Schade, dass es nicht geklappt hat. Aber immerhin ist Marokko der Afrikameister.
Posts by Auria
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Schottland und Wales wählen heute neue Regionalparlamente, und auch in vielen englischen Gemeinden wird gewählt. Der britische Premier Starmer dürfte besorgt sein - denn für seine Labour-Partei sehen die Umfragen trüb aus.
Der Ort Treorchy liegt malerisch eingebettet in die hügelige Landschaft von Süd-Wales. Dunkle Steinhäuser säumen die Straßen. Hier gibt es keine Prunkbauten, eher Reihenhäuser. Der Süden von Wales ist eine ehemalige Bergbauregion, doch Steinkohle wird hier schon lange nicht mehr gefördert.
In der Hermon-Kirche proben die Mitglieder des örtlichen Chors. Es ist ein Männerchor, für diese Region so typisch. Diese Vereinigungen haben eine stolze Geschichte: Hier spiegelt sich die Tradition der Gegend - viele der Sänger haben selbst unter Tage gearbeitet.
Eigentlich ist der Süden von Wales eine traditionelle Hochburg der sozialdemokratischen Labour-Partei. Die Politik steht bei den Proben des Chors nie im Mittelpunkt, aber wenn man nachfragt, hört man eine Enttäuschung heraus.
Von Labour zur Unabhängigkeits-Partei?
Roger, der schon seit 52 Jahren hier singt, kritisiert: Nach ihrem Sieg bei der britischen Parlamentswahl 2024 habe die Regierung in London als erstes die Heizkostenzuschüsse gestrichen. Das habe die Rentner und ehemaligen Arbeiter getroffen. "Da hat Labour Boden verloren", sagt Roger. Ein anderer Sänger fügt schmunzelnd an: "Jahrelang konnte Labour einen Esel aufstellen, der wurde trotzdem gewählt."
Diese Zeit scheint nun definitiv vorbei zu sein. In den Umfragen für die Wahl zum Regionalparlament von Wales führen die beiden Parteien Reform UK und Plaid Cymru. Plaid Cymru tritt nur in Wales an, ist sozialdemokratisch geprägt und fordert die Unabhängigkeit dieses Landesteils.
In einer Koalition mit Labour könnte Plaid Cymru nach den Wahlen den First Minister stellen, grob vergleichbar mit einem Ministerpräsidenten in Deutschland. Dieses Amt war seit dessen Einführung in Wales 1999 durchgehend von einem Labour-Politiker besetzt.
Reform UK macht Wahlkampf mit Migration
Francesca O'Brien macht Haustürwahlkampf in Swansea, der zweitgrößten walisischen Stadt. Die 38-Jährige kandidiert für Reform UK, möchte in den Senedd einziehen, das Parlament von Wales in Cardiff. Zusammen mit Helfern geht sie von Haus zu Haus, klopft an die Türen, wirft Flyer ein.
Wo ihnen geöffnet wird, entstehen Gespräche. Georgina hat immer Labour gewählt, doch diesmal ist sie unsicher. Die Busfahrerin macht sich Sorgen um die Sicherheit in der Nachbarschaft. Sie lebt allein. Und dann sind da noch die Lebenshaltungskosten. Oft müsse sie sich die Frage stellen: Gehe ich einkaufen oder mache ich die Heizung an?
Nach mehreren Gesprächen in diesem Viertel fasst O'Brien zusammen, dass hier in der Gegend drei Migranten "schreckliche Straftaten" begangen hätten. So könne es nicht weitergehen. "Deswegen ist diese Wahl für viele auch ein Referendum zum Thema Migration."
Reform-UK-Parteichef Nigel Farage macht mit diesem Thema seit Monaten Wahlkampf. Er und seine Partei versprechen, die Überfahrten über den Ärmelkanal zu stoppen und Personen ohne Bleiberecht zurückzuführen. Dies ist eigentlich kein Thema für das Regionalparlament in Wales. Trotzdem sieht es danach aus, dass die Unzufriedenheit über die Regierung des britischen Premiers Keir Starmer dazu führen könnte, dass Labour massiv Stimmen einbüßen wird.
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Player: videoWales im Fokus: Countdown zur Regionalwahl in Great Britain
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Wahlen in GroßbritannienVerliert Labour seine Hochburgen - an rechts und links?
Stand: 07.05.2026 • 08:05 Uhr
Schottland und Wales wählen heute neue Regionalparlamente, und auch in vielen englischen Gemeinden wird gewählt. Der britische Premier Starmer dürfte besorgt sein - denn für seine Labour-Partei sehen die Umfragen trüb aus.
Von Christoph Prössl, ARD London
Der Ort Treorchy liegt malerisch eingebettet in die hügelige Landschaft von Süd-Wales. Dunkle Steinhäuser säumen die Straßen. Hier gibt es keine Prunkbauten, eher Reihenhäuser. Der Süden von Wales ist eine ehemalige Bergbauregion, doch Steinkohle wird hier schon lange nicht mehr gefördert.
In der Hermon-Kirche proben die Mitglieder des örtlichen Chors. Es ist ein Männerchor, für diese Region so typisch. Diese Vereinigungen haben eine stolze Geschichte: Hier spiegelt sich die Tradition der Gegend - viele der Sänger haben selbst unter Tage gearbeitet.
Eigentlich ist der Süden von Wales eine traditionelle Hochburg der sozialdemokratischen Labour-Partei. Die Politik steht bei den Proben des Chors nie im Mittelpunkt, aber wenn man nachfragt, hört man eine Enttäuschung heraus.
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Hält die Wahl eines Labour-Kandidaten - anders als früher - nicht mehr für selbstverständlich: Chor-Mitglied Roger.
Von Labour zur Unabhängigkeits-Partei?
Roger, der schon seit 52 Jahren hier singt, kritisiert: Nach ihrem Sieg bei der britischen Parlamentswahl 2024 habe die Regierung in London als erstes die Heizkostenzuschüsse gestrichen. Das habe die Rentner und ehemaligen Arbeiter getroffen. "Da hat Labour Boden verloren", sagt Roger. Ein anderer Sänger fügt schmunzelnd an: "Jahrelang konnte Labour einen Esel aufstellen, der wurde trotzdem gewählt."
Diese Zeit scheint nun definitiv vorbei zu sein. In den Umfragen für die Wahl zum Regionalparlament von Wales führen die beiden Parteien Reform UK und Plaid Cymru. Plaid Cymru tritt nur in Wales an, ist sozialdemokratisch geprägt und fordert die Unabhängigkeit dieses Landesteils.
In einer Koalition mit Labour könnte Plaid Cymru nach den Wahlen den First Minister stellen, grob vergleichbar mit einem Ministerpräsidenten in Deutschland. Dieses Amt war seit dessen Einführung in Wales 1999 durchgehend von einem Labour-Politiker besetzt.
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Player: audioSchottische SNP hat neuen Vorsitz
SchottlandSwinney zum neuen Regierungschef gewählt
Schottland hat zum dritten Mal in 14 Monaten einen neuen Regierungschef bekommen. mehr
Reform UK macht Wahlkampf mit Migration
Francesca O'Brien macht Haustürwahlkampf in Swansea, der zweitgrößten walisischen Stadt. Die 38-Jährige kandidiert für Reform UK, möchte in den Senedd einziehen, das Parlament von Wales in Cardiff. Zusammen mit Helfern geht sie von Haus zu Haus, klopft an die Türen, wirft Flyer ein.
Wo ihnen geöffnet wird, entstehen Gespräche. Georgina hat immer Labour gewählt, doch diesmal ist sie unsicher. Die Busfahrerin macht sich Sorgen um die Sicherheit in der Nachbarschaft. Sie lebt allein. Und dann sind da noch die Lebenshaltungskosten. Oft müsse sie sich die Frage stellen: Gehe ich einkaufen oder mache ich die Heizung an?
Nach mehreren Gesprächen in diesem Viertel fasst O'Brien zusammen, dass hier in der Gegend drei Migranten "schreckliche Straftaten" begangen hätten. So könne es nicht weitergehen. "Deswegen ist diese Wahl für viele auch ein Referendum zum Thema Migration."
