Fußball

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    Es gibt 1.594 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Auria.

      Ronaldo entgeht Haftstrafe durch Vergleich

      Auf den Trainer-Rauswurf der Spanier folgt das nächste iberische Beben. Superstar Cristiano Ronaldo einigt sich offenbar mit der Staatsanwaltschaft auf eine Steuernachzahlung von 18,8 Millionen Euro. Er soll zudem zwei Jahre Haft auf Bewährung bekommen.

      Fußballstar Cristiano Ronaldo soll seine Steuerprobleme mit der spanischen Justiz weitgehend geklärt haben. Entsprechende Berichte der Zeitung "El Mundo" und anderer spanischer Medien seien korrekt, erklärte das Umfeld des Profis der Deutschen Presse-Agentur in Madrid auf Anfrage. Der 33 Jahre alte Portugiese soll bereit sein, eine Steuernachzahlung von mehreren Millionen zu leisten und eine Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung zu akzeptieren. Allerdings fehle noch die Unterschrift des neuen Direktors der Steuerbehörde unter der Einigung, schrieb "El Mundo".

      Die Zeitung und auch andere spanische Medien veröffentlichten die Berichte über die Einigung auf den Homepages wenige Stunden vor dem WM-Auftaktspiel der portugiesischen Fußballnationalmannschaft mit Kapitän Ronaldo gegen den früheren Weltmeister Spanien in Sotschi (ab 20 Uhr im Liveticker bei n-tv.de). Wirbel hatte es zuvor auch um die spanische Nationalmannschaft gegeben: Zwei Tage vor dem ersten WM-Spiel hatte der Verband RFEF Nationaltrainer Julen Loptegui rausgeworfen. Grund für die Kündigung war der kurz zuvor bekanntgegebene Wechsel Lopteguis zu Real Madrid nach der WM.

      Im Falle Ronaldos wirft die zuständige Staatsanwaltschaft dem Europameister vor, über Briefkastenfirmen mehrere Millionen Euro Steuern am spanischen Fiskus vorbeigeschleust zu haben. Es geht dabei speziell um Einnahmen aus Bildrechten, die Ronaldo zwischen 2011 und 2014 hinterzogen haben soll. Für insgesamt vier Verstöße gegen das Steuerrecht soll Ronaldo jeweils eine Strafe von sechs Monaten Haft bekommen. Ende Juli 2017 hatte Ronaldo im Gericht von Pozuelo de Alarcón bei Madrid erstmals zu den Vorwürfen Stellung bezogen und erklärt, dass er "niemals etwas verborgen und auch niemals die Absicht gehabt" habe, Steuern zu hinterziehen.

      Wie "El Mundo" weiter schreibt, will der fünfmalige Weltfußballer noch versuchen, diese Haftstrafe durch eine zusätzliche Zahlung ganz aufzuheben. Bei nicht vorbestraften Verurteilten ist es in Spanien üblich, dass eine Haftstrafe von bis zu zwei Jahren auf Bewährung ausgesetzt wird. Das hatte auch Ronaldos sportlichen Erzrivalen vor einer Haftstrafe bewahrt - er war ebenfalls wegen Steuerbetrugs zu 21 Monaten Haft verurteilt worden.

      n-tv.de

      DFB fordert 9 Punkte Abzug für Mannheim!

      Jetzt geht's dem SV Waldhof an den Kragen!

      Der DFB-Kontrollausschuss beantragt eine Hammer-Strafe gegen den Mannheimer Regionalligisten: 9 Punkte Abzug für die neue Saison, 50 000 Euro Geldstrafe und acht Fan-Auflagen, die allerdings zuvor schon vom Klub selbst vorgeschlagen wurden.

      Grund dafür sind die Ausschreitungen einiger Waldhof-Chaoten im Aufstiegs-Relegations-Rückspiel gegen Uerdingen am 27. Mai, das nach Einsatz von Pyro, Rauchbomben und Raketen abgebrochen – und nachträglich 2:0 für Uerdingen gewertet wurde.

