Fußball

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    There are 1,768 replies in this Thread. The last Post () by Auria.

      Internationale Pressestimmen "Deutschland macht Hackfleisch aus Brasilien"

      Nach dem historischen und sensationellen 7:1 der deutschen Nationalmannschaft gegen Brasilien wird die DFB-Elf von der internationalen Presse gefeiert. Die Selecao dagegen erntet Hohn und Spott. "Deutschland macht aus Brasilien Hackfleisch", schreibt der niederländische "de Telegraaf". Und die französische Zeitung "Liberation" meint: "Deutschland läuft quasi über Wasser."

      Die brasilianischen Medien kritisieren ihre Mannschaft heftig, leiden aber auch mit. "Eine unvergleichliche Folter für diejenigen, die die Selecao lieben", ist in der Sportzeitung "Lance!" zu lesen. Die Pressestimmen im Überblick:

      BRASILIEN
      "Estado de Sao Paulo": Historische Demütigung. Im Land des Fußballs, hat Deutschland, das in sein achtes WM-Finale geht, eine Lehrstunde erteilt. Es hat mit einer beeindruckenden Organisation, mit taktischer Disziplin, Passwechseln ... und vor allem mit Entschlossenheit gespielt.

      "Folha de Sao Paulo": Historisches Debakel. Nicht wieder zu erkennen und völlig dominiert vor allem in der ersten Halbzeit wurde die brasilianische Selecao von Deutschland massakriert und mit 7:1 abgeschossen.

      Sportzeitung "Lance!": Die größte Schande in der Geschichte. Es wird schwer sein, an jenes 2:1 gegen Uruguay (Niederlage Brasiliens 1950 bei der ersten Heim-WM) zu erinnern, angesichts dessen, was Deutschland in diesem Halbfinale gemacht hat. Eine unvergleichliche Folter für diejenigen, die die Selecao lieben. Die Abwesenheit von Thiago Silva und Neymar reicht nicht, um das zu erklären, was man sah: Die schlimmste Niederlage der Fünffachweltmeister in ihrer glorreichen Geschichte.

      "O Dia": Schande im Land des Fußballs. Der größte WM-Gewinner hat sich gekrümmt. Er wurde zu Hause gedemütigt. Und das mit erlesener Grausamkeit. Der Schmerz von 1950 wiederholt sich 2014. Die Wunde ist offen und es wird dauern, bis sie verheilt ist. Deutschland hat Brasilien gedemütigt, das Spiel in 29 Minuten entschieden und brauchte dabei den Fußball nicht neu zu erfinden. In Wirklichkeit zeigte Deutschland etwas, was der Selecao fehlte: Talent.

      "Daily Star": Sambaaargh

      "Daily Mail": Die brillanten Deutschen verprügeln die Gastgeber.

      FRANKREICH
      "L'Équipe": Unglaublich. Diese Leistung ist einzigartig, weil sie in Brasilien erbracht wurde und weil sie gegen Brasilien erbracht wurde. Am Tag des Weltuntergangs, den die Brasilianer gestern ohne Frage bereits zu erleben glaubten, wird man sich noch an dieses Halbfinale erinnern. Übermannt von den seit Turnierbeginn bis zum Exzess ausgelebten Emotionen und dem Pathos sind die Brasilianer auseinandergenommen worden wie niemals zuvor in der Geschichte des Fußballs. (...) Die Auswahl von Joachim Löw hat während der ersten halben Stunde Traumfußball entwickelt.

      "Le Figaro": Mit 7:1 von Deutschland gedemütigt erlebt Brasilien ein nationales Drama. Für die brasilianische Mannschaft war es ein alptraumhafter Abend. Unvorstellbar.

      "Le Parisien": Der Traum eines ganzen Landes zerschellt an der deutschen Mauer. Das ist nationales Drama, das ernste Konsequenzen haben könnte.

      "Libération": Unglaubliches Debakel für Brasilien. Deutschland läuft quasi auf dem Wasser.

      SPANIEN
      "Marca": Ewige Schmach.

      NIEDERLANDE
      "Algemeen Dagblad": Phänomenales Deutschland erniedrigt hoffnungsloses Brasilien

      "NRC Handelsblad": Wo warst du, als der nationale Fußball zusammenbrach?' werden Brasilianer einander noch in Dutzenden von Jahren fragen. (...) Brasilien ist erniedrigt. Brasilien heult. 1:7. Deutschland ist im Finale. Es ist kein Witz.

      "De Telegraaf": Wenn die niederländische Mannschaft das Finale der Fußball-WM erreichen sollte, dann kann sie sich auf etwas gefasst machen. Deutschland macht im Halbfinale Hackfleisch aus Brasilien.

      "De Volkskrant": Historischer Abend in Belo Horizonte. Deutschland verpulvert Brasilien. (...) Tag 26 der WM war der Tag, an dem Brasilien ein neues nationales Fußballtrauma erlebte. Deutschland war nämlich gnadenlos gegenüber dem Gastland im Halbfinale der WM und verpulverte Brasilien mit 7:1 in Belo Horizonte.

      USA
      "CNN": Erst war da Unglauben, dann Tränen. Brasiliens Traum von der Weltmeisterschaft ist vorbei. Der Gastgeber wurde von Deutschland mit 7:1 gedemütigt.

      "NPR": Deutschland walzt Brasilien mit 7:1 nieder.

      "USA Today": Oh! Mein! Gott! (auf Deutsch) Deutschland schlägt Brasilien 7:1 in einem Fußball-Blitzkrieg

      MEXIKO
      "Reforma": Deutschland massakriert den Gastgeber.

      "Universal": Deutschland demütigt Brasilien und steht im Finale.

      "Milenio": Brasilianische Tragödie.

      "La Jornada": Die deutsche Maschine zerstört den Weltmeistertraum Brasiliens.

