Schottland gewinnt sein Auftaktspiel gegen ein sich teuer verkaufendes Haiti. Ein Tor von McGinn reichte den Schotten, die in der zweiten Hälfte das Spiel ohne Glanz kontrollierten. Haiti fehlte es dagegen an Klarheit bei den eigenen Chancen.
Bei WM-Comeback nach 28 Jahren
28 Jahre lang hatte Schottland auf eine WM-Teilnahme warten müssen, ehe in Boston das Comeback gegen Haiti anstand. Der Karibikstaat musste sogar noch länger zurückblicken: Zum bisher einzigen Mal hatte sich Haiti für die WM in Deutschland 1974 qualifiziert. In einer Gruppe mit Rekordweltmeister Brasilien und Afrika-Cup-Sieger Marokko gelten beide Teams allerdings als Außenseiter, umso wichtiger war das direkte Duell - vor allem für die Schotten, die bei ihrer neunten WM-Teilnahme erstmals überhaupt die K.-o.-Phase erreichen wollen.
McTominay trifft den Pfosten - McGinn mit Glück
Angeführt vom Kapitän und Noch-Liverpooler Robertson übernahmen die favorisierten Bravehearts anfangs die Initiative und hatten durch Napolis McTominay, der knapp über die Latte köpfte (7.), die erste gute Chance. Doch nachdem Haiti die Nervosität abgelegt hatte, spielte der Außenseiter mit: Mit giftigem Pressing eroberte Haiti immer wieder den Ball und stieß schnell nach vorne. Im Zusammenspiel der beiden Premier-League-Legionäre zielte Bellegarde (Wolverhampton) auf Vorlage von Isidor (Sunderland) drüber (11.).
Es war nun ein Spiel auf Augenhöhe, beide Seiten wechselten sich mit guten Phasen ab. Doch während Haiti die Klarheit am und im Strafraum fehlte, stellten die Schotten diese zweimal unter Beweis: Erst traf McTominay krachend den Pfosten (17.), ehe McGinn eine Adams-Chance zum 1:0 abstaubte - der Europa-League-Sieger von Aston Villa hatte dabei Glück, dass sein Schuss unhaltbar abgefälscht wurde (28.). Da Pierrot einen Torwartfehler von Gunn nicht nutzen konnte (34.), ging es mit der schottischen Führung in die Pause.
Pierrot köpft kurz vor Schluss vorbei
Nach dem Seitenwechsel zerfaserte das Spiel jedoch komplett. Schottland hatte sich defensiv besser auf das haitianische Spiel eingestellt und bot keinen Raum mehr für schnelle Konter. Der Preis war die eigene offensive Harmlosigkeit. Erst in der 73. Minute gab es wieder einen nennenswerten Abschluss, McGinn verpasste knapp den Doppelpack. Auch Haiti meldete sich durch Providence mal wieder an (74.).
Für die Mannen von der Karibikinsel war es der Weckruf zur Schlussoffensive, in der Folge konnte Haiti ähnlich der ersten Hälfte wieder mehr Chaos stiften. Doch weiter fehlte es dem Außenseiter an Fortune im Strafraum. Pierrot vergab auch die beste Möglichkeit, unbedrängt köpfte er aus sechs Metern vorbei (85.). So blieb es beim wenig glamourösen Sieg für die Schotten, den die Tartan Army in Boston dennoch lautstark feierte.
In der Nacht von Freitag auf Samstag deutscher Zeit (0 Uhr) wartet auf die Bravehearts als Nächstes das Duell mit Marokko. Danach (2.30 Uhr) muss Haiti gegen den haushohen Favoriten Brasilien bestehen. Im direkten Duell hatten sich die beiden Schwergewichte am 1. Spieltag die Punkte geteilt (1:1).
Die Hearts of Midlothian hätten als erstes Team seit 1985, das nicht aus Glasgow kommt, die schottische Meisterschaft gewinnen können. Doch Celtic dreht spät das emotionale Heimspiel am letzten Spieltag.
Celtic Glasgow hat dem Fußball-Märchen von Heart of Midlothian am letzten Spieltag der schottischen Meisterschaft ein Happy End verwehrt. Durch ein 3:1 (1:1) im direkten Duell entriss die Mannschaft von Teammanager Martin O'Neill dem Außenseiter um den deutschen Torhüter Alexander Schwolow noch die Tabellenführung und feierte mit zwei Punkten Vorsprung den 56. Liga-Titel. Celtic überholte mit der vierten Meisterschaft in Serie und der 13. in den vergangenen 14 Jahren auch Lokalrivale Rangers (55).
Vor den Augen von Celtics Edelfan Rod Stewart erzielten der Japaner Daizen Maeda (87.) und Callum Osmand (90.+8) die entscheidenden Treffer zum Sieg und zur Rekordmeisterschaft. Das 3:1 Kapitän Lawrence Shakland hatte die Hearts im Celtic Park mit seinem 16. Saisontor zunächst in Führung gebracht (43.). Der Belgier Arne Engels, 2024 vom FC Augsburg zu Celtic gewechselt, verwandelte einen Handelfmeter zum Ausgleich (45.+4). Der langjährige Bundesliga-Torhüter Schwolow hatte dabei die Ecke geahnt, der Ball aber rutschte unter seinem Körper durch.
Die zweite Halbzeit geriet immer mehr zu einer Abwehrschlacht der Hearts. Der Nigerianer Kelechi Iheanacho vergab dabei zunächst die Führung für Celtic – er traf nur den Pfosten (79.). Kurz darauf lenkte Schwolow einen Schuss des Schweden Benjamin Nygren über die Latte (80.). Der Treffer von Maeda wurde erst nach längerer Videoüberprüfung anerkannt, Osmand konnte danach ins verlassene Tor der Hearts einschieben, nachdem Schwolow sich mit in den Strafraum von Celtic begeben hatte.
Die Hearts hatten ihren fünften Meistertitel bereits 1965 und 1986 am letzten Spieltag verpasst. Der letzte schottische Meister, der nicht Celtic oder Rangers hieß, war 1985 der FC Aberdeen, der damals unter Sir Alex Ferguson seinen Erfolg von 1984 hatte wiederholen können.
Der Traditionsklub Heart of Midlothian aus Edinburgh muss im Kampf um die Meisterschaft im schottischen Fußball in einen Showdown am letzten Spieltag bei Celtic Glasgow. Die Hearts siegten im vorletzten Spiel souverän 3:0 gegen Falkirk. Doch auch Celtic gewann – durch einen strittigen Elfmeter in der neunten Minute der Nachspielzeit – in Motherwell 3:2. Nun kommt es am Samstag (13.30 Uhr) zum Meisterfinale in Glasgow: Sollte Celtic das direkte Duell mit Heart of Midlothian gewinnen, überholt der Titelverteidiger den Außenseiter doch noch; wäre es in Motherwell beim 2:2 geblieben, hätte Celtic mit drei Toren Vorsprung siegen müssen.
Der Trainer von Heart of Midlothian, Derek McInnes, sprach nach dem Last-Minute-Elfmeter zugunsten von Celtic von einer „widerlichen“ Entscheidung. Er habe das Gefühl, „dass wir gegen alle ankämpfen“, gegen Schiedsrichter, Videoassistenten, die Liga und Celtic.
Motherwells Teammanager sagte, in keiner anderen Welt wäre dies ein Elfmeter gewesen. Die Hearts um den deutschen Torwart Alexander Schwolow erinnerten daran, dass ihnen am vergangenen Samstag in Motherwell (1:1) auch ein möglicher Strafstoß zum Sieg verwehrt worden sei.
Heart of Midlothian kann Fußballgeschichte schreiben: Erstmals seit 41 Jahren käme Schottlands Meister nicht aus Glasgow, seit 1985 teilten sich Celtic und Erzrivale Rangers alle Titel. 1985 war der FC Aberdeen von Sir Alex Ferguson Meister geworden.
Ein echter Natururlaub ist der Traum vieler Camper und Wanderer. In den meisten europäischen Ländern ist Wildcamping verboten oder zumindest stark eingeschränkt. Schottland bildet eine der wenigen Ausnahmen: Das Right to Roam erlaubt dort das freie Übernachten in der Natur.
