Biathlon

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    Es gibt 515 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Kyla.

      Biathlon-Verfolgung: Birnbacher Zweiter

      Die deutschen Biathleten haben beim Weltcup im schwedischen Östersund erneut überzeugen können. Andreas Birnbacher belegte im Verfolgungsrennen Rang zwei, Arnd Peiffer kam auf Rang Vier.

      Im Zielsprint über die 12,5 Kilometer musste sich Birnbacher nur dem Franzosen Martin Fourcade geschlagen geben. Der Schlechinger hatte im Ziel 0,7 Sekunden Rückstand. "Ich habe den zweiten Platz gewonnen und nicht den ersten verloren. Es ist keine Schande gegen den Weltbesten zu verlieren", sagte er.

      Peiffer kam knapp hinter dem drittplatzierten Anton Schipulin ins Ziel. Der Niedersachse lag 0,8 Sekunden hinter dem Russen. "Ich bin total zufrieden. Das ist ein toller Saison-Auftakt", sagte Peiffer. "Das war eine sehr bravouröse Leistung. Mit den Plätzen zwei und vier sind wir sehr zufrieden", sagte Bundestrainer Mark Kirchner.

      Die deutschen Skijäger zeigten beim Weltcup-Auftakt eine starke Leistung. Im Einzel am Donnerstag war Erik Lesser Dritter geworden. Im Sprint am Samstag hatte Florian Graf als Vierter einen Podestplatz nur knapp verpasst. Der Bundestrainer lobte in der ARD: "Wir haben ein gutes Team im Moment."


      Quelle: sport.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      Henkel Verfolgungs-Dritte beim Biathlon-Weltcup

      Andrea Henkel hat mit Platz drei im Verfolgungsrennen beim Weltcup in Östersund den deutschen Biathletinnen den ersten Podestplatz des Winters beschert.

      Über die zehn Kilometer kam die Thüringerin dank einer erneut fehlerfreien Leistung am Schießstand hinter der überragenden Norwegerin Tora Berger und Darja Domratschewa aus Weißrussland ins Ziel.

      "Ich bin sehr glücklich, dass ich es auf das Podium geschafft habe. Das ist aber auch mein Anspruch an mich selbst", sagte die achtmalige Weltmeisterin Henkel, die beim Weltcup-Auftakt eher die Alleinunterhalterin im Damen-Team war.


      Quelle: sport.de


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      Greis will nicht mehr: Biathlon-Star hört auf

      Seinen Humor hatte Biathlon-Star Michael Greis auch nach dem Rücktritt nicht verloren. Als der dreimalige Olympiasieger in Kempten sein Karriereende bekanntgegeben hatte, gab es am Ende einen Pokal, den Greis nach Staffel-Bronze bei der WM in Ruhpolding vergessen hatte.

      Mit dem Finger wischte Greis über das Kristall und stellte mit einem Lächeln auf den Lippen fest: "Der ist ein bisserl verstaubt, so wie ich auch."

      Hinterherlaufen wollte Greis dann doch nicht. Für viele überraschend, aber für ihn selbst in jeder Hinsicht nachvollziehbar und auch konsequent, hat der 36-Jährige nach dem verpatzten Saisonauftakt einen Schlussstrich gezogen. "Es ist der definitive Rücktritt", sagte er. "Jetzt werde ich die Schulbank drücken und ein bisschen was fürs Köpfchen machen." Greis studiert Internationales Management in Ansbach. Kurz vor dem Jahreswechsel will er auf Schalke sein Abschiedsrennen bestreiten. Genau wie Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner, die im Frühling ihre Karriere beendet hatte.

      Platz 67 im Einzel-Wettkampf beim Saisonauftakt in Östersund in der vergangenen Woche bleibt als letztes Resultat in der sportlichen Bilanz des Allgäuers stehen. "Der Kampfgeist, der Wille, Durchhaltevermögen, der Biss - all das war nicht mehr vorhanden. Ich habe eine gewisse Leere gespürt", begründete er diese Leistung.

      Für den Spätstarter, dessen Stern bei den Winterspielen 2006 in Turin mit seinen drei Olympiasiegen aufgegangen war, war es in seinem 265. Weltcup-Rennen das zweitschlechteste Ergebnis. Und es war Entscheidungshilfe: "Da habe ich gemerkt, dass es höchste Eisenbahn ist, die Karriere zu beenden."

      Greis war mit sich vollauf im Reinen, als er die Gründe für seine Entscheidung erläuterte. "Mir geht es ganz gut", sagte er. "Ich bin superglücklich über die ganzen Erfolge. Jetzt kann ich ganz entspannt und ganz gelassen auf die Karriere zurückblicken", sagte er und stellte fest: "Hey, es ist ein guter Zeitpunkt und der richtige Zeitpunkt. Ich hatte eine Super-Karriere."

      "Nicht nur wegen seiner Siege bei Olympia gehört Michael Greis zweifellos zu den größten Biathleten aller Zeiten", stellte DSV-Generalsekretär und Sportdirektor Thomas Pfüller in einer Mitteilung fest. Greis sei "insbesondere in der Phase, in der unser Herrenteam einen kompletten Generationenwechsel verkraften musste, ein wichtiger Stützpfeiler für die ganze Mannschaft" gewesen.