      POLEN
      "Rzeczspospolita": Die laute Stille. Das war das schlechteste Spiel in der Geschichte des brasilianischen Fußballs. Die WM-Gastgeber sind bezwungen, Deutschland im Finale. ... Die Hymne wurde von Spielern und Zuschauern a capella gesungen, die Erwartungen waren riesig, und dann war da nur noch Stille.

      "Gazeta Wyborcza": Der schwärzeste Tag des brasilianischen Fußballs. In 19 Minuten zerbrachen die Träume der Canarinhos auf einen WM-Titel. In nicht ganz 20 Minuten schossen die Deutschen fünf Tore, die das große, vor Emotionen kochende Land erschüttern können.

      "Przeglad Sportowy": Weltuntergang in Belo Horizonte. Weck mich und sag mir, dass es nur ein böser Traum war - so müssen die tränenüberströmten brasilianischen Fans auf das reagieren, was im Mineirao-Stadion in Belo Horizonte geschah. Das ist ein neues Maracanazo. Die Mannschaft von Scolari schrieb sich in eine neue unrühmliche Seite der (Fußball-) Geschichte ein.

      "Super Expres": Das WM-Halbfinale Brasilien-Deutschland schreibt sich mit Sicherheit in die Geschichte ein. Die Mannschaft von Joachim Löw zertrümmerte die Canarinhos 1:7!

      GRIECHENLAND
      "Goal": Schock und Schrecken! Das Spiel des Schluchzens für die Brasilien-Fans. Sowas hatte es noch nie gegeben.

      "Sportday": Gejammer! Schande und Erniedrigung. Ein Furcht erregendes und vor nichts Angst habendes Deutschland hat die Herzen von 200 Millionen Brasilianern getrübt.

      "To Fos": Deutschland hat Brasilien zugrunde gerichtet.

      "Ta Nea": Historische Schmach.

      ZYPERN
      "Fileleftheros": Die deutsche Nationalmannschaft hat Brasilien regelrecht auseinandergenommen.

      "Alitheia" (Portal): Deutschland hat (Fußball-) Geschichte geschrieben.

      LETTLAND
      "Diena" (Online): Deutsche Maschine macht sieben Tore und zertrampelt Brasilien im Halbfinale.

      "Neatkariga Rita Avize" (Online): Deutschland zerstört Brasilien mit einem schockierenden 7:1 und zieht ins Finale ein.

      Quelle: t-online.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      Italiener pfeift unser WM-Finale

      Unser WM-Finale gegen Argentinien – jetzt steht der Endspiel-Schiri fest! Der Italiener Nicola Rizzoli (42) pfeift den Final-Knaller.

      Die Berufung des Italieners für das Finale kommt überraschend. Als heißeste Kandidaten galten eigentlich der Ami Marc Geiger und Ravshan Irmatow aus Usbekistan. Denn: Eigentlich ist es üblich, dass in einem Finale zwischen einem Team aus Europa und Südamerika ein Schiri eines anderen Kontinentalverbandes zum Einsatz kommt.

      Jetzt aber der Italiener. Der Boss der Fifa-Schiedsrichterkommission Jim Boyce: „Wir wählen die besten Schiedsrichter für die besten Spiele aus. Und der Italiener wird das Finale leiten.“

      Rizzoli pfiff bei der WM bisher drei Spiele, darunter zwei von Argentinien – das 3:2 gegen Nigeria in der Vorrunde und den Viertelfinal-Sieg gegen Belgien. In seinen drei Einsätzen verteilte der Italiener neun Gelbe Karten, kam ohne Platzverweis aus.

      Rizzoli: „Das Finale im Maracana zu pfeifen, ist das Größte, was es gibt. Es ist unglaublich. Mir fehlen die Worte. Ich bin gerade sehr emotional. Ich werde mein Bestes geben.“

      Quelle: Bild.de


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      Für mich hört sich das eindeutig nach Schiebung seitens der FIFA an. Dieser blöde Italiener hat zwei der Argentinien-Spiele gepfiffen. Das gegen Nigeria und das gegen Belgien. Und beide gingen zugunsten dieses FC Messi aus. Dazu noch das Spiel Holland gegen Spanien, wo er auch zwei krasse Fehlentscheidungen (Elfmeter gegeben, der keiner war und eine Foul nicht ahndete) getroffen hat. Der wird gegen uns pfeifen. Da bin ich mir sicher. Das ist genauso ein Brillo wie der Schiri im Frankreich-Spiel. Der hat auch nur für die gepfiffen. Unsere armen Jungs. Die tun mir jetzt schon leid.
      Und dieser dämliche Neymar scheint auch in einer anderen Welt zu leben. Sagte heute in einem Interview, dass Messi es verdient habe, Weltmeister zu werden. Wenn es einer nicht verdient hat, dann diese verdammten Argentinier, die sich nur aufgrund von Schiedsrichtenfehlentscheidungen durchgemogelt haben. Pfui und Bäh in Richtung FIFA. :thumbdown: :thumbdown:


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      DFB-Coach mit breiter Brust Löw: "Wir sind bereit für den letzten Schritt"

      Nach dem triumphalen 7:1 (5:0)-Erfolg im WM-Halbfinale gegen Gastgeber Brasilien blickt Bundestrainer Joachim Löw

      optimistisch dem Finale entgegen. "Ich glaube, dass diese Mannschaft unbedingt bereit ist, das Finale jetzt auch zu

      gewinnen", sagte der DFB-Coach nach der deutschen Sternstunde gegen die Selecao.

      In der Stunde des Triumphes warnte Löw allerdings vor Überheblichkeit. "Man sollte das Ergebnis jetzt auch nicht zu hoch

      hängen", forderte er. "Wir müssen jetzt Demut haben und uns mit aller Ruhe auf das Finale vorbereiten."