Besonders schön ist das natürlich, wenn man sich einen Platz in der freien Natur sucht und dann nach Lust und Laune Abenteuer erleben kann. So kann man beispielsweise Wandern oder sein Glück versuchen und Wale und Delfine an der schottischen Küste beobachten.
Generell bieten sich vor allem eher abgelegene Regionen Großbritanniens bestens zum Wildcamping, aber auch zum Wandern an. Allerdings ist es diesbezüglich wichtig, ein paar wichtige Aspekte im Hinterkopf zu behalten. Nur auf diese Weise wird das Abenteuer wirklich schön und unvergesslich.
Das muss bezüglich des Wildcampings beachtet werden
Wie bereits erwähnt, ist es in Schottland grundsätzlich erlaubt, wild zu campen. Das liegt daran, dass in dem Land das Jedermannsrecht (Right to Roam) gilt. Allerdings ist dieses an einige Bedingungen bzw. Regeln geknüpft.
Das Right to Roam gilt jedoch nur fürs Zelten – Wohnmobile und Campervans sind ausdrücklich ausgeschlossen.
Sprich: Wer Wildcamping in Schottland betreiben und dabei voll und ganz auf Nummer sicher gehen möchte, sollte zelten. Denn das Jedermannsrecht trifft nicht auf motorisierte Fahrzeuge zu.
Was machen, wenn ich mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen campe?
Wer mit dem Wohnmobil oder dem Wohnwagen unterwegs ist, fällt nicht unter das Right to Roam. Aus diesem Grund sollte für diese Zwecke ein offizieller Campingplatz aufgesucht werden.
Möchte man das jedoch nicht, kann man als Alternative Forstämter kontaktieren und sich bei diesen in das Stay-the-Night-Programm eintragen lassen. Bei diesem Programm zahlt man eine geringe Gebühr und darf dann auf ausgewählten Parkplätzen mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen stehen.
Vorsicht bei der Ortswahl
Die Tatsache, dass Schottland das Wildcamping erlaubt, bedeutet nicht, dass man einfach überall sein Zelt aufschlagen kann. Erlaubt ist das Wildcamping in Schottland mit dem Zelt:
Auf offenen und entlegenen Flächen
Auf Hügeln
in Wäldern
in Heiden-Landschaften
in der offenen Landschaft
Wenn es sich jedoch um:
eingezäunte Felder
Flächen in der unmittelbaren Nähe von Gebäuden oder privaten Gärten
belebte Orte
handelt, sollte mit Vorsicht vorgegangen werden. Im Zweifelsfall ist es immer sinnvoll, sich darüber zu informieren, wer der Eigentümer des Grundstücks ist, um sich von ihm die Erlaubnis einzuholen.
Dasselbe gilt für Nationalparks, in denen es unter Umständen besondere Zonen-Regelungen geben kann. Wenn gerade Saison ist, kann es somit passieren, dass man ein kostenpflichtiges Zelt-Permit benötigt.
Besonders wichtig ist beim Wildcamping der Respekt zur Umwelt. Es spricht nichts dagegen, sich etwas zu essen zu machen und Snacks zu genießen, solange der Ort (an dem man übrigens am besten zwischen 1 bis 3 Tage und nicht länger verbringt) sauber wieder verlassen wird.
Das muss bezüglich des Wanderns in abgelegenen Regionen beachtet werden
Wer in abgelegenen Regionen wild campt, möchte in der Regel auch die Gegend erkunden und wandern gehen. Denn schließlich bieten sich die schottischen Highlands und auch andere abgelegene Regionen Großbritanniens bestens dafür an.
Doch gerade in den einsamen Tälern der Highlands oder den Nationalparks in Wales ist eine verlässliche Datenverbindung für Wetter-Updates und Notfall-Karten überlebenswichtig.
Da Schottland nicht zur EU gehört, gelten hier keine EU-Roaming-Regelungen. Wer mobiles Internet benötigt, fährt mit einer eSIM für Großbritannien besser als mit den Tagestarifen heimischer Anbieter.
Trotzdem sollte man sich nicht alleine auf das Internet verlassen, sondern auch weitere Vorkehrungen treffen, um auf diese Weise sicher wandern aber auch wild campen zu können.
Offline-Karten und Kompass
In abgelegenen Gebieten ist Mobilfunkempfang nicht garantiert. Offline-Karten und ein Kompass ermöglichen auch ohne Netz eine sichere Orientierung.
Wetter-App
Das schottische Wetter kann wechselhaft sein – besonders in der kälteren Jahreszeit. Eine zuverlässige Wetter-App hilft, die Route an die Vorhersage anzupassen und Unwetter zu meiden.
Walkie-Talkies
Trennt sich eine Gruppe, ist eine funktionierende Internetverbindung keine verlässliche Kommunikationsbasis. Walkie-Talkies sind in solchen Situationen die sicherere Wahl.
Powerbank
Offline-Karten, Wetter-App, Kommunikation – all das setzt einen geladenen Akku voraus. Mindestens eine Powerbank gehört deshalb zur Grundausstattung.
Registrierung bei den Park Rangern
Wer in unwegsames Gelände aufbricht, sollte Route, Ziel und voraussichtliche Rückkehrzeit bei den Park Rangern hinterlegen. Im Notfall kann so schneller Hilfe organisiert werden.
Wer diese Hinweise beherzigt, ist für Wildcamping und Trekking in Schottland gut vorbereitet. Für mehrtägige Touren gilt außerdem: Die Ausrüstung sollte robust und hochwertig, aber nicht zu schwer sein – und ausreichend Verpflegung muss eingeplant werden.
Wer in den sozialen Medien nach Schottland sucht, stößt früher oder später auf Menschen, die in glasklare Seen springen, in der Nordsee schwimmen oder nach einem Bad im Atlantik in einer Fasssauna sitzen. Wild Swimming gehört inzwischen zu den bekanntesten Outdoor-Trends des Landes.
Dabei stellt sich vielen Besuchern aus Deutschland eine berechtigte Frage: Warum ist das überhaupt ein Trend? Schwimmen ist doch nichts Besonderes. Die Antwort liegt weniger im Schwimmen selbst als in der Art, wie es in Großbritannien neu entdeckt wurde.
Warum Wild Swimming in Großbritannien zum Trend wurde
In Ländern wie Deutschland, Österreich oder der Schweiz gehört Baden in Seen oder Flüssen seit Jahrzehnten zum Sommer. Es gibt Freibäder, Badeseen mit Liegewiesen und vielerorts eine ausgeprägte Badekultur.
In Großbritannien war das lange anders. Viele Seen liegen auf privatem Land oder in Naturschutzgebieten, das Baden wurde vielerorts nicht aktiv gefördert und spielte im Alltag eine deutlich geringere Rolle. Erst in den vergangenen zehn bis fünfzehn Jahren entwickelte sich Wild Swimming zu einer regelrechten Bewegung.
Dazu kamen mehrere Entwicklungen:
Während der Pandemie verbrachten viele Menschen mehr Zeit in der Natur. Kaltes Wasser wurde zunehmend mit positiven Auswirkungen auf das Wohlbefinden in Verbindung gebracht.
Soziale Medien machten abgelegene Buchten und Seen bekannt.
Die neue Saunakultur an Stränden und Seen ergänzte das Erlebnis.
Heute geht es vielen Wild Schwimmen weniger um sportliches Schwimmen als um das Naturerlebnis.
Wie kalt ist das Wasser wirklich?
Die wohl wichtigste Information für Urlauber lautet: Das Wasser ist deutlich kälter, als viele erwarten.
Selbst im Hochsommer erreicht das Meer rund um Schottland meist nur:
Ostküste: etwa 12–15 °C
Westküste: etwa 14–17 °C
sehr geschützte Buchten können kurzfristig etwas wärmer werden
Seen und Flüsse unterscheiden sich stark.
Große Lochs erwärmen sich nur langsam und liegen im Sommer häufig zwischen 12 und 17 °C. Flüsse bleiben oft noch kälter, besonders nach Regenfällen oder wenn sie aus den Highlands kommen.
