Posts by Charlotte West

    Sione Tuipulotu wollte sich bei Prinzessin Anne eine Trophäe abholen. Als der Rugby-Profi zur Umarmung ansetzte, bekam er eine Abfuhr. Nun trafen die beiden wieder aufeinander – und die Erinnerung war offensichtlich noch nicht verblasst.

    Für Sione Tuipulotu, 29, läuft es rund: Erst im vergangenen Monat gewann der schottische Rugby-Union-Profi mit der Nationalmannschaft das Six-Nations-Länderspiel gegen England. Die britische Prinzessin Anne, 75, war im Murrayfield Stadium in Edinburgh anwesend und gratulierte den Siegern. Als sich ein freudig-aufgeregter Kapitän Tuipulotu bei ihr die Trophäe, den sogenannten Calcutta Cup, abholen wollte, setzte er zu einer Umarmung an. Prinzessin Anne wusste das jedoch elegant abzuwehren: Sie klopfte dem Sportler kräftig auf die Schulter – und hielt ihn so auf Abstand.

    Nun trafen die beiden wieder aufeinander: Schottland gewann am Samstag gegen Frankreich, wieder war Prinzessin Anne live dabei. Und wieder machte sich Tuipulotu auf den Weg zu ihr, um sich Glückwünsche und Trophäe abzuholen. Dabei bewiesen sowohl der Rugby-Profi als auch die Prinzessin Humor.

    Als Tuipulotu an Prinzessin Anne herantrat, breitete er beide Arme weit aus und tat so, als wolle er ihr wieder eine Umarmung geben. Dabei konnte er sich das Lachen nicht verkneifen. Und auch die Vertreterin der Royals hatte sichtlich Spaß: Sie deutete lachend ebenfalls kurz eine Umarmung an, und beließ es dann doch bei einem Handschlag und Schulterklopfer. Die Szene ihres Wiedersehens wird derzeit in den sozialen Medien vielfach geteilt.

    »Das ist so ein großartiger Moment«, schrieb Six Nations Rugby bei Instagram zu einem Videozusammenschnitt beider Treffen. Der offizielle Account des schottischen Rugbyteams teilte die Szene vom zweiten Treffen und bemerkte dazu augenzwinkernd, WIE kurz vor einer Umarmung es doch gewesen sei.

    Prinzessin Anne ist seit 1986 Schirmherrin der Scottish Rugby Union und besucht regelmäßig die Spiele. Mitglieder der britischen Königsfamilie werden üblicherweise mit einem Knicks oder einer Verbeugung begrüßt. Als akzeptabel gelten mitunter auch weniger formelle Gesten wie Händeschütteln. Von körperlichem Kontakt wird jedoch generell abgeraten.

    Quelle: Spiegel

    Warum existiert im Fußball eigentlich kein Team Großbritannien? Es gibt im United Kingdom doch auch keine vier Könige.

    England spielt im letzten Vorrundenspiel gegen Wales. Und ich frage mich – wie so oft –, warum. Warum treten die Briten gegeneinander an? Warum haben sie nicht einfach – so wie jedes andere Land dieser Welt – ein britisches Nationalteam? Ein König, ein Team. Nicht?

    Man stelle sich doch mal vor, es gäbe kein deutsches Nationalteam. Das hätte zwar durchaus seine Vorteile und würde uns den ein oder anderen Schland-Fan ersparen. Dafür gäbe es dann aber zum Beispiel ein bayerisches Na­tio­nalteam in weiß-blau karierten Trikots, das manchmal in der EM-Vorrunde auf das Team Preußen träfe. Okay, der Vergleich hinkt etwas, aber die Begründung könnte eine ähnliche wie in Großbritannien sein: Die Tradition will es so.

    Denn in England, dem „Mutterland des Fußballs“, wurde 1863 die Football Association (FA) gegründet. Ein Jahr vor der Gründung der ­Scottish Football Association, 1872, hatte bei Glasgow das allererste offizielle Länderspiel der Fußballgeschichte stattgefunden: die schottische Männerauswahl gegen die englische. Es endete völlig unspektakulär mit 0:0.

    Bei Olympia 2012 gab es ein Team GB – bei den Männern hauptsächlich mit englischen und walisischen Spielern, bei den Frauen auch mit Schottinnen dabei

    Bald darauf gründeten noch Wales und Nordirland jeweils ihren eigenen Fußballverband, und seitdem halten die britischen Fußball­traditionalisten daran fest: ein Königreich, aber vier Ligen und vier Nationalteams! (Eigentlich sind es sogar fünf, wenn man die gibraltarische Fußballmannschaft dazuzählt.)