      Bundestrainer Fritz Fischer, der langjährige Wegbegleiter von Greis, sagte: "Er wird mir fehlen. Aber ein Riesenkompliment für seine Entscheidung. Denn er macht Platz für einen Jungen im Team."

      Schon einmal, im vergangenen Winter, hatte Greis an Rücktritt gedacht. Da hatte er beim Weltcup in Antholz die mittlerweile weitaus jüngere Konkurrenz vorbeiziehen lassen müssen. Zuvor war er nach einer Sprunggelenks-Operation im Sommer und anschließender Krankheit zu früh in den Weltcup-Zirkus zurückgekehrt. In diesem Sommer schien der Altmeister jedoch auf einem guten Weg, erkämpfte sich einen Platz im starken und jungen deutschen Männer-Team.

      Doch zu Beginn seines 13. Weltcup-Winters ging es wieder bergab. Und da der dreifache Weltmeister weiß, wie schwer es ist, im fortgeschrittenen Sportler-Alter aus dem Tief herauszukommen, zog er die Konsequenzen. Der dreifache Olympiasieger geht nun mit 21 Weltcup-Erfolgen, elf davon als Biathlon-Solist, und zwölf WM-Medaillen in die hochverdiente Sport-Rente. "Wenn der Kopf eine andere Richtung vorgibt, hat man keine Chance mehr, dass man da raus kommt."

      Schon zur Heim-Weltmeisterschaft in Ruhpolding im letzten Winter hatte sich der Weltcup-Gesamtsieger von 2007 gequält. Dort schaffte er trotzdem seine besten Saison-Ergebnisse. "Das war für mich sensationell. Ebenso das Staffel-Bronze." Nun stellt er die Langlaufski in die Ecke und hängt das Gewehr an den Nagel - Greis hat das wohl überlegt. Als sich sein Rücktritt herumgesprochen hatte, erzählte Greis: "Da ist schon die erste SMS da, ob ich Bock auf eine Skitour habe."

      Der Skijagd wird der Altmeister jedoch fehlen. Genau wie Rekord-Weltmeisterin Magdalena Neuner - lange Zeit neben Greis das Gesicht im deutschen Biathlon-Sport.


      Quelle: sport.de


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      Biathleten in Staffel bei Norwegen-Sieg Sechste

      Die deutschen Biathleten haben zum Abschluss des Weltcups im österreichischen Hochfilzen mit der Staffel einen Podestplatz klar verpasst.

      Simon Schempp (Uhingen), Erik Lesser (Frankhain), Florian Graf (Eppenschlag) und Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld) mussten sich mit Platz sechs zufriedengeben. Das Quartett leistete sich eine Strafrunde und neun Nachlader und hatte nach 4 x 7,5 Kilometern 2:02,7 Minuten Rückstand auf die siegreichen Norweger. Den zweiten Platz sicherte sich Frankreich vor Russland. "Das beunruhigt uns nicht", sagte Männer-Bundestrainer Mark Kirchner.

      Ohne den geschonten Sprintsieger Andreas Birnbacher hatten die Deutschen keine Chance. Startläufer Schempp lieferte als Einziger eine tadellose Leistung ab und übergab als Zweiter an Lesser. "Ich bin ganz gut durchgekommen und zufrieden", sagte Schempp. Lesser haderte vor allem mit seiner Materialwahl: "Da habe ich die falsche Entscheidung getroffen." Er konnte auf seiner Runde dem Norweger Ole Einar Björndalen nicht folgen.

      Graf benötigte vier Nachlader und schickte Schlussläufer Peiffer als Vierten mit einem Rückstand von 1:18,5 Minuten in die Loipe. Doch der Sprint-Weltmeister von 2011 musste gar in die Strafrunde und fiel weiter zurück.

      Quellesport.de

      Deutsche Biathletinnen auf der Suche

      Sie können ja nun wirklich nichts dafür, dass Magdalena Neuner ihre Biathlon-Karriere schon im besten Sportleralter beendet hat.

      Die deutschen Skijägerinnen haben auch beim Weltcup in Hochfilzen alles gegeben, doch der Schatten der Rekordweltmeisterin hängt wie ein Damoklesschwert über ihnen. "Das Jahr eins nach Neuner ist zum Teil auch ein Hemmnis, und ich weiß, das macht die Situation für die Athletinnen nicht einfacher", sagte Bundestrainer Gerald Hönig.

      Die Skijägerinnen tun sich schwer. Und so sind minimale Verbesserungen - etwa die Laufbestzeit und die fehlerreduzierte Schießleistung von Miriam Gössner oder Nadine Horchlers erster Top-Ten-Platz der Karriere im Verfolgungsrennen Hoffnungsschimmer. "Kleine Erfolgserlebnisse helfen uns weiter", sagt Hönig.

      Man müsse Vertrauen haben in die Leistung dieser Mädels, fordert er. "Aber sie müssen es sich natürlich erarbeiten, das bekommt niemand geschenkt", stellte Hönig fest. Um die Lena-Lücke aufzufüllen, brauchen ihre Nachfolgerinnen Zeit. Genau wie die prominente Umsteigerin Evi Sachenbacher-Stehle. Die Langlauf-Olympiasiegerin soll beim nächsten Weltcup in Pokljuka erstmals zum deutschen Team gehören.