Reform-UK-Parteichef Nigel Farage macht mit diesem Thema seit Monaten Wahlkampf. Er und seine Partei versprechen, die Überfahrten über den Ärmelkanal zu stoppen und Personen ohne Bleiberecht zurückzuführen. Dies ist eigentlich kein Thema für das Regionalparlament in Wales. Trotzdem sieht es danach aus, dass die Unzufriedenheit über die Regierung des britischen Premiers Keir Starmer dazu führen könnte, dass Labour massiv Stimmen einbüßen wird.
Zugewinne für SNP und Reform in Schottland?
Das könnte auch in Schottland passieren. Den Umfragen zufolge legt hier allerdings die Schottische Nationalpartei (SNP) zu, die eher mitte-links zu verorten ist aber auch für Unabhängigkeit steht.
Es ist auffällig, dass ein Ergebnis dieser Wahlen sein könnte, dass ausgerechnet die Parteien gut abschneiden werden, die aus dem Vereinigten Königreich austreten wollen. Die Regierung in London ist vielen Briten außerhalb Englands offenbar suspekt und scheint für sie weit weg zu sein.
Auch Reform UK dürfte in Schottland gut abschneiden. Aber wahrscheinlich, so die Umfragen, nicht als stärkste Kraft.
Aufwind auch für die Grünen in England
Bei den Gemeinderatswahlen in England ist das anders. Hier dürfte Labour vor allem von den Kandidatinnen und Kandidaten von Reform UK und den Grünen aus den Ämtern gedrängt werden. Die Grünen sind seit Monaten im Aufwind, unter anderem wegen ihres neuen Parteichefs Zack Polanski. Der Grüne ist charismatisch und schlägt durchaus populistische Töne an.
Viele traditionelle Labour-Wähler, die eher links stehen, wählen mittlerweile grün, weil die Sozialdemokraten unter Starmer ihnen zu weit "rechts" stehen. Dabei spielen Themen wie Energiepolitik, Vermögenssteuer und die Israel-Politik eine entscheidende Rolle und damit Fragen von überregionaler Bedeutung. Das heißt nicht, dass regionale Themen - wie Transport, Wohnungsbau, Bildung oder Gesundheitsdienst - irrelevant sind, aber diese Wahl ist durchaus ein bedeutender Stimmungstest für Premier Starmer.
Innerhalb seiner Partei gibt es bereits Bestrebungen, ihn an der Spitze abzulösen und einen neuen Premier zu bestimmen. Starmer jedoch gilt als Kämpfer, der nicht so leicht aufgibt - trotz der verheerenden Zustimmungswerte. Dabei bekommt er sogar von einem ehemaligen Tory-Premier Rückendeckung, der sich um die politische Kultur im Land Sorgen macht: So warnte John Major vor einem Wechsel an der Spitze - Politik sei schließlich keine Game-Show.
Quelle: tagesschau
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In einem mehrstöckigen Gebäude in Glasgow bricht am Sonntag ein Feuer aus. Das Bauwerk aus dem 19. Jahrhundert stürzt teilweise ein. Zudem wird der Zugverkehr durch den Brand lahmgelegt.
Ein Großbrand in Glasgow hat zu einer Beeinträchtigung des Zugverkehrs in Großbritannien geführt. Der Glasgower Bahnhof, der größte Bahnhof Schottlands, bleibt laut dem Verband der Bahnunternehmen National Rail heute geschlossen.
Auch am Dienstag bleibe der Bahnhof voraussichtlich zu, teilte der Streckennetzbetreiber Network Rail der Nachrichtenagentur PA zufolge mit. Alle Zugverbindungen von und nach Glasgow seien derzeit eingestellt. Fahrgäste müssen mit massiven Störungen rechnen.
Am Sonntag war ein Gebäude neben dem Bahnhof in Brand geraten. Wie britische Medien berichteten, war das Feuer in einem E-Zigaretten-Geschäft im Erdgeschoss ausgebrochen. Das vierstöckige Gebäude aus dem Jahr 1851 stürzte demnach teilweise ein. Verletzt wurde dabei niemand.
Der Brand löste einen stundenlangen Großeinsatz aus. Der Feuerwehr zufolge waren zwischenzeitlich Dutzende Feuerwehrleute mit 18 Löschfahrzeugen im Einsatz, am Morgen waren noch neun Löschfahrzeuge vor Ort.
Der Bahnhof selbst wurde durch das Feuer nicht beschädigt. Züge hielten dort aber nicht mehr, lediglich auf unterirdischen Gleisen fuhren einige Züge durch.
Quelle: n-tv
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Ein Pilotprojekt scheint Geschichte zu sein: Die weltweit ersten Wasserstoff-Busse im öffentlichen Nahverkehr stehen in Schottland vor dem Aus. E-Antriebe verdrängen die Technologie Stück für Stück.
Null Emissionen, 700 neue Arbeitsplätze: Die Versprechen der ersten mit Wasserstoff betriebenen Busflotte der Welt waren weitreichend. Doch inzwischen gilt das Projekt im schottischen Aberdeen als gescheitert. Laut BBC fahren die 25 Fahrzeuge wegen Problemen mit lokalen Tankstellen schon seit September 2024 nicht mehr. Doch auch langfristig denken Hersteller und Betreiber inzwischen um, elektrisch betriebene Projekte laufen Wasserstoff-Ambitionen im Nahverkehr den Rang ab.
11,5 Millionen Euro verloren? Wasserstoff-Busse werden wohl durch Elektro-Modelle ersetzt
Die Gesamtkosten des Projekts von Busbetreiber First Bus und Öl- und Gasriese BP belaufen sich auf circa 11,5 Millionen Euro. Auch deshalb werden die H2-Busse noch nicht aufgegeben, doch die Suche nach zukünftigen Optionen der Flotte gestaltet sich wohl schwierig. Batteriekapazität und Effizienz von Elektrofahrzeugen gelten Wasserstoff-Antrieben inzwischen als überlegen: "Angesichts dieser Entwicklungen überdenken beide Parteien ihre strategische Ausrichtung, um sich an die sich wandelnde Marktlandschaft anzupassen", erklären die Partner.
Der Stadtrat von Aberdeen berät nun mit BP, ob sämtliche Wasserstoff-Einheiten durch Elektro-Modelle ersetzt werden sollen. First Bus erkannte den Trend hin zu E-Antrieben bereits 2021 und investierte selbst in eine Flotte von 120 elektrischen Bussen, der schottische Fernbusbetreiber Ember zog kürzlich mit 98 Fahrzeugen nach.
Für Professor Tom Baxter, Energieexperte an der University of Strathclyde, war diese Entwicklung "unvermeidlich". "Wenn man sich den kommerziellen und technischen Rahmen rund um Wasserstoffbusse ansieht, funktionieren sie einfach nicht", erklärte er gegenüber BBC. Sie würden auf einer schlecht informierte Politik basieren. Auch Stadtrat Richard Brooks zog ein bitteres Fazit: "Sie haben auf das falsche Pferd gesetzt."
Wasserstoff-Mobilität: Ein falscher Hoffnungsträger?
Das zentrale Problem des Wasserstoff-Antriebs ist wissenschaftlich untermauert: Es liegt in seiner vergleichsweise geringen Effizienz, wie eine Analyse des Institute for Future Energy Consumer Needs and Behavior (FCN) ausführt. Um Wasserstoff herzustellen, muss zunächst Strom eingesetzt werden, etwa durch Elektrolyse.
Anschließend wird der Wasserstoff komprimiert, transportiert und im Fahrzeug wieder in Strom umgewandelt. Bei jedem dieser Schritte geht Energie verloren. Studien zeigen, dass batteriebetriebene Elektrofahrzeuge deshalb häufig deutlich effizienter sind, weil sie den Strom direkt speichern und nutzen können.
Japan, Südkorea und sogar Deutschland: Wasserstoff-Projekte weltweit
Trotz solcher Rückschläge setzen einige Länder weiterhin auf Wasserstoff im Verkehr, wie die IEA Hydrogen Projects Database erläutert. In Japan wird die Technologie im Rahmen einer nationalen Wasserstoffstrategie gefördert, unter anderem mit Brennstoffzellenbussen und -autos im öffentlichen Verkehr. Auch Deutschland testet entsprechende Projekte, etwa seit 2022 die weltweit ersten Wasserstoff-Züge, unterwegs zwischen Elbe und Weser.
Allerdings gehen Forscher davon aus, dass Wasserstoff vor allem dort eine Rolle spielen könnte, wo Batterien an ihre Grenzen stoßen – etwa im Schwerlastverkehr, in der Schifffahrt oder in der Industrie.