      BILD erreichte Waldhofs Geschäftsführer Markus Kompp, der zeigte sich überrascht, dass der DFB den Antrag bereits öffentlich gemacht hat. Kompp: „Eine drakonische Strafe, das ist schon brutal. Im 1. Moment steht die Strafe zu keinem Verhältnis der Liga-Zugehörigkeit.“

      Der Kontrollausschuss wirft Waldhof ein schuldhaftes Herbeiführen eines Spielabbruchs und nicht ausreichendem Ordnungsdienst und fortgesetztem unsportlichem Verhalten vor. Das Spiel war schon in der 1. Halbzeit zwei Minuten unterbrochen worden. Im 2. Durchgang in der 81. Minute dann für 20 Minuten, ehe beim Versuch des Wiederanpfiffs wieder Pyro-Technik aufs Spielfeld geworfen wurde – und Schiri Patrick Ittrich die Partie endgültig abbrach.

      Bis Freitag haben die Mannheimer nun Zeit, über den Strafantrag zu beraten. Stimmt der Verein zu (was wohl nicht passieren wird), würde daraus ein rechtskräftiges Urteil des DFB-Sportgerichts werden. Stimmt der Verein nicht zu, wird der Kontrollausschuss seinen Strafantrag in der kommenden Woche dem DFB-Sportgericht zur Entscheidung vorlegen.

      bild.de

      Milan für ein Jahr vom Europacup ausgeschlossen: Finanzverstöße

      Die Finanzkontrollbehörde der UEFA hat den AC Milan für die kommende Saison aus dem Europacup ausgeschlossen. Die Strafe erfolgte, weil der Klub gegen die Financial-Fair-Play-Regeln verstoßen hat. Die Entscheidung wurde von der Untersuchungskammer des sogenannten Club Financial Control Body (CFCB) gefällt.

      Der Verein werde von der Teilnahme am nächsten UEFA-Klubwettbewerb ausgeschlossen, hieß es in der Mitteilung am Mittwoch auf der Website der UEFA. Durch Rang sechs in der vergangenen Serie-A-Saison wäre Milan für die Gruppenphase der kommenden Europa League gesetzt gewesen. Sollte der CAS die Entscheidung der UEFA bestätigen, würde Atalanta Bergamo als Siebter der vergangenen Saison in die Gruppenphase nachrücken. Fiorentina würde als Achter in der zweiten Qualifikationsrunde zur Europa League mitspielen.

      Nach dem Rückzug des jahrelangen Besitzers, dem ehemaligen italienischen Premierminister Silvio Berlusconi, ist Milan im April 2017 für 740 Millionen Euro an chinesische Investoren verkauft worden. Seither standen die „Rossoneri“ unter Beobachtung durch das UEFA-Gremium - unter anderem, weil im letzten Sommer 200 Millionen Euro für Transfers ausgegeben und bei einem amerikanischen Konsortium ein Millionen-Kredit aufgenommen wurde.

      Milan hatte in den Jahren 2015 bis 2017 ein deutliches Minus bei Spielertransfers verzeichnet. Als Sechster der Serie A hatte der Klub in dieser Saison trotz zahlreicher teurer Einkäufe die lukrative Champions League verpasst. Für die Spieler Leonardo Bonucci, Andre Silva, Andrea Conti, Hakan Calhanoglu, Ricardo Rodriguez, Mateo Musacchio und Lucas Biglia wurden allein 2017 insgesamt fast 170 Millionen Euro ausgegeben.

      Milan ist nicht der einzige Klub, der wegen der Finanzregularien der UEFA in Schwierigkeiten steckt. Der französische Meister Paris Saint-Germain muss voraussichtlich noch Transfereinnahmen generieren, um kostspielige Neuverpflichtungen wie den 222-Millionen-Euro-Mann Neymar auszugleichen. Mit dem Financial Fair Play will die UEFA Vereine zu maßvollem Wirtschaften verpflichten. Nach den Regularien dürfen Klubs sich derzeit für den Zeitraum von drei Jahren bis 2017/18 einen Verlust von insgesamt 30 Millionen Euro erlauben, wenn dieser durch Geldgeber gedeckt wird.

      krone.at

      Der DFB steckt im Löw-Dilemma: Der Coach muss sich ändern

      Radikale Veränderungen müssen her. Das kündigt Bundestrainer Joachim Löw nach dem desaströsen WM-Aus an. Auch sein Führungsstil und sein engstes Umfeld wären nicht ausgeschlossen, heißt es aus dem DFB. Ist der Weltmeister-Coach dazu bereit?