      Seit Neuners Rücktritt feststeht, also seit einem Jahr, haben die Trainer versucht, die Mannschaft auf die neuen Gegebenheiten vorzubereiten. "Andere Athletinnen", erklärte Hönig, "müssen Verantwortung übernehmen, andere Athletinnen müssen versuchen, sich weiterzuentwickeln, um den Stand dieser Damenmannschaft halbwegs hochzuhalten, wie man es über viele Jahre gewohnt ist."

      Es ist ja nicht nur Magdalena Neuner, die dem Team fehlt. Auch Kati Wilhelm, Martina Beck und Simone Hauswald sind nicht mehr dabei. "Das zu verkraften, das ist schwer und das fällt diesen Mädels auch schwer, denn sie wollen beweisen, dass sie auch ähnliche Resultate bringen können wie die Generation vor ihnen."

      Andrea Henkel gehört zu dieser Generation. Sie ist achtmalige Weltmeisterin, hat zweimal Olympia-Gold und 21 Weltcup-Rennen gewonnen. Sie hat den Skijägerinnen zwar vor Wochenfrist in Östersund den ersten Podestplatz beschert, doch die Diskussion um die Lena-Lücke hat sich dadurch nicht beruhigt. Man habe, stellte Henkel in Hochfilzen fest, "wirklich das Gefühl, von uns wird jetzt gar nichts mehr erwartet, wir können jetzt alle nichts mehr bringen, weil die Lena weg ist", sagte die Thüringerin.

      Quelle: sport.de

      Biathlon-Weltcup mit Sachenbacher-Stehle

      Langlauf-Olympiasiegerin Evi Sachenbacher-Stehle gehört beim Biathlon-Weltcup von Donnerstag bis Sonntag in Pokljuka erstmals zum deutschen Team.

      "Noch hält sich die Nervosität in Grenzen", stellte die 32-Jährige aus Reit im Winkl in einer Mitteilung des Deutschen Ski-Verbandes (DSV) fest. Die prominente Umsteigerin war bislang im IBU-Cup zum Einsatz gekommen. In Pokljuka wird sie am Freitag im Sprintrennen an den Start gehen.

      Die ersten beiden Weltcups in Östersund und zuletzt in Hochfilzen hatte die zweimalige Olympiasiegerin im Fernsehen beobachtet. Für ihren ersten Weltcup-Einsatz macht sich Sachenbacher-Stehle keinen Druck. "Wunderdinge kann man zu diesem Zeitpunkt sicher nicht erwarten", sagte sie. Es gehe vor allem darum, Erfahrungen zu sammeln.


      Quelle: sport.de


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      Biathlon-Herren brechen beim Sprint-Weltcup ein

      Das war ein Tag zum Vergessen. Den 13. Dezember 2012 würde Arnd Peiffer am liebsten aus seinem Gedächtnis streichen. Denn erstmals in seiner Karriere verpasste der Sprint-Weltmeister von 2011 die Qualifikation für die Verfolgung.

      Platz 73 im Sprint von Pokljuka war das schlechteste Ergebnis des 25-Jährigen in seiner Biathlon-Karriere. Das deutsche Team insgesamt musste beim umjubelten Heimsieg des Slowenen Jakov Fak den ersten Dämpfer dieser Saison hinnehmen. "Das ist mir noch nie passiert. Ich bin natürlich angemessen genervt davon, dass es so schlecht gelaufen ist", analysierte der Harzer gewohnt sachlich. Dennoch war deutlich zu sehen, wie angefressen Peiffer angesichts des Debakels war.

      Nach dem Sprintsieg von Andreas Birnbacher in Hochfilzen und zwei weiteren Podestplätzen durch ihn und Erik Lesser zuvor wollten die deutschen Skijäger auch auf dem Hochplateau in den Julischen Alpen angreifen. Doch nach den 10 Kilometern stand Platz 15 von Simon Schempp (+ 52,5 Sekunden), der als Einziger seines Teams fehlerfrei blieb, als bestes Ergebnis zu Buche. Ein gelungenes Weltcup-Debüt feierte Johannes Kühn als 17 (1/1:00,6).

      Peiffer musste derweil wie fast alle seiner Teamkollegen konstatieren: In der Höhe von gut 1300 Metern lief es weder am Schießstand noch in der Loipe. Er leistete sich vier Strafrunden, Hochfilzen-Sieger Birnbacher, der auch nur auf dem enttäuschenden 40. Rang einkam, schoss dreimal daneben und hatte 1:44,3 Minuten Rückstand auf den Sieger. Lesser wurde nach drei Fehlern 32. (+ 1:32,1), Florian Graf (2/1:31,9) landete auf Rang 30.

      "Dafür trainiere ich nicht das ganze Jahr, dass es so schlecht läuft. Ich muss das erstmal analysieren. Ich bin einfach kaputt und brauche ein paar Tage, um zu regenerieren", sagte Peiffer, der die schlechte Laufleistung nur bedingt auf das Material schob.

      Der Bayer Birnbacher hatte nach eigenem Empfinden nicht die perfekten Bretter unter den Füßen. "Die Techniker haben das Beste versucht und wir haben auch versucht, das Beste rauszutesten. Aber das Material war heute nicht optimal", meinte der 31-Jährige und ergänzte: "Das sollte nicht zu oft passieren. Zu viele Aussetzer, wenn auch noch die Verfolgung dran hängt, kann man sich im Sprint nicht leisten. Da fehlen einem die Punkte." In der Verfolgung am Samstag will er wieder angreifen: "Ich werde alles versuchen."