Quelle: chip30
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Gregor Nacke führt seit 25 Jahren einen Whiskyladen in Sülz. Der einstige Wein-Fan entdeckte auf Reisen nach Schottland seine Liebe zum bernsteinfarbenen Getränk.
Man macht es uns nicht leicht mit dieser Spirituose. Zumindest beim schriftlichen Umgang mit ihr. Gehört da ein E vor das Y oder nicht? Und wenn ja, bei welcher Sorte? Mit einem Spezialgeschäft für Rum oder Gin – beides gehört in kleiner Auswahl mit zum Sortiment – hätte Gregor Nacke die orthografische Klippe elegant umschifft. Aber es musste „uisce beatha“ sein, wie der gälische Ursprung für dieses „Wasser des Lebens“ lautet.
Weshalb unbedingt Whisky? – Stellt man Nacke diese Frage, beginnt er zu schwärmen. „Bei keiner anderen Spirituose ist die Bandbreite der Aromen so groß.“ Noch genauso wie vor 25 Jahren, als er das Fachgeschäft auf der Luxemburger Straße als Cadenhead‘s Whisky Market eröffnete – benannt nach dem ältesten unabhängigen Abfüller im Südwesten Schottlands – liebt der 58-Jährige bis heute vor allem ausgefallene Sorten, von denen nur ein kleiner Vorrat existiert.
Single Malt Whisky aus Schweden, Bourbon aus Tennessee
Cadenhead‘s steht nach wie vor auf vielen Flaschen in den Naturholz-Regalen des „Whisky Market Cologne“, wie der Laden heute heißt, in unmittelbarer Nachbarschaft des Weisshaus-Kinos. Nacke hat aber noch zig andere Quellen und auch eigene Abfüllungen. Seit ein paar Jahren kauft er ganze Fässer und füllt die unter eigenen Labels ab; das sind auch optisch Schmuckstücke dank der ausgefallenen Etiketten, die sich seine Grafikerin ausdenkt.
So findet man unter den insgesamt 800 zum Verkauf stehenden Sorten beispielsweise auch schwedischen Single Malt Whisky oder einen neun Jahre alten Bourbon aus Tennessee. Stammkunden wissen, dass sie in dem Sülzer Geschäft auch japanischen oder brasilianischen Whisky bekommen; aber man erkennt mit einem Blick, dass Nackes Herz für Schottland schlägt.
Reisen nach Schottland machten aus dem Wein- einen Whisky-Fan
Das tut es seit seiner ersten Reise im Jahr 1993, die den vormals bekennenden Wein-Fan umgekrempelt hat. Gemeinsam mit seinem Freund Marc C. Glissmann, der bis heute die regelmäßigen Tastings moderiert, lernte Nacke nicht nur Land und Leute, sondern „den König der Spirituosen“ und die Kultur der unabhängigen Abfüller kennen. So wurde aus dem einstigen Versicherungs-Menschen allmählich ein Whisky-Experte und später Geschäftsgründer.
In den 90er Jahren, erzählt er, kannte man in den Destillerien noch keine Visitor-Center, „da wurde man von Leuten, die dort arbeiteten, herumgeführt“. Nacke kam jedes Mal nicht nur mit ausgesuchten Flaschen, sondern auch mit wunderbaren Geschichten von seinen Reisen zurück. Seine Stammkunden, die zum Teil selbst aus den Herkunftsländern des Whiskys stammen, lieben die Wohnzimmer-Atmosphäre im Laden sowie die fundierte Beratung und fühlen sich am Ende, als trügen sie einen kleinen Schatz nach Hause.
Corona, der Brexit und Zölle haben das Geschäft in den letzten Jahren erheblich erschwert. Es wurde komplizierter, „den Whisky hierher zu holen“. Außerdem habe sich die Klientel gewandelt. „Junge Leute trinken weniger.“ Und die vielen weiblichen Fans, die es mal gab, seien irgendwie auf der Strecke geblieben. Inzwischen bewege er sich beim Whisky in einem fast reinen Männer-Umfeld; „abgesehen von den wenigen Frauen, die das Hobby ihrer Männer begleiten.“
Nacke traut sich zu, für jeden die passende Sorte zu finden“ – „von lieblich-süß bis bretthart“. Nach seinem derzeitigen Favoriten befragt, schwärmt der 58-Jährige von einem Aroma, das man sich zwischen „Schiffsdiesel und tropischen Früchten“ vorzustellen habe. Aber spätestens Mitte des Monats wird der Schottland-Fan zumindest kurzfristig von seiner Vorliebe abrücken. Anlässlich des irischen Nationalfeiertags, dem St. Patrick‘s Day, stehen beim nächsten Tasting am 20. März um 19 Uhr ausschließlich irische Whiskey’s (mit e vor dem y) im Fokus.
Quelle: Kölner Stadtanzeiger
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Volksfeste und prächtiges Vieh
Ihre schönsten und stattlichsten Belties verlassen mehrmals im Jahr die Farm - und gehen auf Tour. "Zuchtshows sind eine Leidenschaft von mir", erklärt Zan."Unsere Beltie-Färse "Autumn Red" hat im Juni den zweiten Platz auf der Royal Highland Show gewonnen."
Die Farm Show vor den Toren Edinburghs sei die wichtigste für das Renommee der Tiere. Prämiert werden verschiedene Rinder-, aber auch Schaf- und Pferderassen. Das mehrtägige Event hat Volksfestcharakter. Und ist längst nicht das Einzige: In der Region Galloway beliebt ist etwa auch die Wigtown Show Anfang August, ein örtliches Großevent, wo neben Vieh und Schafen Ziegen und Pferde die Stars sind.
Stets im Herbst steht zudem die große Beltie-Show in Castle Douglas an. Auch dafür werden Joe und Zan die Kühe waschen und föhnen, damit ihr zweilagiges, gewelltes Fell schön glänzt. Weitere gewünschte Eigenschaften: eine breite Stirn, ein kurzer Kopf mit kräftigem Kiefer und eine kompakte, rechteckige Statur.
Auch der erfahrene Galloway-Farmer Peter Hunter Blair weiß, worauf es ankommt. Auf der Beltie-Show werden seine einfarbig pechschwarzen Galloways jedoch nicht vertreten sein. Sie gehören als eigenständige Rasse einem anderen Zuchtverband an, dessen Vorstandsposten er selbst zwei Jahre innehatte.
Seinen Hof erreicht man über eine einspurige kurvenreiche Straße, die durch erhabene Landschaft führt, geprägt von rollenden Hügeln, Wäldern und Flusstälern. Wollige Schafe grasen am Wegesrand. Auf gut 30 Kilometern kaum ein anderes Auto. Zuletzt kreuzt die einsame Straße den Weitwanderweg "Southern Upland Way", der über 340 Kilometer von der West- bis zur Ostküste Südschottlands verläuft.
Abschied nach mehrjähriger Pflege
Schließlich ein Schild: Nether Clough Farm. Sanft fällt das Land zum Carsfad Loch ab. Jenseits des tiefblauen Sees schwingen sich die Berge zum Galloway Forest Park auf, Schottland wie aus dem Bilderbuch.
"Nutzen wir schnell die Regenpause", rät Peter, holpert mit dem Quad über wilde Weiden und stapft in Gummistiefeln das letzte Stück zur Herde, die den fremden Gast argwöhnisch beäugt. Peter ist begeistert von Galloways: Sie seien friedlich, gute Futterverwerter, und die Muttertiere brächten die Kälber ohne fremde Hilfe zur Welt.
Nach mehrjähriger Pflege die Tiere zum Schlachter zu bringen, beschwert ihn jedoch zunehmend. Zumindest der Gedanke, dass es die Tiere ohne ihn gar nicht gäbe, tröste ihn. Ärgerlich sei jedoch, dass manche Restaurants Galloway-Fleisch anböten, das zwar aus der Region, aber nicht von Galloway-Rindern stamme: "Im Zuchtverband suchen wir eine Lösung, wie man es klarer kennzeichnen kann."
Zurück auf Low Kirkbride, checkt Zan erfreut ihr Tablet: Der Preis für Beltie-Biofleisch ist gestiegen. Die Nachfrage für umweltfreundlich und artgerecht erzeugtes Biofleisch ist da. Gut, dass es auch im "Belted Galloway"-Verband nicht an Nachwuchs mangelt. Und ans Aufhören denken auch Zan und Joe ohnehin noch lange nicht.
