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      3:2 in Saloniki: Szalai sichert Schalke CL-Millionen

      Der FC Schalke 04 hat sich ins Millionenspiel Champions League gezittert. Dank zweier Tore von Adam Szalai (43./90.) gewann der Bundesliga-Vierte der Vorsaison im "Geisterspiel" beim Huub-Stevens-Club PAOK Saloniki mit 3:2 (1:0).

      Schalke zog damit nach dem 1:1 aus dem Playoff-Hinspiel zum sechsten Mal in der Vereinsgeschichte in die Gruppenphase der Königsklasse ein.

      Den dritten Treffer markierte Julian Draxler (67.). Drei Minuten vor Draxlers Treffer hatte Jermaine Jones wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte gesehen. Für die Griechen trafen Stefanos Athanasiadis (52.) und Konstantinos Katsouranis (79.).

      "Unterm Strich war heute entscheidend, dass wir weitergekommen sind. Aber wir machen es uns immer wieder selbst schwer. Unser Problem ist, dass wir zu viele Gegentore bekommen", analysierte 04-Coach Jens Keller im ZDF. Sportvorstand Horst Heldt ergänzte: "Bei aller Kritik, dass wir heute kein gutes Spiel gemacht haben: Wir haben in Unterzahl noch zwei Tore gemacht, das wird die Moral stärken."

      Torschütze Draxler bekannte: "Man kann keinen Zauberfußball von uns erwarten. Mit Hängen und Würgen haben wir unser großes Ziel erreicht." Vor allem beim Stande von 2:2 in der Schlussphase hing das Weiterkommen für Schalke am seidenen Faden. Das Erreichen der Champions-League-Gruppenphase ist auf jeden Fall mindestens 20 Millionen Euro wert.

      Vor gespenstischer Kulisse - nur etwa 150 mitgereiste Schalker Anhänger und die Delegationen beider Clubs bevölkerten die Tribüne - unterstrichen die in der Liga katastrophal gestarteten Königsblauen mit ihrer Leistung, dass sie ihre Krise noch längst nicht überwunden haben. In einem äußerst schwachen Spiel blieben die Knappen vor allem in der Offensive fast alles schuldig. Auch der zuletzt angeschlagene Jefferson Farfan konnte dem Spiel nicht die erhofften Impulse geben. Beim 1:1 ließ sich zudem auch die Abwehr geradezu übertölpeln.

      Bei hochsommerlichen Temperaturen um 28 Grad startete Königsblau vielversprechend in das Alles-oder-Nichts-Spiel. Beim Kopfball von Jones verhinderte PAOK-Torhüter Jacobo Sanz nach gerade einmal zwei Minuten die mögliche Gäste-Führung. Doch der anfängliche Schwung erwies sich schnell als Strohfeuer.

      Mit fortschreitender Spieldauer häuften sich die Unzulänglichkeiten in den Aktionen der Gelsenkirchener, die in der Vorwärtsbewegung ohne Tempo und Kreativität agierten. Als die Griechen merkten, dass in Schalkes Offensive kaum etwas zusammenlief, wurden sie mutiger. Nach 38 Minuten gab Hinspiel-Torschütze Miroslav Stoch den ersten Schuss auf den Kasten von Timo Hildebrand ab.

      Erst kurz vor der Pause gelang Kellers Elf der erste durchdachte Angriff des Spiels. Jones spielte einen Pass auf Atsuto Uchida, der den Ball mit der Brust mitnahm und in die Mitte auf Szalai spielte, dessen Direktabnahme im Tor der Griechen einschlug. Die Freude über die Führung war allerdings sieben Minuten nach Wiederbeginn schon wieder verflogen. Mit einem einfachen Pass in die Spitze düpierte der überragende Lucas Schalkes Abwehr mit Felipe Santana und Benedikt Höwedes - Athanasiadis traf aus 16 Metern zum 1:1.

      Als Jones wegen wiederholten Foulspiels vom Feld musste, drohte es für Schalke eng zu werden. Doch dann schickte der eingewechselte Youngster Max Meyer seinen Mittelfeldkollegen Draxler steil, der den Ball aus spitzem Winkel zum 2:1 im Tor unterbrachte. Aber erst Szalais 3:2 in der Schlussminute befreite die Schalker endgültig von allen Sorgen.


      Quelle: sport.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      Platinis Idee wird Wirklichkeit - Erste europaweite EM

      Michel Platinis Idee nimmt Formen an. 32 Länder haben sich als Gastgeber für die Fußball-Europameisterschaft 2020 beworben. Der Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA) darf sich für seinen Vorstoß bestätigt sehen.