      Bei Schempp scheint derweil vor allem Aufbauarbeit gefragt zu sein. Nach seinem Rennen wirkte der 24-Jährige fast schon ein bisschen desillusioniert. "Mit der Platzierung kann ich gerade noch zufrieden sein. Wenn man merkt, dass es mit dem Schießen ganz gut klappt, aber läuferisch nicht viel zusammen geht, ist das schon enttäuschend", sagte der Uhinger. Seit der Mixed-Staffel in Östersund gehe es bergab: "Bei mir ist es fast jedes Jahr so, dass ich in der Vorbereitung in Muonio läuferisch eine super Form hatte. Dann geht es in den Weltcup und es spielt nicht mehr so viel zusammen. Da muss man sich schon überlegen, was man da in Zukunft verändert."

      Quelle: sport.de


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      Das sehe ich ebenso.


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      Biathletin Gössner sprintet als Zweite aufs Podest

      Miriam Gössner hat beim Debüt von Evi Sachenbacher-Stehle auf der großen Biathlon-Bühne als Sprint-Zweite ihren ersten Weltcup-Sieg um 2,1 Sekunden verpasst. Ihre Teamkollegin dagegen zahlte in Pokljuka dagegen ordentlich Lehrgeld.

      Da wo Miriam Gössner steht, da will Evi Sachenbacher-Stehle auch hin. Während die 22-Jährige Gössner ihren ersten Weltcuperfolg nur um 2,1 Sekunden verpasste und bei der Siegerehrung von den Fans bejubelt wurde, freute sich die zehn Jahre ältere zweimalige Langlauf-Olympiasiegerin bei ihrer Premiere im Konzert der Großen über die Qualifikation für das Verfolgungsrennen. Mit Platz 59 über die 7,5 Kilometer war Sachenbacher-Stehle zwar in der Endabrechnung des Tages nicht zufrieden. Dennoch stand sie mit einem Lächeln Rede und Antwort.

      "Das Ergebnis war jetzt nicht so toll, aber das stand nicht im Vordergrund. Ich freue mich total, dass ich noch mal in der Verfolgung laufen darf", sagte die 32-Jährige am Freitag. Die 60 Besten des Sprints starten am Samstag in der Verfolgung. Nach ihrem Umstieg zu den Skijägern wird Sachenbacher-Stehle von einem großen Traum angetrieben: "Mein Ziel ist es, auch mal auf dem Podest zu stehen."

      Das Gefühl auf dem Stockerl genoss im dichten Schneetreiben von Pokljuka Miriam Gössner. Die 22-Jährige lieferte bei schwierigen Bedingungen ihre beste Saisonleistung ab, war die Schnellste in der Loipe und musste sich trotz zweier Strafrunden nur der tschechischen Überraschungssiegerin Gabriela Soukalova geschlagen geben.

      "Im ersten Moment sind 2,1 Sekunden schon ein bisschen ärgerlich. Aber ich freue mich über das Ergebnis", sagte die Staffel-Weltmeisterin, die wie Sachenbacher-Stehle meist mit einem Lächeln auf den Lippen unterwegs ist. Noch in der vergangenen Saison war Gössner das Sorgenkind im deutschen Team. Jetzt ist sie läuferisch schon in starker Verfassung und auch das Schießen geht Schritt für Schritt besser.

      Neben Gössner überzeugte zudem Andrea Henkel als Siebte. Der achtmaligen Weltmeisterin fehlten nach zwei Fehlern nur knapp fünf Sekunden auf Rang drei (+34,6 Sekunden). "Es war beim Schießen mehr Rhythmus zu erkennen. Auch läuferisch bin ich diesmal besser durchgekommen", sagte die zweimalige Olympiasiegerin. Sie und Gössner gehen aussichtsreich in die Verfolgungshatz. "Das ist eine ideale Ausgangsposition. Ich freue mich auf einen tollen Verfolger, es wird spannend", sagte Gössner.

      Neben dem Trio schafften auch die fehlerfrei schießende Franziska Hildebrand als 13. (+ 53,0), Nadine Horchler auf Rang 38 (1:44,4) und Tina Bachmann als 50. (+ 2:13,5) die Qualifikation für die Verfolgung.

      Sachenbacher-Stehle deutete an, dass sie bis zu den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi vielleicht wirklich eine gute Skijägerin werden kann. In ihrem ersten Weltcup-Schießen räumte sie die ersten drei Scheiben ab, ließ die vierte stehen, traf aber den fünften Schuss erneut. Im Stehendanschlag schoss sie zweimal daneben. "Mit diesen Fehlern kann ich leben. Das war für den ersten Weltcup ganz ok", resümierte Sachenbacher-Stehle. Entscheidend war ausgerechnet das Laufen, eigentlich ihre Stärke: "Auf der Strecke war es eine Katastrophe. Ich kam überhaupt nicht vom Fleck. Ich glaube, ich war beim Einlaufen genauso schnell wie im Wettkampf."

      Gekommen ist Evi Sachenbacher-Stehle nach Slowenien um zum Lernen. Nicht mehr und nicht weniger. Und das wird sie auch bei ihrem zweiten Weltcupeinsatz tun. "Ich hoffe, dass es morgen läuferisch besser geht und ich noch ein paar überholen kann. Ich kann auch nur 60. werden, nur einen Platz schlechter als heute. Das sind ja schon mal gute Voraussetzungen." Sagte sie und lachte herzlich.