Links, Tipps, Praktisches:
Reiseziel: Die Region Dumfries und Galloway befindet sich im Südwesten Schottlands, die Low Kirkbride Farm nördlich der Stadt Dumfries.
Beste Reisezeit: ganzjährig reizvoll, aber in Herbst und Frühjahr kommen die Kälber zur Welt.
Anreise: über die Flughäfen Glasgow oder Edinburgh, weiter mit dem Mietwagen. Alternativ: per Fähre von Amsterdam nach Newcastle, Weiterfahrt nach Schottland.
Einreise: Neben dem Reisepass ist eine ETA (Elektronische Reisegenehmigung) für 16 Pfund Pflicht.
Farmstay: Die Unterkunft auf der Low Kirkbride Farm kostet ab ca. 80 Euro die Nacht (lowkirkbridefarm.co.uk). Weitere Farmstays finden sich auf goruralscotland.com.
Quelle: GMX
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In der hügeligen Bilderbuchlandschaft Schottlands grasen sie auf Weiden: Galloway-Rinder. Stolz der Gegend. Die zotteligen Hingucker lernt man während eines Farmstays näher kennen - und lieben.
Dumfries - Eine Küste mit Sandstränden, Klippen und Buchten oder Schottlands erstes "Dark Sky"-Lichtschutzgebiet, das Sternengucker anzieht: Auf vieles ist man stolz in der Region Dumfries und Galloway, etwa auch, dass hier das Pedalfahrrad erfunden wurde und der schottische Nationalbarde Robert Burns im 18. Jahrhundert lebte und dichtete.
Doch besonderer Stolz gebührt in dieser landwirtschaftlich geprägten Gegend den Rindern. Sie übersteigen die Einwohnerzahl von 148.000 um das Dreifache und prägen die Kulisse. Unter ihnen tummeln sich die bekannten Galloway-Rinderrassen, die sich von hier aus in die ganze Welt verbreitet haben. Geschätzt werden sie für ihr gut marmoriertes, zartes Fleisch.
Während ein Sturm über den Landstrich tobt, bunte Blätter von Bäumen fegt und Regen auf den Offenstall prasselt, wird auf der Low Kirkbride Farm ein Kälbchen geboren. Kurz darauf steht das flauschige Wesen mit Teddybärohren auf wackeligen Beinen und stakst zur Milchquelle von Mutterkuh Xandra, ein besonderes Erlebnis während eines Farmstays. Ein weißer Gürtel - zu Englisch belt - zieht sich mittig um das schwarze Kalb. Die Zeichnung ist das Markenzeichen der Rasse Belted Galloways, liebevoll "Belties" genannt.
Lämmern das Fläschchen geben
"Neues Leben", freut sich Farmerin Zan Kirk, "die Kälberzeit ist meine liebste". Gemeinsam mit ihrem Mann Joe, 77, bewirtschaftet die agile 72-Jährige den Hof nördlich von Dumfries seit vierzig Jahren. Seither hat sich vieles gewandelt. Wichtigste Änderung: Die Kirks empfangen zahlende Gäste, um sie während eines Farmstays am Hofleben teilhaben zu lassen.
Noch vor der Jahrtausendwende verkauften sie ihre Milchkühe, stellten 1998 auf Biolandwirtschaft um und erwarben ihre ersten zwei Belties. Heute ist eine Herde von 27 Kühen daraus erwachsen. Samt Jungtieren grasen rund 80 Rinder auf den satten, hügeligen Weiden, die sich rings um die Farm wie ein grünes Wellenmeer ausbreiten. Die herrliche Landschaft kann man vom Cottage aus auf kürzeren und längeren Routen erwandern.
Den Melkstall und das angrenzende Cottage, in dem früher Käse gelagert wurde, verwandelten die Kirks in zwei gemütliche Ferienwohnungen. Ihre internationalen Gäste sind nicht nur von den hübschen Belties entzückt. Auch Collie Swiftie, drei britische Reitponys, eine Handvoll gackernder Hühner und mit Glück ein paar verspielte Kätzchen sind auf Low Kirkbride zu Hause und freuen sich über Streicheleinheiten.
Zudem fressen sich rund zwanzig Schafe auf den Weiden satt. Während der Lammzeit von März bis Mai sind Gäste sogar eingeladen, einige kleine Lämmer mit der Flasche zu füttern – ein Highlight nicht nur für Kinder.
Glücklich über den Herdenzuwachs gönnt sich Zan einen Tee - natürlich aus einem Becher mit Beltie-Design. Auch Beltie-Brettchen und –Fotos zieren die Küche der Kirks. Auf dem Tisch liegt eine Ausgabe von "The Scottish Farmer". Und statt Gardinen rahmen kunterbunte Rosetten ihr großes Küchenfenster. Hinter diesem läuft rund um die Uhr "Beltie-Kino": Auch an grauen Tagen leuchten die Rinder wie weiße Farbtupfer in der Ferne.
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Aufatmen bei den schottischen Fußball-Fans: Die "Tartan Army" darf bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko die traditionellen Kilt-Taschen mit ins Stadion bringen - obwohl diese eigentlich zu groß sind.
Möglich macht es eine Ausnahme des Weltverbandes FIFA, der für die Sporrane (gälisch für Geldbeutel) seine strikten Regeln lockert. "Die FIFA hat bestätigt, dass Sporrane im Stadion erlaubt sein werden", teilte der nationale Verband SFA am Mittwoch mit: "Nach der üblichen Durchsuchung und Sicherheitskontrolle." Die Kilt-Taschen bestehen zumeist aus Fell und Leder und werden an einem Gurt unterhalb des Bauches getragen.
Bei der WM im Sommer werden schottische Fans zu Tausenden erwartet, die Nationalmannschaft ist erstmals seit 1998 wieder qualifiziert. Schottland spielt in der Gruppenphase in Boston gegen Haiti und Marokko sowie in Miami gegen Brasilien.
Quelle: sport.de
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Die Sensation in Schottland wird immer wahrscheinlicher. Noch vor zwei Wochen schien Heart of Midlothian die Puste im Titelrennen auszugehen. Nach dem Sieg im direkten Duell waren die Rangers auf zwei Punkte an den Tabellenführer herangerückt, Celtic hatte bei einem Spiel weniger nur drei Punkte Rückstand. Doch spätestens seit dem vergangenen Wochenende hat sich das Blatt wieder zugunsten des Außenseiters gewendet. Die Hearts gewannen ihr Spiel gegen Pokalsieger Aberdeen am Samstag mit 1:0 – und konnten am Sonntag auf der Couch dabei zusehen, wie das Old Firm mit dem perfekten Ergebnis aus ihrer Sicht zu Ende ging. 2:2 trennten sich die beiden Glasgower Klubs im Derby. Die Rangers haben nun sechs Punkte Rückstand, Celtic acht bei weiterhin einem Spiel weniger.
Quelle: 11Freunde
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Künftig erlaubt Schottland Bestattungen durch alkalische Hydrolyse. Neben der Erd- und Feuerbestattung stellt die Wasserbestattung eine neue und umweltfreundlichere Methode dar.
Schottland ist das erste Land im Vereinigten Königreich, das künftig sogenannte "Boil-in-a-Bag"-Beerdigungen erlaubt, berichtet die britische Tageszeitung "Daily Mail". Mithilfe der offiziell als alkalische Hydrolyse bezeichneten Technik ist es möglich, menschliche Überreste in Flüssigkeiten aufzulösen und somit traditionelle Bestattungsmethoden zu ersetzen.
Dazu wird der in ein biologisch abbaubares Tuch gewickelte Körper in einer Druckkammer mit Wasser und einem alkalischen Mittel erhitzt, bis er sich vollständig aufgelöst hat. Dieser Prozess, der den natürlichen Zersetzungsprozess nachahmt, dauert mehrere Stunden und würde normalerweise Jahrzehnte in Anspruch nehmen. Die verbleibenden Knochen werden anschließend zu Asche verarbeitet und den Angehörigen zurückgegeben.