Ein kurzes Bad ist für viele Menschen problemlos möglich. Längeres Schwimmen empfinden jedoch viele als unangenehm kalt. Wer an Badewassertemperaturen aus Südeuropa oder deutschen Baggerseen denkt, wird meist überrascht sein. Der plötzliche Kontakt mit kaltem Wasser kann einen Kälteschock auslösen, der zu Atemnot, Kontrollverlust und lebensgefährlichen Situationen führen kann. Informieren Sie sich vor dem Schwimmen über die örtlichen Bedingungen und Sicherheitshinweise, beispielsweise bei der Royal Life Saving Society UK (RLSS UK) oder der RNLI (Royal National Lifeboat Institution).
Kann man in Schottland einen klassischen Strandurlaub machen?
Diese Frage wird erstaunlich selten beantwortet. Die ehrliche Antwort lautet: Ja – aber anders als viele erwarten. Schottland besitzt einige der schönsten Strände Europas. Weißer Sand und türkisfarbenes Wasser finden sich beispielsweise auf den Hebriden oder an der Nordwestküste. Auch an der Ostküste gibt es kilometerlange Sandstrände.
Was Schottland jedoch meistens nicht bietet, sind mehrere Tage hintereinander mit 25 bis 30 Grad und stundenlangem Sonnenbaden. (Lesen Sie mehr zum Unterschied zwischen der schottischen Ost-und Westküste). Das Wetter in Schottland ist einfach zu kühl und wechselhaft. Selbst im Juli oder August wechseln Sonne, Wind und einzelne Regenschauer häufig innerhalb weniger Stunden. Viele Einheimische sitzen deshalb mit Pullover oder Windjacke am Strand.
Natürlich gibt es gelegentlich warme Sommertage um die 20 Grad, an denen Menschen im Bikini oder in Badehose am Strand liegen. Wer jedoch einen zweiwöchigen Badeurlaub wie am Mittelmeer plant, wird wahrscheinlich enttäuscht.
Warum sind Schottlands Strände trotzdem so beliebt?
Die Attraktivität der Strände hat weniger mit klassischen Badeferien zu tun.
Viele Menschen kommen zum Spazierengehen, Wassersport wie Surfen, Stand-up-Paddling und Kajakfahren, zum Fotografieren, Picknicken, Beobachten von Seevögeln und Meeressäugern und kurzen Baden oder Schwimmen. Selbst an einem windigen Tag wirken viele Strände beeindruckend. Oft hat man kilometerlange Sandflächen fast für sich allein.
Gibt es Rettungsschwimmer?
Nur an wenigen Stränden. Einige größere und beliebte Strände werden während der Sommerferien zeitweise von Rettungsschwimmern überwacht. Dazu gehören beispielsweise einzelne Strände in St Andrews, Aberdeen oder an der Ayrshire-Küste.
Die große Mehrheit der Strände, Seen und Flüsse verfügt jedoch über keinerlei Badeaufsicht.
Wer Wild Swimming betreibt, trägt deshalb selbst die Verantwortung für Sicherheit, Wetter und Wasserbedingungen.
Sind die Strände für Kinder geeignet?
Das hängt stark vom Ort ab. Viele Sandstrände besitzen flach abfallende Bereiche und eignen sich gut zum Spielen oder Planschen. Allerdings bleibt das Wasser selbst im Sommer kühl, sodass kleinere Kinder oft nur kurze Zeit im Wasser bleiben möchten. An vielen Naturstränden gibt es außerdem keine Toiletten, keinen Kiosk und keinen Spielplatz. Familien wählen deshalb häufig größere Badeorte mit Infrastruktur.
Strandcafés und Infrastruktur
Die Vorstellung eines langen Strandboulevards mit Cafés direkt am Wasser trifft in Schottland nur selten zu. An bekannten Badeorten wie North Berwick, St Andrews, Elie oder Nairn findet man Cafés, Eisdielen oder öffentliche Toiletten in Strandnähe. Viele abgelegene Buchten bieten dagegen überhaupt keine Infrastruktur. Genau das macht für viele Besucher ihren Reiz aus.
Tidal Pools – eine Besonderheit der schottischen Küste
Vor allem an der Ostküste findet man sogenannte Tidal Pools. Dabei handelt es sich um Meerwasserbecken, die sich bei Flut mit frischem Meerwasser füllen. Sie entstanden vielerorts bereits im 19. oder frühen 20. Jahrhundert und sollten das Baden sicherer machen. Da die Becken vor Wellen geschützt sind, eignen sie sich oft besser für Familien oder weniger geübte Schwimmer als das offene Meer. Trotzdem bleibt das Wasser ebenso kalt wie außerhalb der Becken.
Was kann im Meer gefährlich werden?
Schottlands Küsten wirken oft ruhig, dennoch gibt es einige Risiken. Dazu gehören starke Strömungen, plötzlich tiefer werdender Meeresboden, hohe Wellen bei Wind, rutschige Felsen, kaltes Wasser und die Gefahr eines Kälteschocks und Gezeiten, die Wege oder Buchten abschneiden können. Gefährliche Meerestiere spielen dagegen kaum eine Rolle.
Gelegentlich treten Quallen auf, deren Kontakt unangenehm sein kann. Haie sind für Badende praktisch kein Thema. Robben sind meist neugierig, sollten aber mit Abstand beobachtet werden.
Was trägt man beim Wild Swimming?
Die meisten Menschen schwimmen in normaler Badebekleidung.
Wer länger im Wasser bleiben möchte oder häufiger schwimmt, trägt oft einen Neoprenanzug. Besonders an windigen Tagen machen außerdem Badeschuhe Sinn, da viele Einstiege steinig oder mit Algen bedeckt sind.
Nach dem Schwimmen ziehen sich viele sofort warme Kleidung an und trinken etwas Heißes. Der Aufenthalt am Strand nach dem Baden fällt oft deutlich kürzer aus als in südlicheren Urlaubsländern.
Gibt es FKK in Schottland?
Nacktbaden ist in Schottland nicht grundsätzlich verboten.
Offizielle FKK-Strände gibt es allerdings nur sehr wenige. An abgelegenen Buchten kommt es gelegentlich vor, dass einzelne Personen nackt baden, insgesamt spielt FKK aber eine deutlich kleinere Rolle als beispielsweise in Deutschland oder Skandinavien.
Die meisten Menschen tragen Badebekleidung.
Wild Swimming ist kein Wettkampf
In sozialen Medien sieht Wild Swimming oft spektakulär aus. Die Realität ist meist deutlich entspannter. Viele Menschen gehen nur wenige Minuten ins Wasser, schwimmen ein kurzes Stück oder tauchen lediglich einmal unter. Anschließend wird sich angezogen, ein heißes Getränk getrunken oder – falls vorhanden – eine Sauna besucht.
Wild Swimming in Schottland bedeutet daher für die meisten nicht, stundenlang im Wasser zu bleiben. Es ist vielmehr eine Möglichkeit, die Landschaft auf eine andere Weise zu erleben – auch wenn das Wasser selbst im Hochsommer selten wirklich warm wird.
Der Stützpunkt Faslane an der schottischen Westküste ist für die britische Marine von großer Bedeutung. Vor wenigen Tagen versuchen ein Mann und eine Frau, sich Zugang zu der Armeebasis zu verschaffen. Dafür müssen sich die beiden vor Gericht verantworten.
Ein Iraner und eine Rumänin sind in Schottland wegen des versuchten Eindringens in eine Armeebasis festgenommen worden. Das Paar habe versucht, auf einen Stützpunkt der Royal Navy zu gelangen, teilte die Polizei mit. Der 34 Jahre alte Iraner und die 31 Jahre alte Rumänin seien am Donnerstag festgenommen worden. Sie sollen am Montag vor Gericht erscheinen.
Auf dem Marinestützpunkt Faslane in einem Meeresarm an der schottischen Westküste sind vier Atom-U-Boote der Vanguard-Klasse stationiert. Die britische Polizei, der Inlandsgeheimdienst MI5 und Parlamentsmitglieder warnen seit Langem vor einer wachsenden Bedrohung durch iranische Spionage in Großbritannien. Im Vereinigten Königreich wird befürchtet, dass das Land aufgrund seiner Rolle im Iran-Krieg ins Visier der Islamischen Republik geraten könnte.
Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen den Iran-Krieg begonnen. Teheran reagiert seitdem mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion. Seit Beginn des Iran-Krieges hat Großbritannien den USA die Nutzung zweier Militärstützpunkte gestattet. Zuletzt erlaubte London Washington auch die Nutzung von Militärstützpunkten für Angriffe auf iranische Anlagen, die Teheran für Attacken auf Schiffe in der Straße von Hormus nutzt.
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi warf Großbritannien am Freitag eine Beteiligung an den Angriffen auf sein Land vor. Die Nutzung britischer Luftwaffenstützpunkte durch US-Kampfjets werde "als Beteiligung an der Aggression" gegen den Iran betrachtet, sagte Araghtschi.
Wer in Großbritannien Urlaub machen möchte und Whisky gern hat, findet sein Glück in einem Hotel auf der schottischen Insel Islay.
Abseits der klassischen Städtereisen nach London oder Edinburgh sorgt derzeit ein abgelegenes Reiseziel für Aufsehen: Auf der schottischen Insel Islay wurde mit dem Boutiquehotel Ardbeg House das beste Hotel Großbritanniens gekürt. Was Gäste dort erwartet.
Die Auszeichnung stammt aus einer renommierten Bestenliste der britischen Zeitung "The Times" - ein Ritterschlag für ein Haus, das bewusst mit Konventionen bricht und stattdessen auf Charakter, Regionalität und Erlebnis setzt.
Das Erfolgsgeheimnis des Hauses liegt in seiner klaren Identität. Das Hotel ist eng mit der berühmten Ardbeg-Destillerie verbunden und stellt den schottischen Whisky konsequent in den Mittelpunkt des Aufenthalts. Gäste erwartet nicht nur eine Führung durch die nahegelegene Brennerei, sondern auch eine überraschende Detailverliebtheit: In jedem Zimmer ist eine kleine Whiskyflasche versteckt, die entdeckt werden will.
Die insgesamt nur zwölf Zimmer sind individuell gestaltet und greifen Themen wie Rauch, Torf und die Mythen der Insel auf. Selbst die Inneneinrichtung erzählt Geschichten, etwa durch Design-Elemente, die an traditionelle Torfstapel erinnern oder die raue Natur Islays widerspiegeln.
Auch kulinarisch bleibt das Konzept konsequent. Im hoteleigenen Restaurant dominieren regionale Produkte, während Fleisch über Whiskyholz geräuchert wird. Die Bar bietet mehr als hundert verschiedene Sorten, darunter exklusive Abfüllungen, die nur vor Ort erhältlich sind.
Islay: Kleine Insel, große Anziehungskraft
Mit der Auszeichnung rückt auch die Insel Islay selbst stärker in den Fokus internationaler Reisender. Die Insel gilt seit Jahren als Mekka für Whisky-Liebhaber, entwickelt sich aber zunehmend zu einem ganzheitlichen Reiseziel. Neben weltbekannten Destillerien locken wilde Küstenlandschaften, historische Stätten und eine unverfälschte Natur.
Ein Zufall ist das nicht: Whisky-Tourismus wird gezielt gefördert und trägt maßgeblich zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region bei. Hotels wie das Ardbeg House profitieren von diesem Boom und setzen neue Maßstäbe für thematische Reiseerlebnisse.
Luxus neu gedacht
Auffällig ist, dass das beste Hotel Großbritanniens kein klassisches Fünf-Sterne-Resort ist, sondern ein kleines, eigenwilliges Boutiquehotel. Statt standardisiertem Luxus setzt man hier auf Individualität, Humor und eine starke emotionale Bindung an den Ort.
Genau dieser Ansatz scheint den Nerv der Zeit zu treffen. Reisende suchen weniger nach austauschbarem Komfort als nach einzigartigen Geschichten - und finden sie in einem Hotel, das sich selbst als "ein bisschen verrückt" beschreibt und gerade dadurch überzeugt.
Der Titel "bestes Hotel Großbritanniens" ist mehr als nur eine Auszeichnung. Er ist ein Hinweis darauf, wie sich Reisen verändert. Wer heute nach Großbritannien reist, findet die spannendsten Orte oft dort, wo man sie am wenigsten erwartet: auf windigen Inseln, fernab der bekannten Routen. Islay und das Ardbeg House stehen exemplarisch für diesen Wandel.
Auch wenn die Zahl der Nonnen in Schottland zurückgeht, scheint die Neugier junger Frauen auf das katholische Ordensleben zu steigen. Exerzitien-Retreats und digitale Angebote erleichtern den Zugang zum Alltag im Kloster.
„Es ist aufregend, in diesen Zeiten dabei zu sein“, sagt Schwester Mary Gianna, 41, Dominikanerin der heiligen Cäcilia. Sie vermittelt Kindern und Erwachsenen in Schottland den katholischen Glauben. „Manchmal fühle ich mich wie die ursprünglichen Apostel, ich gehe hinaus und verkünde den Namen Jesu. Viele Menschen haben noch nie von ihm gehört.“
Im Greyfriars-Kloster in Elgin im Nordosten Schottlands leben vier Nonnen. Sie organisieren Exerzitien für katholische Jugendseelsorger sowie „Begegne Christus“-Retreats für Frauen zwischen 18 und 30 Jahren, die mehr über Gott und das Ordensleben erfahren möchten. Zusätzlich bieten sie kreative Kurse mit Spiel und Musik für Kinder an. Schwester Gianna beschreibt Schottland als ein Land, das stark säkularisiert ist. „Es gibt jetzt eine Generation, die noch nie von Jesus gehört hat, weil ihre Eltern nicht religiös aufgewachsen sind, sie nicht in die Kirche mitgenommen oder mit ihnen die Bibel gelesen haben.“
Neue Ordensfrauen im alten Kloster
Die Dominikanerinnen der heiligen Cäcilia, ein in den USA beheimateter Orden, wurden 2013 auf Wunsch des örtlichen katholischen Bischofs eingeladen, im Greyfriars-Kloster zu leben. Das Kloster besteht bereits seit dem Jahr 1479. Zuvor war eine andere Gemeinschaft ausgezogen, da die Mitgliederzahlen zurückgingen.
Caitlyn Stewart, 25, aus Glasgow besuchte nach einem Religionswissenschaftsstudium, das ihr Interesse am Christentum weckte, die „Begegne Christus“-Exerzitien in Elgin. Sie überlegt, der katholischen Kirche und dem Orden beizutreten. „Ich liebe die Vorstellung, die Braut Christi zu sein. Das ist ein so schöner Begriff für ein geweihtes Leben“, sagt Stewart, die sich selbst als ehemalige Goth beschreibt und tätowiert ist. Ihr ist bewusst, dass ein Eintritt das Ende ihrer sechsjährigen Beziehung bedeuten würde.
In ihrer Familie stößt sie mit ihrem Interesse am Leben als Nonne auf unterschiedliche Reaktionen. Manche unterstützen sie, andere begegnen ihr mit Skepsis. Besonders bei älteren Menschen nimmt sie eine kritische Haltung gegenüber dem Ordensleben, Nonnen und Priestern wahr. Dies gilt vor allem im Hinblick auf die rigiden Strukturen der Kirche und die Skandale um sexuellen Missbrauch und Kindesmissbrauch. Jüngere Menschen sind ihrer Meinung nach eher bereit, einzelne Täter zu verurteilen, ohne die Kirche insgesamt als schlecht zu betrachten. Während des Wochenendes mit den Nonnen habe sie deren Frieden, Freude und Liebe erlebt. „Wenn man das sieht, fühlt man sich davon angezogen.“
Catherine, 22, aus Washington, D.C., studiert in Schottland und hat bereits sechsmal an Exerzitien bei den Nonnen teilgenommen. Auch sie steht kurz vor dem Eintritt. „Ich habe ihre Gemeinschaft kennengelernt und gesehen, wie sehr sie Gott lieben. Ich habe erkannt, dass der Herr mich beruft, ihn auf dieselbe Weise zu lieben.“
Weltweit ist die Zahl der Nonnen laut dem Center for Applied Research in the Apostolate von über einer Million im Jahr 1970 auf knapp unter 600.000 gesunken. In Schottland fiel die Zahl der Ordensschwestern laut Catholic Directory und Catholic Record Society von über 1200 im Jahr 1980 auf etwa 300 im Jahr 2021.