      Quelle: sport.de


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      Erster Weltcupsieg für Biathletin Gössner

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      Biathletin Miriam Gössner hat in Pokljuka ihren ersten Weltcup-Sieg geschafft. Die 22 Jahre alte Garmischerin gewann am Samstag trotz fünf Strafrunden das Verfolgungsrennen vor der fehlerfrei schießenden Tschechin Gabriela Soukalova mit einem Vorsprung von 0,7 Sekunden.

      Als Miriam Gössner am letzten Anstieg förmlich angeflogen kam, ahnte ihre Kontrahentin Gabriela Soukalova nichts Gutes. Mit unbändigem Willen und einer läuferischen Energieleistung zog Gössner 600 Meter vor dem Ziel an der Führenden vorbei und ließ sich auf dem Weg zu ihrem ersten Weltcupsieg im Biathlon-Zirkus nicht mehr abfangen. "Wahnsinn. Das ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl", jubelte die 22-Jährige.

      Nach dem Schlussspurt schrie sie ihre Freude in den Regenhimmel von Pokljuka. Mit 0,7 Sekunden Vorsprung sicherte sich die Garmischerin ihren Premierenerfolg. Anschließend bekam sie ihr Lächeln gar nicht mehr aus dem Gesicht. Im Massenstart am Sonntag will Gössner wieder angreifen: "Ich mag diesen Kampf Frau gegen Frau. Das wird lustig."

      Miriam Gössner, die tags zuvor im Sprint Zweite hinter Soukalova geworden war, ließ derweil wie schon so oft am Schießstand Federn. Gleich fünf Strafrunden, also 750 Extra-Meter, musste sie absolvieren. Doch angesichts ihrer derzeit außergewöhnlichen Laufform konnte sie selbst dieses Handicap kompensieren. "Ich habe mich nur auf mich konzentriert. Es war zwar schon ein Katz- und Maus-Spiel. Aber es ist ja für mich gut ausgegangen", sagte Gössner. Die Tschechin Soukalova war ohne Fehlschuss geblieben, hatte der Power Gössners in der Loipe aber nichts entgegenzusetzen. "Ich habe nicht an meinen Sieg geglaubt. Ich wusste, dass Miriam stärker ist als ich", resümierte Soukalova. Dritte wurde die Französin Marie Dorin-Habert.

      Andrea Henkel rundete als Siebte das gute Teamergebnis ab, vergab aber durch vier Fehler einen Podestplatz. Tina Bachmann (2) wurde 26., Nadine Horchler (2) lief auf Platz 28. Neu-Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle (5) beendete ihr zweites Weltcuprennen auf Rang 48. Franziska Hildebrand konnte das Rennen nach einem Skibruch nicht beenden.


      Quelle: sport.de
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      Biathletinnen feiern Platz drei mit Staffel in Oberhof

      Mit der Absage von Schlussläuferin Andrea Henkel galten die deutschen Biathletinnen beim Auftakt des Heimweltcups von Oberhof nicht als Favoritinnen auf einen Podestplatz. Doch das Quartett freute sich über Rang drei.

      Nur Miriam Gössner wartete im Schmuddelwetter von Oberhof auf Staffel-Schlussläuferin Nadine Horchler, die als Dritte hinter der Ukraine und Frankreich ins Ziel gestürmt war. Franziska Hildebrand stürzte sich kurz danach in die Arme ihrer beiden Teamkolleginnen, dann warteten die drei Skijägerinnen im Blitzlichtgewitter der Fotografen auf ihre Startläuferin.

      Doch Tina Bachmann kam nicht, sie wurde vom Bundestrainer aufgehalten. "Es war so eine Freude bei ihm zu spüren, er weiß, ich bin wieder auf dem richtigen Weg", sagte Tina Bachmann. "Für mich war das eine der wichtigsten Leistungen in dieser Staffel, weil die Tina im Dezember noch gehadert hat mit ihren Resultaten", meinte Damen-Coach Gerald Hönig.

      Zum Auftakt des Biathlon-Heimweltcups trotzten die deutschen Skijägerinnen allen Widrigkeiten. "Totgesagte leben länger", meinte der Bundestrainer. Ohne die erkrankte Andrea Henkel mussten sich Bachmann, Gössner, Hildebrand und Horchler am Donnerstagabend über die 4 x 6 Kilometer nur der Ukraine und Frankreich, wenn auch deutlich, geschlagen geben. Bei tiefem Geläuf kompensierte das Quartett vor 17.500 Zuschauern gar zwei Strafrunden von Miriam Gössner und insgesamt acht Nachlader.

      Die Schwäche am Schießstand im Vergleich zum Spitzen-Duo verhinderte aber ein noch besseres Ergebnis. Am Ende hatten die Deutschen 1:47,3 Minuten Rückstand auf die Ukraine, zu Platz zwei fehlte gut eine Minute. Den bislang letzten deutschen Staffelsieg feierten die Frauen in Oberhof im Jahr 2008. Im vergangenen Jahr wurden das Team Vierte, damals musste Magdalena Neuner gleich vier Strafrunden drehen.