      Der bisherige Weg in Richtung einer EM der Metropolen:

      30. Juni 2012: UEFA-Präsident Michel Platini überrascht kurz vor dem Ende der EM in Polen und der Ukraine mit einer revolutionären Idee. 2020 - im Jahr des 60-jährigen Jubiläums der Europameisterschaft - soll das Turnier statt in einem oder zwei Ländern in mehreren Staaten stattfinden.

      13. November 2012: Der DFB begrüßt die Pläne für eine EM 2020 in mehreren Ländern.

      06. Dezember 2012: Das Exekutivkomitee der UEFA entscheidet auf seiner Sitzung in Lausanne, dass die EM in acht Jahren "in verschiedenen Metropolen" Europas ausgetragen werden soll.

      25. Januar 2013: Das Exekutivkomitee der UEFA beschließt in Nyon erste Details. Das Turnier 2020 wird in 13 Städten über den Kontinent verteilt stattfinden. In zwölf Gastgeberländern wird es ein Stadion geben, in dem jeweils drei Vorrundenspiele und eine Partie der K.o.-Runde ausgerichtet werden. Beide Halbfinals und das Endspiel werden in einem 13. Land gespielt. Bis September 2013 müssen die Bewerbungen eingereicht werden, ein Jahr später erfolgt die Vergabe.

      28. März 2013: Die UEFA legt das komplizierte Bewerbungsverfahren offiziell fest. Das Exekutivkomitee beschließt auf der Sitzung in Sofia, dass die Spiele in insgesamt 13 europäischen Städten in zwölf Standardpakete mit je drei Gruppenspielen und einer Achtel- oder Viertelfinal-Begegnung sowie ein Paket mit den Halbfinals und dem Endspiel unterteilt werden.

      3. Mai 2013: Der DFB entscheidet, dass er sich sowohl für das Vorrunden- als auch für das Finalpaket bewirbt. Dabei will der DFB aber nicht eine Kampfkandidatur gegen die Türkei um das Finalpaket führen. Dies hängt noch davon ab, ob die Türkei den Zuschlag für die Olympischen Spiele 2020 bekommt. Ist dies der Fall, kommt die Türkei für die Finalspiele nicht infrage.

      31. Mai 2013: Der DFB teilt mit, dass Berlin und München ihre Bewerbung beim Verband fristgerecht eingereicht haben. Dortmund verzichtet dagegen auf eine Kandidatur.

      30. August 2013: Das DFB-Präsidium entscheidet, dass sich Deutschland mit München um ein Spielepaket für die EM bewirbt. Deutschland möchte mit der bayerischen Metropole entweder eine Vorrundengruppe plus ein K.o.-Spiel oder das Endspiel plus beide Halbfinal-Partien ausrichten.

      07. September 2013: Istanbul unterliegt Tokio im Kampf um Olympia 2020. Das entscheidet das Internationale Olympische Komitee in Buenos Aires.

      18. September 2013: Die Türkei pocht auf das Finalpaket für die EM 2020. Laut Emre Alkin, dem Generalsekretär des türkischen Verbandes, habe UEFA-Präsident Michel Platini der Türkei dies versprochen.

      20. September 2013: Die UEFA gibt nach der Sitzung der Exekutive in Dubrovnik bekannt, dass sich 32 Länder als Gastgeber für die EM 2020 beworben haben.

      Der weitere Fahrplan:

      April/Mai 2014: Einreichung der Bewerbungsunterlagen und Beginn der Evaluationsphase September 2014: Wahl der Austragungsstädte durch das UEFA-Exekutivkomitee


      Quelle: sport.de


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      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."
      12 JUN 2014 - 17:00 Ortszeit
      GRUPPE A
      Arena de São Paulo
      São Paulo

      3-1


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      Kroaten fühlen sich betrogen: "Dann müssen wir Basketball spielen"

      Da half auch die vielbeworbene Torlinientechnik nichts: Das Eröffnungsspiel der WM 2014 hielt direkt die erste umstrittene Entscheidung parat. "Wir hören besser auf und fahren nach Hause. Das FIFA-Logo ist Respekt, Respekt für beide Teams. Wir haben heute keinen erfahren", schimpfte Kroatiens Trainer Niko Kovac. Der Grund: Beim 3:1 (1:1)-Erfolg Brasiliens hatte Schiedsrichter Yuichi Nishimura nach einem harmlosen Zupfer von Dejan Lovren an Fred zum Entsetzen der Kroaten einen mehr als fragwürdigen Strafstoß für die Gastgeber verhängt. (Der Elfmeter im Highlight-Clip der FIFA)

      "Jeder im Stadion und zweieinhalb Milliarden vor den Fernsehern haben gesehen, dass das kein Elfmeter war. Wenn doch, dann müssen wir Basketball spielen", erklärte der aufgebrachte Kovac.