      Alle warten auf eine Nachricht aus Freiburg - und nicht nur auf Bilder von Joachim Löw aus dem "Café Auszeit". Will der Bundestrainer allen Widerständen trotzen? Hat er die Kraft und die Zuversicht, die am Boden liegende Fußball-Nationalmannschaft wieder aufzurichten? Ist er wirklich bereit zu radikalen und damit auch unbequemen Veränderungen - sogar bei sich selbst? Die Verbandsbosse und auch seine bei der Weltmeisterschaft in Russland desolat aufgetretenen Spieler haben dem angeschlagenen Chefcoach eine Brücke gebaut. In der neuen Woche wird vom 58-jährigen Löw eine Entscheidung gefordert, ob er darüber gehen will.

      Ein erstes Signal kam über die "Bild am Sonntag", die Fotos von einem lässig wirkenden Löw in seiner Heimatstadt Freiburg veröffentlichte. Der 58-Jährige fuhr in einem schwarzen Oldtimer-Cabrio aus den 60-er Jahren zu seinem Stammcafé vor. Er diskutierte dort mit Freunden. Löw wirkte so, wie er sich auch in den schwierigen WM-Tagen demonstrativ präsentierte: Keine Panik, ich habe die Lage im Griff. Die war ihm jedoch beim viel zu kurzen WM-Aufenthalt in Russland entglitten. "Im Moment habe ich keine schlüssige Antwort darauf", sagte er nach dem K.o. gegen Südkorea.

      Jetzt muss der Südbadener mit einer knallharten Analyse und einem klaren Veränderungsplan die Zweifel zerstreuen, dass er Richtung EM 2020 neue Antworten geben könnte. Jérôme Boateng und Sami Khedira, zwei aus der Weltmeister-Generation von 2014, haben ihrem Chef bereits den Wunsch übermittelt, ihn gerne weiter im Amt zu sehen. "Auf jeden Fall", sagte der 29 Jahre alte Abwehrspieler Boateng in der "Welt am Sonntag" und betonte: "Wir Spieler waren und sind in der Pflicht. Wir standen auf dem Spielfeld. Der Trainer hat uns klare Worte und Anweisungen mitgegeben, die wir nicht umgesetzt bekommen haben." Allerdings sagte Boateng auch, ohne speziell den Trainer zu erwähnen, dass alle "blauäugig in das Turnier gegangen" seien. Und einfach den Schalter umlegen, "ging dann nicht". Ein fatales Urteil.

      Wie weit müssen die Veränderungen gehen?

      Der Verband steckt in der Löw-Frage nach dem ersten Vorrunden-Aus einer deutschen Nationalelf bei einer WM-Endrunde im Dilemma. Einerseits scheint die komplette DFB-Führung einschließlich Direktor Oliver Bierhoff weiter voll auf die Karte Löw zu setzen. Das ließ sich Verbandsboss Reinhard Grindel nochmals in einer Telefonkonferenz von seinen Präsidiumskollegen bestätigen. "Da gibt es keine andere Meinung - ein klarer Vertrauensbeweis", hieß es danach aus dem DFB. Andererseits wissen Grindel und Bierhoff, der selbst einen Teil an der Verantwortung für die WM-Blamage trägt: Ein einfaches Weiter-so kann es in dieser Situation nicht geben. Löw müsste die von ihm selbst angekündigten "tiefgehenden Veränderungen" auch auf seinen Führungsstil und sein engeres Umfeld anwenden.

      Er müsste in Zukunft auch Widerstände, Widersprüche und eine kollektive Beratung zulassen. Was derzeit nur schwer vorstellbar scheint. Bierhoffs Verhältnis zu Löw dürfte ein wesentlicher Faktor sein. Der Vertrag des Nationalmannschaftsmanagers, der zugleich als Direktor des Elitebereichs bei einem Löw-Rücktritt die Nachfolge regeln müsste, war vom DFB vor der WM in Russland bis 2024 verlängert worden und damit sogar noch um zwei Jahre mehr als der Kontrakt von Löw. "Wir wissen, dass sich die Mannschaft nicht so präsentiert hat, wie sie sich in letzten Jahren gezeigt hat", bemerkte der ehemalige DFB-Kapitän: "Da müssen wir Dinge angreifen."