      Erfreut konnte der Chef der deutschen Titelmission auf der Heimreise aus Belo Horizonte ins Campo Bahia feststellen,

      dass "kein völliges Abgehobensein" bei seinem Team eingetreten sei. Diese gereifte Mannschaft sei "geerdet" und wisse,

      dass der letzte Schritt zur Krönung noch ausstehe.

      "Gegner wird sich im Finale ganz anders präsentieren"

      Ob es im Finale nun gegen Argentinien oder die Niederlande (das Halbfinale heute ab 21.45 Uhr im Liveticker von t-

      online.de) geht, ist Löw weitgehend egal. Der 54-Jährige will auch den letzten Gegner bei diesem Turnier nehmen, wie er

      kommt. "Beide haben eine sehr gute WM gespielt und haben überragende Spieler in ihren Reihen", sagte Löw und

      prophezeite: "So ein Spiel wie das Halbfinale kann und wird es nicht werden. Der Gegner wird sich im Finale gegen uns

      ganz anders präsentieren."

      Quelle: t-online.de


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      Darum werden wir Weltmeister DFB-Team auf dem Höhepunkt der Schaffenskraft

      Hin und wieder liegt er da. Mitten auf der Straße, die um das Dorf Santo André herumführt. Der kleine Hund. Eine

      Promenaden-Mischung mit deutlichem Terrier-Einschlag. Von der Fähre kommend muss man an ihm vorbei, wenn man die

      Pressekonferenzen der deutschen Nationalmannschaft besuchen will. Dann rollt immer gleich eine ganze Wagenkolonne auf

      den kleinen Vierbeiner zu. Doch der bewegt sich keinen Millimeter und zwingt ein Auto nach dem anderen dazu, abzubremsen

      und einen Bogen um ihn zu fahren. Er ist der coolste Hund von Santo André.

      Seine Coolness scheint ansteckend zu sein. Denn gleich in der Nähe, im Campo Bahia, da hängen ebenso abgezockte

      Gestalten rum. Zumindest ist das der Eindruck, den derzeit Joachim Löw, sein Trainerstab und die Nationalspieler

      hinterlassen. Selten zuvor hat man eine so selbstbewusste Mannschaft erlebt, die dazu auch noch keinerlei Anzeichen von

      Selbstüberschätzung von sich gibt.

      Stetig gesteigert

      Es gibt allen Grund am Sonntag mit breiter Brust in das Finale gegen Argentinien zu gehen (ab 20.45 Uhr im t-online.de

      Live-Ticker). Die deutsche Mannschaft hat wieder einmal bewiesen, dass sie eine großartige Turnier-Mannschaft ist.

      "Wichtig ist, dass sich das Team steigert", hatte Bundestrainer Joachim Löw bereits ganz am Anfang betont. Und so kam

      es: Im Halbfinale gegen Brasilien lieferte sie ihr Meisterstück ab.

      Dieser Sieg machte das Team automatisch zum Favoriten im Finale. "Die Rolle werden wir nicht mehr los", sagte Thomas

      Müller. Doch das stört ihn und seine Mitstreiter keineswegs. Im Finale wolle man versuchen, noch einen draufzusetzen,

      sagte Jerome Boateng. Zwar könne man sich für den Sieg gegen den Gastgeber im Endspiel auch nichts kaufen, sagten die

      Protagonisten unisono, doch das Selbstbewusstsein aus dem Jahrhundertspiel gegen Brasilien nehmen sie natürlich mit.

      Enorme Fitness

      Verlassen können sich die Löw-Schützlinge auch auf ihre Fitness. Von allen vier Halbfinalisten legten die DFB-Kicker im

      Schnitt die meisten Kilometer zurück. Philipp Lahm und Co. liefen zu diesem Zeitpunkt durchschnittlich fast sechs

      Kilometer mehr pro Partie als Argentinien. Und im Gegensatz zu anderen Teams scheinen die Deutschen immer noch eine

      Schippe drauflegen zu können.

      Bestes Beispiel ist das Duo Sami Khedira und Bastian Schweinsteiger. Am Anfang teilten sich die beiden Rekonvaleszenten

      ihren Job, mittlerweile ziehen sie gemeinsam im Mittelfeld die Fäden und werden immer fitter, anstatt immer müder.

      Dadurch war es Löw möglich, Lahm wieder als rechten Außenverteidiger aufzubieten und seine WM-Formation zu finden.

      Plötzlich taucht der ewige Miroslav wieder auf und trifft

      Stratege Schweinsteiger und Offensiv-Bulle Khedira bilden mit dem derzeit in der Form seines Lebens befindlichen Toni

      Kroos das Herzstück der deutschen Mannschaft. Und vorne tauchte nach anfänglichem Bankdrücken plötzlich wieder der gute

      alte Miroslav Klose auf, dessen Name in Südamerika Angst und Schrecken verbreitet. Der 36-Jährige denkt derweil noch gar

      nicht ans Karriereende. "Ich kann leider noch", sagte er mit einem Schmunzeln. Er werde seinen Kadaver noch ein bisschen

      über die Fußballplätze schleppen.

      Nicht nur er profitiert von einer Stärke, die unter Löw eigentlich schon zu den Akten gelegt worden ist. Doch dank der

      Analyse von Löws Strategie-Flüsterer Urs Siegenthaler übten die Nationalspieler wieder verstärkt Standardsituationen.

      Ein Drittel ihrer Treffer erzielten sie nach ruhenden Bällen.

      Neuer bester Keeper des Turniers

      Doch wer Weltmeister werden will, braucht vor allem auch einen guten Torhüter. Und da kann Manuel Neuer keiner das

      Wasser reichen. Er ist der mit Anstand kompletteste Keeper der Welt, das hat er hier in Brasilien mehrfach unter Beweis

      gestellt. Auch Neuer ist in einer absoluten Topverfassung. So einen Fels im Rücken zu haben, verleiht jeder Mannschaft

      enorme Sicherheit.