      Fred nur beim Elfmeter auffällig

      Die entscheidende Szene in dem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel hatte sich in der 71. Minute ereignet, als sich Fluminense-Stürmer Fred in seiner auffälligsten Aktion äußerst theatralisch hatte fallen lassen. Neymar verwandelte vom Punkt zur 2:1-Führung für den WM-Gastgeber. Zuvor hatte der 22-jährige Superstar bereits das Eigentor seines Teamkollegen Marcelo (11. Minute) mit einem Distanzschuss egalisiert (29.). In der Nachspielzeit hatte Oscar (90.+1) für die endgültige Entscheidung gesorgt.

      Kovac vermutet "Brasilien-Bonus"

      Kovac fühlte sich um den Lohn für einen sehr couragierten Auftritt seiner Mannschaft betrogen und vermutete einen "Brasilien-Bonus". Der brisante Pfiff zu Ungunsten Kroatiens habe "etwas damit zu tun, dass wir in Brasilien spielen, beim Favoriten", echauffierte er sich. Seine Spieler hätten zwei Jahre lang gearbeitet, um dann mit einer derartigen Entscheidung konfrontiert zu werden.

      Kritik von Experte Meier, Scolari zufrieden

      "Den Elfmeter hätte der Schiedsrichter nicht pfeifen dürfen", kommentierte der ehemalige FIFA-Schiedsrichter Urs Meier im ZDF. "Man sieht, dass Fred das nur sucht. Ein Schiedsrichter auf Weltklasseniveau hätte das sehen müssen. Eigentlich hätte man Fred verwarnen müssen für eine Schwalbe. Das wäre ein gutes Zeichen im ersten Spiel gewesen. Die Schiedsrichter kommen nicht gut aus den Startblöcken."
      Brasiliens Trainer Luiz Felipe Scolari teilte diese Sichtweise erwartungsgemäß nicht und beurteilte die Szene anders. "Der Schiedsrichter hat das so gesehen, und ich denke auch, dass es ein Elfmeter war", sagte der 65-Jährige.

      Druck macht Brasilien zu schaffen

      Der Selecao gelang es trotz des Auftaktsieges nicht, im ersten Spiel das erhoffte große Ausrufezeichen zu setzen. Der Druck des Turnierfavoriten machte der Scolari-Elf offensichtlich zu schaffen. Es fehlte in vielen Situationen die gewohnte Leichtigkeit, zudem leisteten sich die hochdekorierten Stars in der Viererkette immer wieder Leichtsinnsfehler.
      Die Kroaten auf der anderen Seite bewiesen viel Moral. Die Wolfsburger Bundesliga-Profis Ivica Olic und Ivan Perisic störten früh und aggressiv das Aufbauspiel des Gegners, während der Ex-Schalker Ivan Rakitic mit klugen Pässen und viel Einsatz in der Zentrale eine ganz starke Leistung ablieferte.

      Quelle: t-online.de


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      Wasser in den Gang geschüttet Kroatien hinterlässt Kabine als Saustall

      Ein kroatischer "Saustall" hat die Eigentümer der WM-Arena in São Paulo in Rage gebracht. "Sie haben ein Chaos hinterlassen, alles verschmutzt. Das Wasser in den Fluren stand drei Finger hoch. Ich will mal gerne wissen, wer das aufräumen soll", sagte Andrés Sanchez Radio Bandeirantes nach dem 1:3 der Kroaten im WM-Eröffnungsspiel gegen Brasilien.

      Der ehemalige Präsident von Erstligist SC Corinthians, bei dem beim Bau der Arena die Fäden zusammenliefen, kündigte an, Fotos von der Umkleidekabine an den Weltverband FIFA zu schicken. "Wir brauchen noch die Informationen der Teams, die im Stadion waren, um zu sehen, was wirklich passiert ist", sagte FIFA-Sprecherin Delia Fischer.

      Wasser in den Gang geschüttet

      Die Kroaten hatten am "Tatort" einen aufblasbaren Swimmingpool aufgestellt, vermutlich, um ein Eisbad für die müden Spielerbeine zu installieren. Danach ließen sie das Wasser einfach im Gang ablaufen. Einige Bedienstete der für die Reinigung zuständigen Putzfirma berichteten brasilianischen Medien auch von zerbrochenen Gegenständen in den Kabinen, was von Corinthians aber nicht bestätigt wurde.