      Die in dieser Saison noch nicht in Tritt gekommene Tina Bachmann stürzte nach ihrem fehlerlosen Auftaktschießen in der ersten Abfahrt. Die Loipe war angesichts der warmen Temperaturen tief und schwierig zu meistern. "Das war schon ein härterer Aufprall. Da hat es mich regelrecht ausgehebelt", sagte die Staffel-Weltmeisterin, die aufgrund des Nebels eine Kuhle übersah. Sie ließ sich aber nicht beeindrucken und blieb auch im Stehendschießen ohne Aussetzer.

      Bachmann schickte Miriam Gössner als Dritte in die Spur. Und die 22-Jährige, die in Pokljuka ihren ersten Weltcupsieg gefeiert hatte, bewies erneut ihre derzeit außergewöhnliche Laufform. Sie pulverisierte den Rückstand von 25 Sekunden und kam als Führende zum ersten Schießen, welches sie unter dem tosenden Jubel fehlerlos absolvierte.

      Doch im zweiten Anschlag ging fast alles daneben, Gössner hatte Probleme mit dem Diopter und musste zweimal in die Strafrunde. "Ich habe nichts mehr gesehen, es war alles grau. Ich habe versucht einfach abzudrücken, das hat leider nicht ganz so gut geklappt", berichtete die 22-Jährige. Trotz der 300 Extra-Meter hatte sie nur zehn Sekunden Rückstand auf die Spitze.

      Die schießstarke Franziska Hildebrand leistete sich drei Nachlader und konnte auf der Strecke wie erwartet nicht mit der Spitze mithalten. "Ich hatte kalte und nasse Finger, deshalb habe ich so lange bei den Nachladern gebraucht", sagte Hildebrand. Die erstmals als Schlussläuferin eingesetzte Horchler verteidigte Rang drei. "Es war einfach toll, mit den Zuschauern und für die Staffel als Dritte einlaufen zu können", sagte sie.

      Noch besser machen wollen es am Freitag die in Bestbesetzung laufenden Männer um Andreas Birnbacher und Arnd Peiffer. "Das Podest ist unser Anspruch. Und wenn wir das schaffen, dann hätten wir einen guten Wettkampf abgeliefert", sagte Bundestrainer Mark Kirchner. Er schickt zudem Erik Lesser und Simon Schempp ins Rennen.


      Quelle: sport.de


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      Biathleten in Oberhof mit Staffel auf Rang drei

      Die deutschen Biathleten sind beim Heim-Weltcup in Oberhof mit der Staffel auf Rang drei gelaufen.

      Ohne den Weltcup-Dritten Andreas Birnbacher, der wegen eines grippalen Infektes kurzfristig auf alle Rennen verzichtete, mussten sich Simon Schempp, Erik Lesser, Arnd Peiffer und Florian Graf nach 4 x 7,5 Kilometern nur Russland und Norwegen geschlagen geben. Am Ende hatte das deutsche Quartett vor 19.500 Zuschauern 39,3 Sekunden Rückstand auf die siegreichen Russen.

      Dabei mussten die Deutschen als einziges der ersten fünf Teams eine Strafrunde drehen, Startläufer Simon Schempp hatte gleich im ersten Anschlag eine Extrarunde kassiert. Zudem leistete sich das Team insgesamt neun Nachlader.


      Quelle: sport.de


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      Graf nach Fauxpas am Schießstand disqualifiziert

      Mit einem Fauxpas am Schießstand hat sich Florian Graf beim Biathlon-Weltcup in Oberhof in große Gefahr gebracht. Beim Stehendschießen nahm der Zollhauptwachtmeister sein Gewehr am Schaft in die Hand und pustete in den Lauf. Für diese Aktion wurde er den Regeln entsprechend disqualifiziert.

      "Ich hatte einen Wassertropfen im Ringkorn und habe nichts mehr gesehen. Das war situationsbedingt, eine automatische Reaktion, da ich schnellstmöglich weitermachen wollte. Aber Sicherheit geht vor, das mache ich nicht wieder", sagte der 24-Jährige nach dem Rennen. Ihm war die Gefahr gar nicht bewusst gewesen.

      Nur eine mögliche Konsequenz

      "Wenn man weg von den Scheiben auf irgendeinen Körper zielt, ist es eine definitive Disqualifikation", sagte ZDF-Experte Sven Fischer, "da gibt es leider keine Gnade." Die Jury entschied nach der Anhörung des Skijägers auf Disqualifikation, da Graf in dieser Situation das Gewehr nicht entladen hatte. Da nutzte es auch nichts, dass er den Finger nicht am Abzug hatte.

      Ohne ihren derzeit Besten Andreas Birnbacher (Grippe) waren die deutschen Biathleten deutlich am Podest vorbeigelaufen. Arnd Peiffer lieferte über 10 Kilometer nach einer Strafrunde auf dem zwölften Platz noch das beste Resultat ab und hatte am Ende 38,5 Sekunden Rückstand auf den Russen Dimitri Malyschko. Er siegte vor seinem Landsmann Jewgeni Garanitschew und Emil Hegle Svendsen aus Norwegen.

      Kühn zahlt Lehrgeld

      Zweitbester Deutscher war Lokalmatador Erik Lesser auf Platz 28, der sich wie der direkt hinter ihm platzierte Simon Schempp drei Strafrunden leistete. Graf wurde 30., der 21 Jahre alte Johannes Kühn musste als 49. noch Lehrgeld zahlen.

      Quelle: t-online.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



      "I wanted ye from the first moment I saw ye. But I loved ye when ye wept in my arms that first night at Leoch. But now...I wake up every day, and I find that I love you more than I did the day before."

      Gössner: "Ich bin die, die ich bin."

      Bei Miriam Gössner scheint der Knoten endgültig geplatzt zu sein. Beim Heimrennen in Oberhof hat die Garmischerin ihren zweiten Weltcup-Sieg geschafft. Im Sommer hätte sie daran nicht geglaubt. "Vor allen Dingen nach der letzten Saison", sagte sie in einem dpa-Interview.

      Wenn im Sommer jemand die Vorhersage gewagt hätte, dass sie zu diesem Zeitpunkt der Saison schon zwei Weltcupsiege geschafft hätten, hätten Sie das geglaubt?

      Gössner: "Nein, geglaubt hätte ich das nicht. Aber gehofft. Man will ja gut sein. Man geht immer ins Rennen, mit dem Ziel ganz vorne zu sein. Aber geglaubt hätte ich es nicht, vor allen Dingen nicht nach der letzten Saison."

      Wo liegt das Geheimnis des Erfolges?

      Gössner: "Das ist schwer zu sagen. Ich weiß es nicht. Ich versuche einfach so zu sein, wie ich bin und die Wettkämpfe auf meine Art und Weise zu machen, mich nicht zu verbiegen, mich nicht zu verstellen. Einfach als der Mensch, der ich bin, in den Wettkampf zu gehen und Spaß dabei zu haben. Und nicht auf das ganze Drumherum zu achten."

      Was hat sich in Ihrem Trainingsalltag verändert?

      Gössner: "Da hat sich eigentlich gar nicht so viel verändert. Ich habe aber mit meinem Heimtrainer Bernhard Kröll ein Superverhältnis. Er hat mich dieses Jahr auch viel mitreden lassen in meinem Training. Er hat mir sehr viele Freiheiten gelassen. Dass ich auf den Mount Blanc mit meinem Papa gehen durfte. Er hat mir die Zeit gegeben, dass ich in Norwegen mal zwei Wochen trainieren durfte. Da bin ich ihm sehr, sehr dankbar. Dass er mich so unterstützt, dass er so ein Vertrauen in mich hat."

      Sie haben mal gesagt, Sie würden gerne lesen "Die Miri, die kann schießen". Kann man das jetzt schon schreiben?

      Gössner: "Schießen kann sie, auf jeden Fall. Aber wenn ich sehe, dass Tora Berger und Andrea Henkel auf Platz zwei und drei beide Null schießen und das auch bei diesen Bedingungen schaffen, dann weiß ich, dass ich noch ein Stück Weg vor mir habe. Ich versuche, mich ganz konsequent weiterzuentwickeln. Ich bin noch lange nicht an meinem Schießlimit angekommen. Da gibt es noch einiges zu tun."

      Wie kommen Sie mit der Rolle als neuer deutscher Biathlon-Liebling zurecht?

      Gössner: "Ich weiß nicht. Ich bin die, die ich bin. Das ist keine Rolle. Ich versuche einfach meinen Sport zu machen. Ich finde es schön, dass die Leute sich so mit uns freuen. Wir wollen den Leuten durch den Sport ein bisschen Freude machen. Und es ist schön, wenn das gelingt."


      Quelle: sport.de


      “For where all love is, the speaking is unnecessary. It is all. It is undying. And it is enough.”



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      Biathleten im Sprint ohne Podestplatz - Malyschko-Sieg

      Die deutschen Biathleten haben beim Heim-Weltcup in Oberhof im Sprint die Podestplätze klar verpasst. Über die 10 Kilometer war Vorjahressieger Arnd Peiffer als Zwölfter bester deutscher Skijäger.

      "Ich bin noch nicht bei 100 Prozent, aber ich habe gezeigt, dass ich wieder vorne mitlaufen kann. Das ist eine gute Ausgangsposition für die Verfolgung", sagte der Harzer. Er hatte nach einem Schießfehler 38,5 Sekunden Rückstand auf den Russen Dmitri Malyschko, der sich bei Nebel und Nieselregen seinen ersten Weltcupsieg sicherte. Malyschko hatte 12,6 Sekunden Vorsprung vor seinem Landsmann Jewgeni Garanitschew und 13,1 Sekunden vor Emil Hegle Svednsen aus Norwegen. Das Spitzen-Trio leistete sich jeweils einen Fehler.

      Erik Lesser (3 Fehler), Simon Schempp (3) und Johannes Kühn (4) landeten weit abgeschlagen im Feld. Florian Graf wurde nach einem Fauxpas am Schießstand nach Rennende disqualifiziert. Er hatte in Richtung Gewehrlauf gepustet, um einen Wassertropfen aus dem Ringkorn zu entfernen. Andreas Birnbacher hatte wegen einer Grippe seinen Oberhof-Start komplett absagen müssen. Der Weltcup geht am Sonntag mit dem Verfolgungsrennen zu Ende.


      Quelle: sport.de


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      Sachenbacher-Stehle Zweite im IBU-Cup-Sprint

      3,6 Sekunden haben Langlauf-Olympiasiegerin Evi Sachenbacher-Stehle zum ersten Sieg als Biathletin im IBU-Cup gefehlt. Im Sprint-Wettkampf von Otepää/Estland wurde die 32-Jährige am Sonntag Zweite hinter der fehlerfrei schießenden Russin Jekaterina Jouriewa.

      Neu-Biathletin Sachenbacher-Stehle leistete sich in dem Rennen über 7,5 Kilometer zwei Schießfehler, beide im Stehendanschlag. Im Einzel-Wettkampf über 15 Kilometer im mit der Europa League im Fußball vergleichbaren IBU-Cup leistete sich die Skijägerin aus Reit im Winkl insgesamt sechs Fehlschüsse und wurde Achte.

      Fünfte im Einzel mit vier Strafminuten war am Samstag Carolin Hennecke geworden. Im Sprint lief die Willingerin dann auf Rang vier mit einem Schießfehler.



      Quelle: sport.de


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      Biathlon-Staffel: Henkel kehrt zurück, Gössners Wunsch

      Vor gut einem Jahr jubelten die deutschen Biathletinnen bei der Weltmeisterschaft in Ruhpolding noch mit Magdalena Neuner über den Titel. Auch ohne die Rekordweltmeisterin wollen die Skijägerinnen beim Weltcup im Chiemgau wieder ganz nach oben auf das Podest.

      Ob sich Miriam Gössners großer Wunsch beim zweiten und letzten Biathlon-Heimweltcup erfüllt, wird sich erst in den nächsten Tagen zeigen. "Wenn das Wetter vielleicht nicht ganz so schlecht wird wie letzte Woche, hätte ich ehrlich gesagt auch nichts dagegen", teilte die Garmischerin vor den Ruhpoldinger Rennen mit. Natürlich hat die 22-Jährige vom Nebel-Festival aus Oberhof auch sportliche Wünsche ins Chiemgau mitgebracht. "Es wäre natürlich schön, wenn wir am Mittwoch in der Staffel auch gleich wieder auf das Podest laufen könnten."

      Im Oberhofer Schmuddelwetter war die deutsche Damen-Staffel ohne die erkrankte Andrea Henkel auf Platz drei gelaufen. Am Mittwoch, beim dritten Team-Rennen der Saison, ist die achtmalige Weltmeisterin als Schlussläuferin wieder dabei. Nadine Horchler wurde als Startläuferin nominiert, Tina Bachmann auf die Position drei versetzt, nur Miriam Gössner blieb auf ihrer Stammposition zwei. "Wir müssen auch einmal andere Möglichkeiten ausprobieren", sagte Bundestrainer Gerald Hönig. Am Ende soll der erste Staffel-Sieg der Saison stehen, so wie vor gut einem Jahr beim umjubelten WM-Triumph der deutschen Skijägerinnen im Ruhpoldinger Stadion.

      Damals war Magdalena Neuner noch dabei, die nach ihrem Rücktritt erstmals als Gast zu einer Weltcup-Veranstaltung kommen wird. Tina Bachmann, Miriam Gössner und Andrea Henkel schenkten der Wallgauerin sozusagen zum Abschied den WM-Titel, denn Neuner musste im WM-Rennen in die Strafrunde. "Sie hat schon so viele Staffeln für uns gewonnen, heute haben es eben die anderen für sie gewonnen", freute sich Bundestrainer Uwe Müssiggang seinerzeit. "Das macht uns viel Mut für die Zukunft."

      Trotzdem lastet der Schatten der Rekordweltmeisterin auf dem deutschen Damen-Team. "Sie hat uns riesengroße Fußstapfen hinterlassen", sagte Miriam Gössner. "Es wurde immer alles daran festgemacht, dass die Lena aufgehört hat und diese Mannschaft so schlecht ist. Ich glaube, da hat man ihr Unrecht getan", sagt Hönig. Der Bundestrainer verweist darauf, dass die Damen-Staffel in den vergangenen beiden Jahren den WM-Titel geholt hat. Und Bachmann, Gössner und Henkel sind ja noch dabei.

      Beim letzten Heim-Weltcup dieser Saison wollen die Skijäger ihre Klasse zeigen. "Es ist einfach etwas Besonderes, vor so vielen begeisterten Zuschauern zu laufen. In Ruhpolding kommt es mehr als in anderen Weltcups auf ein gutes Schießergebnis an. Die Trefferquote ist da im Durchschnitt immer deutlich höher. Man kann also nicht unbedingt darauf vertrauen, dass die anderen danebenschießen", sagt Andrea Henkel.

      Auch Gössner, in diesem Winter bereits mit zwei Siegen dekoriert, gibt sich optimistisch. "Fünf Fehler sind mir wirklich schon lange nicht mehr passiert. Und dass mir dann auch noch in der dritten Runde der Ski gebrochen ist, war noch das i-Tüpfelchen", sagte sie. "Aber trotzdem war Oberhof definitiv eine tolle Weltcupwoche für mich. Da kann man so ein Missgeschick viel lockerer sehen. Am Sonntagabend war das für mich schon wieder abgehakt. Ich weiß, was ich kann und das versuche ich in Ruhpolding wieder zu zeigen", fügte Gössner hinzu. Übrigens: Auch das Wetter zeigte sich am Dienstag in Ruhpolding von der besseren Seite.


      Quelle: sport.de


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