Boil-in-a-Bag-Bestattung ist eine der umweltfreundlichsten Methoden
Befürworter bezeichnen diese Methode als umweltfreundliche Alternative zur klassischen Einäscherung, da bei ihr keine fossilen Brennstoffe verbraucht werden. Die sterilisierte Flüssigkeit kann ins Abwassersystem geleitet werden, wo sie sicher verarbeitet wird. Die Hydrolyse ermöglicht es Familien, Bestattungen an ihre persönlichen Werte und Prioritäten anzupassen.
Bei einer öffentlichen Konsultation, die die schottische Regierung 2023 durchgeführt hat, sprachen sich 84 Prozent der Befragten für die Einführung der Wasserbestattung aus. Bevor diese Methode jedoch angeboten werden kann, müssen Bestattungsunternehmen Baugenehmigungen einholen und Absprachen mit Wasserdienstleister Scottish Water treffen. Die ersten Verfahren sollen noch in diesem Sommer stattfinden, sobald alle erforderlichen Zustimmungen vorliegen.
Wird die Kochbeutel-Bestattung bald auch in Deutschland erlaubt sein?
Die alkalische Hydrolyse ist in Ländern wie Irland, Kanada, Neuseeland und den USA bereits legal, berichtet das Nachhaltigkeitsportal "Utopia". In Deutschland ist diese Methode derzeit noch nicht als Bestattungsform für Menschen zugelassen, da sie nicht in den jeweiligen Bestattungsgesetzen verankert ist und das Bestattungsrecht Ländersache bleibt.
Zwar wird die alkalische Hydrolyse in der Diskussion als mögliche ökologische Option genannt, doch konkrete rechtliche Rahmenbedingungen oder Pilotprojekte für Menschen fehlen bislang. Im Tierbereich findet die Hydrolyse allerdings bereits Anwendung.
Quelle: Focus
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Die Erfolgsserie "Outlander" geht in die letzte und somit finale Staffel. Zur Premiere in New York City kam Hauptdarsteller Sam Heughan deshalb im Kilt.
Ein Hauch Schottland in New York: Schauspieler Sam Heughan, 45, hat sich für die Premiere der achten und finalen Staffel von "Outlander" für ein besonderes Outfit entschieden. Er huldigt nicht nur seinen eigenen schottischen Wurzeln, sondern auch dem Ende der erfolgreichen Show in einem traditionellen Kilt.
Caitriona Balfe strahlt im roten Louis-Vuitton-Kleid, Sam Heughan im Kilt
Auf dem roten Teppich posiert Sam Heughan Arm in Arm mit Co-Star Caitriona Balfe, 46. Während die Irin in einem eleganten Seidenkleid von Louis Vuitton mit Spitzenborte im Bereich des Dekolletés erscheint, glänzt Heughan in einem klassischen Schottenrock, den er zu einer schwarzen Jacke mit Nieten-Details paart. Trotz der verschiedenen Looks strahlt das Schauspielpaar durch die übereinstimmende Farbgebung Zugehörigkeit aus, die sich vor allem in Rock und Kleid wiederfindet.
Doch nicht nur die zwei zeigen sich auf dem blauen Teppich der Staffelpremiere, auch andere Schauspieler:innen, darunter Richard Rankin, Sophie Skelton, David Berry, César Domboy, Lauren Lyle, John Bell und Charles Vandervaart, posieren für das Blitzlichtgewitter der anwesenden Fotograf:innen.
Fans müssen sich von der Erfolgsserie verabschieden
Nach zwölf Jahren nähert sich die Geschichte von Claire, gespielt von Caitriona Balfe, und Jamie Fraser, gespielt von Sam Heughan, nun dem Ende. Laut offizieller Beschreibung stehen die beiden Protagonisten in der Serie vor schweren Entscheidungen – zwischen Heimat, Familie und ihrer unerschütterlichen Liebe. Der Unabhängigkeitskrieg hat Fraser's Ridge erreicht. Wird es für das Paar ein Happy End geben?
Der US-Sender "Starz" zeigt die finalen zehn Episoden ab dem 6. März 2026. Wann sie in Deutschland zu sehen sind, ist noch nicht bekannt. Sie werden jedoch voraussichtlich wieder zeitnah zur US-Ausstrahlung als digitale Kaufversion verfügbar sein.
Spin-off mit zweiter Staffel
Fans müssen zwar von "Outlander" Abschied nehmen, dafür geht es mit dem Spin-off "Outlander: Blood of My Blood" weiter. Darin stehen die Liebesgeschichten der Eltern von Clarie und Jamie im Mittelpunkt. Nach der ersten Staffel, die im August 2025 startete, wird es eine Fortsetzung geben.
Quelle: Gala
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Ein betrunkener Aberdeen-Fan hatte letzten Mai einen Stadionsitz auf einen eigenen Spieler geworfen und ihn verletzt. Nun muss der 32-Jährige lange hinter Gitter.
Ein Fan des schottischen Fußball-Erstligisten FC Aberdeen muss für 18 Monate ins Gefängnis, weil er Teile eines Stadionsitzes auf einen Spieler seines eigenen Vereins geworfen hat. Der Richter am Sheriff Court in Dundee bezeichnete die Tat vom Mai des Vorjahres als "selbstsüchtig, dumm, gefährlich und völlig verantwortungslos".
Der Vorfall ereignete sich am 17. Mai nach der 1:2-Niederlage Aberdeens bei Dundee United. Verteidiger Jack MacKenzie hatte sich gerade bei den mitgereisten Fans für ihre Unterstützung bedankt, als ihn der geworfene Sitz traf.
Schnittwunde und Abschürfung im Gesicht
Der inzwischen bei Plymouth Argyle spielende MacKenzie erlitt eine tiefe Schnittwunde an der linken Augenbraue sowie eine Abschürfung unterhalb des Auges. Der Täter gestand bereits im Vorjahr sein rücksichtsloses Verhalten.
Der Anwalt des Verurteilten erklärte dem Gericht am Montag, sein Mandant sei zum Tatzeitpunkt betrunken gewesen und fühle sich "äußerst beschämt". Neben der Haftstrafe verhängte das Gericht ein zehnjähriges Stadionverbot.
Quelle: t-online
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Ein betrunkener Aberdeen-Fan hatte letzten Mai einen Stadionsitz auf einen eigenen Spieler geworfen und ihn verletzt. Nun muss der 32-Jährige lange hinter Gitter.
Ein Fan des schottischen Fußball-Erstligisten FC Aberdeen muss für 18 Monate ins Gefängnis, weil er Teile eines Stadionsitzes auf einen Spieler seines eigenen Vereins geworfen hat. Der Richter am Sheriff Court in Dundee bezeichnete die Tat vom Mai des Vorjahres als "selbstsüchtig, dumm, gefährlich und völlig verantwortungslos".
Der Vorfall ereignete sich am 17. Mai nach der 1:2-Niederlage Aberdeens bei Dundee United. Verteidiger Jack MacKenzie hatte sich gerade bei den mitgereisten Fans für ihre Unterstützung bedankt, als ihn der geworfene Sitz traf.
Schnittwunde und Abschürfung im Gesicht
Der inzwischen bei Plymouth Argyle spielende MacKenzie erlitt eine tiefe Schnittwunde an der linken Augenbraue sowie eine Abschürfung unterhalb des Auges. Der Täter gestand bereits im Vorjahr sein rücksichtsloses Verhalten.
Der Anwalt des Verurteilten erklärte dem Gericht am Montag, sein Mandant sei zum Tatzeitpunkt betrunken gewesen und fühle sich "äußerst beschämt". Neben der Haftstrafe verhängte das Gericht ein zehnjähriges Stadionverbot.
Quelle: t-online
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Nach einem heftigem Wintereinbruch erhalten schottische Landwirte finanzielle Soforthilfen. Es gibt über 1.000 Euro für Schäden an Futter und Ställen.
Rund um den Jahreswechsel wurde Schottland von einem extremen Wintereinbruch getroffen. Die Landwirte vor allem im Norden und Nordosten leiden seit Wochen unter starken Schneefälle und anhaltenden Frost.
Nun hat die RSABI (Royal Scottish Agricultural Benevolent Institution), eine Wohltätigkeitsorganisation, die sich um Menschen in der Landwirtschaft kümmert, den Notfallfonds Snow Impact Fund ins Leben gerufen.
Damit sollen Bauern- und Kleinbauernfamilien in den am stärksten betroffenen Gebieten unterstützt werden, wie das britische Fachmagazin Farming UK berichtet.