      Obendrein ist die Nationalmannschaft physisch wie psychisch voll auf der Höhe. Bis auf Shkodran Mustafi kann Löw darüber

      hinaus auf alle Spieler zurückgreifen. Auch der am Knie angeschlagene Mats Hummels hat sich wieder im Training

      zurückgemeldet.

      Der Geist von Campo Bahia

      Hinzu kommt ein außergewöhnlicher Zusammenhalt. Dazu hat vor allem auch das Campo Bahia beigetragen. "Hier wurde ein

      Teamgeist entwickelt, der uns gut getan hat und der uns so weit gebracht hat", sagte Benedikt Höwedes.

      Und es gibt noch zwei Dinge, die wichtig sind, will man am Ende den Pokal in den Händen halten. Die deutsche Mannschaft

      ist enorm erfahren. Weit über 700 Länderspiele standen gegen Frankreich und Brasilien jeweils in der Startformation. Und

      auch die Sterne scheinen günstig zustehen, glaubt man Klose. "Wir sind einfach wieder dran."

      Sich selbst vertrauen

      Es sieht also gut aus mit dem Gewinn des vierten Weltmeistertitels. "Wenn wir all unsere Stärken tatsächlich abrufen

      können", betonen alle Beteiligten immer wieder, werde man am Ende als Sieger vom Platz gehen.

      Quelle: t-online.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      "Erich und die Knalltüten" als Auslöser Warum der deutsche Fußball so erfolgreich ist

      "Danke! Wir lieben euch", titelte die "Bild"-Zeitung nach dem spektakulären 7:1 der DFB-Auswahl gegen Brasilien. Auch

      wenn das dem einen oder anderen Fan vermutlich etwas zu weit geht, so gilt doch: In Deutschland ist man wieder stolz auf

      seine Fußballer. Und nicht nur das. Deutsche Nationalspieler sind bei den besten Vereinen der Welt gefragt wie nie

      zuvor. Was nicht nur der bevorstehende Wechsel von Toni Kroos zu Real Madrid verdeutlich. Egal ob Müller, Hummels, Lahm,

      Khedira, Schweinsteiger, Schürrle, Boateng oder Özil: Fast jeder Kicker aus dem WM-Kader weckt auf Grund seines extrem

      hohen Niveaus Begehrlichkeiten.

      Zur Jahrtausendwende war an so viel Glanz nicht einmal zu denken, der deutsche Fußball lag am Boden. Die Schlagzeilen in

      der Presse waren vernichtend. "Deutschland schämt sich für euch", titelte die "Bild-Zeitung". Als "Mega-Blamage"

      bezeichnete der Kölner "Express" das, was sich am Abend des 20. Juni 2000 in Rotterdam abspielte. Als "lustigste

      Mannschaft der Welt" verspottete Harald Schmidt in seiner Show die deutsche Nationalelf und sprach von "Erich und die

      Knalltüten".

      Der deutsche Fußball war weltweit nur noch eine Lachnummer und hatte den absoluten Tiefpunkt erreicht. 1:1 gegen

      Rumänien und 0:1 gegen England endeten die ersten Partien des EM-Turniers. Zum Abschluss kam das Team von Bundestrainer

      Erich Ribbeck gegen eine portugiesische B-Elf unter die Räder. 0:3 hieß es nach desolaten 90 Minuten. Das peinliche EM-

      Aus war besiegelt und jeglicher Respekt vor der großen Fußball-Nation Deutschland hatte sich in Luft aufgelöst.

      Die Welt lacht über deutsche "Rumpelfüßler"

      Verantwortliche des DFB und der Bundesliga-Klubs holten längst entwickelte Konzepte zur Nachwuchsförderung aus den

      Schubladen, setzten sich an einem Tisch und machten Nägel mit Köpfen. Es entstand eine Talentförderung, die heute

      weltweit einzigartig ist und bereits eine erste herausragende Spielergeneration hervorgebracht hat.

      Die WM in Deutschland als Treiber

      Einer der maßgeblich an dieser Entwicklung beteiligt war, ist Ulf Schott. Der Diplom-Sportwissenschaftler, der auch die

      A-Trainerlizenz besitzt, arbeitet seit 1997 beim DFB. Seit dem 1.Juni 2012 leitet er die Verbands-Direktion Jugend,

      Spielbetrieb, Trainerwesen, Internationale Kooperationen, Talentförderung und Schule. Gemeinsam mit Dietrich Weise und

      Berti Vogts trieb er die Talent-Förderung seinerzeit voran.
      Taktisch und technisch hinkte die DFB-Auswahl den Kontrahenten meilenweit hinterher. Die Fußball-Welt spielte längst mit

      Vierer-Abwehrkette, verteidigte im Raum und presste organisiert vor. Deutschland hingegen bot den 39-jährigen Lothar

      Matthäus als Libero auf. Spielerisch bekamen Dietmar Hamann, Mehmet Scholl und Co. nichts zu Stande. Als "Rumpelfüßler"

      bezeichnete Franz Beckenbauer, Weltmeister als Spieler und Trainer, die DFB-Kicker spöttisch.

      Die Auswirkungen dieser unsäglichen Darbietung waren verheerend. Die Vereine in allen Landesverbänden des DFB

      verzeichneten ein gewaltiges Nachwuchsproblem. Immer weniger Kinder und Jugendliche wollten in einem Klub Fußball

      spielen. Der Juni des Jahres gilt heute als Wendepunkt, in dieser Zeit fand endgültig ein Umdenken statt.

      Rückblickend erzählt er: “Schon vor der WM 1998 gab es Überlegungen, im Nachwuchsbereich einiges zu ändern. Die WM-

      Bewerbung für 2006 stand auf dem Plan. Da haben wir uns gefragt: Haben wir eine Mannschaft? Und was müssen wir tun, um

      eine schlagkräftige Truppe zu haben.”