    Wann ist jemand englisch? Und wann schottisch?

    Aber wer entscheidet denn nun, ob jemand Engländer:in, Schott:in, Wa­li­se­r:in oder Nord­ir:in ist? Die Briten sind da flexibel: Geburtsort, Herkunft der Eltern oder Großeltern. Wichtig ist: Einmal entschieden, kann die Nationalelf nur noch schwer gewechselt werden.

    Doch beim Internationalen Olympischen Komitee da können sich die Briten mit ihren diversen Nationalteams – die es übrigens auch im Hockey und Rugby gibt – nicht durchsetzen. Beim Fußball verzichtete man ab den 70er Jahren sogar ganz auf die Teilnahme, da die vier Verbände sich nicht einigen konnten, wie ein Großbritannienteam zusammengestellt werden sollte. Vor allem, weil die Verbände aus Schottland, Nordirland und Wales immer wieder fürchten, die englische FA könnte zu viel Einfluss bekommen und sie dadurch ihren Sonderstatus als eigenständige Verbände verlieren. Und die anhaltende Rivalität zwischen Schottland und England macht es auch nicht einfacher, aufeinander zuzukommen.

    Bei den Olympischen Spielen in London 2012 schaffte man es dann – auch auf Wunsch der Politik –, ein Team GB aufzustellen, hauptsächlich mit englischen und walisischen Spielern. Bei den Frauen waren auch Schottinnen dabei. Beide Teams kickten sich jeweils bis ins Viertelfinale und scheiterten dann – die Frauen an einem Staat mit demselben Staatsoberhaupt, Kanada, die Männer an Südkorea. Und sind damit der englischen Tradition treu geblieben.

    Nationalteams hin oder her, der Fußballer Gary Lineker wusste schon 1990: „Am Ende gewinnen immer die Deutschen.“ Mal sehen.

    Quelle: taz

    Im November 2024 ermordete der schottische Postbote Ewan Methven seine Freundin Phoenix in ihrer gemeinsamen Wohnung. Die Leichenteile lagerte er zwei Tage lang im Flur. Jetzt fiel das Urteil.

    Phoenix und Ewan: Er war ihre große Liebe

    Zwei Jahre lang dachte die 21-jährige Phoenix Spencer-Horn aus der Nähe von Glasgow (Schottland), dass sie mit dem Postboten Ewan ihre große Liebe gefunden habe. Auf TikTok bezeichnete sie ihn als ihren Seelenverwandten und schwärmte: „Mit dir ist das Leben so viel schöner und bunter!” Sie zogen sogar in eine gemeinsame Wohnung in East Kilbride. Was für ein brutales Ende diese Beziehung nehmen sollte, ahnte sie nicht. Er nahm ihr nicht nur mit mehr als 20 Messerstichen das Leben, sondern lebte auch eiskalt mit ihrer Leiche.

    Mörder machte ihrer Familie vor, sie sei noch am Leben

    Der 27-Jährige versuchte Phoenix’ Leiche zu zerstückeln und legte sie in den Flur der Wohnung. Später zog er los, kaufte sich Drogen, schaute Pornofilme und schickte ihrer Mutter von Phoenix’ Handy Nachrichten, in denen er vorgab, dass alles in Ordnung sei. Eine Nachbarin des Paares zeigt sich im britischen Onlineportal Sky News tief schockiert: „Ich glaube, ich bin danach etwa eine Woche lang nicht zu Hause gewesen. Es ist entsetzlich. Ich bekomme Gänsehaut, wenn ich daran denke. Es ist verrückt, dass ich neben so einem Monster gewohnt habe” erzählt sie.

    Doch am schlimmsten sei für die Nachbarin, dass die Leiche von Phoenix nebenan lag und sie nichts davon mitbekommen habe. Morgens, kurz bevor man sie fand, habe ein unangenehmer Geruch im Haus vorgeherrscht. Sie habe ihn in ihrer Küche wahrgenommen, die an die Wohnung des Paares grenzt.