Finanziellen Soforthilfen für Landwirt wegen Schäden durch Schnee
Die finanziellen Soforthilfen für Schäden durch die „Schneekatastrophe“ werden aus dem insgesamt 100.000 Pfund - umgerechnet etwa 115.450 Euro - umfassenden Fonds bezahlt. Die Wohltätigkeitsorganisation bietet bis zu 1.000 Pfund, also rund 1.154 Euro pro landwirtschaftlichem Familienbetrieb an.
Wer also durch das Extremwetter mit erheblichen Zusatzkosten oder Schäden konfrontiert wurde, solle sich so schnell wie möglich bei der RSABI bewerben. Die Höhe der Hilfen werde nach Ermessen der Organisation festgesetzt.
Wichtig hierbei: Landwirte müssen die Förderkriterien erfüllen und Nachweise für Verluste oder Schäden vorlegen können, so Farming UK.
Zusammenhalt: Harter Winter für Bauernfamilien in Schottland
„Der Beginn des Jahres 2026 war für die Bauernfamilien in den am stärksten betroffenen Teilen Schottlands eine sehr schwierige Zeit, da sie unter sehr schwierigen Bedingungen um die Fütterung und Versorgung ihres Viehs kämpfen mussten“, erklärte RSABI-Geschäftsführerin McLaren.
Dennoch aber hätten die Landwirte ihre Gemeinden weiterhin unterstützt, „indem sie Straßen offen gehalten und schutzbedürftigen Menschen in ländlichen Gebieten geholfen haben“, lobt McLaren den Zusammenhalt auf dem Land.
Schneelast: Dächer von Ställen und Getreidelagern eingestürzt
Zuhause auf den Höfen jedoch seien die Schäden enorm gewesen. Sie sprach von „eingestürzten Dächern“ und beschädigten Futter- und Getreidelagern. Nach dem Schnee folgt nun das Tauwetter - und damit auch Überschwemmungen, die erneut problematisch werden könnten.
Zusätzlich zu den Notfallfonds hat RSABI auch einen Spendenaufruf gestartet, nachdem bereits zahlreiche Menschen aus anderen Teilen des Landes - vor allem auch Landwirte, die nicht betroffen waren - helfen wollten.
Diese Angebote seien „sehr berührend“ und zeigten die große Hilfsbereitschaft sowie Solidarität auf dem Land.
Quelle: agrarheute
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Die Tour de France 2027 startet mit drei Etappen quer durch Schottland, England und Wales. Auch die Tour der Frauen beginnt auf der Insel.
Edinburgh - Der Grand Départ der Tour de France 2027 führt die Radsport-Profis in drei Etappen durch Schottland, England und Wales. Die Organisatoren der Frankreich-Rundfahrt stellten am Donnerstag die ersten drei Teilabschnitte vor. Am 2. Juli 2027 starten die Männer in Schottlands Hauptstadt Edinburgh. Über 184 Kilometer geht es ins englische Carlisle. Am zweiten Tag stehen dann 223 Kilometer von Kewick nach Liverpool auf dem Programm. Die dritte Etappe wird komplett in Wales ausgetragen: Von Welshpool geht es erneut über 223 Kilometer in die Hauptstadt Cardiff.
Zuletzt war die Tour 2014 in Großbritannien gestartet worden, damals in der Grafschaft Yorkshire im Norden Englands. 2027 wird der fünfte Grand Départ im Königreich für die Männer, der erste für die Frauen. Es ist das erste Mal, dass beide Grand Départs außerhalb Frankreichs im selben Land stattfinden.
Frauen-Tour führt durch England
Die Tour de France Femmes beginnt am 30. Juli mit einer Etappe von Leeds nach Manchester. Am zweiten Tag steht das Teilstück von Manchester nach Sheffield auf dem Programm. Die dritte Etappe wird in London ausgefahren.
"Großbritannien hat die Tour stets mit Leidenschaft und Stolz empfangen, und die Strecken, die wir heute vorstellen, spiegeln die Schönheit und Vielfalt der britischen Landschaft wider", sagte Tour-Direktor Christian Prudhomme.
Tour-Starts im Ausland sind mittlerweile eher Regel als Ausnahme. Die vergangenen Ausgaben wurden in Kopenhagen (2022), Bilbao (2023) und Florenz (2024) gestartet. In diesem Jahr wird das Peloton in Barcelona auf die dreiwöchige Reise geschickt.
Quelle: gmx
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Schottlands Regierungschef John Swinney will seinen Landsleuten einen Feiertag schenken. Daran könnte sich Bundeskanzler Friedrich Merz ein Beispiel nehmen. Von wegen Geiz ist geil!
Da mache noch mal jemand Witze über die angeblich geizigen Schotten, deren Rezept für Tomatensuppe darin bestehe, heißes Wasser in rote Teller zu schütten, oder die einen Fußballklub auflösen, weil der Ball verloren gegangen sei.
Dass die Geiz-ist-geil-Mentalität nicht mehr als ein armseliges Klischee ist, zeigt die Generosität des Regierungschefs. Damit seine Landsleute das erste WM-Spiel Schottlands seit 28 Jahren auskosten können, hat John Swinney bei der britischen Krone einen Feiertag beantragt.
Man mag den Vorstoß, dass die Schotten am Montag nach dem Spiel gegen Haiti offiziell blaumachen dürfen, populistisch finden, zumal mit Blick auf die anstehenden Parlamentswahlen. Swinney verkauft seine Idee aber als Konjunkturspritze: Nach einem gelungenen WM-Auftakt würden die Schotten am freien Tag feiern und viel Geld ausgeben. Könnte sich die Bundesregierung die Idee nicht zu eigen machen?
Ein Feiertag anlässlich des ersten und damit, hihi, sporthistorischen Duells mit Curaçao würde das Bruttoinlandsprodukt zwar um 0,1 Prozentpunkte mindern. Doch die Laune der Deutschen würde um ein Vielfaches steigen. Zugleich zöge Kanzler Merz eine Brandmauer zu den Miesmachern der AfD, die ja außerstande sind, sich mit dem deutschen Nationalteam zu freuen.
Quelle: Frankfurter Allgemeine
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Im vergangenen Jahr verlief sich US-Moderator Jimmy Fallon in Bayern und musste von einer deutschen Familie gerettet werden. Nun traf der 51-Jährige im Urlaub auf schottische Soldaten, die ihn spontan zum Essen einluden.
Ob dem Starmoderator die Delikatessen wohl geschmeckt haben? Während seines Urlaubs in Schottland ist US-Moderator Jimmy Fallon von schottischen Soldaten spontan zu einem besonderen Abendessen eingeladen worden – mitsamt Dudelsackmusik und Kilt.
Fallon hatte während seines Urlaubs das Gelände des Balmoral Castle in Aberdeenshire besichtigt, als er von einem königlichen Leibgardisten erkannt wurde, wie die Nachrichtenagentur PA berichtete. Dieser lud ihn kurzerhand zu einem Dinner in die Kaserne ein.
Dort erschien der »Tonight Show«-Moderator in einem schottischen Kilt und wurde von Soldaten des Royal Regiment of Scotland mit Dudelsackmusik begrüßt. Serviert wurde als Vorspeise etwa ein traditionelles Scotch Egg vom Wild.
Fallon in Bayern verlaufen
Mit einem Eintrag in ein Gästebuch wurde Fallon zudem eine altehrwürdige Tradition für Ehrengäste zuteil. »Was als zufällige Begegnung in der Nähe von Balmoral begann, wurde zu einem großartigen Abend«, sagte Major Thomas Blair laut PA. Man laufe nicht jeden Tag einem Hollywoodstar über den Weg. Die Soldaten hätten sich gefreut, den US-Moderator »ganz im schottischen Stil« willkommen zu heißen.
Für Fallon ist es nicht die erste kuriose Begegnung im Urlaub. Im vergangenen Jahr hatte sich der 51-Jährige in Bayern verlaufen und wurde von einer deutschen Familie gerettet.
Er habe zu einem See laufen wollen (offensichtlich der Tegernsee) und dabei ein Hörbuch gehört. Eine Karte habe er nicht mitgenommen. Als er nach eineinhalb Stunden noch immer nicht an seinem Ziel gewesen sei, habe er sein Smartphone gezückt, um seinen Standort zu bestimmen, so Fallon. Das Problem: Der Akku sei leer gewesen.