      Das Ende der "goldenen Generation"

      Löw müsste sich von einem Teil der goldenen Generation um Boateng, Khedira, Manuel Neuer, Mats Hummels, Toni Kroos, Mesut Özil und Thomas Müller trennen, um mit Blick auf die EM 2020 und die WM 2022 eine bessere Struktur als in Russland zu finden. Diese Generation hat aber wesentlich dazu beigetragen, dass der gebürtige Schwarzwälder seine exponierte Stellung im Nationalmannschafts- und Verbands-Gefüge erreichen konnte. Boateng sieht von sich aus keinen Grund zum Verzicht auf die DFB-Auswahl: "Ich sehe mich auch überhaupt noch nicht am Zenit meiner Leistungsfähigkeit angekommen." Von Özil und Ilkay Gündogan, deren umstrittenes Treffen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan das Klima anders als vom DFB lange behauptet negativ beeinflusst hatte, sind ebenfalls keine Rücktrittsgedanken bekannt. Der Frust sitzt überall noch tief. "Wir müssen und wir werden nach der Sommerpause aber wieder aufstehen", schrieb der 27 Jahre alte Gündogan in den sozialen Netzwerken. Der 29-jährige Özil ließ wissen: "Wir waren einfach nicht gut genug. Ich werde einige Zeit brauchen, um darüber hinwegzukommen."

      Boateng verteidigte Özil, der von vielen als Symbol für den Absturz der Nationalmannschaft gesehen wird: "Alle haben sich jetzt Mesut Özil rausgepickt. Das geht nicht", erklärte er: "Die ganze Mannschaft ist in der Verantwortung." Allerdings grübelt Boateng weiter, wie es zum WM-Desaster kommen konnte: "Es ist tatsächlich schwer nachvollziehbar, dass man bei einer WM so auftritt. Ich will nicht sagen lustlos, aber wir sind wie gelähmt aufgetreten." Schon in zehn Wochen muss der gestürzte Weltmeister in der neu geschaffenen Nations League ran. Deshalb legt der DFB bei der Aufarbeitung zunächst alle Konzentration auf die Cheftrainerfrage. Erst dann sollen Themen wie die arg kritisierte Außendarstellung der Nationalmannschaft, die Abkapselung von der Öffentlichkeit, die Zusammenstellung des immer größer werdenden Stabes der Löw-Helfer, die Rolle der Assistenztrainer oder Organisationsfragen in den Fokus rücken. Noch lautet die zentrale Frage: Wer sitzt am 6. September in München beim Spiel gegen Frankreich als Bundestrainer auf der Bank?

      n-tv.de

      Mich nervt der Jogi Löw schon lange, wie er sich so benimmt. Als wäre er der Beste und der Allwissende. Kurz zu Hochnäsig...
      Das hat sich nach der WM 2014 entwickelt. Als wäre ihm der Weltmeistertitel zu Kopf gestiegen. Und er sich denkt, ja wir sind jetzt Weltmeister und keiner kann uns schlagen egal wie wir Spielen...

      Das steckt hinter Gnabrys irrem Schlangen-Shirt

      2.7.2018

      Amtsantritt von Niko Kovac (46)!

      Der Kroate wurde am Montag um 11 Uhr offiziell als neuer Trainer des FC Bayern in der Allianz Arena vorgestellt. Dabei machte der Ex-Frankfurter deutlich, dass er fest mit dem abwanderungswilligen Stürmer-Star Robert Lewandowski (29) plant.

      Kovac: „Mit Lewa habe ich telefoniert, ihm meinen Standpunkt mitgeteilt. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm. Er ist ein Weltklasse-Stürmer, der viel geleistet hat für den FC Bayern und in Zukunft noch sehr viel leisten wird.“

      Hier weiter: bild.de/sport/fussball/bayern-…stellt-56184502.bild.html

      bild.de

      „Beckenbauer sagte mir, Karius hat eine Gehirnerschütterung“

      Rund sechs Wochen ist das Finale der Champions League her, das der FC Liverpool so bitter gegen Real Madrid verlor (1:3) – unter anderem durch zwei schlimme Patzer von Loris Karius. Jetzt sprach Trainer Jürgen Klopp zum ersten Mal über die Gehirnerschütterung, die der Torhüter durch einen Ellbogencheck von Sergio Ramos erlitten haben soll. Eine besondere Rolle spielte dabei überraschend Franz Beckenbauer.