      Quelle: t-online.de


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      13 Jun 2014 - 13:00 Ortszeit
      Gruppe A
      Estádio das Dunas
      Natal

      Mexiko - Kamerun 1:0


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      Drei Tore aberkannt - Mexiko feiert knappen Sieg gegen Kamerun

      Im strömenden Regen von Natal sind die Achtelfinal-Hoffnungen von Eric Maxim Choupo-Moting und Trainer Volker Finke mit Kamerun fast schon weggespült worden. Gegen Mexiko mussten sich die "Unbezähmbaren Löwen" mit 0:1 (0:0) geschlagen geben und stehen im zweiten Gruppenspiel bei der Weltmeisterschaft gegen die ebenfalls punktlosen Kroaten schon unter großem Druck.

      Oribe Peralta (61. Minute) schoss den Siegtreffer für die Mexikaner, die somit selbstbewusst in das Duell gegen WM-Gastgeber Brasilien gehen können.

      Eto'o kann keine Akzente setzen

      Durch den ersten WM-Sieg der Mexikaner gegen eine Mannschaft aus Afrika blieb die zweite klare Schiedsrichter-Fehlentscheidung im zweiten Spiel der WM ohne Konsequenz. Referee Wilmar Roldan hatte im ersten Abschnitt einen regulären Treffer von Giovani dos Santos wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht anerkannt. Vor 39.216 Zuschauern enttäuschte Kamerun vor allem in der Offensive, wo sich auch Superstar Samuel Eto'o nicht entscheidend durchsetzen konnte.

      Schon Stunden vor dem zweiten Spiel der WM-Gruppe A waren über der Stadt im Nordosten Brasiliens sintflutartige Regenfälle niedergegangen. Doch obwohl es weiter unaufhörlich vom Himmel schüttete, präsentierte sich der Rasen in der Arena dos Dunas in gut bespielbarem Zustand.

      Choupo-Motings Treffer zurecht verweigert

      Die Mexikaner machten den frischeren Eindruck und versuchten vor allem über die Außenpositionen Druck gegen sehr defensiv eingestellte Kameruner aufzubauen. Für den schwungvollen Start schien sich die Tri mit dem frühen Führungstor belohnen zu können, doch als dos Santos die Hereingabe von Hector Herrera ins Tor lenkte (11.), wurde er vom Referee zurückgepfiffen, weil Assistent Humberto Clavijo an der Seitenlinie die Fahne gehoben hatte. In der Folgezeit wurde Afrikas Rekord-WM-Teilnehmer mutiger und kam zu einer großen Chance durch Eto'o, dessen Volleyschuss den Außenpfosten streifte (21.).

      Nicht nur diese Szene verfolgte Finke mit stoischer Gelassenheit an der Seitenlinie. Der deutsche Coach der Kameruner stand die ganze Zeit im strömenden Regen, meist die Arme verschränkt oder die Hände in Hosentaschen, am äußerste Eck der Coaching Zone. Finke hatte den Schalker Joel Matip draußen gelassen, aber sonst fast jene Elf auf den Rasen geschickt, die am 1. Juni im WM-Test in Mönchengladbach ein 2:2 gegen Deutschland erreicht hatte. Zu seinen Auserwählten gehörte auch Choupo-Moting, der in der 16. Minute ebenfalls ins Schwarze traf, dabei aber eindeutig im Abseits stand und deshalb zu Recht zurückgepfiffen wurde.

      Peralta vollendet die Vorarbeit von dos Santos

      Die Elf von Trainer Miguel Herrera, der etwas überraschend zunächst auf seinen Topstürmer Chicharito Javier Hernandez verzichtet hatte, war mehr um Spielkontrolle bemüht, hatte jedoch nach einer halben Stunde Spielzeit erneut Grund, mit Roldan zu hadern. Der Unparteiische verweigerte diesmal einem Kopfballtor von dos Santos die Anerkennung - wohl zu Unrecht. Drei Minuten nach Wiederbeginn vergab Peralta die bis dahin größte Gelegenheit für Mexiko. Per Fußabwehr vereitelte Charles Itandje den drohenden Rückstand.

      Auf der Gegenseite verfehlte ein abgefälschter Freistoß von Benoit Assou-Ekotto knapp sein Ziel (58.), ehe sich die Olympiasieger dos Santos und Peralta endlich für ihre Mühen belohnten. Als Itandje einen Schuss von dos Santos nicht festhalten konnte, war sein Sturmpartner zur Stelle und vollstreckte zum 1:0.