Schwester Gianna sieht dennoch Wachstumspotential. Sie meint, dass Menschen wieder nach einem tieferen Sinn suchen. „Menschen erkennen die Liebe der Kirche durch unsere Arbeit als Bräute Christi und Mütter der Kirche. Besonders junge Menschen reagieren darauf, weil sie sich geliebt fühlen und sich öffnen können.“
Julia Sledz, 14, besucht die Jugendgruppe der Nonnen und ist Messdienerin. Für sie ist die Gruppe ein Ort, an dem sie ihre Beziehung zu Jesus vertiefen und über Gott sprechen kann, ohne verurteilt zu werden. Die Atmosphäre unterscheidet sich dadurch stark von der in ihrer Schule. Schwester Bernadette Marie, 36, beschreibt das Unterrichten der Kinder scherzhaft als eine Art „Partnervermittlung“. Sie hilft ihnen, eine Bindung zu Jesus aufzubauen.
Glaube online
Schwester Miriam Ruth, 34, stammt aus dem in den USA gegründeten Orden der Religious Sisters of Mercy of Alma. In Edinburgh lebt sie mit zwei weiteren Nonnen. Sie unterrichtet Erwachsene online im katholischen Glauben und produziert Videos. „Technologie vergrößert die Zahl der Menschen, mit denen ich arbeiten und sprechen kann“, erklärt sie.
Die Kirche setzt verstärkt auf digitale Kommunikation und soziale Medien, um junge Menschen zu erreichen. In diesem Monat hat Papst Leo Carlo Acutis, einen in Großbritannien geborenen italienischen Jungen, der mit 15 Jahren starb und Websites zur Verbreitung seines Glaubens erstellte, zum ersten Heiligen der Millennial-Generation erklärt. Gleichzeitig hält die katholische Kirche an ihren alten Ritualen fest. Studien zufolge finden gerade jüngere Erwachsene seit der Pandemie in Traditionen Trost. Das trägt derzeit zu einem Aufleben des Katholizismus bei.
Der Anteil der Katholiken unter den regelmäßigen Gottesdienstbesuchern in Großbritannien stieg laut einem Bericht der Bible Society und Yougov von 23 Prozent im Jahr 2018 auf 31 Prozent im Jahr 2024. Die Anglikaner der Church of England sanken im gleichen Zeitraum von 41 auf 34 Prozent. „Die katholische Kirche ist eine Kirche, die seit den Tagen Jesu besteht. Sie hat viele Krisen überstanden, und das hat mich angezogen“, sagt Brynna Bailey, 59, Leiterin einer Jugendgruppe, die an einem Exerzitienwochenende mit den Dominikanerinnen in den Highlands teilnahm.
Hilfe über das Kloster hinaus
Während sich einige Orden auf Bildung konzentrieren, widmen sich andere dem Wohl der Gemeinschaft. Die 29-jährige Chemieabsolventin und Nonne Schwester Catherine Farrelly arbeitet in Glasgow bei den Sisters of the Gospel of Life. Die Gemeinschaft hat eine Pro-Life-Gruppe ins Leben gerufen, die werdende Mütter mit Babykleidung, Wohnraum und anderen Dingen unterstützt.
Quelle: Spiegel
Das Leben im Kloster, das sie mit zwei anderen Nonnen teilt, hat ihrer Ansicht nach eigene Vorzüge und Eigenheiten. „Die Leute denken, wir würden den ganzen Tag nur auf unseren Knien beten. Stattdessen haben wir Spaß, machen viele Witze und lachen. Wir sind echte Menschen, deshalb haben wir auch Probleme, aber wir unterstützen uns gegenseitig.“
Schwester Roseann Reddy, 61, gründete den Orden im Jahr 2000. Sie sagt, dass manches online romantisiert werde. „Es gibt den Menschen zwar einen Einblick in das Ordensleben, aber wer es in Erwägung zieht, muss die Tragweite einer solchen Entscheidung vollständig verstehen.“
Auch Caitlyn Stewart, die überlegt, einem Orden beizutreten, ist sich dessen bewusst. Sie weiß, dass sie auffallen wird, falls sie sich für das Leben als Nonne entscheidet. „Eine Frau zu sehen, die Gott auf diese Weise geweiht ist und in voller Ordenstracht auftritt, ist ziemlich eindrucksvoll. Gerade weil man das in Schottland so selten sieht.“
Innerhalb der kommenden zehn Jahre dürfte Schottland nach Ansicht des Ministers für Außenbeziehungen, Angus Robertson, wieder ein Teil der EU werden. »Ich halte es für durchaus realistisch, dass innerhalb eines Jahrzehnts sowohl Schottland als auch ein vereinigtes Irland Teil der Europäischen Union sein werden«, sagte der schottische Minister in einem Interview mit der Nachrichtenagentur dpa. Eine Hürde seien die britischen Politiker, die Schottland nicht verlieren wollten. »Sie werden jede Menge Gründe finden, um zu sagen: Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt.«
Referendum »wird kommen«
Dass die Politiker in London sehr mit sich selbst beschäftigt seien, solle Schottland nicht aufhalten. »Wir drängen auf ein Referendum, damit wir eine Entscheidung treffen können, damit wir wieder der Europäischen Union beitreten können«, sagte Robertson von der Schottischen Nationalpartei (SNP), der in der Regionalregierung in Edinburgh für das Thema Unabhängigkeit zuständig ist. An dem Referendum werde bereits gearbeitet. »Es wird kommen«, ist Robertson überzeugt. Die britische Regierung muss einem schottischen Unabhängigkeitsreferendum jedoch zustimmen.
Beim ersten Volksentscheid vor elf Jahren sprachen sich noch 55 Prozent der Wähler gegen eine Loslösung vom Vereinigten Königreich aus. 45 Prozent stimmten dafür. Seitdem ist die Zustimmung nicht weniger geworden, wie verschiedene regelmäßige Umfragen zeigen. Für Robertson kann ein zweites Referendum beginnen: »Wir wollen, dass es so schnell wie möglich stattfindet.
Schottland plant Wasserstoffexporte nach Deutschland
Auch aus wirtschaftlicher Perspektive strebt Robertson eine enge Partnerschaft mit der EU und Deutschland an. Besonders bezogen auf den Export von Wasserstoff und erneuerbarer Energie gebe es Pläne. Robertson dient sich dabei möglichen EU-Partnern an. Als durchaus energiereiches Land wolle Schottland exportieren, »und wir sind sehr daran interessiert, dies für Deutschland zu tun«, sagte er. Dafür werde es ein Netzwerk für Strom und Wasserstoff aus erneuerbaren Energien geben.
Der Minister sei im regelmäßigen Austausch mit deutschen Ministerien und Unternehmen. Die Möglichkeit eines direkten Exports zwischen Schottland und Deutschland bestehe. »Aber es müssen noch Fortschritte erzielt werden, damit die Pipelines realisiert werden können.« Ein konkreter Startzeitpunkt sei zunächst unklar.
Sie zählt zu den abgelegensten Bahnstrecken Europas: Die Far North Line in Schottland verläuft durch zerklüftete Küstenlandschaften, dünn besiedelte Moore und Dörfer, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint.
Für viele Reisende soll ein Urlaub einen perfekten Mix aus Entspannung und Aktivitäten darstellen. Sich selbst um jeden einzelnen Programmpunkt zu kümmern, ist vielen aber zu mühselig. Wer in Schottland besonders abgelegene Regionen kennenlernen und sich dabei auf ein kleines Abenteuer begeben möchte, ohne viel Planungsarbeit leisten zu müssen, ist auf der Zugroute der Far North Line bestens aufgehoben.
Neben spektakulären Ausblicken bietet die Strecke Zugang zu einem der weltweit bedeutendsten Ökosysteme – dem „Flow Country“, einem riesigen Torfmoorgebiet, das 2024 zum Unesco-Welterbe erklärt wurde. Der reisereporter nimmt dich mit auf die Schienen von den Highlands bis zum nördlichsten Punkt des britischen Festlands.