      „Durch all die Intensität während des Spiels, das Adrenalin und die Enttäuschung nach dem Spiel, dachte keiner wirklich an eine Verletzung. Ich brauchte ehrlich gesagt ein paar Tage, um zu akzeptieren, dass wir das Finale verloren hatten und mit der Situation klarzukommen. Das war nicht einfach“, sagte Klopp auf der Klub-Homepage des LFC: „Nach vier Tagen rief mich Franz Beckenbauer an, unser Bobby Moore, unser größter Fußballer, der ein guter Freund von mir ist. Er kam von einem Doktor, dem bekanntesten in Deutschland, und sagte mir: ‘Dein Torhüter hat eine Gehirnerschütterung.‘ Ich sagte: ‘Was?‘. Denn während des Spiels konnte ich die Szene von meiner Position aus nicht gut sehen. Ich sagte ihm: ‘Okay, gib mir ein paar Minuten. Ich muss ein paar Dinge erledigen‘.“

      Danach sah sich Klopp die Spielszene aus verschiedenen Perspektiven an. Klopp weiter: „Wie konnten wir alle denken, dass der Junge, der keine Schwäche bis zu diesem Zeitpunkt gezeigt hatte, plötzlich diese schlimmen Fehler in so einem wichtigen Spiel macht und keiner denkt daran, dass es an dem Schlag liegen könnte? Das war für mich eine Erklärung. Also wollte ich das abklären lassen.“

      Bei der 1:3-Niederlage war Karius kurz vor dem ersten Patzer zum 0:1 in der 51. Minute von Real-Abwehrspieler Sergio Ramos getroffen worden (49.). Kurz darauf hatte Karius den Ball, möglicherweise wegen einer Sehstörung, direkt auf den Fuß von Karim Benzema geworfen, der damit das 1:0 für Madrid erzielte. Kurz vor Schluss rutschte Karius dann auch noch ein vergleichsweise harmloser Distanzschuss von Gareth Bale durch die Hände.

      Wie die Bild bereits berichtet hatte, zeigte der Keeper dann bei der Untersuchung bei Gehirn-Spezialist Dr. Ross Zafonte in Boston bei 26 der 30 Kriterien für eine Gehirnerschütterung klare Symptome. „Wenn man Loris danach gefragt hat, dachte er selbst nicht dran, er nutzte es danach auch nicht als Ausrede. Wir nutzen es auch nicht als Ausrede, aber als Erklärung“, sagte Klopp und stützte seinen Schlussmann: „Von daher ist von meiner Seite her alles in Ordnung. Wir denken nicht mehr darüber nach und starten bei Null.“

      Am Montag nahmen die „Reds“ das Training nach der Sommerpause wieder auf, auch Karius, der sich nach dem Endspiel aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte, war mit dabei. Klopp fordert nun von dem 25-Jährigen, dass er das CL-Finale abhakt und sich auf die neue Saison konzentriert. „So ist es nunmal. Du machst einen Fehler gegen Chester, und es ist ein Fehler. Wenn du einen Fehler in einem Champions-League-Finale machst, ist das ein Fehler, den man nicht mehr ändern kann, selbst wenn man es will – wir alle würden das gerne ändern“, sagte er.

      sportbild.bild.de

      Buffon wird der neue Tuchel-Torwart

      Medizincheck absolviert +++ Italien-Legende (40) kommt als Nummer 1 nach Paris

      Der große Gianluigi Buffon (40) ist jetzt ein Spieler von Thomas Tuchel (44)!

      Der Wechsel von Italiens Torwart-Ikone zum französischen Meister Paris St. Germain ist perfekt. Wie der Klub am Freitagabend bekannt gab, erhielt der Weltmeister von 2006 bei PSG einen Vertrag über ein Jahr mit der Option auf eine weitere Saison. „Ich bin glücklich, zu Paris zu wechseln. Zum ersten Mal in meiner Karriere verlasse ich mein Heimatland, nur solch ein ambitioniertes Projekt hätte mich dazu bringen können“, sagte Buffon.

      Hier weiter: bild.de/sport/fussball/gianlui…pieler-56234368.bild.html

      bild.de

      Fifa lädt Höhlen-Jungs ein

      13.7.2018

      Endlich mal eine anständige Aktion von der Fifa!