      Quelle: t-online.de


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      13 Jun 2014 - 16:00 Ortszeit
      Gruppe B
      Arena Fonte Nova
      Salvador

      Spanien - Niederlande 1:5


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      Holland demütigt Spanien Robben: "Für solche Momente spielt man Fußball"

      Als Arjen Robben sein Trauma besiegt hatte, wollte er die ganze Welt umarmen. Schon Minuten vor dem Schlusspfiff reckte der Bayern-Star immer wieder die Hände zum Himmel. "Für solche Momente spielt man Fußball. Da kriegt man Gänsehaut", sagte der 30-Jährige nach seinen beiden Traumtoren beim denkwürdigen 5:1 mit der niederländischen Nationalmannschaft gegen Weltmeister Spanien.

      1433 Tage nach dem verlorenen WM-Finale von Johannesburg läuft in Robbens Kopf endlich ein neuer Film ab. Diesmal landet der Ball nicht mehr am Fuß von Torhüter Iker Casillas wie noch 2010, sondern im Netz - und das gleich zweimal. Erst nach eleganter Ballannahme und einem Slalom durch die spanische Innenverteidigung (53.), dann nach einem unwiderstehlichem Sprint, mit dem krabbelnden Casillas am Boden (80.).

      Casillas entschuldigt sich

      "Es ging nicht um eine Revanche", erklärte Robben zwar. Doch diesmal war er der Triumphator und Spaniens Welt- und Europameister Casillas derjenige, der die Niederlage auf seine Kappe nehmen musste. "Das war nicht mein bestes Spiel. Ich muss mich entschuldigen für das, was wir gespielt haben - ich im Besonderen", gab der Teilzeit-Keeper von Real Madrid zu.

      Mit seiner Glanztat vor vier Jahren gegen Robben noch der große Held, war der 33-Jährige in Salvador da Bahia bei der höchsten spanischen WM-Pleite seit 1950 (1:6 gegen Gastgeber Brasilien) nur ein Schatten seiner selbst. Beim grandiosen Hechtkopfball von Robin van Persie machtlos (44.), beim entscheidenden 1:3 durch Stefan de Vrij regelwidrig im Fünfmeterraum attackiert (64.), leistete sich Casillas dann einen peinlichen Aussetzer: Nach einem Rückpass versprang ihm der Ball, van Persie traf zum zweiten Mal (72.) und versetzte dem entzauberten Weltmeister den K.o.

      Dass am Ende Sturmkollege van Persie als bester Spieler des Spektakels ausgezeichnet wurde, konnte Robben verschmerzen. "Heute war unser Tag", sagte der Bayern-Spieler.

      Sein kongenialer Partner hätte am liebsten noch ewig weitergespielt. "Am Ende hätten es auch sechs, sieben oder acht Tore werden können. Es war ein unglaublicher Abend für ganz Holland", sagte van Persie.

      Van Gaals Taktik geht voll auf

      Neben dem genialen Angriffsduo durfte sich auch Louis van Gaal als Matchwinner fühlen. Ausgerechnet das heftig kritisierte System des Bondscoaches mit fünf Verteidigern und zwei Spitzen bescherte dem Vizeweltmeister ein unvergessliches Offensiv-Feuerwerk.

      "Wie die Tore gefallen sind, habe ich erwartet, aber nicht, dass so viele fallen", behauptete der ehemalige Bayern-Trainer mit der gewohnten Prise Arroganz. Mit der neuen taktischen Ausrichtung, die der 62-Jährige erst seit fünf Wochen trainieren lässt, nahm Oranje dem spanischen Tiki-Taka vor allem nach der Pause jegliche Effizienz.

      Ein unberechtigter Foulelfmeter von Xabi Alonso (27.) hatte die Nummer eins der Fußball-Welt in Führung gebracht, nach dem spektakulären Ausgleich fanden die alternden Weltmeister gegen die blitzschnellen Konter von Robben und Co. kein Rezept mehr. "Das passiert, wenn man gegen unser Dreieck attackiert", sagte van Gaal mit Blick auf sein Stürmerduo und Vorbereiter Wesley Sneijder.

      Dass die nächsten Gegner Australien und Chile den Niederländern nicht so viel Platz lassen werden, weiß natürlich auch van Gaal. Dennoch verkündete er: "Ich habe nicht den Hauch eines Zweifels, dass wir noch besser spielen können."