Schließlich sei er zu einer Autowerkstatt gekommen, von wo ihn ein Mutter-Sohn-Gespann zurück zu seinem Hotel fuhr.
Die Fahrt im Cabriolet mit den beiden, die er teilweise auch filmte, sei cool gewesen. Die Sonne habe geschienen, sie hätten laut gesungen und gelacht, die Landschaft sei großartig gewesen. »Ich werde euch nie vergessen, Leute!«, so der Moderator damals. Via TikTok lud er sie in seine Show ein und zahlte der Familie aus Bayern einen Trip nach New York.
Quelle: Spiegel
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Als vergangene Woche das Sturmtief »Amy« über Europa hinwegfegte, strichen Fluggesellschaften in weiten Teilen des Kontinents zahlreiche Flüge. Ein Ryanair-Flug hob am 3. Oktober trotzdem ab und geriet auf seinem Weg von Pisa nach Prestwick in Schottland in ernste Schwierigkeiten.
Die Piloten hatten wegen des Unwetters Probleme, das Flugzeug sicher zu Boden zu bringen. Insgesamt drei Landeversuche wurden abgebrochen, wie etwa auf dem Flighttracker FlightAware zu sehen ist – zwei davon an dem Flughafen an der schottischen Westküste sowie einer in Edinburgh.
Die Crew setzte einen Notruf ab und wich schließlich auf den Flughafen Manchester aus, wie unter anderem der britische »Guardian« berichtet. Nach fast viereinhalb Stunden in der Luft setzte das Flugzeug schließlich am Airport der englischen Stadt auf. Dort angekommen soll die Boeing 737-800 nur noch 220 Kilogramm Treibstoff an Bord gehabt haben, wie es in britischen Medien unter Berufung auf das Foto eines offenbar handschriftlich erstellten technischen Protokolls heißt.
Piloten mussten mehrmals scharf hochziehen
220 Kilogramm hätten wohl gerade mal noch für rund sechs Minuten Flugzeit gereicht. Dabei soll die Maschine, die von der zum Ryanair-Konzern gehörenden Malta Air betrieben wurde, die vorgeschriebene Reserve an Bord gehabt haben. Die EU schreibt vor, dass Verkehrsmaschinen bei der Landung üblicherweise noch mindestens Treibstoff für weitere 30 Minuten mitführen müssen.
Die britische Luftaufsichtsbehörde hat laut »Guardian« inzwischen eine Untersuchung zu dem Vorfall eingeleitet. Die Behörde habe »mit den Ermittlungen und der Sammlung von Beweismaterial« begonnen, wie ein Sprecher zitiert. Die Fluggesellschaft Ryanair selbst äußerte sich laut der Zeitung unter Verweis auf die laufende Untersuchung nicht näher zu dem Fall. Man habe ihn aber den zuständigen Behörden gemeldet.
Für die Passagiere war es in jedem Fall ein turbulenter Flug. Ein Passagier schilderte der schottischen Lokalzeitung »Ayr Advertiser «, wie sie bei einem der Landeanflüge durchgeschüttelt worden seien und wie die Piloten die Maschine mehrmals wieder scharf hochziehen mussten. Den Ernst der Lage hätten die Passagiere jedoch erst mit der Ankunft in Manchester erkannt. Von dort aus ging es für sie schließlich per Bus nach Schottland, wo sie dann mit rund zehn Stunden Verspätung eintrafen.
Quelle: Spiegel
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Wandertouren von über einer Woche
John Muir Way – 212 km – 9 bis 10 Tage
Dieser neue Fernwanderweg erstreckt sich von Küste zu Küste und führt durch die abwechslungsreichen Landschaften quer durch Schottland. Die Route ist nach dem in Dunbar geborenen Naturschützer John Muir benannt, der noch als Junge nach Amerika auswanderte und zum Vater der amerikanischen Nationalparks, sowie zu einer Schlüsselfigur der Naturschutzbewegung, wurde. Der Weg wurde 2014 zum Gedenken an den 100. Todestag von Muir eröffnet.
Die Route führt in Muirs Fußstapfen von Helensburgh an der Westküste - von wo aus er das Schiff bestieg und nach Amerika segelte - zurück zu seinem Geburtsort Dunbar in East Lothian.
Er beginnt mit einer Wanderung über Hügel, um die fabelhaften Landschaften von Loch Lomond zu erreichen. Danach nimmt er die Route des Forth- und Clyde-Kanals auf und folgt dem Treidelpfad durch die Mischung aus Industrie- und Stadtlandschaften im Herzen Schottlands. Gelegentlich gibt es ein paar Abstecher, um wichtige Sehenswürdigkeiten entlang des Antoninuswalls zu besuchen, und folgt schließlich entlang der Küste unter der Forth Bridge weiter nach Edinburgh. Nach der schottischen Hauptstadt geht es wieder an die Küste zurück und führt durch die ländlicheren Landschaften von East Lothian, bevor er schließlich in Muirs Geburtsort Dunbar endet.
Die Route ist gut ausgeschildert und bietet durchgehend eine recht einfache Wanderung mit wenigen, steileren Abschnitten. Dieser neue John Muir Way beinhaltet den Großteil der früheren gleichnamige Route, die East Lothian durchquerte, und ist in der Regel gut an öffentliche Verkehrsmittel angebunden. Da der Weg durch den Central Belt verläuft, führt er stets durch eine Reihe von Städten und Dörfern, in denen Dienstleistungen und Unterkünfte zur Verfügung stehen.
Hebridean Way – 247 km – 8 bis 14 Tage
Die Äußeren Hebriden - auch bekannt als die Western Isles - werden auf dieser einzigartigen 253 km langen Wanderroute durchquert. Die Wanderung beginnt auf der Insel Vatersay und führt über Barra, Eriskay, South Uist, Benbecula, Grimsay, North Uist, Berneray und Harris mit Lewis bis in die Hauptstadt Stornoway.
Die Route zeichnet sich durch abwechslungsreiche Gegenden aus – von herrlichen Stränden mit perfektem weißen Sand, fruchtbaren Graswiesen (Machair), ausgedehnte Torfmoorlandschaften mit glitzernden Seen (Lochans), und Hügel, deren fesselnde Umrisse ihnen eine weitaus größere Statur verleihen, als deren Höhe vermuten lässt. Die Inseln bieten auch eine einzigartige Kultur, da sie die Hochburg der gälischen Sprache sind. Eine weitere Attraktion sind die archäologischen Überreste, die auf den Inseln gefunden wurden - eine Schatzkammer der Vorgeschichte, sowie des Wikingererbes und auch des Crofter-Lebens.
Obwohl der Weg eine maximale Höhe von nur 270m erreicht, sollte er nicht unterschätzt werden. Das Innere der Äußeren Hebriden besteht größtenteils aus Torf, und auf fast allen Etappen gibt es viel sumpfiges Gelände. Obwohl die meisten Etappen gut ausgeschildert sind, gibt es mehrere Abschnitte, die ohne Weg sind, so dass Navigationsfähigkeiten erforderlich sind. Es gibt auch leichtere Wanderungen mit vielen Straßenabschnitten und Sandstränden. Die Inseln sind außergewöhnlich windig, und mit wenig Baumbestand oder Unterschlupf ist ein Großteil der Route schlechtem Wetter ausgesetzt. Man sollte daher sicherstellen, dass man angemessene Kleidung und Ausrüstung dabei hat.
Wer den gesamten Hebridenweg in einer Tour macht, ist dann am Einfachsten mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchzuführen. Oban - der Fährhafen, der Barra bedient - ist durch Bahn und Bus problemlos mit Glasgow verbunden. Es gibt dann einen lokalen Bus, um den Start auf Vatersay zu erreichen. Die Route endet in Stornoway auf Lewis, von wo aus die Fähre nach Ullapool auf dem Festland zurückkehrt, welches eine gute Busverbindung nach Inverness hat. In Inverness gibt es dann weitere Bus- und Bahnverbindungen für Ihre Rückfahrt. Es gibt jeweils lokale Busse, die den Start- und Endpunkt aller Etappen bedienen.