      Die aus einer überfluteten Höhle in Thailand geretteten Nachwuchsfußballer werden zur Weltfußballer-Wahl am 24. September in London eingeladen. Das bestätigte der Verband vor dem WM-Finale in Moskau.

      Schon zum Endspiel morgen hätten die 12 Kicker kommen können – aktuell werden sie aber noch medizinisch betreut.

      Hier weiter: bild.de/sport/fussball/fifa-wm…gs-ein-56313710.bild.html

      bild.de

      LEWANDOWSKI: „Ich hatte schlaflose Nächte!“

      Die letzten Wochen nagen an ihm!

      Nach Informationen von SPORT BILD will Robert Lewandowski (29) ein Gespräch mit den Bayern-Bossen, ob er nach dem Wechsel-Theater noch zu 100 Prozent deren Rückendeckung hat. Aber auch seine Null-Tore-WM bereitet dem Polen noch Probleme.

      Im Interview mit der polnischen Sportzeitung „Przegląd Sportowy“ spricht der Knipser über seine Gefühle nach dem Ausscheiden.

      Hier weiter: bild.de/sport/fussball/bayern-…wm-aus-56357096.bild.html

      bild.de

      Italien-Firma verkauft Ronaldo-Klopapier

      19.7.2018

      Er hat mit Real Madrid drei Mal in Folge die Champions League gewonnen, ist mit Portugal amtierender Europameister. Cristiano Ronaldo (33) erlebt man selten von der Rolle. Nach seinem Sensations-Wechsel zu Juventus Turin ändert sich das jetzt!

      Haushalte im italienischen Süden haben ihren Spaß an einem neuen Badezimmer-Accessoire: Eine Firma aus Neapel verkauft tatsächlich Ronaldo-Klopapier!

      Hier weiter: bild.de/sport/fussball/fussbal…papier-56365080.bild.html

      bild-de

      Nächste Niederlage: Deutschland verliert gegen Weltmeister Frankreich

      Die deutsche Nationalmannschaft zeigt sich im Duell gegen Frankreich stark verbessert. Viele personelle Wechsel sorgen für Belebung, doch am Ende steht die nächste bittere Pleite.

      Die deutsche Nationalmannschaft hat mit frischem Personal und einem überzeugenden Charaktertest ihren Trainer Joachim Löw vorerst aus der Schusslinie genommen. Zwar musste sich die DFB-Auswahl nach einer couragierten Vorstellung vor den Toren von Paris am Ende unglücklich Weltmeister Frankreich 1:2 (1:0) geschlagen geben, bot dabei aber über weite Strecken ihre beste Leistung seit langer Zeit.

      Deutschland zeigte unter dem Strich eine gute Reaktion auf die 0:3-Pleite vom vergangenen Samstag in den Niederlanden. Den Klassenerhalt hat der viermalige Weltmeister nicht mehr in der eigenen Hand, vor dem Rückspiel gegen das Oranje-Team am 19. November in Gelsenkirchen muss Deutschland auf Schützenhilfe der Franzosen hoffen. Auch wenn der Gruppensieg und das Finalturnier in dem neuen UEFA-Wettbewerb nun verfehlt wurden, deutete die DFB-Auswahl gegen den Favoriten aber an, dass sie einen erfolgreichen Neubeginn schaffen kann.

      Griezmann dreht die Partie

      Toni Kroos per Handelfmeter (14.) hatte die Gäste vom ersten Pflichtspielsieg der deutschen Mannschaft nach der desaströsen WM-Endrunde träumen lassen. Antoine Griezmann (62./80., Foulelfmeter) drehte das Spiel aber für die Franzosen. Das Hinspiel im September war in München 0:0 ausgegangen. Durch die sechste Niederlage in diesem Jahr stellte die Mannschaft um Kapitän Manuel Neuer nun einen Negativrekord auf, in der Geschichte der Nationalelf hatte es das noch nie gegeben.