Historische Strecke durch unwegsames Gelände
Die Far North Line wurde in Etappen im späten 19. Jahrhundert erbaut – ursprünglich mit einem wirtschaftlichen Ziel: Sie sollte den Transport von Fisch, Vieh und landwirtschaftlichen Produkten aus dem abgelegenen Norden in die Städte ermöglichen. Die Bauarbeiten erwiesen sich als äußerst anspruchsvoll: raues Klima, sumpfiges Gelände und finanzielle Engpässe verzögerten das Projekt, berichtet „BBC“.
Eine zentrale Figur für den Weiterbau war der 3. Duke of Sutherland, ein begeisterter Eisenbahnfan. Mit seinem politischen Einfluss und privaten Vermögen sorgte er für die Fortsetzung der Strecke bis Helmsdale – praktisch direkt vor seinem Anwesen, dem Dunrobin Castle. Die dazugehörige Bahnstation existiert noch heute: Sie zählt mit ihrer verspielten Architektur im Chalet-Stil zu den charmantesten Stopps der Linie.
Highlights auf der Far North Line
Ein landschaftlicher Höhepunkt ist der Küstenabschnitt zwischen Brora und Helmsdale. Auf rund 16 Kilometern schlängelt sich die Bahnlinie an grünen Weiden, felsiger Küste und kleinen Buchten entlang. Hier bietet sich ein seltener Blick auf die wilde Schönheit der schottischen Nordsee – oft begleitet von Möwen und Schafen in der Ferne.
Der idyllische Küstenort Helmsdale ist einen Besuch wert.
Weitere sehenswerte Haltepunkte entlang der Strecke sind zum Beispiel die Stadt Tain, die bereits kurz nach dem Start in Inverness in den Highlands folgt. Sie gilt als älteste „Royal Burgh“ (eine befestigte Gemeinde, häufig mit Burg) Schottlands und liegt ganz in der Nähe der Glenmorangie-Whisky-Destillerie. Nur wenige Kilometer weiter können Reisende einen Blick auf Schloss Skibo erhaschen, das mit seinem landestypischen Architekturstil „Scottish Baronial“ begeistert.
Im weiteren Verlauf der Strecke schlängelt sich die Bahn immer weiter Richtung Norden, vorbei an Altnabreac, einem der entlegensten Bahnhöfe Großbritanniens, und den unendlichen Weiten des Torfgebiets, in dem sich Naturschutzgebiete mit seltenen Vogelarten befinden. Nach rund vier Stunden erreichen die Fahrgäste schließlich Thurso, einen der Endpunkte der Route. Der Küstenort ist unter anderem für die Wolfburn-Whisky-Destillerie und seine hervorragenden Wellen zum Surfen bekannt. Ein alternativer Endpunkt der Strecke ist Wick, eine einst bedeutende Hafenstadt, die heute unter anderem für die laut Guinnessbuch der Rekorde kürzeste Straße der Welt berühmt ist.
Thurso ist unter anderem bei Surferinnen und Surfern für seine perfekten Wellen bekannt.
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Ein Halt in der Wildnis: Forsinard und das „Flow Country“
Ein besonderes Ziel entlang der Strecke ist auch Forsinard – das Tor zum „Flow Country“, dem größten zusammenhängenden Hochmoor Europas. Die Region umfasst über 1500 Quadratkilometer und wurde 2024 von der Unesco als erstes Torfmoor-Welterbe des Planeten anerkannt. Die Region speichert enorme Mengen an Kohlenstoff und spielt daher eine wichtige Rolle für das globale Klima.
Die Torfmoore des „Flow Country“ sind Unesco-Weltnaturerbe.
Das ehemalige Bahnhofsgebäude von Forsinard dient heute als Besuchszentrum, das von April bis Oktober geöffnet ist. Von dort führt ein Holzsteg durch die Moore zum „Flows Lookout Tower“, einer Aussichtsplattform mit weiten Blicken über das Hochland. Informationstafeln erklären die Flora, Fauna und die geologische Bedeutung der Region. Wer weiter wandern möchte, kann sich auf eine fast menschenleere Landschaft einlassen – Wege führen kilometerweit durchs Moor, ohne eine Straße in Sicht.
Ein entschleunigendes Zugabenteuer in Schottland
Während Autorouten wie die NC500, eine rund 830 Kilometer lange Straße entlang der schottischen Nordküste, jährlich Tausende Reisende anziehen, bleibt die Far North Line ein Geheimtipp für alle, die Schottland in absoluter Ruhe erleben möchten. Die Züge fahren viermal täglich von Montag bis Samstag und einmal am Sonntag ab Inverness. Die Fahrt dauert rund vier Stunden – ideal für Tagesausflüge oder als Startpunkt für Wanderungen und mehrtägige Touren. Tickets gibt es schon ab rund 15 Euro zu kaufen.
Die Far North Line ist definitiv mehr als nur eine Zugverbindung – sie ist ein Fenster in die Vergangenheit, in die geologische Geschichte Schottlands und in eine Region, die sich ihren ursprünglichen Charakter bewahrt hat. Wer das wahre, unberührte Schottland sucht, kommt ihm auf dieser Zugstrecke abseits der Straßen und inmitten der Moore garantiert näher.
Angefangen hat alles für den Geschäftsführer Alan Findlater vor mehr als zehn Jahren, als er das schottische Busunternehmen Premier Coaches Kintore Ltd. gründete. Inzwischen kann er unter der Bezeichnung „The Luxe Fleet“ auf eine Flotte von luxuriös ausgestatteten Bussen mit 18, 20, 24 und 34 Sitzen zurückgreifen. Das gesamte Transportangebot wird abgerundet durch Range Rover (mit 4 Sitzen), Ford Tourneo (mit 6/8 Sitzen), Mercedes V-Klasse (mit 4/6 Sitzen) und exklusive VIP-Fahrzeuge mit TV, allem erdenklichen Komfort bei 4 bis 8 Sitzen.
Durch dieses exklusive Transportangebot kamen dann in den Folgejahren die eigene Organisation von Golf-Arrangements, Firmenveranstaltungen und die Logistik rund um bedeutsame Sport-Events hinzu. Auch die Chauffeurdienste für exklusive Whisky-Tastings und die Besichtigung außergewöhnlicher Destillerien soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. Da lag der Schritt im Jahr 2021 nahe, auch eigene hochwertige Schottland-Rundreisen mit diskreten und professionellen Chauffeuren unter Verwendung des oben genannten Fahrzeugparks und unter der Firmenbezeichnung „Luxe Travel Experiences“ anzubieten. Inzwischen offeriert das Unternehmen neben maßgeschneiderten Touren nach den Wünschen seiner Gäste auch vier erprobte Reiseverläufe an.
Einer davon heißt „Heart of Scotland“, deren Verlauf sich über 8 Tage mit 7 Übernachtungen erstreckt. Nach den ersten 2 Nächten in Edinburgh (u.a. mit einem Besuch der Johnnie Walker Experience und einer Dinner-Empfehlung im The Witchery an der Royal Mile direkt unterhalb von Edinburgh Castle) geht es dann zur Westküste für 2 Nächte auf einer privaten Insel ins Isle of Eriska Hotel, aber nicht ohne vorher die Oban Distillery zu besuchen. Nach 2 Nächten in Inverness, der ‚Hauptstadt‘ der Highlands, geht es dann für eine letzte Übernachtung ins ‚Herz von Schottland‘ bei Dunblane, bevor es am letzten Tag wieder zurück zum Flughafen geht.