    Anwalt bezeichnet den Mörder als „Personifizierung des Bösen”

    Der Richter verurteilte Ewan Methven nun zu mindestens 23 Jahren Haft. In seiner Urteilsbegründung äußerte sich Richter Matthews zu dem Verbrechen an der jungen Frau: „Sie waren ein vertrauenswürdiges Mitglied ihrer Familie, aber Sie haben dieses Vertrauen missbraucht und ihr auf grausamste Weise das Leben geraubt. Nicht zufrieden mit dem, was Sie ihr angetan haben, haben Sie ihr im Tod jede Würde geraubt, indem Sie sie enthauptet und versucht haben, sie zu zerstückeln.

    Selbst der Anwalt des Angeklagten sagte vor Gericht, die Gesellschaft werde ihn als „Personifizierung des Bösen” betrachten.

    In einem Brief, den der Mörder geschrieben hatte, behauptete er, das Verbrechen unter Drogeneinfluss begangen zu haben. Doch das – so der Richter – sei keine Entschuldigung.

    Quelle: RTL

    Peter Giesel reist durch Irland und Schottland und findet überall fiese Abzocke: in Kneipen, bei Kutschfahrten, bei Tagesausflügen. Der Reporter hat aber zwei Tipps, die effektiv und leicht zu merken sind.

    "Tut mir leid, dass Sie enttäuscht sind", sagt der schottische Busfahrer. Antwortet Peter Giesel: "Das macht nichts, das ist mein Job." Diese Antwort ist wahrscheinlich das Ehrlichste in der ganzen Sendung, weil es tatsächlich der Job des Reporters ist, sich täuschen zu lassen. Der Rest ist Lüge.

    So wie bei diesem Trip von Edinburgh zum Loch Ness, um dem sagenumwobenen Wassertier Nessie nahe zu sein. Nahe sein bedeutet in diesem Fall Urquhart Castle. Dort gibt es ein Nessie-Museum und dort wurde vor rund 100 Jahren das erste Foto des legendären Ungeheuers aufgenommen. Das Bild ist natürlich Schmu – ebenso wie die Tour, die Giesel für 90 Euro gebucht hat.

    Der Bus bringt ihn nach einer 3,5-Stunden-Fahrt nämlich nur an den Südzipfel des 37 Kilometer langen Sees Ness, genauer: nach Augusta. "Hier gibt es nur ein Dorf, einen Parkplatz und eine Pommesbude", stöhnt Giesel. "Wir waren nicht am wahren Ort. Mein Urlaubstag ist verbrannt worden."

    "Hier ist die Abzocke zu Hause", erklärt der Urlaubstester

    In vielen Bundesländern sind die Sommerferien gestartet, in anderen geht es in den nächsten Tagen los. Urlaubszeit heißt Reisezeit, also hat sich Giesel mit seinem Team für die Kabel-1-Sendung "Achtung Abzocke – Urlaubsbetrügern auf der Spur" auf den Weg gemacht, um Urlaubsbetrügern auf die Schliche zu kommen. Dazu schlüpft er an Touristen-Hotspots selbst in die Rolle des ahnungslosen Urlaubers. Nepp und Gaunereien werden mit der Kamera festgehalten, um die Täter anschließend mit dem belastenden Material zu konfrontieren.

    Diesmal sind Schottland und Irland, wo es mehr Schafe als Menschen gibt, Giesels Reiseziele. Im irischen Dublin steht er mit zwei Whiskeyflaschen kopfschüttelnd im Stadtviertel Temple Bar auf der Straße. Er hat in zwei verschiedenen Läden, die nur einige Meter voneinander entfernt sind, Whiskey gekauft. Für den "Crested Jameson" hat er mal 75 und mal 45 Euro hingelegt. Im Supermarkt zahlt Giesel für den Tropfen schließlich nur 26 Euro. "In diesem Wohnblock ist die Abzocke zu Hause", erklärt er.

    In der Touristen-Bar kostet der Liter Bier 22 Euro

    "Temple Bar ist eine Touri-Falle", stellt Reporter Giesel fest. Wer im Touri-Viertel unterwegs ist, zahlt eben auch Touri-Preise. So viel Sachverstand sollte man als Reisender eigentlich mitbringen. Zum Abzock-Wohnblock gehört auch ein Pub namens "Temple Bar". Giesel bestellt vier Bier für sich und sein Team. Macht 45,80 Euro. Ein Bier hat 568 Milliliter, macht 22 Euro pro Liter. Dagegen ist ein Oktoberfestbierchen ein Schnäppchen.