      Quelle: t-online.de


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      13 Jun 2014 - 18:00 Ortszeit
      Gruppe B
      Arena Pantanal
      Cuiabá

      Chile - Australien 3:1


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      Blitzstart reicht zum Sieg - Geheimfavorit Chile behält gegen Australien die Oberhand

      Geheimfavorit Chile hat die Pflichtaufgabe zum Auftakt der schweren WM-Gruppe B gegen Außenseiter Australien mit viel Mühe gelöst. Vor allem dank ihres Stürmerstars Alexis Sanchez gewann La Roja gegen den leidenschaftlich kämpfenden Weltranglisten-62. von Down Under mit 3:1 (2:1). Damit verschafften sich die Südamerikaner vor den schweren Spielen gegen Titelverteidiger Spanien und die Niederlande eine gute Ausgangsposition.

      Sanchez (12.), Angreifer vom FC Barcelona, und Jorge Valdivia (14.) sorgten im abgelegenen WM-Spielort Cuiaba mit einem Doppelschlag für die scheinbar beruhigende Führung der Chilenen, Sanchez bereitete zudem das 2:0 vor. Tim Cahill (35.) erzielte den Anschlusstreffer der tapferen Australier, die bei 30 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit stärker wurden, je länger das Spiel dauerte. Erst in der Nachspielzeit fiel die Entscheidung, als der eingewechselte Jean Beausejour (90.+2) den Endstand erzielte.

      Vidal nimmt das Heft in die Hand

      Für Cahill war es zuvor das vierte Tor im dritten WM-Turnier gewesen. Chile geriet in der zweiten Halbzeit phasenweise stark unter Druck, rettete sich aber mit Glück und in der Schlussphase auch sichtlich verunsichert über die Zeit.

      Zunächst hatten die Socceroos nur in der Anfangsphase einigermaßen mitgehalten. Danach stand das Team vom fünften Kontinent dem aggressiven Spiel der Chilenen vorübergehend machtlos gegenüber. Das lag auch an Arturo Vidal, dem Mittelfeld-Motor der Chilenen, der gewohnt die Fäden zog.

      Chile eiskalt vor dem Tor

      Beim Ex-Leverkusener, der bei Juventus Turin zum Weltklasse-Sechser reifte, war keine Beeinträchtigung zu erkennen, nachdem er lange gegen eine Entzündung in seinem operierten Knie angekämpft hatte. Gemeinsam mit dem starken Marcelo Diaz dominierte Vidal vor 40.275 Zuschauern das Mittelfeld.

      Hinzu kam eine Effizienz, die die Chilenen bei der überaus unglücklichen 0:1-Niederlage im WM-Test gegen die DFB-Elf im März noch hatten vermissen lassen. Beim ersten Treffer sah die gesamte australische Abwehr nicht gut aus, als Sanchez nach Vorarbeit von Eduardo Vargas abstaubte. Vor dem 2:0 tankte sich Sanchez auf der rechten Seite durch und passte zu Valdivia, der mit seinem strammen Schuss Mathew Ryan im Tor der Australier keine Chance ließ.

      Cahill sorgt für Gefahr

      Mitch Langerak, Torwart von Borussia Dortmund, saß als Ersatz nur auf der Bank. Einziger Deutschland-Legionär auf dem Feld war zunächst Mathew Leckie vom Zweitligisten FSV Frankfurt.

      Zehn Minuten vor der Pause gaben die Australier dann ein erstes Lebenszeichen ab, als Cahill per Kopf der Anschlusstreffer gelang. Wenige Minuten später hatte der Altstar von Red Bull New York sogar noch die Chance zum Ausgleich, doch Chiles Torwart Claudio Bravo parierte.

      Wilkinson rettet in höchster Not

      Nach der Pause war es weiter Cahill, der sich gegen die Niederlage aufbäumte. In der 52. Minute stand der athletische Angreifer bei einem Treffer zum vermeintlichen 2:2 nach einer Flanke von Leckie im Abseits. Fünf Minuten später verpasste Mark Bresciano den Ausgleich mit seinem Volleyschuss, den Bravo glänzend hielt, nur knapp.

      Chile geriet nun gegen den spielerisch klar unterlegenen, aber unheimlich bissigen und willensstarken Gegner mehr und mehr ins Schwimmen - auch wenn Alex Wilkinson das 1:3 nach einem Schuss von Eduardo Vargas nur Zentimeter vor der Torlinie verhinderte.