      Erklärend fügt Schott an: "Bis dahin war die Nachwuchsarbeit föderal organisiert. Also jeder Landesverband hat nach

      seinen Vorstellungen gearbeitet. Der DFB hat nur die Nachwuchs-Nationalmannschaften betreut. Damals entstand die Idee,

      auch neben den Nationalteams etwas zu machen und ein gemeinschaftliches Konzept zu entwickeln. Dietrich Weise war

      derjenige, der als Trainer eingestellt wurde und verantwortlich war. Ich sollte das Konzept mit entwickeln und

      umsetzen."

      120 Stützpunkte machen den Anfang

      Der erste Entwurf wurde im März 1998 vorgestellt und beinhaltete den Aufbau von 120 Stützpunkten. "Da die WM 1998

      ziemlich in die Hose ging, wurde es in Abstimmung mit Berti Vogts sofort umgesetzt", erzählt Schott. Zur Erinnerung: Bei

      der WM in Frankreich scheiterte Deutschland nach durchgehend mäßigen Leistungen im Viertelfinale an Kroatien.

      Der Prozess der Jugendförderung war jedenfalls angeschoben und wurde zwei Jahre später sogar noch deutlich beschleunigt.

      Schott: "Nach der schlechten EM 2000 war der öffentliche Druck in Deutschland noch größer, etwas zu machen. Das kam uns

      entgegen, denn wir konnten unsere Ideen noch schneller umsetzen. Auch die Bundesliga-Vereine waren sich damals einig,

      etwas machen zu müssen."

      Vor allem im Bereich der 11-14-Jährigen sollte etwas passieren. Es wurden deutschlandweit rund 350 Stützpunkte

      geschaffen. Jeder Standort wurde mit zwei bis drei qualifizierten Trainern besetzt. Talente der Region werden seitdem

      dort gesichtet und gefördert. Außerdem dienen die Stützpunkte als Fortbildungsmaßnahmen für Nachwuchstrainer.

      Die Liga wird zu ihrem Glück gezwungen

      "Natürlich haben die Vereine nicht Hurra geschrien. Es hieß in den Manager-Runden immer: Nachwuchsarbeit ist wichtig

      aber so wichtig auch nicht. Aber durch die schlechte EM konnte keiner öffentlich etwas gegen die Planung sagen", blickt

      Schott auf die Anfangszeit zurück. Auch der damalige Manager des SC Freiburg und heutige DFL-Geschäftsführer Andreas

      Rettig erinnert sich: "Wir mussten die meisten Klubs zu ihrem Glück zwingen."

      Moderne Trainingszentren werden gebaut

      Heute besteht absolute Einigkeit, die Vereine geben teilweise sogar mehr Geld für die Nachwuchsförderung aus, als

      vorgeschrieben. Rund 80 Millionen Euro waren es in der Saison 2011/2012. Die 36 deutschen Fußballklubs bilden jährlich

      5000 Jugendspieler aus, kosten lassen sie sich das rund 2,5 Millionen Euro. Bei den Top-Klubs sind es sogar rund 5

      Millionen Euro. Viele Klubs, darunter der FC Bayern, der Hamburger SV und der VfB Stuttgart, investieren bereits in die

      Infrastruktur und bauen derzeit hochmoderne Akademien mit Internat und Trainingszentrum.
      Auch die Leistungszentren der Bundesliga-Klubs wurden auf Initiative von DFL und DFB schon vor der EM 2000 beschlossen.

      Die Bundesliga-Klubs kamen nach der EM noch einmal mit dem DFB an einen Tisch. Es wurde ein Kriterienkatalog aufgesetzt,

      mit den Vereinen besprochen und geplant. Für 2.Liga-Vereine wurden die Leistungszentren erst ein Jahr später Pflicht.

      Seit der Einführung der Leistungszentren wurden bis zum Sommer 2013 mehr als 700 Millionen Euro investiert. Auch der DFB

      steckt immer mehr Geld in sein Talentförderprogramm. Rund 1000 Honorar-Trainer arbeiten derzeit an den 366 DFB-

      Stützpunkten. Mehr als 20 Millionen Euro lässt sich der Verband die Unterstützung der Jugendarbeit jährlich kosten. Auch

      die DFB-Eliteschulen werden darüber finanziert.

      Deutsche Klubs garantieren Top-Ausbildung

      Beim Blick auf die Leistungszentren wird schnell klar: Der Ausbildungsstandort ist in Deutschland fast schon Nebensache.

      Talente, die sich heute dazu entschließen ihre Liebe und Leidenschaft Fußball zum Beruf zu machen, werden in allen 46

      zertifizierten Leistungszentren gut auf den Job vorbereitet. "Das ist Fakt. Wenn du als junger Spieler einen Platz in

      einem Leistungszentrum hast, bekommst Du garantiert eine gute Ausbildung. Die Vereine unterscheiden sich nur marginal.

      Es gibt verschiedene Philosophien, die Qualität ist aber sehr ähnlich", sagt Ernst Tanner, lange Zeit Leiter der

      Leistungszentren von 1860 München und 1899 Hoffenheim.

      Tanner, heute Nachwuchschef bei Red Bull in Salzburg, sieht vor allem in der finanziellen und strukturellen Initiative

      der Vereine den Schlüssel zum heutigen Erfolg. "In den Vereinen liegt der Ursprung des Talentebooms. Die Spieler, die

      heute in die Bundesliga kommen profitieren von der hervorragenden Ausbildung. Sie sind technisch und taktisch auf extrem

      hohen Niveau. Und sie sind als Persönlichkeit in der Regel sehr weit."

      Juniorenspiele sind taktisch auf hohem Niveau

      Spiele der A-Jugend-Bundesliga seien laut Tanner nicht selten taktisch und technisch hochwertiger als 2. oder 3.Liga-

      Spiele. "Man sieht, dass die Spieler bestens vorbereitet sind."