    Zum Glück gibt es in Dublin 770 Pubs und damit die höchste Kneipendichte aller europäischen Städte. "Die rote Temple-Bar ist eher der Tempel der Abzocke", befindet Giesel. "Kein Ire trinkt sein Bier in der Temple Bar." Schon ein paar Straßen weiter kostet das Bierchen nur noch zwischen sechs und acht Euro. Das ist immer noch teuer, weil in Irland hohe Steuern auf Alkohol bestehen, aber eben kein Nepp.

    Plötzlich ist die Kutschfahrt in Dublin teurer und kürzer

    Eine riesige Unverschämtheit ganz anderer Art stellt die Preispolitik bei einer traditionellen Fahrt mit einer Pferdekutsche dar. Wer etwa an der Haltestelle Guinness-Museum in Dublin eine zehnminütige Fahrt bis ins Temple-Bar-Viertel antritt, soll laut angeschlagener Preistafel dafür 30 Euro zahlen. Nach gerade sechseinhalb Minuten stoppt der Kutscher die Tour abrupt. Aussteigen!

    Obwohl nicht mal annähernd das Ziel erreicht ist, soll Giesel dafür 50 Euro statt 30 Euro berappen. Einer anderen Reisegruppe, die Giesel trifft, wurden für eine vergleichbare Strecke 150 Euro abgenommen. Giesel erklärt: "Die Abzocke ist die Regel bei den Jungs – keine Ausnahme."

    Früher hatte die Stadtverwaltung ein Auge auf solche Betrüger geworfen. Mittlerweile herrscht Anarchie. Auf Höhe des Parks St. Stephen’s Greens stehen die älteren, alteingesessenen Kutscher. Einer sagt: "Wir können nichts dagegen tun, außer ehrlich arbeiten." Ein anderer Kutscher rät Giesel: "Sie hätten Nein sagen sollen. Wir sind individuell. Die anderen Fahrer kenne ich nicht einmal."

    Reporter Giesel hat zwei einfache Grundregeln für den Urlaub

    Peter Giesel unternimmt auch eine gebuchte Fahrt mit dem Bus von Dublin zu den Cliffs of Moher. Die bekannte Kliffküste ist eine stark besuchte Touristenattraktion. Ein Ticket kostet 75 Euro. Für das Geld sitzt Giesel insgesamt sechs Stunden im Bus und hat am Zielort gerade 70 Minuten, um die Klippen zu bestaunen. Zuzüglich des Essens beim Zwischenstopp gibt er gemeinsam mit seinem Kameramann am Ende 215 Euro aus.

    Zwei Kollegen des Teams machen die Gegenprobe und mieten sich für selbiges Ziel ein Auto. Mit Sprit und Mittagessen kommen sie insgesamt auf 160 Euro. Dafür gab es aber ein paar Extras: die Besuche einer Destillerie, eines Hochmoors, einer Burg und einer Wehranlage plus ausreichend Zeit, entlang der Klippen zu spazieren und das angrenzende Museum zu erkunden.

    Giesels Fazit lautet: "Ich rate dringend davon ab, sich auf eine Pauschaltour einzulassen." Merke eins: Wer selbst organisiert, spart Geld. Merke zwei: Wer sich abseits der Touristen-Hotspots bewegt, spart noch mehr Geld.

    Quelle: Focus

    Ende des Monats reist US-Präsident Trump nach Schottland. Auf dem Programm steht auch ein Treffen mit dem britischen Premier Starmer. Gleichzeitig muss der Republikaner in der Heimat seiner Mutter mit zahlreichen Protesten rechnen.

    US-Präsident Donald Trump erwarten bei seinem Schottland-Besuch in der kommenden Woche Proteste. Kampagnengruppen kündigten für den Zeitraum der Trump-Reise vom 25. bis zum 29. Juli ein "Festival des Widerstands" an. Zudem riefen sie Schottlands Regierungschef John Swinney dazu auf, sich nicht mit dem US-Präsidenten zu treffen.

    "Die Menschen in Schottland wollen Donald Trump, dessen Regierung die Ausbreitung des Klimawandels und des Faschismus auf der ganzen Welt beschleunigt, nicht den roten Teppich ausrollen", heißt es in einer Stellungnahme der Bewegung "Stop Trump". Die schottische Polizei rief alle, die an Demonstrationen teilnehmen möchten, dazu auf, sich an die Gesetze zu halten. Auch für Trumps geplanten Staatsbesuch in Großbritannien vom 17. bis 19. September wurden bereits Proteste angekündigt.