      Quelle: t-online.de


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      tádio CastelãoFortaleza (BRA)
      14 Jun 2014 - 16:00 Ortszeit

      Uruguay - Costa Rica 1:3


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      Außenseiter Costa Rica gelingt die Sensation

      Außenseiter Costa Rica ist mit einem Sensationscoup in die WM-Endrunde gestartet. Die "Ticos" setzten sich zum Auftakt der Vorrundengruppe D in Fortaleza mit 3:1 (0:1) gegen den zweimaligen Weltmeister Uruguay durch.

      Dabei verspielte der Favorit eine 1:0-Pausenführung: Edinson Cavani (24.) brachte die Himmelblauen zunächst per Foulelfmeter in Front. Im zweiten Abschnitt erhöhte dann aber Costa Rica den Druck und drehte dank der Tore von Joel Campbell (54.), Oscar Duarte (57.) und Marcos Urena (85.) die Partie.

      Schiedsrichter Felix Brych erwies sich bei seinem ersten WM-Einsatz als sicherer Spielleiter. Der 38-Jährige aus München entschied zu Recht auf Strafstoß, als der Mainzer Bundesliga-Profi Junior Diaz Uruguays Kapitän Diego Lugano mit einem Klammergriff zu Boden zog. Auch die Entscheidung, das vermeintliche Führungstor Uruguays durch Diego Godin (15.) wegen Abseits nicht anzuerkennen, war korrekt. In der vierten Minute der Nachspielzeit zeigte der Referee dem Uruguayer Maxi Pereira wegen groben Foulspiels die erste Rote Karte im Turnier.

      Superstar Suárez nur auf der Bank

      Drei Wochen nach seiner Knieoperation hatte Uruguays Superstar Luis Suárez zwar am Donnerstag erstmals das komplette Training mit der Mannschaft absolviert, doch ein Einsatz von Beginn an schien Coach Oscar Tabarez wohl zu riskant. Stattdessen begann der zweimalige Weltmeister mit Cavani und Diego Forlan im Sturm, die jedoch nur selten Torgefahr ausstrahlten.

      In der 16. Minute kam Cavani erstmals zum Abschluss, als ihm ein Querschläger vor die Füße fiel. Doch er jagte den Ball weit am Kasten von Keylor Navas vorbei. Vom Punkt erwies sich der Angreifer von Paris St. Germain dagegen zielsicher und verwandelte mit einem trockenen Schuss neben den Pfosten.

      Campbell verzieht aus 30 Metern nur knapp

      Der Favorit versäumte es jedoch, schnell ein zweites Tor nachzulegen. Vor allem Forlan, mit 35 Jahren der älteste Akteur auf dem Feld, kam bei schwülwarmen Temperaturen um 30 Grad überhaupt nicht richtig ins Spiel. Seine beste Szene hatte der bei Cerezo Osaka spielende Angreifer in der 44. Minute, als Torhüter Navas seinen abgefälschten Schuss mit den Fingerspitzen über die Latte lenken konnte.

      Der Außenseiter beschränkte sich beim Start in sein viertes WM-Turnier zunächst auf die Defensivarbeit, setzte aber auch nach vorne Akzente. Bei den "Ticos" wurde immer wieder der flinke Campbell als Anspielstation gesucht. Der 21-Jährige, vom FC Arsenal an Olympiakos Piräus ausgeliehen, beschäftigte häufig mehrere Gegenspieler und besaß in der 27. Minute die beste Gelegenheit für Costa Rica, als er aus gut 30 Metern nur knapp neben das Gehäuse von Fernando Muslera schoss.

      Nach Wiederbeginn wurde Costa Rica noch mutiger. Als Duarte in der 50. Minute aus wenigen Metern frei zum Kopfball kam, lag schon der Ausgleich in der Luft, doch Muslera konnte den unplatzierten Ball entschärfen. Vier Minuten später war jedoch auch der Schlussmann von Galatasaray Istanbul machtlos, als der sträflich unbewachte Campbell nach Flanke von Cristian Gamboa zum 1:1 traf. Dieser Treffer schien dem Außenseiter Flügel zu verleihen. Als Duarte wenig später eine Freistoß-Flanke von Christian Bolanos unbedrängt einköpfte, kannte der Jubel keine Grenzen mehr.

      Urena sorgt für die Entscheidung

      Erst in der Schlussphase erhöhte der Favorit noch einmal die Schlagzahl, doch Navas erwies sich als unüberwindbar. So demonstrierte er seine Klasse bei einem Kopfball von Cavani (70.). Sechs Minuten vor dem Ende versetzte Urena dem enttäuschenden Tabarez-Team den entscheidenden Schlag.