      Lob für diese Entwicklung gibt es aus der ganzen Welt. Vereins- und Verbandsvertreter reisen nach Deutschland, um

      Anregungen zu erhalten. Delegationen aus Brasilien, Argentinien und den USA schauten bereits zur Weiterbildung in den

      verschiedenen Einrichtungen vorbei. Und auch die Europäer blicken neidisch auf die Bundesliga und den DFB.

      Großes Lob aus Frankreich

      Stellvertretend sagte Ex-Bayern-Profi Willy Sagnol, seit einigen Jahren in verschiedenen Funktionen für den

      französischen Fußball-Verband tätig, in einem Interview mit dem "kicker": "Deutschland wird den europäischen Fußball in

      den nächsten zehn Jahren dominieren." Holt die DFB-Elf am Sonntag den WM-Pokal, wird Sagnol vermutlich niemand mehr

      widersprechen.

      Quelle: t-online.de


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      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."
      Ich bin trotzdem noch skeptisch.


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      Sieg im kleinen Finale Oranje macht Brasiliens WM-Fiasko perfekt

      Arjen Robben& Co. haben Bondscoach Louis van Gaal zum Abschied mit WM-Bronze beschenkt und das Fiasko für Brasilien perfekt gemacht. Nach der Halbfinal-Pleite gegen Deutschland unterlag der Gastgeber auch im Spiel um Platz drei den Niederlanden deutlich und verpasste beim 0:3 (0:2) in Brasília das erhoffte versöhnliche Ende des Heimturniers.

      Der überragende Bayern-Star Robben leitete vor 68.034 Zuschauern die Treffer von Robin van Persie (3. Minute/Foulelfmeter), Daley Blind (17.) und Georginio Wijnaldum (90.+1) ein und durfte sich mit van Gaal zumindest noch über den vierten WM-Podestplatz der Elftal freuen. Auch bei dessen Trainerkollege Luiz Felipe Scolari endet der Vertrag als Nationaltrainer - eine Verlängerung wäre eine große Überraschung.

      Abwehr der Selecao wieder sehr anfällig

      Vor dem Anpfiff standen die Zeichen noch auf Versöhnung: Brasiliens Team wurde bejubelt - am lautesten, als der verletzte Star Neymar ins Stadion humpelte. Buhrufe musste sich dagegen Scolari anhören, dem das 1:7 gegen Joachim Löws Mannschaft angekreidet wurde.

      Aber trotz der sechs Umstellungen im Team erwiesen sich die WM-Gastgeber auch gegen die konterstarke Oranje-Elf überaus anfällig in der Defensive.

      Das Duell der Enttäuschten begann mit einem Paukenschlag. Der nach Ablauf seiner Gelb-Sperre in die Selecao zurückgekehrte Thiago Silva riss Robben nach nur 90 Sekunden beim Sprintduell zu Boden. Schiedsrichter Djamel Haimoudi aus Algerien zeigte auf den Elfmeterpunkt, obwohl das Foul vor der Strafraumgrenze geschah. Dabei ließ der Unparteiische beim Sünder Gnade vor Recht ergehen. Statt der Roten Karte für eine Notbremse erhielt der Abwehrspieler von Paris St. Germain nur Gelb. Van Persie war's egal, er verwandelte den Strafstoß sicher zu seinem vierten Turniertor.

      Nach einer guten Viertelstunde folgte der endgültige Stimmungskiller, als David Luiz den Ball nach Jonathan de Guzmans Flanke direkt vor die Füße von Blind köpfte, der das Geschenk dankbar annahm und sein erstes Länderspiel-Tor für die Elftal markierte. De Guzman hatte van Gaal kurzfristig aufbieten müssen, nachdem sich Wesley Sneijder beim Warmmachen verletzte. Die Niederländer beschränkten sich nach der schnellen Führung im Gegensatz zum deutschen Angriffswirbel auf das Verwalten der Führung.

      Dennoch brauchten die Gastgeber, um ins Spiel zu kommen. Erst nach 21 Minuten verzeichneten die Selecao bei einem Schuss von Oscar ihre erste Möglichkeit. Dicht vor dem Anschlusstor stand Brasilien, als Paulinho und David Luiz eine scharfe Hereingabe von Luiz Gustavo ganz knapp verpassten (38.).

      Oscar versucht es mit einer Schwalbe

      Schon Mitte der ersten Halbzeit hatten die brasilianischen Fans ihrem Unmut über das wenig kreative Spiel mit ersten Pfiffen gegen das eigene Team Luft gemacht. Zur Pause schlug Scolaris Schützlingen fast schon Gleichgültigkeit entgegen. Im zweiten Durchgang versuchten die Brasilianer mit allen Mitteln, dem Spiel doch noch eine Wende zu geben - auch mit unfairen. Mit teils heftigen Fouls vor allem gegen den schnellen Robben wurden immer wieder Gegenangriffe der Niederlande unterbunden. Fernandinho war nach mehrfachem überharten Einsteigen mit der Gelben Karte noch gut bedient.

      Erst in der 60. Minute geriet das Gehäuse von Jaspar Cillessen beim Schuss von Ramires wieder in Gefahr, doch der Ball ging knapp links vorbei. Acht Minuten später reklamierten die Brasilianer einen Strafstoß für sich, als Oscar beim Duell mit Blind zu Fall kam. Stattdessen zeigte der wenig souveräne Haimoudi dem verdutzten Chelsea-Profi Gelb wegen einer angeblichen Schwalbe. In der Nachspielzeit musste Brasilien dann sogar noch den dritten Treffer hinnehmen.