    Trumps Sprecherin Karoline Leavitt hatte den Besuch des US-Präsidenten im Heimatland seiner Mutter am Donnerstag bestätigt. Er werde sowohl in Turnberry als auch in Aberdeen sein. In beiden Regionen gehören Trump Golfplätze, die er in der Vergangenheit bereits besucht hatte. Auf dem Programm steht auch ein Treffen mit dem britischen Premierminister Keir Starmer.

    Trump ist Fan der britischen Royals

    "Während seines Besuchs wird sich Präsident Trump erneut mit Premierminister Starmer treffen, um das zwischen den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich ausgehandelte großartige Handelsabkommen zu verfeinern", sagte Leavitt. Die Vereinbarung mit Großbritannien war die erste mit einem wichtigen Handelspartner seit Trumps weitreichender Verhängung von Zöllen Anfang April - und ist bis heute eine von wenigen.

    Der US-Präsident ist als Fan des britischen Königshauses bekannt. Starmer hatte Trump bei einem Besuch im Weißen Haus Ende Februar eine Einladung von König Charles III. für einen Staatsbesuch überreicht. Der US-Republikaner war bereits während seiner ersten Amtszeit im Jahr 2019 zu einem Staatsbesuch im Vereinigten Königreich gewesen. Auch damals waren zahlreiche Menschen auf die Straße gegangen, um gegen Trump zu protestieren.

    Kein ausländischer Staatschef hat bislang in Großbritannien zwei Staatsbesuche erhalten. Die "Times" berichtete, Charles habe versucht, den neuen Besuch auf einen späteren Zeitpunkt in Trumps zweiter Amtszeit zu verschieben. Starmer habe sich jedoch gegen den Wunsch des Königs gestellt, indem er den Besuch vorverlegt habe.

    Quelle: ntv

    Hitzewellen mit mehreren Tagen über 30 Grad sind auch für die Schweiz ungewöhnlich. Noch viel ungewöhnlicher sind sie aber weiter im Norden. Doch genau das ereignet sich aktuell in Schottland und Norwegen. «Schon seit Tagen sorgt ein praktisch stationäres Hochdruckgebiet über Mittelskandinavien und dem angrenzenden europäischen Nordmeer für absinkende Luftmassen und damit sonniges und hochsommerlich temperiertes Wetter», schreibt MeteoNews in einem neuen Blogbeitrag.

    Zu Beginn der Woche wurde in Schottland mit 32,2 Grad ein neuer Absolutrekord aufgestellt. In Norwegen wurden diese Woche gar 34 Grad gemessen. «Die für die jeweiligen Regionen außerordentlich hohen Temperaturen beschränkten sich dabei nicht nur auf das europäische Festland und die britischen Inseln, auch auf Grönland (über 23 Grad) und in Island (27 Grad) ist der Hochsommer definitiv angekommen», schreibt der Wetterdienst.

    Doch es ist besonders Norwegen, das aktuell aussergewöhnliche Höchsttemperaturen registriert. Am Donnerstag wurden in Trondheim-Værnes 34,5 Grad gemessen. Mitte Juni sind hier Maximalwerte von etwa 20 Grad üblich. Mittlerweile sind hier sogar die Nächte wärmer als das. Diese Woche wurden nördlich des Polarkreises Tropennächte registriert.

    Temperatursturz in der Schweiz

    Ein Blick in die nähere Zukunft zeigt: Die Hitzewelle in Nordeuropa dürfte noch etwas andauern. Der europäische Wetterdienst prognostiziert für die nächsten fünf Tage weiterhin sehr hohe Temperaturen für die Grossregion von Grönland bis Schweden. Es dürften also weitere Hitzerekorde purzeln.

    In der Schweiz sind wir von einer Hitzewelle aktuell weit entfernt. Am Wochenende winken in der Deutschschweiz zwar Maximaltemperaturen von bis zu 28 Grad, begleitet werden diese jedoch sowohl am Samstag als auch am Sonntag von diversen Gewittern. Danach erwartet uns ein erneuter Temperatursturz.

    Am Montag fällt die Höchsttemperatur auf 22 Grad ab, begleitet wird diese etwas kühlere Phase von Gewittern in den Alpen. Am Nachmittag ziehen die Schauer auch über das Flachland. Laut den aktuellen Wetterprognosen von MeteoSchweiz dürfte es nächste Woche aber nie über 25 Grad warm werden. Gegen Ende der Woche fallen die Minimaltemperaturen gar wieder auf 13 Grad ab. Am Donnerstag ist mit weiteren Schauern zu rechnen.