      Quelle: t-online.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."
      Arena AmazôniaManaus (BRA)
      14 Jun 2014 - 18:00 Ortszeit

      England - Italien 1:2


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



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      Italien feiert Auftaktsieg Mario Balotelli wird zum England-Schreck

      Im packenden Showdown im Dschungel von Manaus hat Stürmerstar Mario Balotelli Italien einen optimalen WM-Start beschert. Der viermalige Weltmeister präsentierte sich beim 2:1 (1:1) gegen England in der Tropensauna am Amazonas cool und nimmt Kurs aufs Achtelfinale. Die Three Lions hingegen stehen nach der ersten Niederlage in einem WM-Auftaktspiel seit 28 Jahren in der Gruppe D schon unter Zugzwang und kämpfen im nächsten Spiel am Donnerstag gegen Uruguay ums WM-Überleben.

      Vor 39.800 Zuschauern in der ausverkauften Arena da Amazonia erzielten Claudio Marchisio (35. Minute) und Mario Balotelli (50.) die Treffer für die Azzurri, Daniel Sturridge (37.) traf für England.

      England mit dem besseren Start

      Wenige Stunden vor Anpfiff mussten die Italiener einen Rückschlag hinnehmen. Torhüter Gianluigi Buffon war im Abschlusstraining mit dem Fuß umgeknickt und konnte wegen einer Knöchelverletzung nicht spielen. Für den 36 Jahre alten italienischen Rekord-Nationalspieler stand Salvatore Sirigu vom französischen Meister Paris St. Germain zwischen den Pfosten.

      Die befürchteten Klimaverhältnisse waren nicht ganz so schlimm wie erwartet. Bei etwa 30 Grad und nicht so hoher Luftfeuchtigkeit fanden die Engländer zunächst besser in die Partie und stellten Italiens Ersatztorwart gleich auf die Probe. Der erst 19 Jahre alte Raheem Sterling, der in der Offensive den Vorzug vor Adam Lallana erhielt und damit der zweitjüngste WM-Spieler in der Geschichte Englands ist, probierte es mit einem Distanzschuss, der am Außennetz landete (4.). Kurz darauf parierte Sirigu eine Direktabnahme von Jordan Henderson.

      Sturridge kontert Marchisio umgehend

      Im erst zweiten WM-Duell der beiden ehemaligen Titelträger taten sich die vor der Partie sehr selbstbewusst aufgetretenen und leicht favorisierten Italiener schwerer als erwartet. Im EM-Viertelfinale vor zwei Jahren hatte sich der viermalige Weltmeister gegen die Engländer durchsetzen können. Diesmal blieb Stürmerstar Balotelli lange Zeit blass, Regisseur Andrea Pirlo konnte nicht wie gewohnt Akzente setzen. Die Defensive des EM-Zweiten von 2012 hingegen war gegen die von Trainer Roy Hodgson ausgezeichnet eingestellten Three Lions viel beschäftigt. In der 24. Minute musste Andrea Barzagli in höchster Not nach einem Pass von Danny Welbeck retten.

      Dann stellte Marchisio mit dem ersten gelungen Torschuss den Spielverlauf auf den Kopf. Im Anschluss an einen Eckball traf der Profi von Juventus Turin aus gut 20 Metern flach ins linke untere Eck zum 1:0. Pirlo hatte den Ball zuvor geschickt durchlaufen lassen. Die Antwort der Engländer folgte fast im Gegenzug: Nach schöner Vorarbeit von Wayne Rooney erzielte Sturridge aus kurzer Distanz per Direktabnahme den Ausgleich. Kurz vor der Pause hatten die Italiener dann durch Balotellis Lupfer, den Phil Jagielka der Torlinie köpfte und Marchisios Pfostenschuss ihre besten Chancen.

      Lattenkracher von Pirlo

      Dann kam Balotelli in Fahrt: Eine Flanke von Antonio Candreva köpfte der Stürmer vom AC Mailand aus drei Metern zur 2:1-Führung ins Netz. Verteidiger Gary Cahill hatte den Torschützen zuvor kurz aus den Augen gelassen. In der kräftezehrenden Partie kämpfte der Weltmeister von 1966 um den Ausgleich.

      Zunächst schoss Rooney aus guter Position ganz knapp am Tor vorbei (62.). Leighton Baines vergab mit einem Freistoß, den der starke Sirigu parierte, die letzte große Ausgleichschance (77.). Danach ging den Engländern die Puste aus. Auf der anderen Seite traf Pirlo in der Nachspielzeit mit einem tollen Freistoß nur die Querlatte.

      Quelle: t-online.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



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