      Quelle: t-online.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      "Wir bewundern euch" England-Legende Lineker adelt die deutsche Elf

      Die Vorstellungen der deutschen Nationalelf bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien haben Eindruck hinterlassen. Auch bei der englischen Fußball-Legende Gary Lineker. "Wir haben euch immer bewundert, auch schon vor diesem Halbfinale", sagte der 53-Jährige nach dem 7:1-Erfolg der DFB-Elf gegen Gastgeber Brasilien gegenüber der "Bild"-Zeitung.

      Dass die deutsche Elf nun um ihren vierten WM-Titel kämpft, ist für Lineker kein Wunder. "Deutschland hat im Gegensatz zu England immer sehr viel erreicht, ist mit großer Regelmäßigkeit meist sehr weit gekommen. Viermal in Folge im Halbfinale – davon träumen wir in England", sagte er.
      "Sie sind ohne Frage Gewinner"

      Dies sei auch eine Folge der Mentalität, so Lineker: "Mit dieser unglaublichen mentalen Stärke findet Deutschland einfach einen Weg zum Sieg. Sie lassen sich vom Druck nicht beeinflussen. Wenn es um Fußball geht, sind sie ohne Frage Gewinner." Dabei seien auch bei der deutschen Elf Defizite zu erkennen. Aber wenn es darauf ankomme, "verstecken sie sie und kommen trotzdem durch".

      "Deutschland kann noch besser werden"

      So nahe kam England dem Titel danach nicht mehr - im Gegensatz zur deutschen Elf. Die wird auch in den nächsten Jahren eine dominante Position im Weltfußball einnehmen, ist sich Lineker sicher. "Es ist sehr gut möglich, dass in zwei oder vier Jahren Deutschland noch besser sein wird, weil die jungen Spieler noch stärker sein werden", sagte der ehemalige Angreifer, der für die BBC als Experte in Brasilien vor Ort ist.

      Bereits unmittelbar nach dem Halbfinale hatte Lineker dem DFB-Team großen Lob gezollt und sich als Fan von Thomas Müller geoutet. Mit Blick auf Gerd Müller hatte er den Führungstreffer von Thomas Müller so kommentiert: "Müller hat das gemacht, was Müllers eben machen."

      Lineker hält es im Hinblick auf die Zukunft sogar für möglich, dass Deutschland eine Ära begründet und über Jahre hinaus dominant sein wird - so wie zuletzt die Spanier. "Dann wird auch diese als große Mannschaft in die Geschichte eingehen", sagte er.

      Quelle: t-online.de


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      Experten haben klare Meinung "Deutschland tausendmal besser als Argentinien"

      Die deutsche Nationalelf ist der argentinischen Auswahl nach Ansicht des früheren brasilianischen Weltstars Zico weit überlegen. "Als Mannschaft ist Deutschland tausendmal besser", sagte der 61-Jährige in Rio de Janeiro. Er gab aber auch zu bedenken, dass Torjäger Lionel Messi spielentscheidend sein könne.

      "Deutschland hat Organisation, Technik, Talent und eine Mannschaft, die schon lange zusammenarbeitet. Aber Argentinien hat einen Typen wie Messi, der das alles in einem Spielzug zerstören kann", sagte Zico, der einst als "Weißer Pelé" bekannt war. Argentinien sei nur dank Messi überhaupt ins Endspiel gekommen, ergänzte er. Im Finale werde er keines der beiden Teams anfeuern. "Ich bin Brasilianer und möchte ein gutes Fußball-Spektakel sehen."

      Beckenbauer: "Wir gewinnen 2:0"

      Franz Beckenbauer sieht die deutsche Nationalmannschaft im WM-Finale ebenfalls in der Favoritenrolle. In seiner Kolumne in der "Bild"-Zeitung schrieb Beckenbauer: "Wir gewinnen 2:0 und werden Weltmeister."


      Im Vergleich zu Deutschlands letztem WM-Triumph von 1990 sieht der 68-Jährige viele Parallelen: "Mich erinnert der ganze Turnierverlauf in Brasilien sehr an Italien 1990. Damals sind wir mit dem 4:1 gegen Jugoslawien super ins Turnier gestartet, diesmal 4:0 über Portugal. Damals wie heute folgten dann aber nicht so überzeugende Vorstellungen. Trotzdem hatte man nie das Gefühl, dass da was passieren kann."

      Lehmann erwartet klaren Sieg

      Auch der ehemalige Nationaltorhüter Jens Lehmann erwartet einen klaren Sieg des Teams von Bundestrainer Joachim Löw, "weil unsere Mannschaft einfach besser organisiert und kompakter ist", sagte Lehmann gegenüber der "Bild".

      Maradona: "Roter Teppich für Messi"

      Ganz anders sieht dies jedoch die argentinische Fußball-Idol Diego Maradona. Der 53-Jährige setzt vor allem auf Superstar Lionel Messi. "Er wird das Spiel entscheiden", sagte Maradona gegenüber dem venezolanischen TV-Senders Telesur. "Wer den Besten auf dem Spielfeld hat, und das sind wir, wird die Partie gewinnen."

      Zugleich bestritt Maradona, dass es eine Rivalität zwischen ihm und dem Torjäger des FC Barcelona gebe. Niemand könne diese Freundschaft zerstören, betonte er. "Wenn Messi am Sonntag den Pokal in die Höhe stemmen und damit Maradona übertreffen will, rolle ich für ihn den roten Teppich aus", sagte er.

      Quelle: t-online.de


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      Generation Sommermärchen Ein Quintett steht vor dem Happy End

      Vor langer Zeit sind sie ausgezogen und wollten das Sommermärchen schreiben. Bei der Heim-WM 2006 haben sie ihr Herz in die Hand genommen. Am Ende reichte es zu einem sehr respektablen dritten Platz. Damals waren sie 21, 22 Jahre alt, groß gewordene Jungs gerade einmal. Heute, acht Jahre später, sind sie gestandene Männer kurz vor ihrem Dreißigsten. Die Rede ist von Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Lukas Podolski und Per Mertesacker. Wieder mal sind sie ausgezogen, sind um die halbe Welt gereist und nachdem es beim ersten Mal nicht geklappt hat, wollen sie nun ein anderes Märchen schreiben.