Auch die beliebte „North Coast 500“ Tour hat Luxe Scot im Rahmen einer 8-tägigen Rundreise im Programm. Die Tour beginnt und endet sinnvollerweise am internationalen Flughafen von Inverness, um lange Transferfahrten von Edinburgh bzw. Glasgow zu vermeiden. Nach 2 Nächten in Inverness inklusive Ausflug zum Loch Ness geht die Reise zunächst zu einem exklusiven Whisky Tasting bei der Clynelish Distillery, bevor es für 1 Nacht an die Nordküste geht. Die nächsten beiden Tage und Nächte stehen ganz im Zeichen der Schönheit des Nordwesten mit dem karibisch anmutenden Achmelvich Beach und den Fotomotiven von Ardvreck Castle und dem Stac Pollaidh Berg. Der Höhepunkt der Reise sind die 2 Nächte im Torridon Hotel und gleichzeitig Ausgangsbasis für einen Ausflug über den steilen Applecross Pass (Bealach na Bà) mit herrlichen Aussichten auf die vorgelagerte Inselwelt.
Der dritte Programmvorschlag von Luxe Scot lautet „Iconic Scotland“, ebenfalls auf 8 Tage und für bis zu 8 Personen konzipiert. Nach dem Chauffeur-Transfer vom Edinburgher Flughafen geht es zum Check-in für 2 Nächte in Edinburgh. Am Aufenthaltstag steht ein Stadtspaziergang mit u.a. Edinburgh Castle, Royal Mile, St. Giles Kathedrale, Grassmarket und den Princes Street Gardens auf dem Programm. Auf dem Weg nach Inverness für die nächsten 2 Nächte können z.B. die riesigen Pferde-Skulpturen „The Kelpies“ und das Shopping-Paradies „House of Bruar“ besucht werden. Danach wartet die beliebte Insel Skye mit Eilean Donan Castle, Old Man of Storr und den Fairy Pools auf die Gäste für 2 Nächte, bevor es zu einer letzten Übernachtung an den idyllischen Loch Lomond geht.
Die vierte und vorerst letzte Tour-Empfehlung „Island Hopper“ versteht sich als 9-tägige Rundreise für das Beste, was Schottland zu bieten hat. Die Übernachtungen sind dabei wie folgt aufgeteilt: 2 Nächte Edinburgh, 1 Nacht Inverlochy Castle bei Fort William, 2 Nächte auf der Insel Skye, 1 Nacht auf den Äußeren Hebriden (inklusive Fähren, Luskentyre Beach und den Calanais Standing Stones) und zum Abschluss 2 Nächte in Inverness mit der Gelegenheit zu einem Pub-Besuch mit Live-Musik. Der Chauffeur bringt die Gäste dann vorzugsweise zum Inverness Airport, ansonsten auch wieder zurück nach Edinburgh, wenn der Rückflug nicht früher als nachmittags gebucht ist.
Wenn es um elegante Kleidungsstücke geht, spricht man sehr häufig von schicker Damenmode. Anders ist es jedoch bei dem schottischen Kilt, denn welcher Mann würde nicht gerne mal einen dieser schottischen Faltenröcke zu einem besonderen Anlass anziehen. Und dafür muss man(n) nicht unbedingt Schottland-Fan sein oder schon sehr häufig den nördlichen Landesteil von Großbritannien besucht haben. Die Schotten selbst sehen das weitaus entspannter, denn hier hat fast jeder mindestens einen Kilt im Kleiderschrank hängen. Wer Wert auf die Zugehörigkeit zu seinem Familien-Clan legt, hat auch schnell einen zweiten Kilt in den entsprechenden Tartan-Stoffen zur Verfügung. „Highland Outfitters“ ist so ein Unternehmen, dass hochwertige, maßgeschneiderte Kilts anfertigt und damit unlängst zu einem geschätzten Partner von Luxury Scotland geworden ist.
Highland Outfitters ist mit seinem Bekleidungsangebot für Herren und auch für Damen tief verwurzelt in den schottischen Highlands. Das Familienunternehmen Martin besteht aus Vater Hamish, Ehefrau Liberty und Sohn Nicholas. Sie alle haben sich dem Erhalt dieses Kulturguts Schottlands verschrieben und beweisen dies bei jedem Kleidungsstück, das durch handwerkliche Wertarbeit, authentische Materialien und ganz persönlichem Service gekennzeichnet ist. Das Angebot reicht dabei von maßgeschneiderten Kilts für Mann und Frau (hier spricht man jedoch eher von „Tartan Skirts“) über klassische „Sgian Dubhs“ (Messer, die in den Kilt-Strümpfen getragen werden) bis hin zu weiteren Accessoires wie z.B. „Sporrans“ (Taschen, die über dem Kilt mit einer Kette oder Gürtel befestigt werden). Alle Materialien stammen aus Schottland und werden hier vor Ort mit traditionellen Techniken hergestellt, so dass jedes einzelne Stück hohe Qualität, Nachhaltigkeit und zeitlose Eleganz widerspiegelt.
Die gesamte Kollektion aus dem „Call of the Wild“ Tartan liegt Hamish Martin ganz besonders am Herzen, da sie die Natur, das Kulturerbe und ein spezielles Design in sich vereint. Sie ist auch ein Spiegelbild der unterschiedlichen Jahreszeiten im schottischen Hochland und der authentischen Leidenschaft der Familie Martin, die selbst auf einer Farm in weitestgehend unberührter Natur in Perthshire lebt, wo das Tragen eines Kilts zum ganz normalen Alltag gehört. Besucher können also gern – mit Voranmeldung – auf ihrer Farm vorbeikommen und Maß nehmen lassen. Als jetziger Partner von Luxury Scotland bieten die Martins auch gerne einen ganz besonderen Service an, indem sie zu den Gästen fahren, um Maß zu nehmen, wenn sie in einem der Mitgliederhotels von Luxury Scotland übernachten. Auf Wunsch ist auch ein virtuelles Maßnehmen und Anprobe möglich, so dass der fertige Kilt dem Kunden dann nach Hause geschickt wird.
„Call of the Wild“ ist nicht nur der Name der speziellen Karomuster-Kollektion, sondern auch ein zusätzliches Angebot der Martin Familie, wo Gäste in einer äußerst komfortablen „Shepherd’s Hut“ inmitten der Natur übernachten können. Darüber hinaus werden verschiedene Kurse z.B. über die Herstellung und Verarbeitung von Wolle, der Anlage von einem ökologischen Gemüse- und Kräutergarten sowie diversen Heilpflanzen angeboten. Auch Erlebnisse mit Tieren in freier Natur kommen bei Hamish und Liberty nicht zu kurz, denn in der Umgebung ihres Highland Perthshire Tay Valleys sind u.a. Greifvögel, Baummarder sowie seltene Libellen- und Schmetterlingsarten zu beobachten. Auch wer den Bund der Ehe in dieser naturgeschützten Landschaft („Special Site of Scientific Interest“ – SSSI) schließen möchte, ist hier genau richtig.
Die gesamte Kollektion von ScotlandShop wird von der Farbenvielfalt der traditionellen Schottenstoffe inspiriert. Fast alle Materialien – insbesondere die Tartans – sind bekanntlich fest in Schottlands Geschichte verankert. Das ist jedoch kein Widerspruch zu der Tatsache, dass diese Stoffe aus der heutigen modernen Modewelt nicht mehr wegzudenken sind. ScotlandShop und ihre Gründerin Anna White vereinen die Stärken von großartigen Designern und renommierten Herstellern aus allen Teilen Schottland und überzeugen mit einer freien Stoffwahl für ihr gesamtes Sortiment. Der Betrieb wird mit großer Liebe zu Mode, Stoffen und schottischer Kultur geführt und fördert die lokale, ländliche Wirtschaft rund um seine Zentrale in den Scottish Borders. Entsprechende Verkaufsräume befinden sich in Duns in der Grenzregion zu England, in dem Flagshipstore in der schottischen Hauptstadt Edinburgh und auf der High Street in Crieff. Auch der US-amerikanische Markt wird mit einem Shop in New York bedient, während die Produkte selbstverständlich auch online bestellt werden können und so einer weltweiten Kundschaft zugänglich gemacht werden.