      Ich bin über das Ergebnis enttäuscht. Es hätte nicht sein müssen. Wir waren auf Augenhöhe mit dem Weltmeister und hätten in der ersten Halbzeit das zweite Tor machen müssen. Wir sind für eine sehr gute Leistung nicht belohnt worden", sagte Löw. Die Mannschaft habe nach der herben Kritik die Vorgaben "super umgesetzt" meinte Löw. Dem erhöhten Druck nach der Pause konnten die Gäste aber nicht standhalten. "Wir dürfen den Glauben an die eigene Stärke nicht verlieren", sagte der Bundestrainer in der ARD.

      Zahlreiche Änderungen in der Startelf

      Drei Tage nach der Pleite von Amsterdam hatte Löw seine Startelf kräftig umgekrempelt. Nicht nur der wegen einer Muskelverletzung vorzeitig abgereiste Jerome Boateng, sondern auch 2014er-Weltmeister Thomas Müller fehlte im Gegensatz zum vergangenen Samstag in der deutschen Anfangsformation. Anstelle des Münchners spielte Timo Werner diesmal auf der rechten Offensivseite, Serge Gnabry zentral und Leroy Sane auf links.

      Gnabry und Sane, die ständig die Positionen tauschten, sorgten in Kooperation mit Werner für viel Wirbel im deutschen Angriff. Überraschend stand auch Thilo Kehrer in seiner neuen Wahlheimat in der Anfangsformation, der rechts vor einer Dreierkette mit Matthias Ginter, Niklas Süle und Mats Hummels agierte. Diese Umstellungen machten sich von Beginn an bezahlt. Vor 75.000 Zuschauern im Stade de France vor den Toren von Paris zeigten die Gäste vom Start weg ein ganz anderes Gesicht als in der Johan-Cruyff-Arena.

      Nach einigen vielversprechenden Spielzügen in den ersten Minuten nutzte Kroos dann die Gelegenheit vom Punkt. Nach einem Handspiel von Presnel Kimpembe nach einer Hereingabe von Sane hatte der serbische Schiedsrichter Milorad Mazic zum Entsetzen der Gastgeber Strafstoß gegeben, den Real-Star Kroos zu seinem 14. Treffer im Nationaltrikot nutzte. Vor dem Elfmeter hatte der starke Joshua Kimmich den Ball erobert und Sane in Szene gesetzt.

      Deutschland verpasst zweiten Treffer


      Durch die Führung gewannen die Gäste an Sicherheit und stellten das Starensemble der Equipe Tricolore immer wieder vor große Probleme. Zunächst verpasste Sane in der 19. Minute eine höhere Führung, als er alleine auf Frankreichs Torwart Hugo Lloris zustürmte, sich dann aber für einen Pass auf Werner entschied. Sechs Minuten später scheiterte Ginter an Lloris, der beim Volleyschuss des Gladbachers sein ganzes Können aufbieten musste.

      Etwas Glück hatten die Gäste, dass der Referee in der 27. Minute einen Rempler von Hummels im eigenen Strafraum gegen Ausnahmetalent Kylian Mbappé durchgehen ließ. Der Star von Paris St. Germain hatte ebenso wie Atletico-Torjäger Griezman die neuformierte deutsche Abwehrkette in der Anfangsphase düpiert, nach der deutschen Führung war von den Gastgebern aber lange nichts zu sehen. In der 39. Minute hatte dann aber Mbappé nach einem Doppelpass mit Olivier Giroud den Ausgleich auf den Fuß, Neuer kam dem PSG-Angreifer zuvor. Giroud zielte zudem zu ungenau (45.).

      Beste Leistung im Kalenderjahr

      Auch nach dem Seitenwechsel ließ sich das DFB-Team nicht beirren und bot immer wieder angefeuert von Löw dem Favoriten weiter Paroli. Die Grande Nation stemmte sich mit allen Mitteln gegen die drohende Niederlage, aber die Gäste hielten dank einer disziplinierten und couragierten Leistung dem Druck der Franzosen zunächst stand. Beim präzisen und wuchtigen Kopfball von Griezmann war Neuer, der zuvor gegen Mbappe prächtig pariert hatte, dann aber machtlos. Nach einem Foul von Hummels an Blaise Matuidi trat Griezmann dann auch zum Strafstoß an.

      Unter dem Strich stand dennoch die bislang wohl beste Leistung der deutschen Mannschaft, die beim offenen Schlagabtausch nach der Pause vor allem durch Sané und Gnabry noch gute Kontermöglichkeiten verbuchte, in diesem Jahr.

      Quelle: t-online