    Quelle: watson.ch

    Prinzessin Anne wird 75 und bekommt die erste britische Münze zu ihren Ehren - mit ihrem offiziellen Wappen darauf.

    Prinzessin Anne (74) wird am 15. August 75 Jahre alt und erhält zu diesem besonderen Anlass ein besonderes Geschenk: Die erste britische Münze, die speziell zu ihren Ehren geprägt wurde. Das verkündete die Royal Mint, die Münzprägeanstalt des Vereinigten Königreichs.

    Das 5-Pfund-Stück zeigt ein offizielles Porträt der Princess Royal, aufgenommen vom königlichen Lieblingsfotografen John Swannell. Auf dem Bild trägt Anne die Aquamarine Pineflower Tiara. Zusätzlich ziert ihr offizielles Wappen die Münze, wie auf Instagram zu sehen ist.

    Das Wappen der Prinzessin ist reich an Symbolik: Drei Löwen in den ersten und vierten Quadranten repräsentieren England, ein aufgerichteter Löwe im zweiten Quadrant steht für Schottland, und eine besaitete Harfe im dritten Quadrant symbolisiert Irland.

    Auf der Münze steht geschrieben: "The Princess Royal - Celebrating 75 Years - Duty and Devotion". Die Royal Mint stellte das Design am 18. Juli in den sozialen Medien vor und schrieb: "Schließt euch uns an, während wir Ihre Königliche Hoheit die Princess Royal feiern, die ihren 75. Geburtstag mit der ersten britischen Münze zu ihren Ehren begeht."

    Eine außergewöhnliche Royal

    Als zweites Kind und einzige Tochter der verstorbenen Queen Elizabeth II. (1926-2022) und Prinz Philip (1921-2021) hat sich Anne stets innerhalb der königlichen Familie hervorgetan. Sie überlebte 1974 einen berüchtigten Entführungsversuch und wurde 1976 als Reiterin die erste britische Royal, die an Olympischen Spielen teilnahm.

    1973 heiratete Prinzessin Anne Captain Mark Phillips (76), mit dem sie zwei Kinder hat: Peter Phillips (47) und Zara Tindall (44). Das Paar lehnte königliche Titel für ihre Kinder ab und gab an, sie sollten ein möglichst normales Leben führen. "Ich denke, es war wahrscheinlich einfacher für sie, und ich denke, die meisten Menschen würden argumentieren, dass es Nachteile hat, Titel zu haben", sagte Prinzessin Anne 2020 gegenüber "Vanity Fair". "Also denke ich, das war wahrscheinlich das Richtige."

    Lebenslanges Engagement

    1987 verlieh ihr die Queen den Titel Princess Royal - einen Titel auf Lebenszeit. Sie ist erst die siebte Princess Royal, die diese Ehre seit ihrer Einführung im 17. Jahrhundert erhält. Anne und Mark ließen sich 1992 scheiden, im selben Jahr heiratete sie Vice Admiral Sir Timothy Laurence (70).

    Als arbeitende Royal ist Anne in die Fußstapfen ihrer Mutter getreten und übernimmt eine Vielzahl von Aufgaben. Sie wird häufig als "fleißigste Royal" bezeichnet und dient noch immer als Schirmherrin von über 300 Wohltätigkeitsorganisationen, Organisationen und Militärregimentern im Namen ihres älteren Bruders König Charles (76).

    Quelle: Stern

    Planet Weltweit
    Shetland, das Ende des Öls (Deutschland, 2013)
    Folge 13 Staffel: 14
    So 30.3., 03:15 Uhr, One Terra