Bei der Damenbekleidung stehen Kleider und Röcke hoch im Kurs. Egal ob Etuikleid oder Hemdkleid, kurz- oder langärmlig – alle Kleider aus Schottenstoff sind definitiv ein Hingucker! Zur Auswahl stehen über 500 verschiedene Schottenmuster, und alle Kleider bestehen aus qualitativ hochwertiger Wolle und werden auf Wunsch nach Maß angefertigt. Ein Schottenrock hingegen ist ein zeitloses Kleidungsstück für Damen, und ScotlandShop bietet für jeden Geschmack das passende Modell in allen Schottenmustern, die das weibliche Herz begehrt – vom bodenlangen, fließenden Rock in A-Linie über den traditionellen Schottenrock bis hin zum frechen Schotten-Mini-Kilt. Das Angebot wird abgerundet durch Blazer, Westen und Mäntel wahlweise aus Tartan und Tweed sowie Schottenstoffhosen, Pullover aus feinster Kaschmirwolle, Schuhe und Stiefel mit dem gewissen Schottland-Touch. Auch Golfbekleidung für die Damen und eine Fülle an Accessoires mit dem typisch schottischen Look sind verfügbar wie z.B. Taschen, Schals, Haarschmuck, Broschen und Gürtel.
In der Herrenabteilung geht es selbstverständlich nicht nur um Kilts und Kilt-Jacketts! ScotlandShop bietet seinen Kunden auch massgeschneiderte Anzüge, Hosen, Jacketts und Westen aus einer großen Auswahl an Schottenstoffen und Tweeds. Sollte der Lieblingstartan schon fertig geschneidert auf der Stange hängen, sind natürlich auch vorrätige Schottenjacken für die Herren für legere und auch formelle Anlässe vor Ort verfügbar. Auch bei der männlichen Kundschaft wird nicht mit weiteren Angeboten für Schuhe und Stiefel aus hochwertigem Leder und feinsten Tartan- bzw. Tweed-Applikationen gegeizt. Schottische Strickwaren wie Pullover haben einen hohen Tragekomfort aufgrund der weichen Lamm- oder Merinowolle. Ein umfangreiches Sortiment an Golfbekleidung wie z.B. Tartan- oder Tweed-Golfhosen und entsprechende Accessoires wie Mützen und Golfzubehör darf natürlich auch hier nicht fehlen.
Für das eigene kreative Gestalten führt ScotlandShop eine große Auswahl an Tartan- und Tweed-Stoffen in einer Vielzahl von Stärken, die für viele Zwecke verwendet werden können – von weichen Einrichtungsgegenständen über Kleidung bis hin zu Polstermöbeln und Bastelarbeiten. Die Stoffe bestehen aus 100% Wolle, Polyviskose, Baumwolle und vielen anderen Materialien, die auch als Meterware käuflich zu erwerben sind. Wenn die Kunden vor Ort sind, können sich die Kunden selbstverständlich entsprechende Muster des gewünschten Stoffes zeigen lassen. Sehr begehrt sind die Stoffreste zu Schnäppchenpreisen, die sich perfekt für kleine Bastelprojekte eignen. Die meisten Tartan-Stoffe, die fachmännisch in Schottland gewebt werden, können auf eine bestimmte Clan-Geschichte oder eine Region in Schottland zurückgeführt werden. Die sehr authentischen Tweed-Stoffe hingegen sind vielseitig verwendbar und in verschiedenen Gewichten und Mustern erhältlich.
Das umfangreiche Angebot von ScotlandShop wird komplettiert durch eine große Auswahl an Überwürfen und Decken, Kissenbezüge, Tischdecken und Tischläufer sowie einzigartigen Wohnaccessoires. Wer sich mit dem Gedanken trägt, mal in Schottland zu heiraten oder unverhofft eine Einladung zu einer echten schottischen Hochzeit erhält, findet hier das passende Outfit, auch für Kinder und begleitende Hunde sowie selbstverständlich auch das passende Hochzeitsgeschenk für die Braut oder den Bräutigam. Und nun noch das Beste zum Schluss, was Online-Bestellungen betrifft, falls Sie mal gerade nicht Ihren Urlaub in Schottland verbringen. ScotlandShop liefert seine Waren weltweit aus, also auch nach Deutschland und in andere EU-Länder – trotz Brexit! Das Unternehmen kümmert sich um die erforderlichen Zollerklärungen, so dass der Kunde nur den Betrag bezahlt, der auf der Rechnung ausgewiesen ist und somit unerwartete Gebühren und sonstige unangenehme Überraschungen bei der Lieferung ausgeschlossen sind.
Seit Mitte Juni 2025 ist die Hotelauswahl im 3-Sterne Bereich in der schottischen Hauptstadt Edinburgh um eine Unterkunft reicher. Mit dem Garner Hotel Edinburgh Haymarket stehen weitere 195 Zimmer für Besucher, Urlauber und Geschäftsreisende zur Verfügung. Das Hotel verbindet modernen Komfort und Stil mit einer hervorragenden Lage im lebhaften West End der Stadt. Während die Hauptsehenswürdigkeiten in nur wenigen Minuten erreichbar sind, bietet die direkt gegenüber liegende Haymarket Station eine schnelle Anbindung sowohl an den Flughafen von Edinburgh als auch an den gesamten schottischen Bahnverkehr. Das Hotel gehört zur „The Edinburgh Collection“ mit drei weiteren Unterkünften in Edinburgh, darunter auch inzwischen sehr beliebte „Serviced Apartments“.
Das Garner Hotel in Edinburgh zeichnet sich durch seinen minimalistischen, zeitgenössischen Stil in den Zimmern aus, die aber gleichzeitig mit moderner Technologie ausgestattet sind. Jedes Zimmer verfügt u.a. über Klimaanlage, Flachbild-TV, WLAN, USB & USB-C Ladepunkte, Fön, Safe, Sound System und Körperpflegemittel im Bad. Außerdem stehen insgesamt 9 barrierefreie Zimmer für Rollstuhlfahrer und andere Gäste mit Einschränkungen sowie ein Lift in alle 7 Etagen zur Verfügung. Die Unterkunft legt viel Wert darauf, dass Nachhaltigkeit, Umweltschutz und ein geringer CO2-Fußabdruck beim Betrieb des Hauses im Vordergrund stehen, indem u.a. kein Einweg-Plastik im gesamten Hotel mehr verwendet wird. Als Mitglied der InterContinental Hotel Group (IHG) ist es ein Teil von deren Initiative „Journey to Tomorrow“ und ein Teilnehmer des internationalen Ökosiegels „Green Tourism“.
Bei den öffentlichen Räumlichkeiten ragt die Licht durchflutete Lobby und Lounge & Bar im Erdgeschoß heraus. Hier wird den Gästen kostenfreier Kaffee und gefiltertes Wasser angeboten. Für das heutzutage übliche schnelle „grab-and-go“ Frühstück gibt es im 24 Std. Shop in der Lounge u.a. Backwaren, Becher mit Haferflocken, frisches Obst, Joghurt, Tee & Kaffee käuflich zu erwerben. Auch wenn das Hotel selbst über kein eigenes Restaurant verfügt, können Gruppen von Gästen ein Frühstück (Full Scottish oder Continental Buffet) vorbestellen und dann im benachbarten „Platform 5“ Restaurant zwischen 7 und 10 Uhr morgens einnehmen. Auch ein 2- oder 3-gängiges Menü am Abend ist bei entsprechender Vorbestellung für die Gruppe hier möglich. Wem leichte Snacks und das eine oder andere Kaltgetränk abends reichen, findet zu dieser Tageszeit auch immer das Richtige in der Lounge & Bar des Hotels.
Für Besucher von Edinburgh sind die Hauptattraktionen der Stadt wie z.B. Edinburgh Castle, Royal Mile, Johnnie Walker Whisky Experience, Princes Street und viele andere mehr leicht zu erreichen – entweder zu Fuß oder mit einer kurzen Fahrt mit der Straßenbahn. Geschäftsreisende freuen sich über einen nur 5-minütigen Fußweg zum EICC Konferenzzentrum, während Freunde von Musik- und Sportveranstaltungen ihr Ziel in der Regel innerhalb von nur 15 Minuten erreichen. Für Gäste, die mit dem Auto oder Mietwagen das Hotel erreichen, stehen ausreichende Parkplätze – bei vorheriger Reservierung und gegen Gebühr – zur Verfügung. Direkt vor der Haustür fährt alle 15 Minuten die Straßenbahn („tram“) zum Flughafen ab und erreicht diesen in nur 30 Minuten.