Obwohl die Inseln eine wachsende Bevölkerung von über 27.000 Menschen haben, gibt es nur wenige Geschäfte und Unterkünfte, und die Route erfordert eine sorgfältige Planung. Insbesondere für diejenigen, die kein Zelt und Kocher mit sich führen möchten. Außerdem ist zu beachten, dass selbst dort, wo es Geschäfte und Cafés gibt, diese wahrscheinlich sonntags geschlossen sind, insbesondere auf Harris und Lewis. Auch viele Cafés und Hotels sind saisonal geöffnet und einige öffnen erst im Mai - erkundigen Sie sich, bevor man sich darauf verlässt.
Southern Upland Way – 338 km – 12 bis 15 Tage
Der Southern Upland Way ist Schottlands ursprünglicher Fernwanderweg von Küste zu Küste, welcher an der breitesten Stelle über 341 km von Portpatrick am Atlantik nach Cove an der Nordsee verläuft. Der Southern Upland Way ist durchgehend ausgeschildert und führt über Hügel sowie durchquert Moore, die im Nebel schwierig zu navigieren sein können. Die größte Schwierigkeit ist die Länge einiger Etappen sowie der Mangel an Unterkünften und Einrichtungen. Die längeren Etappen können aber bei Bedarf weiter aufgeteilt werden.
Nach schroffen Klippen durchquert die Route leichtes Weideland, niedrige Moorlandschaften und Wälder, durch die Galloway-Hügel in höheres und offeneres Moorland. Dann geht es ins klassische Borders-Land mit seinen beeindruckenden Hügeln und großen Flüssen, mit seinen schönen Siedlungen Melrose und Lauder, bevor man eine abschließende Wanderung auf den Klippen nach Cocksburnpath unternimmt. Einige Etappen sind sehr lang und die Route eignet sich zum Wildcampen oder zur Nutzung der 5 Bothies auf der Strecke.
Portpatrick verfügt über Busverbindungen in die nahe gelegene Stadt Stranraer, die als Hafen für die Fähren nach Nordirland sowohl mit Fernbussen als auch mit Zügen gut erreichbar ist. Cocksburnpath verfügt über einen lokalen Busservice. Alle Start- und Endpunkte der Etappen haben eine Art Busverbindung (und Sanquhar hat einen Bahnhof). Gelegentlich sind Etappenendpunkte jedoch nur sehr umständlich angebunden, so dass nur wenige Etappen die Möglichkeit bieten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln wieder an den Anfang der Etappe zurückzukehren.
Es gibt Bed & Breakfast-Unterkünfte am Ende jeder Etappe, obwohl einige der Etappen sehr lang sind, was eine Abholung auf halbem Weg empfehlenswert macht. Eine andere Möglichkeit besteht darin, eine der offenen Hütten (Bothy) entlang der Route zu nutzen - das sind unverschlossene Unterstände, die vier Wände und ein Dach bieten, aber keine anderen Einrichtungen haben. Die größte Flexibilität haben diejenigen, die ein Zelt mitnehmen, denn der Southern Upland Way eignet sich sehr gut zum Wildcampen.
Quelle: Schottlandinfos
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Wandertouren von etwa 1 Woche
In dieser Kategorie sind die bekannten Wanderungen wie der West Highland Way, Speyside Way oder Rob Roy Way. Aber ein paar andere Alternativen sind:
Arran Coastal Way – 109 km – 7 Tage
Arran ist berühmt als "Schottland in Miniatur", und es sollte daher nicht überraschen, dass die Route durchgehend fabelhafte Landschaft und Ausblicke bietet. Der Arran Coastal Way ist eine anspruchsvolle und teils raue Langstreckenroute, die über 109 km größtenteils entlang der Küste der Isle of Arran verläuft. Er passt perfekt in einen einwöchigen Urlaub und die ausgezeichnete Busverbindung rund um die Insel ermöglicht es, die Route in Etappen von vielen Ausgangspunkten auf der Insel aus zu wandern. Auf der Route gibt es Wegweiser mit einem Basstölpel-Logo - gelb für die Hauptroute, rot für alternative Routen.
Die Route beginnt und endet in Brodick, der geschäftigen Hauptstadt von Arran, und hält sich nicht vollständig an die Küste, sondern führt an mehreren Stellen ins Landesinnere. So kann man z.B. mit einem (optionalen) Aufstieg zum Goatfell, dem höchsten Gipfel der Insel und einem atemberaubenden Aussichtspunkt, beginnen. Einige Abschnitte beinhalten zerklüftetes Gelände entlang der Küste, mit weglosen und / oder sumpfigen Abschnitten und einigen Kletterpartien über Steine / Geröll. Das südliche Arran ist vielleicht der schwierigste Teil der Route über Geröll und sehr zerklüftetes Gelände. Es gibt aber auch einfachere Alternativen im Landesinneren, wem die Geröll- & Schotterwege zu hart sind.
Der Arran Coastal Way ist unter den schottischen Fernwanderwegen ziemlich einzigartig, da es auf der Insel Busverbindungen gibt, die den Start und das Ende jeder Etappe verbinden, und auch von vielen Zwischenpunkten aus erreicht werden kann. Dies eröffnet die Möglichkeit, am selben Ort auf der Insel zu übernachten und den Küstenweg abschnittsweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu Fuß zu gehen.
Skye Trail – 128 km – 7 Tage
Der Skye Trail ist eine anspruchsvolle inoffizielle Wanderroute, die nur von erfahrenen Bergwanderern in Betracht gezogen werden sollte. Durch einige der schönsten Landschaften der beliebten Insel, folgt die Route einem Großteil der erstaunlichen Trotternish Ridge und führt später im Schatten des Cuillin vorbei. Andere Abschnitte folgen bemerkenswerten, aber wenig besuchten Küstenklippen, führen über steile Pfade, hohe Abhänge oder durch gespenstisch verlassene Dörfer, die während den Clearances zerstört wurden.
Es gibt keine Wegweiser für die Route und viele Abschnitte haben nicht einmal einen Pfad. Einige Strecken sind mit Bachüberquerungen und es gibt anstrengende Abschnitte ohne Auswegen / Alternativen, falls man Probleme bekommt. Deshalb sollte die Wanderung wirklich nur von Personen, die die Verhältnisse einschätzen können, sowie kompetent mit Karte & Kompass unterwegs sind, in Angriff genommen werden.
Die Route beginnt an einem abgelegenen Ort in der Nähe des nördlichsten Teils der Halbinsel Trotternish. Die Start- und Endpunkte der Etappen des Skye Trails werden alle von Bussen angefahren und am Ende ist Broadford, ein größeres Dorf mit einer Auswahl an Hotels und Bed & Breakfast-Einrichtungen. Portree, Sligachan und Broadford sind alle durch die Langstreckenbusse von Citylink sowie durch lokale Busse verbunden.
Fife Coastal Path – 183 km – 6 bis 9 Tage
Der Fife Coastal Path verbindet die Flussmündungen des Forth und des Tay und führt über 183 km durch die abwechslungsreichen Landschaften von Fife. Die Route verbindet einige der malerischsten Fischerdörfer Schottlands sowie die Heimat des Golfsports - St. Andrews mit seiner alten Universität. Dazwischen liegen kilometerlange goldene Strände, attraktive Wälder und Naturschutzgebiete. Aber die Route bietet auch jede Menge Geschichte, von den Industriestädtchen Kirkcaldy und Leven, über Getrieberäder der ehemaligen Zechen, Burgruinen bis hin zu den piktischen und prähistorischen Felsbildern in den Wemyss-Höhlen.
Die Route ist gut ausgeschildert und einfach begehbar. Einige Abschnitte können etwas schlammig werden und die Abschnitte zwischen Crail bis St. Andrews (über Kingsbarns) sowie von Balmerino nach Newburgh sind etwas länger und relativ abgelegen. So sind diese etwas anspruchsvoller als der Rest der Strecke.
Da der Fife Coastal Path entlang der Küste verläuft, ist der Großteil des Weges mit Städten und Dörfern abgedeckt, sowohl mit guten Unterkünften als auch an Dienstleistungen. Es gibt gute Busverbindungen in ganz Fife, mit Bussen zu allen Start- und Endpunkten der oben genannten Etappen. Darüber hinaus gibt es mehrere Bahnhöfe über die Route verteilt.
Auf unserer Webseite findet Ihre eine Fife Wanderreise, wo wir die schönsten Etappen verbunden haben und ein tolles Paket anbieten. Hier der Link zur Reise: