Posts by Fiona

    Dramatische Szenen im Zentrum der schottischen Stadt Glasgow!

    Zum zweiten Mal binnen weniger Jahre ist das historische Gebäude der Kunsthochschule ausgebrannt, wurde dabei massiv beschädigt. 2014 war in dem historischen Gebäude schon einmal ein Feuer ausgebrochen.

    Mit Millioneninvestitionen war der Sandsteinbau seitdem restauriert worden, im kommenden Jahr sollten die Arbeiten fertiggestellt werden – und jetzt ging der Bau in der Nacht zum Samstag erneut in Flammen auf.

    Die Brandursache war zunächst unklar, Hinweise auf Verletzte gab es zunächst nicht.

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    bild.de

    Der EU-Austritt Großbritanniens stößt im Inneren des Vereinten Königreichs auf Widerstand: Das schottische Regionalparlament verweigert dem Entwurf zum Brexit-Gesetz von Premier May die Zustimmung. Aufhalten können die Schotten damit vorerst nichts.

    Die Pläne der britischen Regierung zum Austritt aus der Europäischen Union bringen Großbritannien an den Rand einer Verfassungskrise: In Schottland hat sich das Regionalparlament in einer mit Spannung erwarteten Abstimmung mehrheitlich gegen den von Premierminister Theresa May vorgelegten Gesetzesentwurf zum EU-Austritt ausgesprochen. 93 Abgeordnete stimmten gegen den Gesetzentwurf der britischen Regierung, 30 dafür.

    Die schottische Regierung hatte die Abgeordneten im Regionalparlament von Edinburgh zuvor aufgefordert, ihre Zustimmung zu den umstrittenen Plänen zu verweigern. Der Entwurf zum sogenannten Brexit-Gesetz soll eine ganze Reihe heikler Details zum Austritt aus der Europäischen Union verbindlich festlegen.

    Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon warnte im Vorfeld, mit dem Brexit-Gesetz bewege sich Großbritannien auf "verfassungsrechtliches Neuland" zu. Umstritten sind etwa Fragen der Kompetenzverteilung in der Fischerei- und Agrarpolitik, die im Zuge des EU-Austritts zwischen London und Edinburgh neu geregelt werden müssen. Kritische Stimmen aus Schottland werfen May vor, im künftig eigenständigen Großbritannien mehr Macht für die Zentralregierung an sich reißen zu wollen.

    Beobachter werteten das "Nein" der Schotten zunächst vor allem als schweren innenpolitischen Rückschlag für Premier May. Die britische Regierung verliert damit weiter an Rückhalt auf dem schwierigen Weg zum beschlossenen EU-Austritt. Wie ist nun genau weitergeht, ist noch unklar: May ist nach Ansicht von Experten nicht verpflichtet, nach der Ablehnung des Brexit-Gesetzes durch die Schotten den Zeitplan zum Brexit anzupassen.

    Exit vom Brexit?

    Erwartet wird, dass ein offener Streit zwischen der Regierung in London und den Schotten zunächst vor allem die schottischen Unabhängigkeitsbestrebungen neue Dynamik verleihen dürfte. Im Jahr 2014 hatten die Schotten dazu bereits ein Referendum abgehalten, in dem sich eine knappe Mehrheit der Bevölkerung für einen Verbleib im Vereinten Königreich ausgesprochen hatte.

    Als die Briten zwei Jahre später im Brexit-Referendum - ebenfalls mit knapper Mehrheit - für den EU-Austritt stimmten, wurde die Kluft zwischen Schotten und Engländern bereits deutlich: Damals votierten die Bürger Schottlands mehrheitlich gegen den EU-Austritt Großbritanniens. Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon droht mit einem zweiten Unabhängigkeitsreferendum, sollte London versuchen, der Region ihre Politik aufzuzwingen.

    n-tv.de

    Im November billigt der Oberste Gerichtshof Großbritanniens nach langem Rechtsstreit einen Mindestpreis für Alkohol. Ab sofort gilt dieser in Schottland von Whisky bis Wein. Die Regierung ist überzeugt, dass andere Länder folgen werden.

    In Schottland gilt ab sofort ein gesetzlicher Mindestpreis für alkoholische Getränke wie Whisky oder Wein. Schottland sei "als erstes Land der Welt kühn und mutig genug", einen solchen Mindestpreis einzuführen, sagte Regierungschefin Nicola Sturgeon. Sie geht davon aus, dass weitere Länder dem schottischen Beispiel folgen werden, vor allem Irland und Wales seien sehr interessiert. Mit dem Mindestpreis von 50 Pence (57 Cent) pro zehn Milliliter purem Alkohol soll vor allem die Zahl der Alkoholtoten gesenkt werden.

    Nach einem jahrelangen Rechtsstreit mit der Whisky-Industrie hatte der Oberste Gerichtshof Großbritanniens im November die Einführung des Mindestpreises erlaubt. Die Richter gaben einer von der Scotch Whisky Association (SWA) eingelegten Berufung nicht statt. Bei dem Mindestpreis handle es sich um "ein angebrachtes Mittel, um ein legitimes Ziel zu erreichen", entschied das Gericht.

    Von Ärzten und Gesundheitsverbänden wurde die Einführung des Mindestpreises als größter Durchbruch seit dem Rauchverbot in öffentlichen Räumen gefeiert. "Dieses Gesetz wird Leben retten", sagte die Chefin der Organisation Alcohol Focus Scotland, Alison Douglas. Sie rechnet damit, dass die Zahl der Alkoholtoten allein im ersten Jahr um 58 Todesfälle sinken wird. In 20 Jahren werde es dann schon mehr als 120 Todesfälle weniger geben.

    Die Maßnahme zielt vor allem auf billige Getränke mit hohem Alkoholgehalt ab. Die hochwertigen Whiskys, für die die schottischen Hersteller so bekannt seien, seien "nicht am stärksten" von der Maßnahme betroffen, betonte Sturgeon. Der Whisky-Verband SWA erklärte, die Hersteller hätten nach der Gerichtsentscheidung bei der Umsetzung des Urteils mit der Regierung zusammengearbeitet. Die Einführung des Mindestpreises werde daher hoffentlich "reibungslos" vonstatten gehen.

    n-tv.de

    Dundee (Schottland) – Es ist der pure Horror aller Eltern: Dexy Leigh Walsh entdeckt ihre kleine Tochter Connie Rose (18 Monate) leblos in ihrem Bettchen. Das Baby liegt unter einem fast ein Meter großen Teddy – und ist unter dem Kuscheltier erstickt!

    „Ich ging zu Connies Bett und schrie. Ich zog ihr den Strampler aus und machte Mund-zu-Mund-Beatmung. Und nichts passierte“, erzählt die junge Mutter unter Tränen im schottischen Fernsehen. „Als die Sanitäter kamen, schickten sie mich aus dem Zimmer. Als sie wieder rauskamen, sagten sie nur: Es tut uns leid.“

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    bild.de

    Der kleine Prinz George ist erst vier Jahre alt – doch er ist jetzt schon der Anlass für eine Sex-Debatte. Angestoßen von einem schottischen Kirchenmann. Dabei dürfte er bei diesem Thema noch völlig unschuldig sein …

    Der schottische Kirchenmann Kelvin Holdsworth forderte jetzt seine Gemeinde auf, dafür zu beten, dass Prinz George schwul wird.

    Der Probst, der der St Mary‘s Cathedral der schottischen Episkopalkirche in Glasgow vorsteht, sagte laut „The Times“ wörtlich: „Die Menschen in England haben die einzigartige Möglichkeit, in ihrem Herzen (oder öffentlich, wenn sie mögen) dafür zu beten, dass Gott Prinz George mit der Liebe eines jungen Gentleman segnet, wenn er größer ist.“

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    bild.de

    Das für seine Whisky-Produktion bekannte Schottland steuert auf Mindestpreise für Alkohol zu. Die Regierung in Edinburgh kündigte nach einer richterlichen Erlaubnis am Mittwoch an, die Maßnahme so schnell wie möglich umzusetzen. Nach einem jahrelangen Gerichtsstreit war der Verband der Whisky-Industrie kurz zuvor damit gescheitert, das Vorhaben zu verhindern.

    Das oberste britische Gericht entschied, ein Mindestpreis für Alkohol sei eine angemessene Maßnahme für ein legitimes Ziel. Die schottische Regierung würdigte das Urteil als einen Meilenstein für die Volksgesundheit. Mindestpreise seien die beste Möglichkeit, um die Probleme mit "billigem, starkem Alkohol" in den Griff zu bekommen, erklärte Gesundheitsministerin Shona Robison. Schließlich gebe es einen klaren Zusammenhang zwischen Konsum und Krankheit.

    Die Regierung in Edinburgh hat angeführt, dass die Schotten ein deutlich größeres Problem mit Alkohol hätten als die übrigen Briten. So sei in Schottland im vergangenen Jahr 17 Prozent mehr Alkohol pro Erwachsenem verkauft worden als in den anderen britischen Landesteilen England und Wales. Seit 2015 sind in Schottland die Todesfälle im Zusammenhang mit Alkoholkonsum um zehn Prozent gestiegen. Schottland gehört mit der Maßnahme zu den ersten Regionen weltweit mit Mindestpreisen für Alkohol.

    krone.at

    Plas­tik­be­cher, bergeweise Glas­fla­schen, Bier­käs­ten. Scherben knirschen unter den Füßen, der Boden klebt. Nein, das ist keine Müll­hal­de. Das ist das Re­sul­tat einer ausgeuferten Schot­ten-Party auf dem Ma­ri­en­platz!

    SO SIEHT ES AUS, WENN SICH BRITEN-FANS ZUM FUSSBALL GUCKEN WARM TRINKEN!

    Schon seit Diens­tag­mit­tag hal­ten sich tausende Cel­tic-Glas­gow-Fans aus Schott­land in Mün­chen auf. Sie wol­len ihren Ver­ein im Cham­pi­ons-Le­ague-Match gegen den FC Bay­ern un­ter­stüt­zen. Wie immer – mit reich­lich Bier, anderen alkoholischen Getränken und in ex­tre­mer Laut­stär­ke. Mit­ten in der be­leb­ten City!

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    bild.de

    Wie lange man wohl braucht, um die Welt auf dem Fahrrad zu umrunden? Dem schottischen Extremsportler Mark Beaumont gelingt das in weniger als 79 Tagen. Damit stellt er einen neuen Rekord auf.

    "In 80 Tagen um die Welt" so hat der Schriftsteller Jules Verne die Weltumrundung bereits im 19. Jahrhundert in seinem Roman beschrieben. Dass es auch schneller geht, hat jetzt ein britischer Extremsportler gezeigt. In genau 78 Tagen, 14 Stunden und 14 Minuten hat es Mark Beaumont um die Welt geschafft - mit dem Fahrrad.

    Glücklich fuhr der 34-jährige Schotte am Montag in der französischen Hauptstadt ein, wobei ihn auf den letzten Metern zum Pariser Triumphbogen eine 20-köpfige Unterstützer-Crew auf Rädern begleitete. Am Ziel wurde Beaumont dann von seiner Frau Nicci und seinen ein und vier Jahre alten Töchtern Willa und Harriet erwartet.Insgesamt legte der Radsportler rund 29.000 Kilometer zurück. Nur den Atlantik und den Pazifik überflog er, den Rest schaffte er mit eigener Muskelkraft. Um das geplante Pensum zu absolvieren, fuhr Beaumont pro Tag 16 Stunden Rad, dafür stand er jeden Morgen um 3.30 Uhr in der Frühe auf. Dazu musste er täglich 8000 Kalorien zu sich nehmen und bis zu zehn Liter Wasser trinken.

    Bereits 2008 brach Beaumont den damals bestehenden Weltrekord . Allerdings betrug die Strecke damals "nur" 18.000 Kilometer. Auch damals begann und endete seine Tour in Paris - er brauchte mit 195 Tagen aber deutlich länger.

    "Die längsten zweieinhalb Monate meines Lebens"

    "Ich bezweifle, dass ich je wieder so etwas machen werde", sagte der Extremsportler, nachdem er den bisherigen Rekord von 123 Wochen eingestellt hatte. Es seien "auf jeden Fall die längsten zweieinhalb Monate meines Lebens" gewesen. Mit seinem neuen Weltrekord, der Beaumont auch einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde verschafft, sei aber "ein absoluter Traum" wahr geworden.

    Der Extremsportler war am 2. Juli in Paris gestartet und durchquerte auf seinem Weg nach Peking Europa, Russland und die Mongolei. Von dort flog er nach Perth in Australien, das er ebenso wie das benachbarte Neuseeland durchquerte, bevor er nach Anchorage in Alaska flog. Seine Fahrt durch Amerika endete im kanadischen Halifax, von wo er nach Lissabon flog. Die Flugzeiten wurden bei der Rekordermittlung mitgerechnet.

    n-tv.de

    England - Schottland

    6 - 0


    Zwei Nachbarschaftsduelle gibt es bei der Fußball-EM der Frauen - und beide finden ungefährdete Siegerinnen. Spanien spaziert zum Erfolg gegen Portugal und die Engländerinnen schenken den Schottinnen richtig ein.

    Englands Fußballerinnen haben bei der EM im "Battle of Britain" gegen Schottland mit einem Rekordsieg ihre Titelambitionen untermauert. Mit dem 6:0 (3:0) in Utrecht sorgten die Lionesses für den höchsten Sieg der Frauen-EM-Geschichte. Stürmerin Jodie Taylor war mit ihrem Dreierpack (10./27./53.) die gefeierte Heldin des Abends. Außerdem trafen Ellen White (32.), Jordan Nobbs (87.) und Toni Duggan (90.+4) für den WM-Dritten.

    England überrannte die Schottinnen förmlich, wurde von der überforderten Defensive des Gegners aber auch immer wieder dazu eingeladen. Und so erzielte die überragende Taylor (FC Arsenal) den ersten Hattrick bei einer EM-Endrunde seit 20 Jahren.

    Zuvor war ebenfalls in der Gruppe D Geheimfavorit Spanien mit einem ungefährdeten Sieg gestartet. Der Algarve-Cup-Sieger gewann sein Auftaktspiel gegen Portugal mit 2:0 (2:0). Die Tore gegen das Nachbarland erzielten Vicky Losada (24.) und Amanda Sampedro (42.).

    In Doetinchem war "La Selección" das offensivere und ballsicherere Team. Nach einem Steilpass in die Spitze traf Losada per Flachschuss zur Führung, Sampedro erhöhte kurz vor der Pause per Kopf. Bis zum ersten Torschuss der EM-Debütantinnen aus Portugal vergingen 56 Minuten, Spanien begnügte sich mit dem 2:0 und spielte im zweiten Durchgang weniger offensiv.

    n-tv.de

    Gerade erst soll das „Ungeheuer“ wieder in Loch Ness aufgetaucht sein – jetzt wurde Nessie sogar an Land gesichtet. Zumindest soll das ein mysteriöses Foto beweisen …

    Jimmy Wright war mit seinem Hund in den schottischen Highlands unterwegs, als er auf etwas Lebendes stieß. Ein Tier? Wright war sich nicht sicher. Er schnappte sich sein Telefon und machte schnell ein Foto. Und das sieht aus, als würde man das berühmte Loch-Ness-Monster Nessie darauf erkennen können.

    Das Bild postete er auf seinem Facebook-Account und schrieb dazu: „Während ich heute morgen mit meinem Hund in Crow Hill, in Killearn, Schottland, unterwegs war, sah ich diese eigenartige Kreatur. Unglücklicherweise verschwand sie ein paar Schritte weiter. Ein Land-Verwandter von Nessie, möglicherweise?“

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    bild.de

    Ab nach Dubai! Fünf Tage vorm Trainingsstart düste Oliver Burke (20) gestern zum Kurz-Trip in die Emirate. Seine sportliche Zukunft in Leipzig ist aber offen!

    BILD gegenüber bestätigt RB, dass mehrere Klubs am Schotten-Stürmer dran sind. In England ist Burke nach wie vor eine gute Aktie. Brighton & Hove Albion sowie Huddersfield, beides Aufsteiger in die Premier League, sollen Interesse haben, aber ihn nur ausleihen wollen. Bisher haben die Bullen alle Anfragen abgeblockt. Bisher.

    Hier weiter: http://www.bild.de/sport/fussball…70462.bild.html

    bild.de

    70 Minuten lang passiert recht wenig im mit Spannung erwarteten Duell zwischen England und Schottland, dann geht es Schlag auf Schlag: Gleich vier Tore entschädigen die Fans für ihre Geduld. Wie die übrigen WM-Quali-Spiele gelaufen sind, lesen Sie hier.

    Welch ein Drama im Briten-Duell: Mit einem Tor in der dritten Minute der Nachspielzeit hat Harry Kane die Three Lions vor einer bitteren Niederlage bei Erzrivale Schottland bewahrt. Englands Top-Stürmer erzielte im Qualifikationsspiel zur Fußball-WM 2018 am Samstag das Tor zum 2:2 (0:0). Die Schotten hatten kurz zuvor durch zwei Freistoßtore von Leigh Griffiths (87./90. Minute) zunächst das Blatt gewendet. Alex Oxlade-Chamberlain hatte in der 70. Minute den englischen Führungstreffer erzielt. Die Auswahl von Trainer Gareth Southgate musste in der Gruppe F ihre ersten Gegentore hinnehmen, verteidigte aber mit 14 Zählern den Spitzenrang. Die Schotten haben indes als Vierter kaum noch Chancen auf das WM-Ticket.

    In Glasgow sahen die Fans kein hochklassiges Spiel. England war spielerisch besser, konnte aber lange kein Kapital aus der Überlegenheit schlagen. Oxlade-Chamberlaine setzte sich dann aber kraftvoll durch und erzielte die Führung. Packend wurde es erst kurz vor Schluss, als Griffiths eiskalt zweimal aus zentraler Position per Freistoß einschoss. Der erste schottische Sieg gegen den Erzrivalen in diesem Jahrtausend und der ersten Heimerfolg seit 1985 war greifbar nah, doch Kane gelang noch der Ausgleichstreffer. Erster Verfolger der Engländer bleiben die Slowaken. Nach dem 2:1 (1:0) in Litauen liegt die Mannschaft um Topstar Marek Hamsik mit zwölf Punkten zwei Zähler hinter den Three Lions.

    n-tv.de

    2014 stimmten die Schotten für einen Verbleib in Großbritannien. Doch der Brexit macht aus Sicht der Schotten eine neue Abstimmung nötig.

    An diesem Dienstag soll das Parlament in Schottland den Weg dafür frei machen.

    Unklar ist, ob die Einnahmen aus dem Ölgeschäft reichen, um das enorme Haushaltsdefizit in den Griff zu bekommen.

    Alex Salmond gibt sich selbstbewusst: "Als eigenständiger Staat wäre Schottland beim Einkommen pro Kopf das fünfzehntreichste Land der Welt", sagt der frühere Chef der Regionalregierung in Edinburgh und der Partei der schottischen Nationalisten (SNP). "Zu argumentieren, Schottland könne sich Unabhängigkeit nicht erlauben, ist lächerlich."

    Dass der prominente Parlamentarier überhaupt wieder Fragen zur Unabhängigkeit gestellt bekommt, liegt an seiner Nachfolgerin an der Spitze von Regierung und SNP, Nicola Sturgeon. Die will bis 2019 ein neues Referendum über eine Abspaltung vom Vereinigten Königreich abhalten. Am heutigen Dienstag soll das schottische Regionalparlament diesem Vorschlag zustimmen; eine Mehrheit dafür gilt als sicher.

    Bereits 2014 stimmten die Schotten über dieses Thema ab, und 55 Prozent waren für den Verbleib in Großbritannien. Sturgeon argumentiert aber, der harte Brexit-Kurs von Premierministerin Theresa May mache eine Wiederholung nötig. Die große Mehrheit der Schotten stimmte im vergangenen Juni gegen den EU-Austritt.

    Größer als Irland

    Das Referendum über die Unabhängigkeit soll den Bürgern im Norden die Wahl geben, mit den Briten die EU zu verlassen oder sich lieber abzuspalten. May will eine solche Volksabstimmung allerdings erst nach Vollzug des Brexit erlauben - darüber werden die zwei mächtigen Frauen im Königreich noch lange streiten.

    Salmond, Sturgeon und die anderen Unabhängigkeits-Freunde haben recht, wenn sie erklären, dass Schottland als eigenständiger Staat bestehen könnte. Mit 5,3 Millionen Einwohnern ist der Staat größer als Irland, er beheimatet Flughäfen und Häfen, Edinburgh ist ein Finanzzentrum, und die Wirtschaftsleistung ist höher als in vielen anderen europäischen Ländern. Eine ganz andere Frage ist jedoch, ob es den Schotten nach der Unabhängigkeit besser ginge.

    Die SNP bezeichnet Mays harten Brexit-Kurs als Gefahr für die Wirtschaft. Stimmten die Bürger für die Unabhängigkeit, würde Schottland trotzdem mit dem Rest Großbritanniens aus der EU austreten.

    Allerdings hoffen die Nationalisten, dass Schottland ohne Unterbrechung im gemeinsamen Binnenmarkt der EU bleiben kann. Als Beispiel dient Norwegen, ein Land, das nicht in der EU, aber im Binnenmarkt ist. Darum können Firmen dort problemlos Geschäfte mit dem Rest des Kontinents tätigen. Auf lange Sicht will die SNP dann wieder die volle EU-Mitgliedschaft erreichen.

    Wie Norwegen müsste Schottland als Teilnehmer am Binnenmarkt Einwanderer aus der EU und Vorgaben aus Brüssel akzeptieren. Großbritannien hingegen soll nach dem Willen Mays den Binnenmarkt verlassen, damit das Königreich Einwanderung begrenzen kann. Das könnte Grenzkontrollen zwischen England und Schottland nötig machen; zudem könnten Produktstandards voneinander abweichen. Im schlimmsten Fall würden sogar Zölle eingeführt. Die Aussicht auf Kontrollen dürfte für schottische Wähler abschreckend wirken. Salmond sagt aber, May habe versprochen, dass es zwischen Nordirland und Irland keine sichtbare Grenze geben werde. Dann müsse doch Gleiches auch für Schottland möglich sein.

    Schottische Firmen wären hart getroffen, würde der Handel mit England und Wales schwieriger. Zweidrittel der schottischen Exporte gehen in den Rest des noch Vereinigten Königreichs, nur ein Sechstel landet in anderen EU-Staaten.

    Ein unabhängiges Schottland müsste kräftig sparen

    Eine Wirtschaftskrise könnte sich der neue Staat kaum erlauben. In Schottland leben mehr Rentner als im Durchschnitt des Königreichs, die Sozialleistungen sind üppiger, das Studium ist kostenlos. Zudem sind viele Gegenden nur dünn besiedelt. All das ist teuer. Daher beträgt das schottische Haushaltsdefizit 9,5 Prozent der Wirtschaftsleistung - griechische Verhältnisse in den Highlands. Bisher ist das kein Problem, denn die Zentralregierung in London überweist Geld. Doch ein unabhängiges Schottland müsste kräftig sparen.

    Vor dem Unabhängigkeitsreferendum 2014 warb die SNP damit, dass die Einnahmen aus dem Öl und Gas der Nordsee die Wohltaten finanzieren könnten. 91 Prozent der britischen Reserven sollen auf Schottland entfallen, behaupten die Nationalisten. Allerdings hat sich der Ölpreis seitdem halbiert, und viele ältere Quellen werfen so wenig ab, dass sie teuer versiegelt werden müssen. Die Ausgaben fürs Stilllegen können sich die Konzerne teilweise vom Fiskus erstatten lassen. Der niedrige Ölpreis führte schon 2015 zu einer traurigen Premiere: Erstmals nahm der britische Staat kein Geld mit den Sondersteuern für die Öl- und Gasförderung ein, sondern musste im Gegenteil den Firmen in Summe 24 Millionen Pfund überweisen - für deren Kosten beim Abwracken.

    Schottland mag also als unabhängiger Staat überleben können, aber wirtschaftlich profitieren würden die Schotten wohl nicht von diesem Schritt.

    sueddeutsche.de

    Die Mehrheit der Schotten möchte in der EU bleiben - oder wenigstens Teil des europäischen Wirtschaftsraums. Aber kann das trotz Brexit funktionieren?

    Die Regierung in Edinburgh will genau wie die Mehrheit der Schotten, dass das Land in der Europäischen Union bleibt. Aber mit der Entscheidung der Mehrheit der Briten, die EU zu verlassen, ist eine komplizierte Situation entstanden: Denn die Schotten sind Briten und müssten als solche am Brexit teilnehmen.

    Darum ist die Frage der schottischen Unabhängigkeit von London nun wieder ein Thema. Dabei war erst 2014 ein entsprechendes Referendum gescheitert.

    Heute soll das Parlament in Edinburgh entscheiden, ob es eine neue Volksabstimmung will. Doch die Regierung in London hat bereits signalisiert, dass sie ein Referendum vor dem Brexit nicht wünscht. So sagte Premierministerin Theresa May, es wäre jetzt Zeit, gemeinsam zu handeln, nicht getrennt. Nicola Sturgeon, Erste Ministerin Schottlands, sagte dagegen nach dem jüngsten Treffen mit May der BBC, sie sei "frustriert", dass ihr offenbar nicht zugehört würde.

    Die Loslösung Schottlands von Vereinigten Königreich ist nicht der einzige Weg, auf dem das Land versuchen kann, die Folgen des Brexit zu minimieren. Die Unabhängigkeit ist eines von mehreren möglichen Szenarien:

    Sonderabkommen mit der EU

    Der schottischen Regierung geht es vor allem darum, in der Zollunion und im EU-Binnenmark zu bleiben, da dieser der wichtigste internationale Exportmarkt für das Land ist. Außerdem wollen die Schotten weiter teilhaben an den EU-Maßnahmen gegen Terror und Klimawandel. London will aber unbedingt aus dem Binnenmarkt und der Zollunion austreten.

    Edinburgh hat deshalb vorgeschlagen, dass Schottland Teil Großbritanniens bleiben könnte, aber mit dem Recht, Sonderabkommen mit der EU zu schließen sowie Mitglied der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) und so Teil des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) zu bleiben. Auch über eine assoziierte EU-Mitgliedschaft Schottlands wird nachgedacht.

    Theoretisch ist das alles denkbar. Sogar Teile eines Staates können eine eingeschränkte Völkerrechtssubjektivität haben und völkerrechtliche Verträge abschließen. Das haben die Dänen 1985 gezeigt. Das autonome Grönland war damals aus der EWG, der Vorläuferorganisation der EU, ausgetreten, aber Teil des dänischen Königreichs geblieben. Dänemark selbst hat die EWG und die EU dagegen nicht verlassen.

    Für Schottland ist die Situation jedoch anders. Das Land hat weder die außenpolitischen Befugnisse, noch die notwendigen Autonomierechte, um die EU-Gesetze für den Binnenmarkt zu übernehmen. Um das zu ändern, wäre eine Föderalismusreform in Großbritannien notwendig. Das House of Commons in London müsste zulassen, dass der "Scotland Act 1998" entsprechend ausgeweitet wird.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass die Regierung in London den Schotten so weit entgegenkommen wird, gilt als gering. Schließlich könnte dies zum Beispiel zu Grenzkontrollen zwischen England und Schottland führen, es droht die Einführung von Zöllen. Und Norwegen, selbst kein EU-Mitglied, aber Teil des EWR, hat schon darauf hingewiesen, dass aus seiner Sicht nur ein unabhängiges Schottland ebenfalls Teil werden könne.

    sueddeutsche.de

    Das Regionalparlament in Edinburgh fordert ein Unabhängigkeits-Votum: Das Land könne nicht gegen seinen Willen aus der EU geführt werden. Doch die britische Premierministerin pocht gerade wegen des Brexit auf Zusammenhalt.

    Das schottische Regionalparlament hat am Dienstag beschlossen, dass es von der Zentralregierung in London die Erlaubnis einfordert, ein zweites Referendum über die Unabhängigkeit abzuhalten. Die regierende Scottish National Party (SNP) und die Grünen stimmten dafür, alle anderen Parteien dagegen. Allerdings hat Premierministerin Theresa May schon mehrmals mitgeteilt, dass nun nicht die Zeit für ein neuerliches Referendum sei. Ohne ihre Zustimmung kann es keine rechtlich bindende Abstimmung darüber geben, ob Schottland das Vereinigte Königreich verlassen will. Beim ersten Referendum im Jahr 2014 hatten sich 55 Prozent der Wähler gegen die Unabhängigkeit ausgesprochen.

    Ursprünglich hatte das schottische Parlament diesen Beschluss bereits in der vergangenen Woche fassen wollen. Wegen des Anschlags in London war die Debatte jedoch vertagt worden. An diesem Dienstag lieferten sich Ministerpräsidentin Nicola Sturgeon und die konservative Oppositionsführerin Ruth Davidson ein in Teilen scharf geführtes Rededuell. Sturgeon hatte zu Beginn der Debatte zu Fairness und Mäßigung aufgerufen, was Davidson nicht davon abhielt, sie hart zu attackieren. Als Sturgeon intervenieren wollte, beschied Davidson barsch: "Setzen Sie sich!" Solche Töne sind selten zu hören im schottischen Parlament, wo es meist gediegen zugeht.

    Premierministerin May ruft zur Einigkeit auf

    Nach der Abstimmung von 2014 hatte es zunächst geheißen, das Thema sei zumindest für diese Generation erledigt. Sturgeon und die SNP argumentieren jedoch, dass sich durch das Votum Großbritanniens für den Brexit alles geändert habe, weil eine Mehrheit der Wähler in Schottland gegen den Austritt aus der EU gestimmt hatte. Schottland könne nicht gegen seinen Willen aus der EU geführt werden, sagt die Ministerpräsidentin.

    Nach ihren Vorstellungen soll das neuerliche Referendum zwischen Herbst 2018 und Frühjahr 2019 abgehalten werden. Zu diesem Zeitpunkt seien die Brexit-Verhandlungen mit Brüssel abgeschlossen, und die Schotten könnten eine Entscheidung darüber treffen, ob sie unter diesen Bedingungen Teil des Vereinigten Königreichs bleiben wollten. Oppositionsführerin Davidson sagte hingegen, die Schotten hätten "die Nase gestrichen voll" von dem Thema. Eine Mehrheit der Bürger wolle nicht erneut abstimmen.

    Premierministerin May hatte Sturgeon am Montag in Glasgow getroffen, unter anderem auch, um über das Referendum zu reden. May hatte dabei zur Einigkeit aufgerufen. Gerade während der Verhandlungen über den Brexit, von dem sie Brüssel an diesem Mittwoch auch offiziell unterrichtet, müsse das Land zusammenstehen. "Wir müssen zusammenhalten, um den bestmöglichen Deal für das gesamte Königreich zu erreichen, also auch für Schottland", sagte sie. Außerdem sei es den Schotten gegenüber unfair, ein Referendum anzuberaumen, wenn sie noch gar nicht wüssten, was die Brexit-Verhandlungen ergäben.

    Nicola Sturgeon sagte am Dienstag, sie hoffe, dass May den Willen des schottischen Parlaments respektiere. Sollte das nicht der Fall sein, werde sie im kommenden Monat darlegen, wie ihre Regionalregierung in der Sache weiter vorgehen wolle.

    sueddeutsche.de

    Erst Brexit, dann Scotix?

    2014 scheiterte ein Referendum für die Unabhängigkeit Schottlands von Großbritannien. Durch den „Brexit“ bekommen diese Fliehkräfte nun neuen Antrieb – denn in Schottland stimmten 62 Prozent FÜR den EU-Verbleib.

    Seit König Jakob VI. von Schottland im Jahr 1603 zu Jakob I. von England wurde, haben Schotten und Engländer denselben Monarchen. Und obwohl es seit dem Unionsvertrag von 1706 ein Teil des Vereinten Königreiches ist, hat sich Schottland seine sehr eigene Identität bewahrt.


    ► Im Sommer 2014 stimmte beim schottischen Referendum für eine staatliche Unabhängigkeit eine knappe Mehrheit für den Zusammenhalt mit Großbritannien.

    Durch den „Brexit“ bekommen diese Fliehkräfte nun aber neuen Antrieb – denn die Schotten sind sehr EU-freundlich.

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    bild.de

    Schotten-Sturm auf Leipzig: Bis zu 8000 Fans der Glasgow Rangers werden am Sonntag zur Begegnung bei den Rasenballsportlern erwartet. Sonderflüge bringen die Fans des 54-maligen Meisters nach Deutschland. Dabei geht es um - ein Testspiel.

    Die schottische Presse schürte vorab die Lust auf Leipzig, stellte Stadt und Stadion vor und informierte über die Bierpreise. Die Glasgow Rangers fiebern dem Testspiel am Sonntag bei RB Leipzig (ab 15.30 Uhr bei Servus-TV) entgegen. Bis zu 8000 Anhänger von der Insel drängen in die Messestadt und ermöglichen dem Bundesligisten einen Vorgeschmack auf den Europapokal. Nach Insolvenz und Zwangsabstieg in die vierte Liga hat der 54-malige schottische Meister auch selbst die Rückkehr ins internationale Geschäft vor Augen.

    "The Gers" liegen in der Liga hinter ihrem Dauerrivalen Celtic auf Platz zwei, der zur Teilnahme an der Qualifikation zur Europa League berechtigt. Die Durststrecke nach fünfjähriger Abstinenz in Europa neigt sich dem Ende zu. "Wir werden eine phänomenale Unterstützung in Deutschland haben", sagte Rangers-Trainer Warburton, wie die Tageszeitung "Die Welt" berichtete, und war sich vor dem Abstecher nach Sachsen sicher: "Die Fans sehnen sich nach europäischem Fußball. Den wieder zu spielen, wollen wir in dieser Saison erreichen." Um dem Ansturm der feierfreudigen Fans Herr zu werden, wurden sogar Sondermaschinen eingesetzt. Bereits für Samstag werden Anhänger der "Teddy Bears" erwartet, die dem Gaststättengewerbe ihrer Zielorte stets guten Umsatz garantieren.

    Dayot Upamecano kommt aus der Filiale

    Großes Interesse dürften die schottischen Fans auch am Auftritt ihres Landsmannes Oliver Burke haben. Der dreimalige A-Nationalspieler war zu Beginn der Saison von Nottingham Forest in die Messestadt gewechselt, seine Begeisterung für den Gegner vom Sonntag hält sich aber in Grenzen. "Glasgow Rangers ist einer der bekanntesten Vereine Schottlands. Eine besondere Beziehung habe ich zu dem Klub aber nicht, auch weil ich als Kind sehr früh nach England gewechselt bin", sagte der Offensivspieler der "Bild"-Zeitung.

    Auch für Leipzigs Abwehrmann Dayot Upamecano kann die Partie zu einem Highlight werden. Der 18 Jahre alte Innenverteidiger steht nach seinem Wechsel von Red Bull Salzburg vor seinem Debüt beim Bundesligazweiten. An diesem Freitag wurde bekannt, dass der Innenverteidiger einen Vierjahresvertrag bei den Bullen erhielt. Die Grundablöse soll laut "Kicker" zehn Millionen Euro betragen. "Dayot passt mit seinem Alter, seinem Potenzial und seiner Spielweise hervorragend zu unserem Verein und zu unserer Philosophie", erklärte Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick. Der Teenager war zuvor von Bayern München, Real Madrid, dem FC Barcelona und von Manchester United beobachtet worden.

    Damit hat Leipzig für den mit Spannung erwarteten Titelkampf in der Bundesliga noch einmal aufgerüstet. Viel wird davon abhängen, wie der Neuling am 21. Januar zum Wiederbeginn der Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt (ab 18.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) aus den Startlöchern kommt. Die Form in der Vorbereitung war schwankend. Gegen Ajax Amsterdam gab es im Trainingslager von Portugal sogar eine 1:5-Pleite. Das soll sich am Sonntag gegen die Rangers nicht wiederholen.

    n-tv.de