ritt". Der 30 Jahre alte Reiter aus Kronberg zeigte sich vor dem Comeback einsilbig und sagte lediglich: "Schön, wieder hier zu sein." An gleicher Stelle erlebte Rath vor drei Jahren eine gelungene Rückkehr in den Turniersport nach acht Monaten Pause: Er gewann zwei Prüfungen.

      "Es liegt ein hoher Druck auf dem Reiter", sagte Turnier-Organisator Ullrich Kasselmann. Als Pferdehändler hat er einen geübten Blick und sagte: "Totilas sieht fit aus." Auch die tierärztliche Untersuchung passierte das teuerste Dressurpferd der Welt ohne Beanstandungen.

      Sport.de

      Befreites Rath-Lachen nach starkem Totilas-Comeback


      Matthias Rath strahlte nach dem Totilas-Comeback

      Schon beim letzten Training vor dem langersehnten Comeback lockte Totilas Fans und Medien. Bei der Vorbereitung des berühmtesten Dressurpferdes der Welt sahen auf dem Abreiteplatz mehr Menschen zu als beim zeitgleichen Ritt der Mannschafts-Olympiasiegerin Laura Tomlinson.

      Kurz danach strömten die Massen ins Reitstadion von Hagen bei Osnabrück und erlebten einen starken Auftritt nach 356 Tagen Pause - und danach einen befreit lächelnden Reiter. "Es war schön, wieder eine Prüfung zu reiten", kommentierte der 30 Jahre alte Reiter aus Kronberg vergnügt seine Rückkehr in den Wettkampf, schon lange bevor sein Sieg feststand. "Insgesamt bin ich sehr zufrieden. Es waren viele gute Sachen drin. Wir wissen, dass wir an dem ein oder anderen noch arbeiten müssen."

      Auch die Richter waren zufrieden und gaben dem Paar für den überzeugenden Grand Prix 80,36 Prozentpunkte. Damit siegte das Duo souverän. Auf den Plätzen zwei und drei folgten mit deutlichem Abstand Anabel Balkenhol (Rosendahl) auf Dablino (76,34) und Fabienne Lütkemeier (Paderborn) auf D'Agostino (74,34).

      So schweigsam sich Rath vor der Wettkampf-Rückkehr gezeigt hatte, so entspannt war er danach. "Dass beim ersten Mal die Anspannung ein bisschen größer ist als bei den Prüfungen danach, weil es eine lange Pause war, ist wohl normal", sagte er. Seit Rath das Pferd 2010 übernommen hat, gab es immer wieder lange Verletzungspausen und entsprechend viele Neustarts. "Insgesamt kenne ich die Situation ja", sagte Rath grinsend.

      Welches Potenzial der Rapphengst besitzt, wenn er gesund ist, demonstrierte er eindrucksvoll. "Ich bin sehr zufrieden", lobte Paul Schockemöhle, der den Hengst vor fünf Jahren für geschätzte zehn Millionen Euro in den Niederlanden gekauft hatte.

      "Er war fast besser als letztes Jahr", sagte der Pferdehändler. Beim CHIO vor zwölf Monaten hatte Rath mit dem Hengst zwei Prüfungen gewonnen, ehe er vorzeitig abgereist war. Anschließend verpassten Rath und Totilas wegen einer erneuten Verletzung des Pferdes die Teilnahme an der Weltmeisterschaft und waren ein knappes Jahr nicht zu sehen

      Und wie gesund ist er der inzwischen 15 Jahre alte Hengst jetzt? "Totilas ist fitter als letztes Jahr, das sieht man ihm auch an", betonte der Reiter. "Der ein oder andere findet ihn vielleicht zu proper - das fand ich nicht. Ich finde ihn sehr viel durchtrainierter als letztes Jahr."

      Nach den schlechten Erfahrungen der Vergangenheit "haben wir uns viel Zeit gelassen. Wir haben ihn ruhiger vorbereitet, und das ist seinem Fitness- und Gesundheitszustand entgegengekommen." Wenn er sich in der Form von Hagen präsentiert und gesundbleibt, führt bei der Nominierung für die EM kein Weg an Rath und Totilas vorbei.

      "Es gibt nur diese eine Chance", sagte Schockemöhle zur EM-Qualifikation und lobte die Nervenstärke des Reiters: "Er ist nicht nervös geworden und hat es gut zu Ende gebracht." Da Rath bei der ersten EM-Sichtung vor fünf Wochen nicht angetreten war, muss er nun am Sonntag unbedingt noch im Grand Prix Special antreten, um sich einen Platz im Quartett für Aachen zu sichern.

      Ihren EM-Startplatz sicher haben dürften: Kristina Bröring-Sprehe (Dinklage) mit Desperados, Jessica von Bredow-Werndl (Tuntenhausen) mit Unee und Isabell Werth (Rheinberg) mit Don Johnson.

      Schockemöhle ist von einem Platz im EM-Team überzeugt. "Solange er im Grand Prix mehr als 80 Prozent geht, haben wir nicht viele Pferde, die besser sind", sagte der Totilas-Besitzer vergnügt. Und er sieht trotz des starken Comebacks sogar noch Steigerungspotenzial: "Es fehlen noch ein paar Wettkämpfe zur absoluten Spitze."

      Sport.de

      Nations Cup: Springreiter-Equipe in Schweden Zweite

      Die deutsche Springreiter-Equipe muss in der Nations-Cup-Saison weiter auf ihren ersten Sieg warten. Das Team von Bundestrainer Otto Becker belegte in Falsterbo den zweiten Platz gemeinsam mit Gastgeber Schweden.

      Mit je vier Fehlerpunkten mussten sich die Deutschen und die Schweden nur den Niederlanden geschlagen geben. Das Oranje-Quartett blieb in dem mit 200.000 Euro dotierten Teamwettbewerb ohne Strafpunkte.

      Janne-Friederike Meyer aus Schenefeld mit Goya und Mario Stevens aus Lastrup mit Brooklyn blieben in beiden Umläufen fehlerfrei. Marcus Ehning (Borken) hatte mit Comme Il Faut im zweiten Durchgang einen Abwurf, Patrick Stühlmeyer (Osnabrück) mit Lacan patzte in beiden Umläufen jeweils einmal.

      Der Nationenpreis in Falsterbo zählt zu den acht Prüfungen der weltweiten Nationenpreis-Serie Nations Cup der besten zehn Springsport-Nationen. Punkte sammeln können die Teams nur auf vier Veranstaltungen, die sie zu Saisonbeginn festlegen. Die deutsche Equipe hatte bislang in St. Gallen und Rotterdam jeweils Rang vier belegt.

      Bundestrainer Becker hat neben Falsterbo, Rotterdam und St. Gallen noch die Veranstaltung in Hickstead Ende Juli ausgesucht, um sich für das Finale im September in Barcelona zu qualifizieren.

      Sport.de

      Sie sind wohl langsam wieder auf dem Vormarsch.


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      Dressur: Damen-Trio überzeugt im Grand Prix Special

      Einen Monat vor den Europameisterschaften in Aachen haben die deutschen Dressurreiterinnen eine gelungene Generalprobe gegeben. Die deutsche Meisterin Kristina Bröring-Sprehe aus Dinklage gewann auf Desperados beim Nationenpreis-Turnier in Hagen bei Osnabrück den Grand Prix Special.

      Zweite wurde Jessica von Bredow-Werndl aus Tuntenhausen auf Unee vor Isabell Werth aus Rheinberg mit Don Johnson. Alle drei Paare erreichten persönliche Höchstwertungen in einem Special. Bröring-Sprehe kam auf 83,824 Prozentpunkte, von Bredow-Werndl wurde mit 79,490 Zählern gewertet, die fünfmalige Olympiasiegerin Werth sammelte 78,784 Punkte. Schon am Donnerstag hatte das Damen-Trio gemeinsam mit Hubertus Schmidt aus Borchen-Etteln auf Imperio den Nationenpreis für sich entschieden.

      Bröring-Sprehe, von Bredow-Werndl und Werth gelten für die EM als gesetzt. Sollte Matthias Rath mit dem Millionen-Hengst Totilas in seinem Grand Prix Special am Sonntag überzeugen, wird er aller Voraussicht nach den vierten Platz im Team für das kontinentale Championat erhalten. Rath und Totilas hatten am Freitag bei ihrem Sieg im Grand Prix in Hagen ein starkes Comeback nach fast einjähriger Pause gegeben.

      Sport.de

      Global Champions Tour: Ahlmann verpasst Sieg in Cascais


      Christian Ahlmann verpasste den Sieg.

      Christian Ahlmann hat den Sieg beim Springen der Global Champions Tour im portugiesischen Cascais knapp verpasst. Der Reiter aus Marl erzielte auf Cornado im Stechen der mit 300.000 Euro dotierten Prüfung zwar die beste Zeit, doch ein Abwurf verhinderte den Erfolg.

      Ahlmann musste sich mit Platz vier zufriedengeben. Sieger wurde der britische Mannschafts-Olympiasieger Scott Brash mit Hello Santos. Auf Platz zwei kam Abdullah Al Sharbatly aus Saudi-Arabien auf Domingo vor dem Iren Greg Broderick auf Going Global. Alle drei Paare blieben ohne Fehlerpunkte. Insgesamt hatten nur vier Reiter das Stechen erreicht.

      Pech hatte auch Ludger Beerbaum. Die viermalige Olympiasieger kassierte auf Chaman in den beiden Normalumläufen einen Fehlerpunkt durch Zeitüberschreitung und kam nicht in den entscheidenden Durchgang. Der Riesenbecker wurde Fünfter. Philipp Weishaupt (Riesenbeck) erreichte auf Chico nach einem Abwurf im zweiten Umlauf den achten Platz, Marco Kutscher aus Bad Essen belegte auf Chaccorina den elften Rang. Hans-Dieter Dreher aus Eimeldingen schied nach vier Fehlerpunkten auf Colore schon nach dem ersten Durchgang aus.

      In der Gesamtwertung der weltweit lukrativsten Springsport-Serie rangiert Ahlmann als bester Deutscher nach neun von 15 Stationen an dritter Stelle. Erste ist die für Portugal startende Luciana Diniz vor Brash.

      Sport.de

      Comeback geglückt: Rath und Totilas für EM nominiert

      Die Rückkehr von Matthias Rath und Totilas in den Turniersport ist geglückt.

      Mit zwei überzeugenden Auftritten beim Dressur-Turnier in Hagen bei Osnabrück empfahlen sich der 30 Jahre alte Reiter und sein Pferd nach fast einjähriger Verletzungspause für das deutsche Team bei der EM im August in Aachen. "Sie haben sich in beiden Prüfungen gut präsentiert und überzeugend zurückgemeldet", sagte Verbands-Sportchef Dennis Peiler.

      Folgerichtig berief der Dressur-Ausschuss der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) das Duo bei seiner Sitzung in Hagen für das kontinentale Championat in einem Monat. Die weiteren Paare sind die deutsche Meisterin Kristina Bröring-Sprehe aus Dinklage mit Desperados, Jessica von Bredow-Werndl aus Tuntenhausen mit Unee und die fünfmalige Olympiasiegerin Isabell Werth aus Rheinberg mit Don Johnson.

      Als Ersatzreiter wurden Anabel Balkenhol aus Rosendahl mit Dablino, Fabienne Lütkemeier aus Paderborn mit D'Agostino, Hubertus Schmitt aus Borchen-Etteln auf Imperio und Sanneke Rothenberger aus Bad Homburg mit Deveraux nominiert.

      Mit dem Comeback des lange verletzten Millionen-Hengstes Totilas sind die Chancen der deutschen Dressur-Equipe auf eine erfolgreiche Titelverteidigung gestiegen. "Ein Totilas in Top-Verfassung ist für jede Mannschaft eine Verstärkung", sagte Peiler. "Wir haben eine starke Truppe und sind optimistisch. Das Ziel ist der Titel im eigenen Land."

      Das Turnier in Hagen war für Rath und das teuerste Dressur-Pferd der Welt die einzige Chance, sich noch für die EM zu qualifizieren und die Aussicht, doch noch gemeinsam wenigstens einen internationalen Titel zu holen. Da sie bei der ersten Sichtung bei den deutschen Meisterschaften in Balve gefehlt hatten, durften sie in Hagen nicht für das Team im Nationenpreis reiten.

      Sie starteten stattdessen in den sogenannten Vier-Sterne-Prüfungen. Am Freitag gewannen Rath und Totilas überlegen im Grand Prix, am Sonntag folgte der klare Sieg im Grand Prix Special. "Uns war vorher klar, dass wir noch einiges draufpacken müssen", sagte Rath und stellte nach seinem Ritt zum Abschluss des Turniers kritisch fest: "Wir hatten noch teure Fehler."

      Dennoch waren 80,360 Prozentpunkte im Grand Prix und 80,039 Zähler am Sonntag sehr gute Bewertungen angesichts der langen Pause. "Es waren einige gute Elemente dabei, aber es ist noch Luft nach oben", sagte der Ausschuss-Vorsitzende Klaus Roeser.

      Auch seine Teamkolleginnen überzeugten wenige Wochen vor der Heim-EM. Mit Hubertus Schmidt holten sie am Donnerstag - wenn auch nicht gegen die stärkste Konkurrenz - den Nationenpreis. Am Samstag erreichten alle drei Paare im Grand Prix Special der Fünf-Sterne-Tour persönliche Höchstwertungen. Bröring-Sprehe siegte auf Desperados mit 83,824 Prozentpunkten vor von Bredow-Werndl auf Unee mit 79,490 Zählern und Werth auf Don Johnson mit 78,784 Zählern.

      Sport.de