      Vor langer Zeit sind sie ausgezogen und wollten das Sommermärchen schreiben. Bei der Heim-WM 2006 haben sie ihr Herz in die Hand genommen. Am Ende reichte es zu einem sehr respektablen dritten Platz. Damals waren sie 21, 22 Jahre alt, groß gewordene Jungs gerade einmal. Heute, acht Jahre später, sind sie gestandene Männer kurz vor ihrem Dreißigsten. Die Rede ist von Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Lukas Podolski und Per Mertesacker. Wieder mal sind sie ausgezogen, sind um die halbe Welt gereist und nachdem es beim ersten Mal nicht geklappt hat, wollen sie nun ein anderes Märchen schreiben.

      Das Quartett war 2006 das erste zarte Ergebnis der veränderten Nachwuchsförderung im deutschen Fußball. Sie sind die letzten, die noch die Brücke schlagen zwischen dem Fußball von gestern und dem modernen Spitzensport. Dazu kommt noch Miroslav Klose, doch der bildet natürlich eine große Ausnahme. Der 36-Jährige war bereits bei der WM 2002 dabei und ist nun wirklich einer, der aus der Zeit gefallen ist. Allesamt haben sie längst über 100 Länderspiele absolviert. Sie sind die einzigen, die aktuell von damals noch übrig geblieben sind.

      Erfahrung macht den Unterscheid

      Nach dem Desaster bei der EM 2000 und mit der Weltmeisterschaft im eigenen Land vor Augen war der DFB zum Handeln gezwungen und baute erstmals in seiner Geschichte eine professionelle Jugendförderung auf. Spieler wie Mesut Özil, Sami Khedira, Mario Götze, Julian Draxler, Erik Durm sind nur die Spitze einer großen Menge hochtalentierter deutscher Kicker.

      Doch nur mit jungen Wilden geht es nicht. Was die deutsche Nationalmannschaft bei der WM 2014 so erfolgreich macht, ist vor allem auch ihre Erfahrung. Und die bringt neben dem Phänomen Klose vor allem die Generation Sommermärchen mit Lahm, Schweinsteiger, Mertesacker und Podolski mit. Sie haben einen Weg hinter sich und jede Menge Schlachten bei Welt-, Europameisterschaften und natürlich auf Klubebene geschlagen. "Ich weiß mittlerweile wie man so ein Turnier auf hohem Niveau spielt und gewinnt", sagte Schweinsteiger.

      Die letzte Chance auf den großen Wurf?

      Im letzten Drittel ihrer erfolgreichen Karriere könnte nun ausgerechnet im südamerikanischen Winter die ganz große Nummer gelingen. "Ich bin mir bewusst, dass es meine letzte WM sein könnte", sagte Lahm. Und Schweinsteiger gab zu, mittlerweile alle Momente aufzusaugen und zu genießen. Er weiß ebenfalls, dass die Wahrscheinlichkeit eher gering ist, dass er noch einmal ein WM-Finale bestreiten wird.

      Daher ist das Spiel gegen Argentinien im ruhmreichen Maracana von Rio de Janeiro so bedeutend für die Abteilung Sommermärchen. Für diese Akteure ist es das Spiel ihres Lebens, im Zenit ihrer Schaffenskraft. Die jüngeren Kollegen könnten noch eine weitere Final-Chance erhalten.

      Löw ist ständiger Begleiter

      Nach zwei dritten WM-Plätzen 2006 und 2010 in Südafrika, nach verpassten EM-Titeln, scheint die Zeit reif. Der Kreis soll sich schließen. Sie mussten viele Widerstände aus dem Weg räumen, sind immer aufgestanden und haben es immer wieder aufs Neue versucht. "Man muss einfach unsere letzten Jahre sehen. Dann hat sich die Mannschaft das einfach auch erarbeitet, wieder im Finale zu stehen", sagte Lahm kurz vor dem Showdown.

      Begleitet wurden sie auf ihrem Weg von Bundestrainer Joachim Löw. Von 2004 bis 2006 noch als Assistenz-Coach von Jürgen Klinsmann dabei, übernahm der heute 54-Jährige nach der Heim-WM die Chefrolle. Mit ihm zusammen entwickelten sie den Spielstil der deutschen Mannschaft immer weiter. Vom schnellen Umschalt- und Konterspiel, das in Südafrika die Fußball-Welt verzückte, bis zum heutigen Ballbesitz-Spiel, mit dem man sich die Favoritenrolle im Finale erspielt hat.

      Zukunft des Quartetts noch offen

      Wie es nach der WM für diese Generation weitergeht, steht noch nicht fest. Sogar Klose hat angekündigt, noch ein paar Jahre spielen zu wollen. Auch Äußerungen von Schweinsteiger und Lahm lassen den Schluss zu, dass für sie noch nicht das Ende in der Nationalmannschaft erreicht ist. Mertesacker dürfte es indes schwer haben, nochmal nominiert zu werden. Es rücken einfach zu viele Talente nach. Ähnlich könnte es Podolski ergehen, doch der Arsenal-Star ist immer für ein Comeback gut.

      Doch was nach dem 13. Juli 2014 kommt, daran denkt jetzt noch niemand. Das mit dem Sommermärchen hat damals nicht geklappt. Zuhause Weltmeister zu werden, wäre auch ein bisschen zu einfach gewesen. Außerdem gab es das ja schon. Wenn, dann soll schon die ganz große Nummer her. In Südamerika hat es noch nie ein europäisches Team geschafft. Was wäre das für eine Geschichte. Ein echtes Wintermärchen.

      Quelle: t-online.de


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