    Im Norden Großbritanniens, wo Nordsee und Atlantik zusammenfließen, liegen die Shetlandinseln. Gerade mal 22.000 Einwohner teilen sich auf den 16 Inseln unberührte Natur und eine reiche Tierwelt. Der Lebensstandard ist dank der prosperierenden Off-Shore-Ölindustrie hoch. Doch nun sorgen Pläne für eine Windkraftanlage für Unfrieden. Jim Nicolson ist Tierarzt auf den Shetlands.
    Er liebt seine Arbeit und seine Heimat, fürchtet aber wie viele Inselbewohner um die Zukunft. Im Zentrum der Hauptinsel ist der Bau einer gigantischen Windkraftanlage geplant. Sie soll die wirtschaftliche Zukunft der Insulaner sichern, nachdem über Jahrzehnte Ölquellen in der umgebenden Nordsee und im Atlantik ausgebeutet wurden. Die Filmcrew begleitet den Tierarzt auf seinen Visiten, lernt Land und Leute kennen, nimmt teil an Ponyshows und beleuchtet den Konflikt um die Energieressourcen, der die Bevölkerung spaltet. Die Ölquellen vor Shetland sind nicht mehr so ergiebig wie vor etwa 25 Jahren. Dadurch sprudeln auch die Steuerzahlungen, die von der Ölindustrie an den Inselhaushalt geleistet werden, nicht mehr so üppig. Kein Wunder, dass die Inselbewohner sich um ihren vergleichsweise hohen Lebensstandard sorgen. Nun verspricht die geplante Windkraftanlage Hoffnung. Sie soll nicht nur die Shetlands versorgen, sondern auch Energie nach Schottland exportieren. Von den Überschüssen ließe sich im besten Falle auch der gewohnte Wohlstand aufrechterhalten. Doch viele Insulaner sehen in der Windkraftanlage eine Bedrohung für die Umwelt. Auch der Tierarzt Jim Nicolson glaubt, dass die Anlage viel Torfland zerstören, die Vogelwelt bedrohen und die Bevölkerung durch Lärm gesundheitlich beeinträchtigen würde. Noch hat Jim die Hoffnung nicht aufgegeben, dass das Projekt überarbeitet wird und Shetland so bleibt, wie es ist - wild, schön und nahezu unberührt.

    Quelle: TV Info

    So schmeckt die Welt
    Whiskey aus Leidenschaft
    So 30.3., 19:00 Uhr, Anixe HD

    Wasser des Lebens so nennt man den Whiskey. Wie das Bier, so hat auch der Whiskey seinen Ursprung in den Klöstern. Im 15. Jahrhundert soll der Benediktiner Mönch John Chor in Schottland erstmals das Gebräu gebrannt haben. Durch Handel und Auswanderungen fand er seinen Weg durch die ganze Welt. Zwar sitzen in Schottland, Irland und in den USA die traditionsreichsten Destillerien, aber hierzulande wächst die Fangemeinde für heimische Produkte.
    Es sind diese kreativen Manufakturen die deutschen Whiskey seinen eigenen Charakter geben.

    Quelle: TV Info

    Spooked - Geisterjagd in Schottland (Spooked Scotland)
    Der Kobold von Castle Menzies (Großbritannien, 2022)
    Folge 9 Staffel: 1

    Die Highlands von Perthshire, im Herzen Schottlands, waren immer wieder hart umkämpft, die blutigen Schlachten haben sich tief in die Gegend eingebrannt. Hier liegt Castle Menzies, ein Schloss aus dem 16. Jahrhundert, das der Familiensitz des Menzies-Clans war. Die Geschichte des Clans ist gespickt mit Tragödien, darunter ein Rachefeldzug, der zu grausamen Morden führte.
    Ein Drama wie dieses zieht negative Energie und dunkle Mächte an. Deshalb müssen die Experten bei ihrer Recherche sehr vorsichtig sein. Sie befragen Augenzeugen, erstellen ein Gutachten über das Schloss und halten dann Nachtwache.

    Quelle: TV Info

    Spooked - Geisterjagd in Schottland (Spooked Scotland)
    Die toten Kinder von Verdant Works (Großbritannien, 2022)
    Folge 10 Staffel: 1
    So 30.3., 01:15 Uhr, TLC

    Die Stadt Dundee war einst das industrielle Zentrum Schottlands, jetzt ist es ein paranormaler Hotspot. Dabei wird die Textilfabrik Verdant Works besonders heimgesucht. Vor rund 200 Jahren gab es hier etliche tödliche Unfälle, denn neben Frauen arbeiteten dort auch viele Kinder. Schon im Alter von sechs Jahren schufteten die Kleinen 16 Stunden am Tag in der Nähe der Maschinen, die äußerst gefährlich waren.
    Diese Unfälle haben den Ort negativ beeinflusst: Es gibt Berichte über Geistererscheinungen und seltsame Geräusche. Halten die traumatischen Ereignisse aus der Vergangenheit die toten Seelen hier fest?

    Quelle: TV Info